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Marco32

Marco32
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Hallo.

ich weiss mal wieder nicht weiter.habe Montag erfahren das ich Freitag,also morgen,ein Vorstellungsgespräch habe,und genau da liegt das Problem...
Montags dachte ich noch ich krieg das hin,aber seit heute hab ich vor dem morgigen Tag ieder solche Ängste und Panik,das ich regelrecht am Zittern bin vor Unsicherheit...mir ist Schwindelig,ich krieg keine Luft usw Sad
wiedereinmal Zweifle ich an mir....ich bin Physiotherapeut,und weiss garnicht mehr,ob ich diesen Beruf noch ausführen kann.
ich kann einfach nichtmehr unter Menschen,und vorallem MIT Menschen....selbst wenn ich eingestellt werde,wird es meine Unsicherheit nur verstärken.ich kann nicht Klar denken,ich hab keine Konzentration,geschweige denn Freude an irgendwas...ich habe das Gefühl alle Wege,fürhren mal wieder in ne Einbahnstraße....was würdet ihr Tun?
es sind die kleinen Lichtblicke die mich Früher erfreuten,die mich Heute aus Depressiver Sicht nurnoch ins Elend führen.

02.05.2021 #1


36 Antworten ↓
D

Dore
Gast

Hallo Clea,

vorweg möchte ich erwähnen, dass ich einen miserablen Lebenslauf habe, und trotzdem immer wieder Arbeit gefunden/bekommen habe und schon etliche Vorstellungsgespräche hatte. Auch war ich selbst schon mal in der Positon, dass sich Bewerber bei mir vorstellen mußten.

Ich war immer extrem nervös vor Vorstellungsgesprächen. Dann mußte ich während einer Arbeitslosigkeit einen Kurs besuchen. Dort wurde unter anderem ein Vorstellungsgespräch nachgestellt, und per Kamera aufgezeichnet. Ich war genau so nervös wie bei einen echten Vorstellungsgespräch, zumal ich auch die 1. war, die dran kam.

Danach wurde alles analysiert. Keiner der Teilnehmer hat gemerkt, dass ich so nervös war und ich konnte beim Video schauen auch keine Nervosität feststellen. Laughing

Gelogen habe ich in Gesprächen nie (1. kann ich das nicht, 2. ist mir die Gefahr, dass es später raus kommt, zu hoch). Fragen der Arbeitgeber bei mir, warum ich meine Jobs immer wieder gewechselt habe: Ich erzählte tatsächliche Dinge wie Insolvenz, Wirtschaftskrise etc. Und das unschöne Dinge passiert sind. Auf die Frage, was denn vorgefallen ist, sagte ich:"Sie werden verstehen, dass ich darüber nicht reden möchte (der eventuell neue Arbeitgeber möchte ja auch nicht, dass man später mal über ihn schlecht redet). Aber ich kann ihnen sagen, dass ich keine Sperre bekommen habe, und das heißt ja schon etwas.
Dann muss man unbedingt etwas positives hinter her setzen (damit das negative verblasst). Ich habe dann erzählt, dass ich einen Vorteil sehe, dass ich viele verschiedene Firmen durchlaufen habe, und somit nicht betriebsblind bin, und mich dadurch auch schnell einarbeiten kann.

Das trifft alles natürlich nicht auf dich zu, aber vielleicht kannst du dir da etwas für dich heraus ziehen.

Zitat von Clea:
Warum haben Sie so lange für Ihr Studium gebraucht? - Leider war ich krank und musste mein Studium pausieren.
Aber laut Ihrem Lebenslauf haben Sie in der Zeit gearbeitet? - Sie Arbeitszeiten bei diesem Job waren sehr flexibel, weshalb es mir möglich war, nur so viel zu arbeiten wie ich mir zumuten konnte, oder auch einmal einige Wochen zu pausieren.


