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Schmidt123
Mitglied

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Hallo an Alle,
Ich bin M/23 und leide seit vielen Jahren an Panik Attacken und Angst Zuständen. Mir ist schwindelig. Mein Herz pocht manchmal ganz schnell und meine Brust tut weh. Ich habe Angst zu ersticken. Und das geht schon seit Jahren so. Ärztliche Befunde haben absolut nichts gebracht. Die Ursache, für die Brustschmerzen sind aber geklärt. Meine dritte Rippe ist verspannt. Links wie rechts. Der Physiotherapeut konnte sie nicht lösen,und meinte zu mir ich sollte an meiner Körperhaltung arbeiten.
Jetzt habe ich aber auch noch so ein drücken im Kopf. Nicht das dass noch ein Tumor ist oder so. Was ich persönlich natürlich nicht glaube,da ich noch jung bin. Die Ursache hierfür ist bestimmt meine verspannte Nackenmuskulatur plus der HWS und plus meinem schiefen Rücken.
Nachts schlafe ich super. Da das Gehirn ja aus ist. Und wenn ich auf arbeit bin, und mich konzentrieren muss dann geht's mir auch gut. Es ist einfach die Psyche die mich fertig macht. Wie befreie ich mich am besten von diesem Elend? Danke für eure Hilfe.

11.03.2026 #1


F
Finde ich eher ungewöhnlich,dass du nachts gut schläfst.
Bei Angsterkrankungen schaltet sich das Gehirn eher selten nachts aus sondern es arbeitet noch deutlich mehr als beim *gesunden* und lässt einen nur selten gut schlafen.
Bei mir ging es nachts erst richtig rund als ich noch in der Angstspirale drinnen war.
Auch mit dem konzentrieren und arbeiten ist das so eine Sache wenn da oben nicht alles im lot ist.
Bei mir funktioniert beides nicht mehr und an schlafen vor 6/7 Uhr brauche ich gar nicht zu denken.

Ehrlich gesagt würde ich das nicht als Elend bezeichnen von dem man dich befreien muß.
Der Leidensdruck scheint mir jetzt nicht so groß zu sein wenn du ein fast normales Leben führen kannst bzw noch in der Lage bist dich abzulenken bzw das auszublenden.
Das ist jetzt nichts was kein Facharzt behandeln könnte.
Hier spielt wohl auch eine Depression mit und du siehst das alles deutlich dramatischer als es in Wirklichkeit vielleicht ist.
Vielleicht sollte man die Diagnose nochmal überprüfen und die Medikamente anpassen (falls du überhaupt was nimmst)?
Ich will jetzt nicht sagen,dass du nicht krank bist,aber für jemanden der schon Jahre damit zu tun hat funktionierst du noch erstaunlich gut und bekommst alles wichtige geregelt.
Eventuell brauchst du auch nur jemanden mit dem du darüber reden kannst und der dir Tipps gibt wie du auch in der Zeit wo du nicht schläfst bzw arbeitest runterkommen kannst.

#2





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Dr. Christina Wiesemann
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