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Ich kenne das nur zu gut.
Ich verzichte aber bewusst auf MRT, CT, etc weil es bedeuten würde, dass ich wieder Skla. meiner Angst bin. Ich möchte einfach nichts mehr aus Angst heraus machen bzw nicht machen (z.b. Auto fahren meiden, zu Ärzten rennen, nicht alleine sein können,..)
Das ist wirklich schwer und aktuell nehme ich abends noch eine Opipramol zur Unterstützung, bin öfters hier im Forum unterwegs und kann immer noch nichts mit Koffein zu mir nehmen, da ich davon Panik bekomme (heute 2 Energiedrinks und schwups die Angst vorm Tod ist da. Bzw vor einem Aneyrisma

)
Bei mir ist es wohl der Tod meiner recht jungen Tante (37) an einem Gehirntumor den ich nicht verarbeit habe und anfangs verdrängt. Eine Verhaltenstherapie hilft mir da auch wenig, mein Therapeut hat auch mehr Ängste als ich selber wirkt es manchmal.
Aber ich will kein Skla. mehr meiner Angst sein.
Ich habe mein komplettes Umfeld damit genervt und alle schauen mich nur noch schräg an, wenn ich Panik habe oder über schmerzen Klage. Ich gehe mir selber auf den *beep*. Mein Alltag war teilweise von der Angst beherrscht. Mit Tabletten habe ich ein normales Leben, aber ich möchte gerne ohne leben.
Ich sehe auch das Problem in dem durch checken lassen, dass dich ein positives MRT ja nur kurzfristig beruhigt ... Dann denke man sich " was ist wenn sich was neues gebildet hat?" Oder "vielleicht wurde was übersehen"
Das Blutdruckgerät nutze ich teilweise 20 mal die Stunde wenn ich Angst habe
Ich sage mir immer "Ich hatte gefühlt schon 100 mal was "tötliches" und lebe immer noch und morgen werde ich wieder lebendig Aufwachen"
06.08.2016 00:46 •
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