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KatSe
Hallo, ich bin neu hier aber schon monatelange Mitleserin und selbst seit 5 Jahren betroffen. Ich habe nun schon seit Tagen Angstzustände mit Panik. Jetzt gerade liege ich auf der Couch, habe extreme Anspannung, getraue mich nicht aufzustehen. Ich denke das ich gleich ohnmächtig bin. Meine 4-jährige Tochter springt hier rum. Und ich bin voller Sorgen. Ich denke mir kann niemand helfen. Kann mir jmd sagen, ob es das kennt?

15.06.2017 09:47 • 15.06.2017 #1


25 Antworten ↓


Icefalki
Na, dann mal herzlich willkommen bei uns..

Wird beinahe jeder kennen. Ich weiss auch, wie schwierig das alles ist. Nur, bleib bitte nicht liegen, denn du wirst nicht bewusstlos werden, wäre bei Angst kontraproduktiv, schliesslich ist dein Körper am Überleben interessiert. Und Angst ist da sehr Wichtig.

Also, nimm jetzt dein Tablet oder was auch immer, steh auf und bewege dich..Zwischendurch schreibst du hier weiter.

Aber steh auf. Ok?

15.06.2017 09:55 • x 1 #2



Panik! Angst vorm Allein sein!

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Hallo und herzlich Willkommen.

In Anspannung ist es gut wenn du dich bewegst. Das lenkt dich ab und hilft das Adrenalin abzubauen, welches ja dann vermehrt ausgeschüttet wird.

15.06.2017 09:58 • x 1 #3


KatSe
Vielen Dank, wow wie schnell hier jmd reagiert. Ich habe jetzt telefoniert. Ich habe einfach Angst, dass es immer so weiter gehen wird. Ich sollte ja opipramol nehmen, habe aber schreckliche Angst davor.

15.06.2017 10:48 • #4


Icefalki
Ist normal, dass Angsthasen Angst vor Medis haben. Man denkt, noch mehr die Kontrolle zu verlieren. Nun, es liegt bei dir. Entweder du versuchst die Medis, oder eben nicht. Ich hab dafür 17 Jahre gebraucht, also, hast du noch Zeit..grins..

15.06.2017 11:12 • x 2 #5


KatSe
Wofür hast du 17 Jahre gebraucht?

15.06.2017 11:14 • #6


Icefalki
Um mir Hilfe zu holen. Damals war das alles noch nicht so bekannt. Als dann gar nichts mehr ging, hab Ich die Medis gerne genommen und auch Therapie gemacht. Jetzt geht es mir gut, seit über 10 Jahren..

15.06.2017 11:21 • x 1 #7


KatSe
oh man. Ich verlasse seit 4 Wochen nicht mehr meine Wohnung. Was hast du da genommen?

15.06.2017 11:47 • #8


Hallo Kat

Unsere Ängste wollen uns sagen das wir ein wertvoller Menschen sind. Also ,nicht dagegen ankämpfen. Viellecht hilft dir das .
Wovor hast du Angst?


befinde ich mich realistisch in einer Angstbesetzte Sitoation?
Muss mein Körper wirklich hier Panik haben ?
wENN JA, dann hilft es wenn man sich diese Gedanken aufschreibt.
Wie z.b. ich bin Unsicher
oK WENN wir uns Unsicher fühlen , dann kann auch schonmal die Angst kommen.
Ängste nicht wegschieben sie kommen lassen aber immer hinterfragen , ob du in wirkicher realistischer Lebensgefahr besteht. Wenn nicht ,dann loslassen ,entspannen, loslassen, kleine Schritte wieder wagen, wie z.b. zum Fenster gehen , es aufmachen Luft atmen, sich davor etzten und das Grün genießen und etwas was dich begeisetert. Sei stolz auf jeden kleinen Schritt und die Angst ist vergangenheit

15.06.2017 11:58 • x 1 #9


KatSe
Danke:) ich habe Angst, dass mir niemand helfen kann. Das, im Falle ich falle um, niemand den Arzt rufen kann oder mein Kind ist ja dann hier allein zuhause und weiß nicht was sie tun soll. Selbst wenn ein Arzt hier ist, denke ich, mir kann keiner helfen, weil ich ja Angst vor Tabletten haben. Eine Katastrophe.

15.06.2017 12:09 • #10


kritisches_Auge
Deine Angst vor Tabletten kann ich gut verstehen.
Ich habe es so gemacht: Mir wurde eine bestimmte Dosis empfohlen und ich kaufte mir einen Medikamentenzerteiler in der Apotheke, dann ging es der Tablette an den Kragen.
Ich nahm erst vielleicht ein Viertel davon, es passierte nichts, dann zwei Viertel, es passierte auch nichts und ich nahm dann die ganze Tablette, es ging mir gut damit.

