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Hi Leute.

Kurz zur Vorgeschichte:

Vor knapp 2 Wochen war ich auf einer Party im freien auf der Wiese. Ich habe kräftig Getrunken und hatte dementsprechend einen Blackout. Ich bin für eine gute halbe Stunde auf der Decke eingeschlafen. Als ich vor Kälte angefangen habe zu zittern, hat mich ein Freund nach Hause gebracht. Am nächsten Tag als ich aufgestanden bin, konnte ich mich an nichts erinnern. Mir ging es einigermaßen gut. Am Abend ging ich zu einem Freund um etwas mit ihm abzuhängen. Ich trank ein Becks 0,33l. Wir haben etwas Xbox gespielt. Auf einmal hatte ich einen druck in der Brust und mein Herz raste ohne Ende. Ich hatte das Gefühl ich würde draufgehen und schob richtige Panik. Habe hyperventiliert. Mein Kumpel rief den Notarzt. Die konnten mir jedoch auch nicht weiterhelfen. Haben nur meinen Blutdruck gemessen. Dieser war etwas hoch.

Am nächsten tag ging ich ins Krankenhaus weil ich Atemnot hatte und mir komisch Schwindelig war. Ich stand etwas neben mir. Mir wurde Blut abgenommen und meine Lunge wurde Geröntgt. Ein *EKG* wurde durchgeführt. Alles bestens.
Am nächsten tag ging ich wieder ins Krankenhaus weil´s mir genauso schlecht ging. Wieder die selbe Prozedur. Nichts auffälliges.

Ich war bei meinem Hausarzt. Dieser meinte dass es sich dabei um eine Art *Angststörung* handelt. Er gab mir "Opipramol 50- 1 A Pharma".
Ich nahm diese Tabletten 3x Täglich. Mir ging es nach der Einnahme leicht besser. Jedoch schwankte mein Zustand hin und her.

Mittlerweile fühle ich mich einfach neben der Spur. Ich nehme die Realität nur schwer wahr. Ab und zu Sehe ich sehr verschwommen. Zudem fühlt sich meine Linke Hand manchmal etwas Taub an. Genau wie jetzt. Mein kleiner Finger & Ring Finger fühlen sich leicht Taub an. Mir macht der Zustand echt angst, weil ich große angst habe in der Klapse zu landen und den Zustand dauerhaft beizubehalten. Ich wünsche so ein Gefühl niemandem.
Geht es jemandem von euch genauso und habt ihr Tipps für mich? Ich habe am kommenden Mittwoch einen Termin beim Neurologen. Dazu muss ich sagen, dass ich ab und zu etwas Kopfschmerzen an einer Bestimmten stelle im Kopf habe.
Ich weiss echt nicht mehr weiter. Solche PSYCHO Tabletten möchte ich nicht unbedingt zu mir nehmen, da mir meine Ärztin gesagt hat, dass diese Abhängig machen können.
Es kommt vor, dass ich mich an machen Tagen so schlecht fühle, dass ich einfach aus meinem Körper flüchten möchte. Das alles kam einfach von einem auf den anderen Tag.

Über Tipps wäre ich euch mehr als Dankbar.
Vielen Dank

mfg

16.05.2011 18:32 • 15.06.2012 #1


8 Antworten ↓


hallo
Also dieses Gefühl nach einer Panikatake hatte ich auch ...Und ich habe von meinem Hausartz auch opipramol verschreiben bekommen ...
Also mir hatt es sehr gut geholfen ,zumindest meine Unruhe war weg..Und ich kann dich beruhigen opipramol macht nciht abhängig ..Ich konnte es ohne Probleme wieder absetzen...
Ich hatte wie du auch die Angst verrückt zu werden ...Ich bin es aber nicht geworden wie soviele hier im Forum auch ...
Mir hatt neben dem opipramol auch regelmässiger sport geholfen mit meiner Angst fertig zu werden...
Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen wünsche dir das es dir bald wieder besser geht.
Gute Nacht
Sandra

16.05.2011 23:36 • #2



Realitätsverlust - Leichter Schwindel - Atemnot

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Vielen Dank für deine Antwort. Mittlerweile habe ich das Medikament ja abgesetzt. Geholfen hat es mir jedoch nicht.
Heute geht es mir eigentlich ganz gut. Schwankt von Tag zu Tag. Ich War heute beim Neurologen und habe ihm alles erklärt. Er vermutet dass mir wohl doch jemand etwas ins Getränk gemischt hat und meinte dass das von alleine weggeht -_- Aber dies geht schon so seit knapp 2 Wochen so.
Naja jeden falls hat Er mir "Seroquel Prolong 50" verschrieben. Die soll ich 1x Täglich vorm Schlafen gehen nehmen. Ich werde diese Tabletten jedoch niemals nehmen. Dazu sind mir die Nebenwirkungen einfach zu heftig. Habe mich ma durchgegoogelt und den Arzt anschließend nochmal angerufen, mit der Bitte um andere Tabletten.
Hat jemand Erfahrungen mit "Seroquel Prolong 50"?

Vielen Dank

mfg

18.05.2011 14:30 • #3


Hallo Chanjo,

Ich habe mich auch mal über diese Tabletten informiert.
Die Dinger sind ja echt krass, was die Nebenwirkungen betrifft! Das ist ja schon fast pures Gift.
Ich selber würde sie wahrscheinlich auch niemals nehmen wollen...

