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Joelle76
Hallo ihr Lieben,
bin sehr neu hier und komme gleich mit einem Anliegen, welches mich sehr beschäftigt:-(
Kurz zur Vorgeschichte und meinen Traumatas:
Ich bin weiblich und 39J
1992:1.Herzinfarkt von meinem Papa,danach litt ich lange an Atemnot
1997: starb mein geliebter Opa an Darmkrebs, danach war ich oft bei
Ärzten. Diagnose:Reizdarm
2001: 2. Herzinfarkt bei meinem Vater
2002: 1. Therapie bei mir (Verhaltenstherapie)
2007: Ich habe meinen Sohn im 5. Monat verloren
2007: 2. Therapie, tiefenpsychologisch bis Juni 2010
Juli 2010: 3. Herzinfarkt von meinem Vater wo ich vergeblich versucht habe ihn zu reanimieren
Wiederaufnahme der Therapie und Einnahme von Antidepressiva und Betablockern.
Daraufhin Herzaussetzer, und Diagnosemarathon.. Habe einen AV Block 2.Grades Typ Wenckebach(laut Kardiologe harmlos),aber von da an ne absolute Herzangst..
Oft Stolpern tagsüber und zum Einschlafen so ne Art Entladungen in der Herzgegend!
Okt 2011-Jan 2012 Reha: dort hatte ich abends fast immer die Zustände,aber diese hörten nach der Reha auf, ich schob sie auch auf das trizyklische AD und nehme seitdem ein Serotonin/Noadrenalin Wiederaufnahmehemmer..
Herzstolpern und abendliche Zustände waren eigentlich weg..

Tja und nun zu meinem aktuellen Problem:
Ich habe vor 8 Wochen eine Therapie angefangen.. Diesmal eine analytische..
Seit 2 Wochen habe ich wieder vermehrt Stolperer tagsüber, die ich im Hals merke und auch abends kommen die Entladungen wieder..
Kennt ihr das? Ihr liegt im Bett, seid kurz vorm Einschlafen und dann ist es so als würde ein Blitz im Herz einschlagen und es kommt zu ner Entladung und danach hat man Herzrasen
Gestern Abend hatte ich es 3 mal hintereinander und auch ein Kribbeln im Körper! Dachte echt jetzt ist es vorbei:-(
Das macht mich verrückt!
Ich weiß nicht was das ist..
Stress hab ich genug
Vielleicht habt ihr ja Tipps

Lg Joelle

23.08.2015 15:20 • 25.08.2015 #1


51 Antworten ↓


Dragonlady_s
Erstmal willkommen hier!

Du hast ja auch schon einiges durch.

Zu deinem Problem:

Der Körper kommt ja in der Regel im Bett zur Ruhe... Deine Psyche allerdings nicht. Und du sagst ja du hast Stress.

Hast du schon mal autogenes Training oder Muskelentspannung probiert?

Oder ein pflanzliches Mittel. Zum Beispiel Baldrian hoch dosiert?

23.08.2015 15:25 • #2



PA vor dem Einschlafen?

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Joelle76
Hallo,
Danke für die Antwort..
Ja habe ich schon daran gedacht, aber nicht wirklich in Angriff genommen..
Ich habe das Gefühl, ich habe keine Kraft dafür..Kraft für nichts..
Alles ist so anstrengend..
Ich gehe nur arbeiten damit ich nicht den ganzen Tag nachdenken muss,was ich wieder haben könnte.. Aber auch das ist anstrengend.. Teufelskreis
Hoffe die Therapie hilft mir..

23.08.2015 15:32 • #3


Joelle76
Ach und Baldrian wollte ich abends jetzt mal wirklich versuchen..
Danke

23.08.2015 15:33 • #4


Dragonlady_s
Ja, probiere das wirklich mal abends.

Und ich wünsche dir dass deine Therapie fruchtet

23.08.2015 15:34 • #5


Joelle76
Werde ich tun!

Lg Joelle

23.08.2015 15:35 • #6


Vergissmeinicht
Hallo Joelle,

nun, das Erlebte ist kein Pappenstil. Hast Du einiges in der Therapie aufarbeiten können?

23.08.2015 15:47 • #7


Dragonlady_s
Zitat von Joelle76:
Werde ich tun!

Lg Joelle



Oder du fragst in der Apotheke nach was man noch nehmen kann.

Würde mich freuen wenn du wieder berichtest

23.08.2015 15:52 • #8


Joelle76
Ja, ich könnte einiges aufarbeiten.. Zumindest mit der Fehlgeburt bin ich im Reinen und kann mittlerweile davon sprechen ohne negative Gefühle..
Alles andere ist mal ganz ok und dann wieder schlechter..
Zudem leide ich auch sehr unter Verlustängsten..
Habe oben auch nicht alles aufgeführt bzw das Aktuellste ausgelassen,wie 2012 als mein Neffe 13 Wochen zu früh auf die Welt kam und ich 3 Monate jeden Tag dort im Kh war,oder den dramatischen Tod meiner Oma 2013 oder die Begleitung einer "Freundin" und ihrer sterbenden 2 1/2 jährigem Tochter. Ich habe sie bis zum letzten Atemzug der Kleinen begleitet und war bis vor einem Monat fast nur für sie da aber wurde gegen einen Mann eingetauscht und sie hat mir die Freundschaft gekündigt nachdem ich ihr gesagt habe,dass ich enttäuscht von ihr bin
Also kümmere ich mich jetzt um von mir vernachlässigte Freundinnen, die mir gut tun oder eben um meine Schwester, die das Trauma Frühgeburt noch nicht verkraftet hat,obwohl es dem Kleinen sehr sehr gut geht.. Ach ja und eben meine Mutter die auch immernoch am Tod von meinem Papa nagt...
Alles schwer