Das du krank gewesen bist, darfst du auf keinen Fall sagen. Keine Firma möchte jemanden, der mal länger krank war. Vor allem werden sie fragen, welche Krankheit du hattest. Da musst du dir überlegen, um nicht komplett zu lügen, was vielleicht noch in der Zeit zutreffen könnte (war in der Zeit schwer, sich da rein zu knien weil...Habe zu viel gearbeitet, und darum die Prüfungen nicht geschafft oder anderes)

Nur so viel gearbeitet, wie du dir zumuten konntest...Oh je, dann denkt der Arbeitgeber, dass ihm das auch passieren kann.

Zitat von Clea:
Das alles in Kombination mit meiner mehr als deutlichen Unsicherheit. wie kann ich mir da einreden, ich hätte auf dem Arbeitsmarkt auch nur ansatzweise eine Chance?

Siehe mein Bericht Daumen hoch Du hast es schon mal bis zum Vorstellungsgespräch geschafft. Also denke bitte nicht so.

Den Rest deiner Frage-Antworten finde ich gut.

Viel Erfolg!

22.01.2020 19:54 • #24


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Angst & Panik vor Vorstellungsgespräch

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Clea

Clea
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Liebe Forenmitglieder*innen,

ich hoffe, ihr könnt mir ein wenig Mut zusprechen oder mit einem Rat geben.

Ich habe diese Woche ein Vorstellungsgespräch. Mein erstes "richtiges" Vorstellungsgespräch. Bisher habe ich nur gejobbt und die dafür notwendige Gespräche waren im Grunde nur eine Formalität und eher zwanglos.
Im Gegensatz dazu handelt es sich dieses Mal um ein richtiges Vorstellungsgespräch für eine Vollzeitstelle in dem Bereich, in dem ich wirklich arbeiten möchte, aber ohne die geforderte Ausbildung nur geringe Chancen habe. Da im Stellenangebot stand, dass auch Quereinsteiger erwünscht sind, habe ich mich - ohne große Hoffnung - auf die Stelle beworben. Die darauf folgende Einladung zum Vorstellungsgespräch war sehr überraschend.

Einerseits gibt es mir Hoffnung, überhaupt eingeladen worden zu sein. Dann selbst wenn ich das Gespräch vermasseln sollte: jemand war bereit, mit trotz allem eine Chance zu geben, also werden andere das vielleicht auch tun. Und auch aus einem schlechten Vorstellungsgespräch kann ich lernen und habe dann fürs nächste Gespräch zumindest mehr Übung.

Dennoch. ich habe einfach so große Angst vor diesem Gespräch. Auch wenn ich keine großen Hoffnungen habe, möchte ich doch mein bestes tun, um diese Stelle zu bekommen. Aber es gibt einfach so viel, das gegen mich spricht. Ein oder zwei Sachen ließen sich durch eine kurze souveräne Antwort vielleicht noch erklären, aber es sind einfach zu viele:

Warum haben Sie so lange für Ihr Studium gebraucht? - Leider war ich krank und musste mein Studium pausieren.
Aber laut Ihrem Lebenslauf haben Sie in der Zeit gearbeitet? - Sie Arbeitszeiten bei diesem Job waren sehr flexibel, weshalb es mir möglich war, nur so viel zu arbeiten wie ich mir zumuten konnte, oder auch einmal einige Wochen zu pausieren.
Warum haben Sie nach Ihrem Abschluss acht Monate lang nur einen Minijob gemacht? - Ich habe in meinem Wunschbereich leider keinen Job finden können.
Warum haben Sie nach diesen acht Monaten ein Praktikum in einem anderen Bereich gemacht anstatt es dazu zu nutzen, Arbeiterfahrung in ihrem Traumberuf zu bekommen? - Da ich in meinem Wunschberuf keine Stelle fand, spielte ich mit dem Gedanken, mich umzuorientieren. (Habe aber dadurch nur noch mehr gemerkt, wie sehr ich in meinem eigentlichen Wunschberuf arbeiten möchte.)
Warum haben Sie in den letzten Monaten im Einzelhandel gearbeitet? Weil in weiterhin nicht in der Lage war, eine Stelle in meinem Wunschberuf zu finden, da 99% der Stellenangebote eine Ausbildung voraussetzen, die ich nicht habe.
Warum haben Sie keine Arbeitszeugnisse beigelegt? Weil ich die zwei potentiell relevanten Zeugnisse nach mehreren Umzügen nicht mehr finden konnte und von meinem letzten Jobs trotz Nachfrage bisher keine Zeugnisse erhalten habe - jedoch kann ich Ihnen diese beiden Arbeitgeber als Referenzen nennen.

