App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

35

Soma

Soma
Mitglied

Beiträge:
449
Themen:
17
Danke erhalten:
193
Mitglied seit:
Hallo Zusammen!

Da ich schon längere Zeit an einer Art Panikstörung leide und auch hier im Forum immer wieder darüber lese, habe ich mich nun auch hier registriert. Jeder Mensch empfindet sein ganz eigenes für ihn charakteristisches Beschwerdebild und deshalb möchte ich Euch heute und jetzt meine persönliche Leidensgeschichte erzählen, in der Hoffnung, auf Bestätigung zu stoßen und vielleicht auch Beruhigung zu erfahren.

Es fing alles im Oktober 2016 an. Damals wurden bei mir per Zufallsbefund Plaques in beiden Carotiden festgestellt und daraufhin meine Cholesterinwerte und Triglyzeride bestimmt. Und siehe da, beides war enorm erhöht. Ich ernähre mich nicht außergewöhnlich schlecht, esse viel Obst und Gemüse und bewege mich auch mehr oder weniger regelmäßig, indem ich zum joggen gehe. Nach den Besuchen beim Kardiologen und Angiologen war ich nun also mit Simvastatin 40mg und Aspirin 100mg abgedeckt worden. Soweit lief alles gut und die Werte normalisierten sich tatsächlich auch. Anfang Dezember fing es dann in den Füßen und Unterschenkel, hauptsächlich allerdings links, zu ziehen und zu kribbeln. Die Beschwerden ließen dann aber nach ca zwei Wochen wieder nach.

In der Nacht vom 18. auf 19. Dezember 2016 erfuhren ich und meine Familie ein traumatisches Ereignis. Bei uns wurde nachts eingebrochen, während wir in unseren Betten schliefen. Erst morgens gegen 6:00 Uhr bemerkte ich was geschah. Ab diesem Zeitpunkt hatten wir tagsüber, aber vor allem nachts die Hölle auf Erden. Alpträume, Angstzustände und ein stetiges Gefühl nicht mehr sicher zu sein in unserem eigentlich so trauten Heim.

Ende Januar traten dann meine Beschweren wieder verstärkt auf. Kribbelparästhesien in beiden Beinen, ziehende Schmerzen und in Muskeln und Knochen. Ich erzählte meinem Hautarzt von dem Vorfall, aber auch von meinen nun wieder stärker werdenden körperlichen Symptomen. Um auszuschließen, dass diese Beschwerden durch Simvastatin ausgelöst wurden, setzten wir das Medikament ab. Zunächst stellte sich dann nach ca. 2 Wochen eine Besserung ein, aber nach ca. 6 Wochen ging alles wieder von vorne los. Da mein Hausarzt nun dachte, dass es nicht am Simvastatin liegen könne, setzten wir es wieder an.

Meine Beschwerden wurden schlimmer und vielseitiger. Ich erfuhr schubweise Zustände, die einer plötzlich anfliegenden Grippe ähnlich waren, aber nur wenige Stunden anhielten. Es fühlte sich an wie 40 Grad Fieber und Gliederschmerzen. Ich hatte aber kein Fieber. Das ging bis Mai so weiter, bis ich dann anfing von Arzt zu Arzt zu gehen. Im Mai wurde alles internistisch abgeklärt, ich suchte des Weiteren einen Rheumatologen, Hämatologen, Neurologen, Angiologen und Endokrinologen auf. Alles ohne wegweisenden Befund.

Im Juli wurde ich dann nachts wach mit Tachykardie, Hitzgefühl wie innerliches abdominales Verbrennen, starke Übelkeit, Taubheitsgefühle der Extremitäten und des Gesichtes und Zittern am ganzen Körper wach. Zudem entstand eine sehr belastender Tinnitus - zuerst nur rechts, später beidseits. Diese "Attacke" war so extrem für mich und machte mich sehr ängstlich, so dass ich meine Frau bat, den Notarzt zu rufen. Dieser war auch innerhalb von wenigen Minuten da, aber meine Symptome waren zu diesem Zeitpunkt schon etwas abgeschwächt. Letztenendes konnte der Notarzt keine lebensbedrohliche Situation vorfinden und nach einem Gespräch bekam ich dann 1g Tavor. Ich ging aus dem Krankenwagen wieder zurück ins Haus und schlief viele Stunden durch. Am nächsten Tag fühlte sich alles wieder eher normal an. Auch die sonstigen körperlichen Symptome waren milder, wenn auch nicht weg.