Du machst gerade wahrscheinlich eine Phase der Derealisation und der Depersonalisation durch. Ich wage mal zu sagen, dass das "normal" ist.
Bei mir kam es in der Anfangsphase auch verstärkt vor und es war der Horror für mich, aber ich kann dir sagen, dass es irgendwann mal aufhört!
Versuche dich nicht darauf zu konzentrieren und lenk dich ab. Raus an die Luft, Spaziergänge im Wald ect.

Informiere dich über Therapeuten bei dir in der Umgebung und beginne eine Therapie, anstatt dich mit Tabletten voll zu pumpen.
Sie können einem helfen, sind aber keine Lösung.

Liebe Grüße!

21.05.2011 00:44 • #4


Hallo,
als ich deinen beitrag gelesen habe war ich sehr erstaunt, den bei mir treten die gleichen symptome auf, auch das taubheitsgefühl im kleinen finger bei mir istes noch der mittelfinger und der handrücken. Die gleiche stelle am kopf die immer wieder zieht und das sehvermögen, das immer wieder mal verschwindet. Passiert dies bekomme ich große angst. Durch die angst bekomme ich schlecht luft, fange an zu schwitzen und das taubheitsgefühl breitet sich aus mein herz fängt anzu rasen und ich denke gleich sterbe ich... Meist trinke ich dann etwas und das beruhigt mich doch durch meine appetitlosigkeit macht mein magen das nicht immer mit. Ich versuche ruhig mehrmals luft zu holen und schließe für einige minuten die augen. Ich weiß nicht ob dir das hilft aber vielleicht mal als Tipp!?
Ich wünsch dir gute besserung!
LG
LorenzaBaWü

21.05.2011 08:19 • #5


Hi leute.

Sorry fuer die spaete Antwort. Also seit 2-3 Tagen habe ich keinerlei dieser Symptome mehr. Mein groeßtes Problem ist zurzeit einfach, dass ich diese Befriedigung beim Einatmen nicht immer habe. Als ob ich schwer Luft bekommen wuerde. Habe gelesen dass das irgendwas mit "Hyperventilieren" zu tun hat. Dies kann auch gut moeglich sein. Jedoch finde ich dass sehr merkwuerdig dass es gestern Abend stark auftrat und halt jetzt etwas.
Vor wenigen minuten wurde mir mittig in der Brust zwischen den Brustwarzen, dort wo ja eigentlich das Herz sitzt, ziemlich warm. Ich dachte ich bekomme einen herzinfarkt.
Naja jeden falls macht mir diese schwere Atemnot ziemlich zu schaffen.
Dazu muss ich sagen dass ich Seit gut 3 Jahren Rauche und bin jetzt 22. Koerperlich eigentlich recht Fit. Bei der Musterung jeweils zwei mal T2 bekommen.
An welchen Arzt muss ich mich wenden wenn ich vermute dass durch das Rauchen einige Arterien o.Ä verengt sind und daruch meine Organe eventuell Probleme machen ?!

mfg

23.05.2011 16:28 • #6


Hallo
Ich denke der erste Weg ist immer dein Hausarzt ...Offen über deine befürchtungen sprechen .Er wird dir dann falls notwendig eine überweisung zum spezialisten geben...
LG
sandra

23.05.2011 23:19 • #7


Hi,
Das dir was unter gemischt wurde kann ich mir relativ gut vorstellen.
Mir ist/muss sowas am 1ten mai auch passiert sein.
Ich vermute das es bei mir irgenteine syntetische schei... oder sowas war dies meinte mein hausarzt auch.
Ich beschreib mal meine symtome vileicht findest du dich da drinne wieder.
-Angst
-Unkonzentriert
-Kann schlecht schlafen
-Manchmal denke ich alles sei unwirklich
-Nervös
-Angst das Atmen zu vergessen
-Ich kann es nicht haben wenn mich i-was am rücken berührt selbst meine beste freundin hab ich schon angeschnautzt weil sie mir auf die schulter geklopft hat und ich nicht wusste was das war und angst bekommen hab.
-zittern in den beinen
-Menschen am tv oder manchmal auch einfach so haben für mich einen aggresiven blick oder aggressive augen. (Wie aus einem schlechten horror fil in der Realität)
-Ich kann menschen generell schlecht ins gesicht gucken
- In manchen momenten denke ich alles um mich herum sei unwirklich
-Ein Komisches gefühl im linken Arm (komplett im arm)
- Eine Art Gefühl komplett kein gefühl mehr im körper zu haben und gleich um zu kippen.
Das hatte ich alles ganz zum anfang mittlerweile ist es fast komplett weg (seit 1ner woche) und die freude das ich mein altes leben wie ich es vor dem ersten mai hatte ist riesig
Ich habe vom 1mai an aufgehört zu rauchen nach 2 wochen ging es mir auch schon etwas besser dann konnte ich es wieder nicht aushalten und musste wieder rauchen jetzt bin ich mittlerweile wieder eine woche rauchfrei und mir geht es blendend vileich hatte der rauchstopp meine symtome auch noch verstärkt.
Vileicht hast du ja mal lust privat zu reden oderso falls es dir hilft.

15.06.2012 19:43 • #8


Also erster Schritt: AUfhören zu rauchen.
Zweiter Schritt: Medizinisch abklären lassen, ob deine Organe ok sind, damit du die Sicherheit hast.
Dritter Schritt: Psychotherapeuten und KEINEN Psychiater aufsuchen. Dir wollen dir IMMER Medis verschreiben...
Bei Erstickungsangst: Kalte, kohlensäurehaltige Getränke, Fishermens friend extra stark Eukalyptus lutschen. Hat doppelten Effekt

Lg Christina, die schon 10000 mal erstickt ist

15.06.2012 22:31 • #9




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