Das alles in Kombination mit meiner mehr als deutlichen Unsicherheit. wie kann ich mir da einreden, ich hätte auf dem Arbeitsmarkt auch nur ansatzweise eine Chance?

22.01.2020 00:28 • #22


Zum Beitrag im Thema ↓


Vergissmeinicht
Hi Marco,

andere würden sich über so eine Chance freuen und es ist auch noch ein Beruf der Zukunft hat. Wenn Du so in den Termin reingehst, wird das nichts.

Was ist mit medikamentöser Unterstützung, da sich Deine Zeilen ziemlich hoffnungslos lesen?

#2


Marco32
Hallo....das weiss ich ja,aber es Ändert nichts an der Tatsache Sad ich kanns mir halt einfach nicht weg oder Schön-reden.
ich nehme Momentan nurnoch Mirtazapin,damit ich Schlafen kann....aber es gibt mir leider auch Keinen antrieb,oder nimmt mir die Ängste.mein selbstbewusstsein ist sowas von im Keller

#3


Vergissmeinicht
Hi Marco,

das glaube ich Dir. Du wirst wohl dennoch den Termin wahrnehmen müssen. Werde Morgen an Dich denken Trost

Was ist, wenn Du mal ein wenig mit Sport anfängst o.ä.?

#4


Marco32
Danke dir,ich hoffe es Hilft....hingehen werde ich erstmal,mehr kann ich Augenblicklich noch nicht sagen.ich bin froh wenn ich da Raus komme,ohne Umzukippen...das war bei mir schonmal fast soweit! für Sport hab ich zz keine Kraft....ich rauche und trinke zuviel,das kommt noch dazu

#5


J
Hallo Marco32,

ich kann es nachempfinden, mir geht es vor und während Bewerbungsgesprächen auch nicht gut. Jetzt kannst du eh nichts anderes mehr machen als hinzugehen und es zu probieren. Meistens sind solche Gespräche viel angenehmer, als man vorher dachte. Es will einem ja keiner was Böses und man kann ruhig selbstbewusst hingehen, schließlich hat man ja etwas anzubieten, das die wollen/brauchen. Falls du den Job bekommst, versuchst du es. Wenn du es nicht probierst, erfährst du nie, ob du die Tätigkeit noch schaffst oder nicht. Und kündigen kannst du immer noch.
Übrigens, vor medikamentöser Unterstützung in Form von Beruhigungsmitteln würde ich vor solchen Terminen abraten, alle diese Mittel gehen auf die Kognition und können einen teilnahmslos wirken lassen.
Alles Gute für morgen!

#6


Vergissmeinicht
Hi Marco,

Du lebst nicht; stirbst aber auch nicht und umkippen wirst Du nicht! Warum isst und trinkst Du zuviel/soviel; was ist es, Frust, Langeweile...?