Ich ging zur Arbeit, machte Unternehmungen mit meiner Familie soweit es mein Zustand zuließ und alles schien sich zu normalisieren. Wir fuhren sogar für zwei Wochen nach Italien ans Meer. Mir ging es gut und ich fing wieder an zu Joggen.

Im September 2017 erlitt ich allerdings die nächste Attacke und wiederum war der Notarzt bei mir zu Hause. Es war der gleiche Ablauf wie beim ersten Mal. Ich bekam wieder Benzos und beruhigte mich. Die körperlichen Beschwerden während der Zeit wurden wieder stärker und vielfältiger. Ständige Übelkeit, Taubheitsgefühle, Muskelzuckungen, Hitze und Kälteschauer und brennende, ziehende Schmerzen in den Beinen und Armen.

Da immer noch keine wegweisende organische Ursache gefunden wurde, suchte ich eine Psychiaterin auf, die mir dann Fluoxetin 20mg verschrieb. Fluoxetin hatte ich bereits 2013 aufgrund eines berufsbedingten Burnouts bekommen und gut vertragen. Mein Gemütszustand besserte sich damals daraufhin merklich. Diesmal bewirkte das Medikament auch nach vielen Wochen nichts, so dass auf 40 mg erhöht wurde. Die Attacken besserten sich aberkeineswegs dadurch. Da dies hauptsächlich nachts der Fall war bekam ich zusätzlich 15mg Mirtazapin zur Nacht. Meine Bandbreite an Symptomen wurde größer und alles verstärkte sich immer mehr. Zudem bekam ich jetzt extreme Fressattacken.

Mitte Dezember 2017 hatte ich mir dann eine starke Grippe mit beinahe 40 Grad Fieber eingefangen. Da es mir so schlecht ging mit meinen ohnehin schon so vielen Leiden, suchte ich meinen neuen Hausarzt auf, zu dem ich wenige Wochen vorher wechselte. Im Wartezimmer sitzend überkam mich dann die nächste Attacke und ich wurde bewusstlos. Da ich in dieser Bewusstlosigkeit auch einen Krampfanfall erlitt, ließ mich mein Hausarzt notfallmäßig in die Klinik einweisen. Dort wurde ein CT des Schädels, wir bereits 3 Monate zuvor, angefertigt. Sämtliche Untersuchungen ergaben nichts und ich wurde abends wieder entlassen.

Ein MRT konnte aufgrund meiner starken Platzangst nie durchgeführt werden.

Das Mirtazapin machte mir Muskel und Knochenschmerzen und ich hatte tagsüber immer wieder mit meinem vegetativen Nervensystem zu kämpfen. Dies äußerte sich in Unruhe, Kribbeln im Bauch, Hitze, Nervosität und häufigen Stuhldrang. Deshalb ersetzte meine Fachärztin Mirtazapin 15mg in Opipramol 100mg abends, aber nichts änderte sich. Ich wurde teils 6-7 Mal nachts wach und es stellte sich dieser unerträgliche Zustand mit Taubheitsgefühle, Tinnitus, Tachykardie und dem Gefühl gleich in Ohnmacht zu fallen ein. Diese nächtlichen Attacken habe ich nach wie vor regelmäßig und verschieden intensiv. Erst als ich vor zwei Tagen im Notfall 6 mg Bromazepam nahm, fühlte ich mich auch tagsüber "normaler" . der Zustand hielt aber nur einen Tag an.

Es schränkt meine Lebensqualität mittlerweile so dermaßen ein, dass nicht nur ich, sondern meine ganze Familie und mein Freundeskreis darunter leidet.

Aktuell nehme ich:

Fluoxetin 20mg. 1-0-0
Ar. 100mg 0-1-0
Simvastatin 20mg 0-0-1
Opipramol 100mg 0-0-0-1

Im äußerten Bedarf: Bromazepam 3-6mg

Zudem mache ich seit mehreren Wochen eine Psychotherapie und ein Reha Antrag läuft.

Nun hoffe ich auf zahlreiche Antworten und Erfahrungsaustausch mit Euch!

Liebe Grüße!

Labidochromis

24.08.2018 x 3 #1


64 Antworten ↓
Soma

Soma
Mitglied

Beiträge:
449
Themen:
17
Danke erhalten:
193
Mitglied seit:
Hallo Maussi!

