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Hallo,
Ich hoffe hier Rat zu finden,denn ich echt nicht weiter weiss..habe angst mir etwas zu tun wenn es so weiter geht..
Ich hatte am Donnerstag so eine attacke dass der rettungswagen kommen sollte,einfach mitte im schlaf,bekam ich keine luft mehr herz klopfen,puls rasend..bekam tavor 2,5 mg von notarzt,um mich ruhig zu stellen..
Ich bin seit 13 Jahren depressiv,bekomme seit 5 Jahren citalopram,hatte Stress die Letzten Wochen,seit September permanent krank,von grippe bis Hexenschuss alles durch..
Ich war letzte woche wieder krank bekam wieder mal antibiotikas dann so eine attacke..
Gestern Abend könnte ich nicht schlafen mir brannte den ganze Brust bis arm..
War heute zum arzt fand nix blutdruck 120-80 puls 77..
Cardiologe erst nächste woche wegen ne 24 stunden ekg..
Ich weiss was ich tun muss von entspannen,autogenestraining tibetanische klang usw..nix hilft richtig..
Keiner kann mich beruhigen,komm mich wie ne verrückte..
Morgen habe ich Psychotherapie..
Wer kann mich beruhigen?

26.03.2013 19:14 • 03.02.2015 #1


8 Antworten ↓


hi,
habe irgendwo gelesen, dass autogenes training durch die konzentration auf den körper "herz schlägt ruhig" etc PA eher verursachen kann, da man das herzklopfen wahrnimmt und dies an die symptome der PA erinnert und somit der auslöser sein kann.
für's erste kann ich nur empfehlen, nach der psychologin dr. doris wolf zu googlen, sie schreibt selbsthilfebücher (ich arbeite gerade eins durch), gewisse selbsthilfe strategien sind online veröffentlicht. sie schreibt sinngemäß: angst=gefahr =verspannung, also bringe dein körper zum entspannen=gefahr vorüber - gleichzeitig verspannen und entspannen geht nicht. sie beschreibt eine einfache spontanentspannungstechnik - hat was mit atmung zu tun (bei mir funktioniert es ganz gut), die zweite strategie - progressive muskelentspannung. was ich noch gefunden habe, ist die klopftherapie gegen angst (met nach franke), da gibt es sogar youtube-anleitungen. probiere es doch aus (vielleicht in kombination sogar). mache dir auch schöne gedanken, selbstgespräch, möglichst positives oder suche ein paar schöne erinnerungen und visualisiere diese, konzentriere dich lange darauf, so lenkst du dich ab.
halte durch! psychotherapie wird dir gut tun, er/sie muss dir "werkeuge" an die hand geben, damit umgehen zu können um später frei davon zu sein. deine einstellung zählt!

26.03.2013 22:33 • #2



Schlafstörung, Autogenes Training & 24 Stunden EKG

x 3


Hallo Pan AM,
Ich habe die tHERpie seit 3 Jahren und erst seit ich permanent krank bin entwickelt sich diese Panik attacke und diese Brennen in mir...

27.03.2013 08:27 • #3


Schlaflose
Zitat von pan am:
habe irgendwo gelesen, dass autogenes training durch die konzentration auf den körper "herz schlägt ruhig" etc PA eher verursachen kann, da man das herzklopfen wahrnimmt und dies an die symptome der PA erinnert und somit der auslöser sein kann.


Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich leide normalerweise nicht an Panikattacken, aber jedesmal, wenn ich autogenes Training (und auch andere Entspannungstechniken) vesucht habe, bekam ich totale Unruhe, Herzrasen, Schweißausbrüche und das Gefühl, keine Luft zu bekommen.

27.03.2013 08:41 • #4


das ist nicht gerade schöne,warum sollten wir es tun dann wenn sowas resultieren kann?

27.03.2013 10:55 • #5


Schlaflose
Bei den meisten Menschen klappt es. Ich war in mehreren Kursen und die Leute sind reihenweise während der Übungen eingeschlafen, was eigentlich nicht der Sinn der Sache war. Jedes Mal, wenn die Schnarcherei um mich herum anfing, habe ich mich so darüber aufgeregt, dass ich die hätte umbringen können.
Für mich ist Sport die richtige Lösung.

