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Hallo alle zusammen!
Ich habe folgendes Problem:
Ich bin vor ca. 2 Jahren (das war dieser wahnsinns-sommer) in einer diskothek in göttingen zusammengeklappt und bin erst im krankenhaus wieder zu mir gekommen ich muß dazu sagen das ich mit 204cm sehr groß bin und an dem tag nur sehr wenig getrunken habe!ich habe das krankenhaus dann gegen ärztlichen-rat frühzeitig verlassen da ich ja wußte das ich nur zu wenig getrunken habe und halt die ganze zeit auf einer stelle gestanden habe!
Problem dabei war nur das ich darauf hin diese ständigen angst und panikattacken hatte und habe,ich habe dann mehrmals mein herz untersuchen lassen weil ich mich immer wieder dahin hineinsteigere das ich irgendwelche herzprobleme haben könnte!
ichw eiß eigentlich das es nicht so ist aber ich bekomme diesen gedanken einfach nicht aus meinem kopf,irgendwie dreht sich bei mir seid diesem kreislaufzusammenbruch alles nur noch um mich und meine gesundheit bzw. meinen körper!
ich habe auch schonmal mit einer therapie angefangen,aber irgendwie kam ich mit der therapeutein nicht klar!
sie hat mir zwar ein paar tipps geben können die mir auch teilweise schon weitergeholfen haben aber irgendwie rutsche ich immer wieder in meine gedankenwelt ab und komme dann nur noch sehr schwer raus!

nun meine bitte an euch kann mir vielleicht irgendwer weiterhelfen!?!

ich hätte auch gerne kontakt zu leuten die ähnliche probleme wie ich haben!
ich komme aus göttinge,vielleicht ist hier ja jemand angemeldet der auch aus göttingen kommt und evtl. mal was unternehmen möchte aheb durch diesen ganzen sch... sehr viele freunde verloren weil ich mich nicht mehr getraut habe irgendwie wegzugehen

also ich freue mich über jede antwort von euch!

lg jan

28.06.2005 22:55 • 27.12.2006 #1


7 Antworten ↓


hallo du!
das was du da in der disco erlebt hast, habe ích auch schon durchgemacht, gehe seit 1 jahr nicht mehr in die disco. alles war ok, die leute, die musik, ich fühlte mich bis dato gut. plötzlich wurde mir schwindelig, ich bin auf die toilette gegangen und habe mich mit wasser abgekühlt. half nur leider nicht, im gegenteil... es wurde immer schlimmer, mein herz raste wie wild, meine hände wurden wässrig. ich habe schließlich solche angst bekommen, dass ich mehrfach zusammengeklappt bin. seitdem ist nichts mehr wie früher. ich unternahm gar nichts mehr, ging nach der arbeit gleich nach hause und verschloss mich. bin darauf hin zum arzt gegangen, der verschrieb mir imab und antidepressiva. zusätzlich war ich in therapeutischer behandlung. die half nicht wirklich, ich kam auch nicht mit ihm klar.
habe seit 2 monaten keine antidepressiva mehr genommen, auf die imab spritze kann ich zur zeit noch nicht verzichten, da ich das gefühl habe, wenn ich sie bekomme, es mir einfach besser geht. dem ist eigentlich nicht so, es ist nur ne kopfsache, wenn du verstehst was ich meine.... was mich im moment ankotzt ist dieser ständige schwindel. ich hoffe bald von dir zu hören, deine leidensgenossin

24.08.2005 16:48 • #2



Panik-Angstattacken!Ich brauche Hilfe! (göttingen)

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Ihr beide werdet gut von mir verstanden, die Macht der Gedanken hat uns fest im Griff.
Es ist schwierig Dinge zu akzeptieren, die man sich nicht erklären kann, die dem Geist nicht zugänglich sind, die man nicht in seinem Raster hat.
Wir brauchen immer eine kausale Handlung, also ein Ereignis, das wir klar einem Erfolg zuordnen können. Wenn wir uns auf den Finger mit dem Hammer hauen, dann tut das weh...so haben wir das gelernt, so kennen wir das.
Eure (und meine zuhauf solcher Erfahrungen sind anders).
Es geschehen Symptome und Gefühle, die man sich nicht scheinbar zuordnen und damit vorhersehen lassen.
Warum wurde Euch schlecht in der Disko? Warum schwindelig? Warum bleibt der Schwindel, warum diese Unsicherheit, warum warum warum...ja, alles bekannt und man fragt sich, ob diese Unbedarftheit irgendwann wieder kommt, damit ich ohne diese Reminder (das sind die Knoten im Kopf, die einen davor warnen, irgendetwas zu tun, das schon einmal mit einem dieser Gefühle "ausgegangen" sind, z.B. bei Euch "Disko").
Und natürlich kann man es nich akzeptieren (das wäre der beste Weg;), dass man nun ein Mensch ist, der diese Erfahrung(-en) in sich trägt (und somit auch nach dieser ganz instinktiv handelt).

Das Problem bzw. die Lösung ist also, wie bekomme ich es wieder hin, dass ich meinem Körper wieder vertrauen kann, dass er genauso reagiert, wie ich es will und möchte, wie es für mich "logisch" ist, die Gefühle nachvollziehbar und damit berechenbar werden, wenn ich ganz bestimmte Dinge tue...

Ja, altes Thema...ich hatte damals immer Angst, mir würde das Herz stehen bleiben (denn es raste einfach andauernd aus für mich unerklärlichen Gründen,im Sitzen etc...einfach so, wie man als normaler Mensch das nicht kennt... ), maß ständig den Puls und nervte meine Umfeld mit dem Messen ständig;).