23.08.2015 15:57 • #9


Joelle76
Zitat von Dragonlady_s:
Zitat von Joelle76:
Werde ich tun!

Lg Joelle



Oder du fragst in der Apotheke nach was man noch nehmen kann.

Würde mich freuen wenn du wieder berichtest


Ich nehme halt auch Cymbalta und muss gucken was ich da noch nehmen kann...

23.08.2015 15:59 • #10


Dragonlady_s
Zitat von Joelle76:
Zitat von Dragonlady_s:
Zitat von Joelle76:
Werde ich tun!

Lg Joelle



Oder du fragst in der Apotheke nach was man noch nehmen kann.

Würde mich freuen wenn du wieder berichtest


Ich nehme halt auch Cymbalta und muss gucken was ich da noch nehmen kann...


Genau, frag dich mal schlau.

Dein Neffe hat es aber überstanden, oder habe ich das falsch verstanden?

Das mit deiner Freundin finde ich auch arg traurig, aber es ist oftmals so, dass man ausgetauscht wird, egal ob man für jemanden da war oder nicht.

Hat denn deine Mutter auch psychische Probleme oder trauert sie einfach nur noch sehr stark?

Ich habe meinen Vater auch schon verloren.

23.08.2015 16:05 • #11


Joelle76
Ja mein Neffe hat es ohne Bleibeschäden überstanden und das obwohl er ne Hirnblutung hatte.. Er ist einfach ein Goldstück und unser kleines Wunder!
Meine Mutter hat im Jahr 2011 ganz extrem gelitten, sogar mit optischen Halluzinationen.. War ne schlimme Zeit .. Zudem kamen dann Ende 2011 und 2014 ne Hüftop, wo die Trauer um meinen Vater wieder extremer wurden..
Zum Glück macht sie seit 2 Jahren auch ne Therapie, welches ihr echt gut tut..
Ja so ein Verlust ist schon heftig und ich wollte auch nie so nah dabei sein,war nämlich schon bei den ersten 2 Herzinfarkten dabei..
Muss da wohl noch einiges aufarbeiten

23.08.2015 16:17 • #12


Dragonlady_s
Puh da bin ich aber froh dass es deinem Neffen gut geht.

Ich konnte den Tod meines Vaters nicht aufarbeiten. Werde auch die Bilder nie los....

Aber das ist bestimmt bei jedem unterschiedlich.

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen

23.08.2015 16:21 • #13


Joelle76
Zitat von Dragonlady_s:
Ich konnte den Tod meines Vaters nicht aufarbeiten. Werde auch die Bilder nie los

So geht es mir nach 5 Jahren auch noch.. Habe auch Angst bei der Therapie jetzt wieder daran zu gehen
Wie lange ist es bei dir denn her?

23.08.2015 16:51 • #14


Dragonlady_s
Zitat von Joelle76:
Zitat von Dragonlady_s:
Ich konnte den Tod meines Vaters nicht aufarbeiten. Werde auch die Bilder nie los

So geht es mir nach 5 Jahren auch noch.. Habe auch Angst bei der Therapie jetzt wieder daran zu gehen
Wie lange ist es bei dir denn her?


Im Oktober sind es 13 Jahre

23.08.2015 16:52 • #15


Joelle76
Ach man,da warst du ja auch noch sehr jung Es gibt einfach Erlebnisse, die bleiben im Kopf ....

23.08.2015 16:53 • #16


Dragonlady_s
Das stimmt. Manche Erlebnisse bleiben im Kopf. Daran kann man nichts ändern. Aber man muss lernen damit umzugehen

23.08.2015 16:55 • #17

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Joelle76
Ja da hast du Recht!
Irgendwie habe ich akzeptiert,dass mein Vater nicht mehr da ist,aber mit dem wie es passiert ist,hab ich noch keinen Frieden gefunden und ich weiß auch nicht,ob ich dieses jemals tun werde..
Hast du denn auch Therapieerfahrung? Wenn ja was für eine Therapie hast du gemacht?

23.08.2015 16:58 • #18


Dragonlady_s
In Bezug auf meinen Vater habe ich mich selber therapiert.

Hatte mir ein Buch gekauft. Das heißt " Ich will dich nicht vergessen"

Da kann man Erinnerungen aufschreiben und vieles mehr.

Das hat mir sehr geholfen

23.08.2015 17:00 • x 1 #19


Joelle76
Das hört sich gut an...
Vielleicht schaffe ich das auch irgendwann!

23.08.2015 17:07 • #20



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