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Denden

Denden
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Hallo!
Heute Morgen hatte ich irgendwie beim Autofahren so ein Gefühl nicht richtig atmen zu können, hatte dann irgendwie so eine Art Schock, als ob das Blut absackt, dachte jetzt kipp ich um, totale Panik bekommen und es wurde mir schummrig. Meine Tochter saß neben mir, mit brach kalter schweiß aus aber ich habe sie noch zur Schule gefahren, dann noch den kleinen zu Hause geholt und zum Kindergarten gebracht, war total zittrig. Hab schon einige Panikattacken gehabt, aber die waren irgendwie anders.
Bin dann direkt zu meiner Hausärztin, hab ihr das erzählt, sie fragte ob ich denn wieder herzangst hätte, hab Anfang letzten Jahres wirklich eine gehabt, ekg gemacht, alles ok, langzeit ekg zur Beruhigung, auch alles gut. Ich habe ihr gesagt das ich Angst habe keine Luft zu bekommen, da hat sie laut gelacht und mir, mal wieder, eine Überweisung zur Psychotherapie gegeben, da warte ich aber schon seit einem Jahr auf sämtlichen Wartelisten. Hab dann nochmal gefragt ob es nicht sein kann, dass es diesmal keine Panikattacke war, sondern etwas organisches, oder ob es nicht mal sein kann, das ich eine bekomme und es dann aber doch was ernstes, wie Schlaganfall oder Herzinfarkt sein kann. Da lachte sie wieder und sagte sie wäre kein Hellseher. Ich sagte dann noch, es könnte ja was mit der Schilddrüse oder Diabetes sein, sie meinte mein letztes Blutbild war doch in Ordnung. Ich hatte die Tage auch so ein innerliches Beben und zittern, ein Schwächegefühl, da ging die gar nicht drauf ein. Hab ihr dann noch beim rausgehen meinen Bauch gezeigt und gefragt ob das Gürtelrose ist, drei mal dürft ihr raten, sie hat gelacht und gesagt; also Herr Brandt, jetzt kommt hier noch das und das dazu, ja, Sie haben eine Gürtelrose“ hat mir dann Zeug verschrieben, hab da noch gefragt ob das nicht auf Organe übergegangen sein könnte, hatte ja drei Tage Magen - Darm Beschwerden mit erhöhter Temperatur. „Nein!“
War 2008 schonmal mit Panikattacken bei ihr, war auch in einer Therapie und hab das dann schnell in Griff bekommen. Jetzt ist es halt etwas anders. Normalerweise bekomme ich so Panikattacken die mit Angstgefühl anfangen und dann die Angst umzukippen, oder das etwas ganz schlimmes passiert, aber heute war das welche anders, zwar Panik, aber dieses schwäche Gefühl, schockähnlich ist anders. Blutdruck kontrolliert sie auch nicht, obwohl ich meinte, es könnte am Blutdruck liegen. Nachher hab ich was ernstes und es wird gar nicht mehr untersucht. Soll ich nochmal mit Nachdruck Untersuchungen anfordern?
Auch! Ich mache Sport in einem Fitnessstudio, mache auch Kardio, in letzter Zeit etwas weniger, da steht ja auf den Geräten: „erst nach ärztlicher Abklärung benutzen“ hab das immer versäumt und hab sie dann heute mal gefragt, auch da lachte sie natürlich, meinte das man das nur bei Vorerkrankungen oder bestimmter Medikamente machen müsste.
Das ist jetzt mal echt viel Text, tat aber gut, sich das alles mal von der Seele zu schreiben.
Danke fürs lesen.

29.01.2026 #1


12 Antworten ↓


Sonja77
Hallo 🙋‍♀
Erst einmal wünsche ich dir einen schönen Nachmittag

Also ich möchte dir gerne 2 Dinge zu deinem Text sagen wenn das in Ordnung ist

Also das allererste was mir wirklich in den Sinn gekommen ist beim lesen war der Gedanke das du wirklich grob fahrlässig gehandelt hast als du diese „Atemnot“hattest und dann in eine Art Schock geraten bist
Das du da mit dem Auto einfach weiter gefahren bist mit sogar deiner Tochter neben dir also das geht wirklich nicht in so einer Situation hält man sofort an und fährt nicht einfach weiter denn wäre es wirklich was ernstes gewesen hättest du nicht nur euch beide in Gefahr gebracht aber auch die anderen Fahrer
Also bitte 🙄 das nächste Mal sofort anhalten und warten bis es dir besser geht Sicherheit geht vor

