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Hallo Leute ,
Es fing alles vor 2 Wochen an .
Ich lag im Bett mit der Tochter von meiner Freundin (4)
Aufeinmal bemerkte ich das ich nicht mehr richtig durchatmen konnte , ich dachte mir nichts dabei .
Nach einer kurzen Zeit bekam ich herzrasen , rannte zu meiner Mutter und wir riefen den Krankenwagen . Meine Mutter dürfte nicht mehr an mich ran ich wollte dies nicht was nie vorkam .
Im Krankenhaus wurde dann ein ekg und ein Blutbild gemacht . Nun ja wie es kommen sollte sagte der Arzt ich habe nichts .
Aber ich merke das irgendwas nicht stimmt .
Am Abend wurde ich dann in ein anderes Krankenhaus eingewiesen mit Verdacht au einer lungenembolie , nächster Tag wurde sie auch festgestellt , ich dachte es sei nun alles vorbei doch das war wohl nichts . Nach einer Woche wurde ich entlassen mit Blutverdünner .
Nun gut eine Woche ging es gut , vor paar Tagen fing es abends Wieder an , ich könnte nicht durchatmen .
Am nächsten Tag war ich arbeiten , dann kam es wieder , herzrasen und Schwindelgefühl nur ich habe wieder nichts , heute sagte man mir nun es sei eine Panikattacke ,
Ich habe schmerzen in der Brust , Atemnot , Schwindelgefühl Kopfschmerzen .
Ich wollte euch nun mal fragen ob ihr vielleicht wisst was ich dagegen machen kann , bis ich einen Termin beim Psychologen dauert , aber ich kann doch irgendwas dagegen tun ,
Vielleicht könnt ihr mir ja helfen .
Für Tipps bin ich euch sehr dankbar .

23.11.2016 11:06 • 23.11.2016 #1


2 Antworten ↓


Hallo,
na wenn du jetzt wirklich keine Lungenembolie hast dann bist du aus dem Gröbsten raus.

Als aller erstes solltest du ein Termin beim Psychiater/Psychotherapeut machen. Am besten noch heute. Wartezeiten in der Regel 3-9 Monate.
Der Psychologe kann besten falls Pillen verschreiben die dir helfen übern Berg zu kommen. Pillen machen aber nicht gesund.

Danach solltest du herausfinden warum du Panikattacken bekommst und vor allem wann.
Bei mir sind es entweder Impulse, Ruhephasen, Nachdenken, Orte

Impulse
Beispiel: Ich vernickel alle Viertel Jahr Kupferteile. Das Bad ist Krebserregend.
Wenn ich mich den Aerosolen zu lange ausgesetzt habe denke ich das ich mich vergiftet haben könnte.
An den Punkt fängt meine Panikattacke an.

Ruhephasenbeispiel:
Nachts wach ich auf und mir ist schwindelig. Ich horche in mir rein und stelle fest das mein Herz schnell schlägt.
Schweißausbrüche und/oder Kälteschocks. Schwupps ist die Panikattacke da.

Nachdenkenbeispiel:
Wenn ich daran denke in 3 Wochen meine Arbeit fertig haben zu müssen, aber ich habe Arbeit für 6 Wochen,
setze ich mich so unter Stress das daraus auch ne Panikattacke hervortreten kann.

Ortbeispiel:
Ich war mal im Minipark. In so einer riesigen Mulde. Die Bäume und Sträucher wuchsen in den Himmel das die Heide wackelt.
Ich fühlte mich regelrecht umzingelt von Gestrüpp. Die Folge war Platzangst. 5min später war die Panikattacke da

Wenn du nun weist was wann und wo. Dann weist du frühzeitig was du vermeiden musst.
Wie du das denn vermeiden kannst ist der nächste Punkt.

Bei mir kam alles wegen Stress. Viele Symptome insbesondere Anspannung und Magendrücken als Frühwarnsymptome.
Diese Frühwarnsymptome muss ich registrieren und schnellstmöglich die Kurve kriegen. Mach ich mit dem weiter was ich mache,
kann ich drauf warten. Panikattacke. Also werde ich eins mit Sicherheit nicht tun. Mich unter Stress setzen
und so weiter machen wie bisher.

Im Klartext heist das das ich jetzt nicht mehr 12h/Tag arbeite, sondern nur noch 4-7h.
Je nach dem wie ich mich fühle. Ich mache nicht mehr 15-25h Sport, sondern nur noch ca. 6h die Woche.
Ich hole mir täglich Minimum eine aktive Ruhestunde. Meistens mit der Frau knuddln.
Ich renne nicht mehr von Termin zu Termin, sondern hab jetzt nen Bild von Honecker an die Wand hängen.
Heist so viel wie. Piano Piano. Ich bin fertig wenn ich fertig bin. Termine halten versuche ich natürlich auch,
aber wenns nicht geht, dann gehts halt nicht.

Die Folge war das ich meinen Tag neu planen musste. In der Summe hats mir sehr geholfen.

23.11.2016 16:17 • x 1 #2


hallo ,
ich hatte eine lungenembolie die behandelt wurde , ich habe angst mittlerweile alleine zu sein ... und bekomme manchmal heulkrämpfe wiedewr gerade auch , ich wollte mich mit arbeit ablenken gehe 2 mal die wochew , bin seniorenbetreuerin . aber währendessen fing alles wieder an . ich versuche mich auch abzulenken abends kann ich einfach nicht einschlafen weil ich angst habe wegen der luft ... ich werde wohl die tage zum arzt gehen und sie mal fragen was sie davon hält ....

23.11.2016 18:21 • #3





Dr. Christina Wiesemann