15.06.2017 12:21 • x 1 #11


KatSe
Auf welche Dauer? Und welches Medikament?

15.06.2017 12:23 • #12


Kati, wie geht es deine Gedanken WAS PASSIER BEI DIR ALLES IM kOPF?

15.06.2017 12:26 • #13


Zitat von KatSe:
Danke:) ich habe Angst, dass mir niemand helfen kann. Das, im Falle ich falle um, niemand den Arzt rufen kann oder mein Kind ist ja dann hier allein zuhause und weiß nicht was sie tun soll. Selbst wenn ein Arzt hier ist, denke ich, mir kann keiner helfen, weil ich ja Angst vor Tabletten haben. Eine Katastrophe.


Erstmal Hallo und Willkommen:)
Ich bin auch relativ neu hier und kann dir schon mal sagen: ein super Schritt, dass du über deine Gedanken sprichst! (Oder in diesem Falle schreibst)

Mir hat es unheimlich geholfen mich über Angst und Panikstörungen zu informieren. Durch das Verstehen dieser ganzen Sache und momentanen Lage kannst du auch besser mit umgehen. Aufbauende Worte helfen ebenfalls. Auch wenn du dich selbst damit aufbaust.

Du bist auf jeden Fall nicht allein.

15.06.2017 12:27 • #14


SUPER sILENT. das du hier hinein geschaut hast. Ich wünsch euch beiden noch einen schönen Feiertag. Zusammen schafft ihr es
wENN IHR MEHR ÜBER äNGSTE BEWÄLTIGUNG ERHAREN WOLLTE SO SCHAUT DOCH IN meinem Therad vorbei . Verfasserin Tuffie.

15.06.2017 12:31 • x 2 #15


KatSe
Danke. Für die vielen Informationen. Momentan bin ich ruhiger. Am Montag kommt jmd vom sozial psychiatrischen Dienst zu mir..... naja. Ich sollte ja wieder in eine Tagesklinik. Aber das ist ja immer nur Umgang mit Angst... da einzige auf was ich etwas gebe ist Hypnose(professionell) das ist Ursachenforschung und Blockaden Lösung. Allerdings muss ich dazu lernen mich zu entspannen.

15.06.2017 12:32 • #16


ch fühle mich schlapp:(

Sich Ängsten auszusetzen: Angst kann man sich nicht ausreden, ihr muß standgehalten werden. Im Endeffekt bereitet es weniger Schrecken, Ängste zu überwinden, als sie auf Dauer mit sich herumzuschleppen und so dauernd unter dem Gefühl der Hilflosigkeit zu leiden. Wer sich seinen Ängsten stellt, spürt anschließend erneut seine Energie und wird im Handeln und Entscheiden zunehmend freier. Jedesmal wenn man sich erfolgreich auf ein Risiko einläßt, erweitert sich der eigene Handlungsspielraum. Wer dagegen aus ängstigenden Situation flieht, wird beim nächsten Mal nur noch größere Angst haben. Ausweichen beendet die Angst zwar sofort, nur erfährt man dabei nicht, wie wenig gefährlich die Situation in Wirklichkeit ist. Nicht zuletzt nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, daß sich die Angst auf immer größere Bereiche ausdehnt.

15.06.2017 12:33 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ich denke eine Psychotherapie wäre in deinem Fall sehr angebracht. Und medikamentöse Unterstützung wie zb Citalopram. Das hat mir sehr gut geholfen.

15.06.2017 13:44 • x 1 #18


KatSe
Und ändert ja auch nichts an der Ursache. War ja 3 Monate in eine Tagesklinik und ambulant bin ich ja auch. Aber immer dasselbe.. Konfrontation und Akzeptanz . Nur was bringt es, immer an der Oberfläche rum zu kratzen. Warum schleppen wir das denn jahrelang mit uns rum? Weil man mit uns Geld verdient . Ein Körper ist nicht geboren um so zu leben.

15.06.2017 15:06 • #19


KatSe
Zitat von Flocke37:
Ich denke eine Psychotherapie wäre in deinem Fall sehr angebracht. Und medikamentöse Unterstützung wie zb Citalopram. Das hat mir sehr gut geholfen.

Citalopram hatte ich mal 4 Wochen. Da wurde alles noch viel schlimmer.

15.06.2017 15:10 • #20



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