#7


Marco32
Danke Juwi....das is ja das....ich selber hatte noch NIE Schlechte erfahrung bei sowas,und dennoch ist es jedesmal aufs neue ein Neuer Kampf Sad
das Problem ist einfach die Krankheit,die mich nicht Funktionieren lässt....anderseits ist es sich dieser zu Stellen,wohl auch der einzige Ausweg...nur WIE....ich eiss Bald nichmehr weiter...ich habe dadurch soviel gut bezahlte Jobs verloren,und ich weiss das ich Früher oder Später wieder Fallen werde. für Teilnahmslosigkeit brauch ich zum Glück keine Medikamente,das bin ich auch so....man könnte sagen,man sieht es mir an...ih bin am ende.ich kann den leuten nich in die augen sehn,bin unsicher,blass,hab Sprachstörungen usw....wie soll ich so in einem Beruf funktionuieren ,wo Freude,Menschenumgang,Konzentration,Kommunikation zur Selbstverständlichkeit gehören?!

@ Vergissmeinnicht...durch die Depressionen haT SICH BEI MIR irgendwie der Alk. gesteigert...ich nichts Hartes,aber halt Regelmäßig B.,um mir die Anspannung zu nehmen...es ist das einzige was den schmerz lindert,dem ich täglich 24std ausgesetzt bin ...ich weiss das is nich gut

#8


Vergissmeinicht
Hi Marco,

ich weiß, das Alk. den Schmerz nimmt. Ich trank selber um über den Verlust meiner Tochter wegzukommen. Sie kam dadurch nie wieder und ich lernte ohne sie zu leben.

Was lief/läuft in Deinem Leben nicht rund?

#9


Marco32
Zitat von Vergissmeinicht:
Hi Marco,

ich weiß, das Alk. den Schmerz nimmt. Ich trank selber um über den Verlust meiner Tochter wegzukommen. Sie kam dadurch nie wieder und ich lernte ohne sie zu leben.

Was lief/läuft in Deinem Leben nicht rund?

wenn ich das wüsste....irgendas tief in mir hat mich wohl sicher da reingeritten,aber seitdem leitet mich ein autonomes system das ich nicht verstehe.ich weiss ja nichtmal mehr selber wer ich bin....ich hab kein problem mit dem alk aufzuhören denk ich,zumindest noch...wenn ich irgendwo mal nen Ansatz hätte,der mein Leben wieder Sinn gibt.ich hab mich durch die Krankheit selber aus dem Leben geboxt,mich immermehr zurückgezogen,bei niemand mehr gemeldet...ich ertrag keine Gesellschaft zur Zeit. es ist ein Teufelskreis ohne Licht....ich kann dadurch keine Freundin ham,mir fehlt einfach zu ALLEm der Funke Kraft und der Optimismus. ich bin weiss Gott kein Feigling,aber irgendwann zerbricht jeder daran....es brauch nichmehr viel,und ich steh vor der schweren Entscheidung...Leben oder Sterben...bald hab ich keine Wahl mehr.
weisst du woran ich das merke?weil ich vor dem Alltag wesentlich mehr Angst hab,als wie vor dem Tod

#10


Perle
Hallo Marco,

im März hatte ich Dir die Kontaktdaten vom Sozialpsychiatrischen Dienst Jena gegeben. Du hattest scheinbar auch Kontakt dorthin. Hat sich Deine finanzielle Situation denn inzwischen etwas beruhigt?

Wie konnte Dir dort noch geholfen werden? Habt Ihr z.B. mal über die Option stationäre Behandlung gesprochen?

Hast Du Dich inzwischen um eine ambulante Therapie bemüht?

LG, Martina

#11


Marco32
Zitat von Perle:
Hallo Marco,

im März hatte ich Dir die Kontaktdaten vom Sozialpsychiatrischen Dienst Jena gegeben. Du hattest scheinbar auch Kontakt dorthin. Hat sich Deine finanzielle Situation denn inzwischen etwas beruhigt?

Wie konnte Dir dort noch geholfen werden? Habt Ihr z.B. mal über die Option stationäre Behandlung gesprochen?

Hast Du Dich inzwischen um eine ambulante Therapie bemüht?