Ich kann nur für mich reden, aber mir half die Entscheidung:
Ich wußte, ich will an dieser Gesellschaft wieder teilnehmen, mich nicht mehr verkriechen und andauernd Angst haben, das Herzrasen könne sofort und unerklärlich kommen, im Meeting, beim Flirten mit der Bäckereifachverkäuferin oder beim Aushandeln eines Vertrages...ich wußte, nur wenn ich wieder "unbedarft" in das Leben gehe, es darauf "ankommen" lasse...dann ist es für mich lebenswert.
Der Entschluss war da, ich besorgte mir (nachdem ich bestimmt 5 Kardiologen besuchte und ganz sicher war, dass dieses Herz vollkommen ok ist) ganz leichte Betablocker und "lernte" ganz langsam wieder, auf meinen Körper zu vertrauen, immer im Wissen, dass dieser Betablocker mich nur ins Leben zurückschießen sollte (was er auch tat).
Als ich wieder Boden unter den Füßen hatte, ich bemerkte, dass ich durch das Wissen um die Substanz einen Teil meiner Unbedarftheit wiederbekam (z.B. vollkommen vergaß, dass diese oder jene Situation schon mal mit plötzlichem Herzrasen und anschließender Panikattacke begleitet wurde) kam der wichtigste Teil: Das Absetzen und Wagen.
Ich wußte also, ich bin gesund und der Körper hält auch mal ein schnelleres Herz aus...ich brauche also nicht in Panik verfallen, wenn es einfach mal schneller schlägt, und das tut es auch einfach mal so...ohne dass man es als Laie nachvollziehen kann, warum...
Ein paarmal kam das Rasen dann wieder...und die Angst tot umzufallen auch, aber ich achtete nicht drauf...bewußt...und von da an kapierte ich, dass nicht das Herz die alleinige Ursache war, sondern die Gedanken.
Ich kümmerte mich ab sofort gar nicht mehr darum, maß den Puls nicht mehr und ging jeden Morgen den Tag an, als ob mir nichts passieren könne...und ab unan merkte ich den schnellen, für mich nicht kausalen Puls, aber ich ließ ihn gewähren...und dann kam das gar nicht mehr...dsas Vertrauen in den Körper bzw daran, dass nichts passiert, ist wieder da...und die Symptome verschwinden.

Ich denke, ihr habt eine schwierige Zeit vor Euch, bis ihr wieder Vertrauen in Euch fühlt und etwas Unbedarftheit wiedererlangt.

Natürlich muss jeder seinen Weg finden, aber ich habe von mir erzählt, damit ihr seheen könnt, dass nicht kausale Gefühle mit anschließenden Panikattacken in den Griff zu bekommen sind.
Bitte keine Antidepressiva (generell), arbeitet am Verhalten...probiert es immer wieder und wieder aus, geht in die Situationen bis ihr Erfolge bekommt (und die kommen!) und diese im Hirn abgespeichert werden.

Als Unterstützung (und nur das bitte) sind ganz leicht dosierte Betablocker vollkommen ok und unschädlich (keine Abhängigkeitsgefahr).

Anwer

16.09.2005 08:04 • #3


Hallo jan,

kann es nicht sein, daß man dir in der Disco unbemerkt etwas ins Getränk gemischt hat??
Ich habe davon gehört, das soetwas vorkommt! Diese Mittel können auch langfristige Folgen auf die Psyche haben.

Gruß
Lichtlein/Gabi

29.09.2005 18:15 • #4


Hallo,

ich will ja nicht bestreiten, das viel durch die Macht der Gedanken geschieht, aber bei ständigem Schwindel und Herzrasen, kann es nicht auch sein, dass es, in der Disko infolge von Lärm, zum Hörsturz gekommen ist.Ein Hörsturz löst noch lange Zeit, je nach Schweregrad, Schwindelgefühle aus und sie passieren heut zu tage sehr oft in der Disco.Immerhin zwei Indizien! Schildrüsenerkrankungen lösen auch Herzrasen etc. aus.
Beides ist für Ärtze schwierig feststellbar.

Allerdings kann das Gefühl sich auf seinen Körper nicht mehr verlassen zu können, auch Angst und funktionelle Störungen auslösen.

20.10.2005 20:32 • #5


Hallo.
Ich habe gerade deinen EIntrag gelesen. Mir geht es ähnlich. Ich habe seit ca. zwei monaten furchtbare Panikattacken. Sie kamen plötzlich und ohne Grunde und jetzt geh ich schon nicht mehr aus dem Haus aus Angst vor der Angst. Ich möchte mit einem gleichgesinnten reden. Ich habe mich auch von oben bis unten untersuchen lassen,habe immer gedacht ich habe etwas,bis mir klar wurde,dass es nur Angst ist.
Ich würde mich freuen wenn du mir mal schreibst.
ICQ: 289-435-017
E-mail:
Gruß Denise

14.11.2005 12:49 • #6


Hallo
Da kann ich sehr gut mit dir fühlen!
Bei mir war es ähnlich allerdings schon viele Jahre länger her.Aber das erste mal war auch ein zusammenbruch nach einer sehr langen und feuchten Nacht.Seit dem hab ich Angst und Panikattacken und immer das gefühl als ob mir schwindelig werden würde.hab auch viele untersuchungen vom Herz ect. hinter mir und angeblich alles fit.
Einige Jahre war ruhe und ich fühlte mich super und jetzt seit 7-8Jahren wieder vermehrt diese Panik

Liebe Grüße

25.12.2006 19:19 • #7


Dr. Doris Wolf
Hallo Volki

du schreibst "einige Jahre war Ruhe". Wie hast du das hingekriegt? Hast du eine Therapie gemacht? Hast du dir selbst geholfen?

Wäre sicher interessant für die anderen, wenn du darüber etwas schreiben könntest.

Grüße
dowo

27.12.2006 18:50 • #8




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