Und dann zu deiner Ärztin also ich muss ehrlich sagen ich würde mich bei der Ärztekamner beschweren denn so ein Verhalten was sie an den Tag gelegt hat geht gar nicht ….einen Patienten auszulachen egal ob einmal oder dreimal
Und egal ob Angstpatient oder nicht,sowas ist einfach Unterste Schublade und sie sollte sich schämen so mit ihren Patienten umzugehen anscheinend hat sie ihren Beruf weit verfehlt und sollte eher etwas arbeiten wo sie nichts mit Menschen zu tun hat denn das ist echt eine Zumutung
Und ja du hast absolut recht,natürlich hat sie dich nicht ernst genommen ganz und gar nicht und das darf ein Arzt gar nicht er muss nämlich alles ernst nehmen

Also mein Rat an dich falls du die Möglichkeit hast würde ich Hausärztin wechseln und zwar sofort
Ich weis das ist in Deutschland nicht überall so einfach weil alle überfüllt sind aber Versuch es wenigstens denn du brauchst einen Arzt der dich ernst nimmt und für dich da ist wenn du ihn brauchst

Es tut mir wirklich sehr leid was du mit ihr erlebt hast und wie sie dich behandelt hat sowas hat niemand verdient

Und wegen deiner Sorge wegen Diabetes
Also wenn dein Blutbild in Ordnung war dann kannst du auch kein Diabetes haben

#2


A


Nimmt der Arzt mich nicht mehr ernst?

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Denden
@Sonja77 hi! Ich hatte ja keine wirkliche Atemnot nur das Gefühl eine zu bekommen, auch dieses Schock- Gefühl war nicht so schlimm, aber die Panik war schlimm. Wäre es extrem geworden hätte ich angehalten, aber es kam ja nichts. Hab ja schon viele Panikattacken gehabt und meine Ärztin kennt mich seit 28 Jahren und ist eigentlich sehr gut. Nur habe ich Angst das sie bei mir alles als angststörung abtut.

#3


Sonja77
Zitat von Denden:
@Sonja77 hi! Ich hatte ja keine wirkliche Atemnot nur das Gefühl eine zu bekommen, auch dieses Schock- Gefühl war nicht so schlimm, aber die Panik ...

Ja das Gefühl hab ich leider auch das sie das tut und eine gute Ärztin würde sich niemals so verhalten

aber das musst du wissen ob du dich weiterhin bei ihr gut aufgehoben fühlst oder nicht
ich könnte es nicht egal wie lange ich sie kennen würde
sie hat sich dir gegenüber respektlos verhalten und das geht gar nicht

pass auf dich auf und alles Gute 🍀 wünsche ich dir

und lass nicht immer alles nur auf die Psyche schieben wenn du das Gefühl hast es ist etwas wirklich nicht in Ordnung dann lass es einmalig untersuchen damit du beruhigt bist
einmal untersuchen lassen ist nichts schlimmes und das darfst du auch machen lassen

#4


SilentRoG
Zitat von Denden:
Da lachte sie wieder und sagte sie wäre kein Hellseher.

Ja, da hätte ich erwartet, dass sie Möglichkeiten hat, sowas abzuklären.
Dann muss sie ja keine Hellseherin sein.
Sauerstoffsättigung prüfen, Blutdruck, abhören,… keine Ahnung was ein Arzt da alles machen sollte um organisch auf Nummer sicher zu gehen, denn

Zitat von Denden:
Nur habe ich Angst das sie bei mir alles als angststörung abtut.


genau danach sieht es leider aus.
Nach „Hellsehen“ und es der Angststörung zuordnen.

Außer es wurde bereits alles erst die Tage abgeklärt und du bist wöchentlich bei ihr mit solchen Symptomen, also als Hypochonder bekannt.
Aber wenn das letzte Mal ein Jahr her ist, finde ich ihr Vorgehen eher nicht gut.