LG, Martina

Hallo Perle,

ich hatte es in den andern Thread schonmal geschrieben....man konnte mir helfen,zumindest teilweise...Finanzielle sorgen sind mittlerweile erstmal beseitigt,und ich hab im November auch ne günstigere Wohnung in Aussicht....mir gehts trotzdem Psychisch noch jenseits von Gut & Böse,und ich konnte mich zu einer Therapie noch nich durchringen.das hat aber halt auch wieder mit der Angst zu tun 1:Diese Therapie überhaupt anzugehn, und 2: ich Angst hab mir die Zukunft zu versauen...enn ich in meinem job lange raus bin,komm ich da nie ieder rein...auch wenn du wohl recht hast! bin aber dabei jetz Zumindest meinen Psychiater zu echseln,viell. kann mir ein anderer andere Sichtmöglichkeiten aufzeigen.aber auch da glaub ich zum jetzigen Zeitpunkt nich wirklich dran

#12


Perle
Ja, Du hattest dort geantwortet aber irgendwie habe ich das nicht verstanden. Aber nun ist es mir auch klar. Schade, dass Du Dich über zwei so tolle Erfolge nicht freuen kannst. Ich hatte mal große finanzielle Sorgen, die haben mich fast um den Verstand gebracht und es war mir eine große Beruhigung, als ich da wieder raus war.

Ich verstehe nicht ganz, was die Therapie mit einem "Versauen der Zukunft" zu tun hat. Es ist doch hoffentlich eher das Gegenteil angesagt! Wenn Du nicht stationär gehst, dann hast Du auch keine Ausfallzeit. Mache das ambulant vor oder nach der Arbeit (wenn Du sie denn hast). Du wirst eh nicht gleich einen Platz bekommen, das kann einige Monate dauern.

Warum hast Du Angst vor einer Therapie? Ganz ehrlich: Schlimmer kann es doch eigentlich nicht mehr werden, oder? Es sei denn, Du packst Dich jetzt mal selbst am Schopf. Das wirst Du eh lernen müssen, denn auch eine Therapie ist kein Wundermittel und ohne Dein Zutun wird da nichts bei rumkommen.

Und noch was zum Thema Job + Frust: Ich habe auch einige Jahre mit meinem Job gehadert und auch während meiner Krankheitsphase dauernd überlegt, ob ich dahin zurückgehen soll oder nicht. Ich habe dann von einer Psychologin zu dem Thema etwas gelesen: Hören Sie doch auf immer zu glauben, Ihr Job müsste Ihnen die ultimative Erfüllung Ihres Lebens bringen. Das ist Blödsinn, verabschieden Sie sich von diesem Gedanken. Ihr Job ist dazu da, um Geld zu verdienen, damit Sie abgesichert sind und sich hier + da mal ein Extra gönnen können, wenn möglich. Wenn Sie ein nettes Wort von einem Kollegen oder einem Kunden bekommen, dann freuen Sie sich und geben das Gleiche zurück. Das war´s und Ende

In dem Sinne, versuche mal cooler an das Thema ranzugehen. Und dann berichte mal wie das Gespräch verlaufen ist.

LG, Martina

#13


Vergissmeinicht
Hi Marco,

das liest sich garnicht gut und es geht nun nicht um aufraffen. Du gehörst unmittelbar in einen stationären Aufenthalt. Wie soll es so weitergehen; ich denke Du brauchst unmittelbar Hilfe, da es abulant zulange dauert.

Unser Körper und einmal mehr unsere Seele haben ihre eigenen Gesetze und da steht momentan der Job hinten. Tu was Marco und nimm Dein Leben in die Hand!

#14


Marco32
Zitat von Perle:
Ja, Du hattest dort geantwortet aber irgendwie habe ich das nicht verstanden. Aber nun ist es mir auch klar. Schade, dass Du Dich über zwei so tolle Erfolge nicht freuen kannst. Ich hatte mal große finanzielle Sorgen, die haben mich fast um den Verstand gebracht und es war mir eine große Beruhigung, als ich da wieder raus war.

