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Guten Morgen!

Kurz meine Vorgeschichte:
-postpartale Depression mit Aggressionen seit 2006
-1 Jahr Psychotherapie, danach etwa 3 Jahre Antidepressiva Sertralin und Valproat.
-selber vor 1,5 Jahren abgesetzt.

Habe schon seit mind 10 Jahren leichte Panikanflüge, ein Angstgefühl mit Herzrasen,was normalerweise nur ein paar Sek dauert und dann ist wieder alles gut.

In letzter Zeit wache ich nachts häufig auf, weil ich denke, dass mein Bett zusammen bricht, auf einmal eine Wand fehlt, der Radiorekorder hat keine Antenne mehr, weil ich diese im Halbschlaf aus Panik abgebrochen habe. Wache auf und schaue nach meiner Tochter (7), will ich denke,Sie atmet nicht mehr. Bin alleinerziehend mit familiärer Unterstützer. Wache auf,will ich denke,ich hätte was im Hals stecken...

Bin berufstätig in der Krankenpflege in einem ruhigen Bereich, allerdings mit einem sehr schwierigen Patienten.

Gestern Abend bekam ich auf einmal so eine heftige Panikatacke, daß ich eine Tavor nehmen musste, um mich wieder zu beruhigen. Es ging garnichts mehr. Ich hatte Herzrasen, und ein Schwächegefühl in dem Armen.


Jetzt meine Frage:an wen wende ich mich am besten? Macht eine Psychotherapie bei mir Sinn?

viele liebe Grüße, Shylady
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11.09.2013 09:42 • 11.09.2013 #1


2 Antworten ↓


Ich macheveine Psychotherapie.
Diese Ängste kommen nicht ohne Grund.
Mann muss irgendwas ändern.
Ich bin seid 9 Tagen pa frei.
Probieren mit muskelentspannung und autogenes Training-und positiv denken, bestimmt bist du körperlich gesund-dir kann nichts passieren.....

11.09.2013 11:02 • #2


Hallo,

für mich hört es sich danach an, dass sich Inhalte aus Deinem Berufsleben mit Deinem Privatleben vermischen. Wenn Du die Motivation hast, nochmal Therapie zu machen, nachdem in dem einen Jahr wahrscheinlich nicht mehr als ca. 50 Sitzungen stattfanden, warum nicht. Da kann sich noch was tun. Vielleicht auch vorübergehend bei einem sozialpsychiatrischen Dienst, wenn es einen in Deiner Umgebung gibt.

Grüße

pc

11.09.2013 11:15 • #3




Dr. Reinhard Pichler