#5


Denden
@SilentRoG Ich hatte mal eine Zeit, da war ich fast jede Woche bei ihr. Das ist vielleicht das Problem.

#6


Sonja77
Zitat von Denden:
@SilentRoG Ich hatte mal eine Zeit, da war ich fast jede Woche bei ihr. Das ist vielleicht das Problem.

Selbst das wäre kein Grund und keine Rechtfertigung dich so zu behandeln wirklich nicht
einen Patienten auszulachen geht nunmal absolut nicht egal ob Patient ohne Angst oder ein Patient mit einer hypochondrischen Störung
für einen Arzt MUSS jeder Patient gleich sein und gleich behandelt werden

#7


Denden
@Sonja77 ich muss dazu sagen, als ich im Behandlungszimmer war und ihr das schilderte, da zitterte ich und hatte fast keine Stimme, war so in Angst und bekam Panik, dadurch hatte sie mich aber sofort rausgeholt, schlagartig. Als Ärztin ist sie super, nimmt sich Zeit und ist sehr einfühlsam. Meine Befürchtung ist nur, das sie mal was wirklich ernstes bei mir übersehen könnte. Letztes Jahr hatte sie mich direkt an das ekg gelegt, alle 10 Jahre komme ich damit, abgehört, Blutbild gemacht etc. Da muss ich meine Ärztin aber verteidigen. 😅 vielleicht habe ich mich aber auch unglücklich formuliert.

#8


Kruemel_68
@Denden Hm, schwierige Situation und unglückliche Kombination aus hypochondrisch veranlagtem Patient und ziemlich unfähiger Ärztin würde ich sagen.

Zitat von Denden:
Nur habe ich Angst das sie bei mir alles als angststörung abtut.

Das tut sie, weil es in der Tat eine Angststörung ist. Alle Symptome, die Du beschreibst (bis auf die Gürtelrose) passen lehrbuchmäßig zu einer Angststörung. Trotzdem müsste sie einmal eine generelle Abklärung machen, wenn die letzte Untersuchung schon über ein Jahr her ist. In einem Jahr kann sich viel ändern. Von daher würde ich auch dafür plädieren, dass Du Dich vielleicht mal nach einer neuen Hausärztin / Hausarzt umschaust.

Auf der anderen Seite möchte ich auch ein ganz kleinen Stück weit eine Lanze für die Ärztin brechen:

Zitat von Denden:
Ich habe ihr gesagt das ich Angst habe keine Luft zu bekommen


Zitat von Denden:
Hab dann nochmal gefragt ob es nicht sein kann, dass es diesmal keine Panikattacke war, sondern etwas organisches,


Zitat von Denden:
es dann aber doch was ernstes, wie Schlaganfall oder Herzinfarkt sein kann.


Zitat von Denden:
es könnte ja was mit der Schilddrüse oder Diabetes sein,


Zitat von Denden:
Ich hatte die Tage auch so ein innerliches Beben und zittern, ein Schwächegefühl,


Zitat von Denden:
Hab ihr dann noch beim rausgehen meinen Bauch gezeigt und gefragt ob das Gürtelrose ist,


Zitat von Denden:
ab da noch gefragt ob das nicht auf Organe übergegangen sein könnte, hatte ja drei Tage Magen - Darm Beschwerden mit erhöhter Temperatur.


Lies Dir das doch nochmal mit ein wenig Abstand durch. Ich denke, das würde so ziemlich jeden Arzt überfordern und zementiert ziemlich Dein Fundament als Hypochonder. Mit so einer Kaskade drängst Du den Arzt geradezu dazu, Dich als solchen abzustempeln. Ich kenne das auch von meinen Arztbesuchen. Man hat tausend Symptome und möchte sie alle abgeklärt haben. Das funktioniert aber in unserem Kassensystem nicht, bei der kurzen Zeit, die der Arzt pro Patient zur Verfügung hat. Es ist daher schlauer, sich auf ein oder zwei Hauptsymptome zu konzentrieren. Dann ist es wahrscheinlicher, dass man zumindest die abgeklärt bekommt.