Ich verstehe nicht ganz, was die Therapie mit einem "Versauen der Zukunft" zu tun hat. Es ist doch hoffentlich eher das Gegenteil angesagt! Wenn Du nicht stationär gehst, dann hast Du auch keine Ausfallzeit. Mache das ambulant vor oder nach der Arbeit (wenn Du sie denn hast). Du wirst eh nicht gleich einen Platz bekommen, das kann einige Monate dauern.

Warum hast Du Angst vor einer Therapie? Ganz ehrlich: Schlimmer kann es doch eigentlich nicht mehr werden, oder? Es sei denn, Du packst Dich jetzt mal selbst am Schopf. Das wirst Du eh lernen müssen, denn auch eine Therapie ist kein Wundermittel und ohne Dein Zutun wird da nichts bei rumkommen.

Und noch was zum Thema Job + Frust: Ich habe auch einige Jahre mit meinem Job gehadert und auch während meiner Krankheitsphase dauernd überlegt, ob ich dahin zurückgehen soll oder nicht. Ich habe dann von einer Psychologin zu dem Thema etwas gelesen: Hören Sie doch auf immer zu glauben, Ihr Job müsste Ihnen die ultimative Erfüllung Ihres Lebens bringen. Das ist Blödsinn, verabschieden Sie sich von diesem Gedanken. Ihr Job ist dazu da, um Geld zu verdienen, damit Sie abgesichert sind und sich hier + da mal ein Extra gönnen können, wenn möglich. Wenn Sie ein nettes Wort von einem Kollegen oder einem Kunden bekommen, dann freuen Sie sich und geben das Gleiche zurück. Das war´s und Ende

In dem Sinne, versuche mal cooler an das Thema ranzugehen. Und dann berichte mal wie das Gespräch verlaufen ist.

LG, Martina

du hast ja Recht Sad man lügt sich halt selber in die Taschen,um irgendwie eitere Probleme zu Umgehen...as ebenfalls nich klappt! ich schäm mich halt irgendwo...weil ich tunlichst darauf bedacht bin as andere von mir denken :/ ich weiss das es falsch ist....ich art erstmal morgen ab wis läuft,dann seh ich weiter...ich denke schon das ich mich überwinden kann,es brauch nur Paar anläufe.ich berichte Euch morgen mal wies lief ok? und danke an euch ALLE....Gute n8

#15


Marco32
Hallo Gemeinde,

ich war nun zu dem Vorstellungsgespräch,und auch wenn man kaum glaubt,aber Kurz vorher war irgendwie alle Anspannung weg bzw es schon fast ne manische euphorie.ich habs selbst nicht glauben können. keine Ahnung woran es lag...ich vermute mal der Frische Sonnenschein hat mir da enorm geholfen.dementsprechend locker verlief das gespäch....ich hab am 27.7 jetz nen Probearbeitstag,und enns mir gefällt hab ich den Job (Hat se mir so gesagt).ich finds ganz gut das ein wenig "Luft" dazwischen noch is,da kann ich mich ein wenig drauf einstimmen,und ggfs nochmal mir nen Arzttermin vorher holen....mit trinken hör ich auch auf. die Angst es nich zu Packen ist trotzdem allgegenwärtig...meint ihr es ist ratsam sich nochmal men Medikament verschreiben zu lassen,fürn antrieb?

#16


Perle
Hallo Marco,

super gemacht, Glückwunsch! Und trotz durchklingendem kleinem Zweifel wirkst Du optimistisch auf mich. Ich freue mich aufrichtig für Dich! Und Du hast doch auch einen guten Eindruck hinterlassen, sonst hätte sie Dir ja den Job nicht in Aussicht gestellt.

Also, der Antrieb scheint ja dann doch von ganz alleine gekommen zu sein. Ok, ein bischen Sonnenschein schadet nie aber letztlich hast Du an Dich geglaubt und das ist beim Gegenüber angekommen. Zum Medikament werde ich mich daher nicht äußern.