27.03.2013 12:25 • #6


hi,
geht es dir einigermaßen besser?
wie fühlst du dich eigentlich beim therapeuten? stimmt die chemie zwischen euch? fühlst du dich verstanden und gut aufgehoben? manchmal bremst das auch den fortschritt, dann wäre es in der tat besser, den therapeuten zu wechseln.

was autogenes training angeht, so habe ich über die negative wirkung im buch "Das Angstbuch: Woher Ängste kommen und wie man sie bekämpfen kann" gelesen. bei PA-patienten sollte man dies also weglassen.
was zum entspannen trotzdem führt, ist progressive muskelentspannung nach jacobson, hat nichts mit atemtechniken zu tun, also ruhig machen, so oft es sein muss.
die wirkung vom ausdauersport (am besten draußen, damit auch das tageslicht kontakt mit dir hat) ist auch nicht zu unterschätzen, denn sport beeinflusst enorm positiv den biochemie-haushalt deines gehirns, allerdings auch nicht sofort, ein paar wochen geduld musst du mitbringen. ergänzend dazu gibt es viele lebensmittel, die die benötigten stoffe für das gehirn liefern, einfach googlen.

nicht aufgeben! ich persönlich finde das selbsthilfebuch von dr. wolf hilfreich, die fortschritte merke ich.
wichtig ist auch eine bestandsaufnahme der ängste zu machen, diese zu sortieren und zu analysieren. das was verdammt schwierig und es endete in heulattacken.
die angst und einhergehende körperreaktionen betrachte ich nun "klinisch", lasse es über mich ergehen und führe ein selbstgespräch, sinngemäß "es ist ein fehlalarm, es gibt kein grund für die angst, es ist alles in ordnung, es wird gleich vorbei sein". das blödeste überhaupt ist, dass sich gedanken reinschleichen, die sich wie eine dunkle wolke über dem all dem schönem im leben legen - ein tunnelblick und diverse aussagen von psychologen bestätigen eins - man kann sie in griff kriegen, in dem man diese mit positiven überlagert. ich glaube an die wissenschaft und vertraue der aussage und stelle mich selber in unmittelbarer zukunft als siegerin über die angst vor, mein altes fröhliches und unbeschwertes ich. blöderweise denkt man dann auch in den momenten nicht mehr dran, aber genau dafür habe ich mir ein kleines notizblöckchen gekauft und all die tipps und strategien und positiven gedanken für den notfall aufgeschrieben und habe diese immer dabei. jeden tag durchlesen und jeden tag dich dran erinnern lassen, so bleibt es auch im gedächtnis hängen.

28.03.2013 13:56 • #7


So..nach eine Woche berichte ich mal was bis jetzt passierte,war bei meine psychotherapeutin,und sie erhöhte meine antidepressiva,meinte ich wäre unterdosierte und könnte somit nicht die störung auspuffen,also von 20mg auf 30mg citalopram..
In der Zeit machte ich auch eine grossbild von blut und nieren usw
soll noch den resultat kommen,morgen langzeit EKG,für die Beruhigung,aha..
Ich war bei physio..zweimal da den Rücken komplett blokiert-also der Muskulatur -war oder noch ist.
Ich schlaf etwas besser die Attakcken sind weniger geworden,dennoch bin ich auf der lauer ja..
Ich zieh mich leider etwas zurück,was mir untypisch ist..aber ich möchte nicth dass man so mich sieht wenn soweit wäre wieder...
Ich versuche dein Rat zu folgen,PAN MAN,fällt mir aber sehr sehr schwer..die negative gedanken sind leider noch zu präsent,aber ich gebe mir echt mühe...

03.04.2013 17:32 • #8


Hallo, bin neu hier im Thema, aber im Forum schon etwas länger!

Was soll ich sagen, habe Depressionen und Ängste, diese rauben mir den Schlaf.

Hab seit Tagen nicht mehr gepennt und bin völlig fertig, hab schon Tabletten genommen, aber nichts hilft mir mehr richtig.

Dabei habe ich Arbeit in Aussicht und ich würde wieder so gerne gehen und Fussball spielen, doch mir fehlt einfach die Kraft dazu, wegen Schlafmangels.

Steigere mich ausserdem oft zu sehr rein, meine Nerven spielen schnell verrückt immer.

Hab dann rechte Schulterschmerzen und schwitze viel.

Vielleicht habt Ihr ja noch Tipps, was man ändern kann oder besser machen?

Danke schon mal!

Gruß Jon

03.02.2015 22:07 • #9




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