Zitat von Denden:
Normalerweise bekomme ich so Panikattacken die mit Angstgefühl anfangen und dann die Angst umzukippen, oder das etwas ganz schlimmes passiert, aber heute war das welche anders,

Ängste und Symptome bleiben nicht gleich. Sie ändern sich durchaus mal im Laufe einer Angstkarriere. Ein "normalerweise" gibt es nicht bei Ängsten. Was heute so ist, kann morgen ganz anders sein.

Zitat von Denden:
da steht ja auf den Geräten: „erst nach ärztlicher Abklärung benutzen“ hab das immer versäumt und hab sie dann heute mal gefragt,

Das steht da nur drauf, damit das Ftitnesstudio abgesichert ist. Wenn Du nicht chronisch krank bist oder als bereits älterer Mensch nach Jahren der Sport-Abstinenz neu mit Sport anfängst, brauchst Du da nix ärztlich abklären zu lassen. Immer schön auf den Körper hören und gut ist.

x 1 #9


Kedici
Es ist natürlich nicht so nett dass sie gelacht hat, aber ich würde deine Symptome auch in die Kategorie Psyche einordnen. Dieses Gefühl des Wegsackens oder dass das Blut versackt kenne ich auch von Panikattacken. Einfach so dieses Gefühl jetzt geht es zu Ende.
Da laufen Prozesse im Körper ab die gehen tausend mal schneller als wir überhaupt denken können. Das kann irgendein unbewusster trigger sein der das von jetzt auf gleich auslöst und dann bist du schon mitten drin in der Panik Attacke. Das ist die krux an dem Mist dass man irgendwann nicht mal mehr genau weiß was es auslöst, es ist einfach plötzlich da. Es braucht nicht unbedingt bewusste Gedanken vorher. Hab ich leider auch schon sehr oft erlebt.
Psychotherapie kann meiner Meinung nach nur begleiten. Das ist als wenn man in einem großen Loch steht und da hängt ein Seil drin, der Therapeut kann dir sagen wie man klettert aber klettern musst du selbst. Das Seil ist schon da. Du hast es ja in einer Therapie schonmal gelernt was du machen kannst. Erstmal darfst du diesem Ereignis nicht so viel Bedeutung geben, dann musst du den Stress wieder abbauen, das kann dauern. Und dann Dinge tun die dir gut tun. Man muss sich als Mantra sagen das ist bestimmt nix, du übertreibst wieder und nicht: oh gott was war das, das war doch bestimmt was, jetzt ist irgendwas..
Die Ärzte können in der Regel schon gut einschätzen was psyche ist und was krankhaft ist. Das "Gefühl" keine Luft zu kriegen ist eben nur mal ein Gefühl bzw. ist das durch die kurzzeitige Adrenalinausschüttung wodurch ja der ganze Körper anspannt und mehr Sauerstoff benötigt.

x 1 #10


Denden
@Kruemel_68 wenn ich das, nüchtern betrachtet, und jetzt geht es mir gerade gut, miß ich fast selber über mich lachen, wenn es auch, in der Situation, schlimm ist.

#11


Kruemel_68
Zitat von Denden:
@Kruemel_68 wenn ich das, nüchtern betrachtet, und jetzt geht es mir gerade gut, miß ich fast selber über mich lachen, wenn es auch, in der Situation, schlimm ist.

Siehst Du, und jetzt stell Dir die Ärztin vor, die Dich schon lang kennt und die ständig unter Zeitdruck ist und die vielleicht auch schon von anderen Patienten genervt war. Dann eskaliert das schon mal leicht. Die Ärztin ist halt auch nur ein Mensch 😉

#12


Denden
@kedici so simpel es klingt, so schwer ist es auch. Vor 20 Jahren konnte ich die Panikattacken regelrecht abstellen, hab mir gesagt, das ist nix, hab Sie amüsiert beobachtet, die kamen dann noch einmal, da fuhr ich auf der Autobahn, konnte sie aber sofort abstellen, hatte dann fast 20 Jahre Ruhe. Jetzt ist es halt anders. Langzeit-EKG war ok, aber es wurde ja keine weiteren kardiologischen Untersuchungen gemacht, wie belastungs-ekg, Ultraschall etc. Und was ist wenn es ein Hirntumor ist? Oder ein Tumor der Nebennieren. Oder oder oder, ich weiß genau, jede Untersuchung würde nur kurz beruhigen, dann entdeckt man was Neues. Da muß man raus.

#13


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