LG, Martina tanzen

x 1 #17

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Marco32
Zitat von Perle:
Hallo Marco,

super gemacht, Glückwunsch! Und trotz durchklingendem kleinem Zweifel wirkst Du optimistisch auf mich. Ich freue mich aufrichtig für Dich! Und Du hast doch auch einen guten Eindruck hinterlassen, sonst hätte sie Dir ja den Job nicht in Aussicht gestellt.

Also, der Antrieb scheint ja dann doch von ganz alleine gekommen zu sein. Ok, ein bischen Sonnenschein schadet nie aber letztlich hast Du an Dich geglaubt und das ist beim Gegenüber angekommen. Zum Medikament werde ich mich daher nicht äußern.

LG, Martina tanzen

Danke dir vielmals! optimistisch würd ich das nicht nennen,aber zumindest ist mir vorerst ein wenig die Last genommen.ich muss halt irgendwie sehn wie ich das angehe,da bin ich noch sehr ratlos.... Sad ich werd mir zumindest erstma bei nem andern Psychiater nen termin holen,viell. Klappts ja sogar mit ner ambulanten Reha NEBENBEI.....denke auch Frauem bzw Weiblichen Psychiatern kann ich mich mehr öffnen,statt meinem Jetzigen (Mann)....viell. kann man ja doch irgendwie Tiefenpsychologisch bei mir was bewirken und ich komm ohne Medi aus ?! so jemanden wie DICH bräucht ich mal hier an meiner Seite zum reden .lg zurück

#18


Perle
Hey, Du hast einen positiven Eindruck hinterlassen! Glaube an Dich und sei stolz auf Dich, Du hast das ohne Zutun von irgendwelchen Medis geschafft.

Ambulante Reha bedeutet doch, dass Du tagsüber in der Rehaklinik bist und abends nach Hause zum Schlafen gehst. Die kannst Du also neben Deinem Job nicht machen. Oder hast Du Dich verschrieben und meintest ambulante Therapie? Denn dazu rate ich Dir dringend, allerdings würde ich auf Verhaltenstherapie bei Dir gehen. Ein Psychiater wird die Therapie aber nicht mit Dir durchführen, der ist für die Vergabe der Medis zuständig. Aber er kann Dir sicher eine Liste mit Therapeuten(innen) geben, bei denen Du anfragen bzw. Dich auf die Liste setzen lassen kannst.

Alles Gute wünsche ich Dir! Gute Nacht für heute!

LG, Martina

x 1 #19


Marco32
Zitat von Perle:
Hey, Du hast einen positiven Eindruck hinterlassen! Glaube an Dich und sei stolz auf Dich, Du hast das ohne Zutun von irgendwelchen Medis geschafft.

Ambulante Reha bedeutet doch, dass Du tagsüber in der Rehaklinik bist und abends nach Hause zum Schlafen gehst. Die kannst Du also neben Deinem Job nicht machen. Oder hast Du Dich verschrieben und meintest ambulante Therapie? Denn dazu rate ich Dir dringend, allerdings würde ich auf Verhaltenstherapie bei Dir gehen. Ein Psychiater wird die Therapie aber nicht mit Dir durchführen, der ist für die Vergabe der Medis zuständig. Aber er kann Dir sicher eine Liste mit Therapeuten(innen) geben, bei denen Du anfragen bzw. Dich auf die Liste setzen lassen kannst.

Alles Gute wünsche ich Dir! Gute Nacht für heute!

LG, Martina

ja das meinte ich,hab mich verschrieben! mit den ganzen Therapien is für mich Neuland...kann mir denn der Psychiater da Tipps geben,bzw machen die das überhaupt? WÄR DAS dann in ner klinik,oder sowas wie Psychotherapeuten?also das alles muss einzeln stattfinden iwie,mit so größeren Gruppensitzungen komm ich nich Klar ...ich glaub so schon schwer daran,aber wenn dann einzelgespräche . ich danke dir schlaf gut Martina

#20


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Dr. Christina Wiesemann
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