Im Urlaub hatte ich zwei Tage, an denen es mir körperlich nicht besonders gut ging. Ansonsten war es ok und nachts konnte ich gut schlafen.
Auf Reha waren die ersten beiden Wochen gut und ab der dritten wurde es schlechter. Ich hatte eine Attacke im Speisesaal mit starker Übelkeit und Körperschmerzen vor allem in den Beinen und musste schlagartig den Tisch verlassen. Promethazin bei Bedarf, verordnet vom zuständigen Arzt, haben mich dann etwas beruhigt. Dennoch ging es mir die restlichen zwei Wochen gar nicht gut. Täglich dieses Krankheitsgefühl und die Übelkeit. Essen beeinflusste die Übelkeit übrigens gar nicht. Zwei Tage vor Entlassung nach Hause ging es mir dann wieder besser. Auch daheim war ich ein paar Tage echt gut drauf. Dann wurde es wieder schlechter mit all meinen Symptomen. Besser wurde es wieder einen Tag bevor es in den Urlaub ging. Dazwischen lagen 3 Wochen. Im Urlaub, wie gesagt, war es ok. Nach dem Urlaub zu Hause zunächst auch noch, bis wieder ein Schub kam und mich unfähig machte nur irgendetwas anzufangen. Dann ging es körperlich immer schwankend auf und ab. Teils sogar stündlich. Mal hatte ich ne Stunde, in der ich dachte es wäre alles irgendwie "normal" und in der darauf folgenden Stunde brach alles wieder über mich herein. Die Schmerzen, die Übelkeit und viele andere Symptome. So geht das nun wieder Tag für Tag und vergangene Nacht um ca. 22:00 Uhr ging es mir so dreckig, dass ich seit langer Zeit mal wieder zu Bromazepam griff. Ich habe 3 mg eingenommen und bin ca. eine Stunde später eingeschlafen. Um 1:30 Uhr wurde ich wach und konnte mich vor Ganzkörperschmerzen kaum bewegen, mir wurde übel und meine Knochen und Muskeln brannten und haben überall gestochen. Es war richtig gruselig und mir wurde schwindelig und meine Atmung schneller und flacher bis sie stockte. Gott sei Dank war meine Frau bei mir und hat versucht Atemübungen mit mir zu machen und hat mich beruhigt. Ich sagte zu ihr, dass ich was Körperliches habe, an dem ich irgendwann sterben werde, weil keiner es sieht oder glaubt. Meine Frau sagte: ich spüre, dass es eine Panikattacke und nichts Bedrohliches ist. Ich hingegen glaube, dass ich in dieser Fehldiagnose "Angststörung" gefangen bin und keiner mehr meine Befürchtungen und mein Gefühl dazu ernst nimmt.

15.08.2018 11:17 • x 1 #61


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Nächtliche Panikattacken und psychosomatische Störungen

x 3


J

Jellibear1
Mitglied

Beiträge:
3
Danke erhalten:
4
Mitglied seit:
hallo erstmal ich weiss wie du dich fühlst ich hatte zwar keinen einbruch aber andere wirklich unschöne erlebnisse auf die ich im moment nicht eigehen möchte.
ich hatte auch dieses nächtlichen panikattaken anfälle, mein herz raste wie verrückt, ich bekam kaum luft, hatte angst ich müsse sterben.
zum glück traf ich vor 7 jahren meinem mann er war immer da, hat mit mir geredet hat mich unterstützt, mir immer wieder mut gemacht. seit diesen gesprächen, seit diesem mann, geht es immer besser, immer mehr bergauf.
deine frau macht das genau richtig, ihr müsst viel reden auch wenn man sich manchmal dumm vorkommt, weil es auch in den einfachsten situationen auftritt, aber dein körper ist im warnmodus festgefahren ich denke du hattest das gefühl das du ohnmächtig bist, du bist in deinem heim, in deinen 4 wänden der sicherheit beraubt worden, du hast jetzt immer diesen beschützerinstinkt auf 200% das deiner familie nichts passiert.
du solltest dir immer wieder sagen vor dem einschlafen das alles ok ist diese situation vorbei ist und bewusst zur ruhe kommen diese angst wegschicken, sage deinem kopf das diese gedanken kein bleibe recht haben, dann wird das alles leichter, schreibe es auf, alles was du träumst wie du dich fühlst, einfach alles es wird dadurch wirklich leichter.

mir wurde mal erklährt, die entwicklung das leben ansich, das ich ist wie ein Haus jeder stein den man baut ist ein erlebnis und so baut man sein haus des lebens auf, ein stein deines hauses wurde beschädigt und nun zieht es an dieser stelle, du musst dir spachtelmasse kaufen und dieses stelle wieder dicht bekommen =).
ich fand dieses bild sehr hilfreich. ich gebe dir den rat lass dich davon nicht unterkriegen du bist herr deines körpers.
ps in solchen situationen lernt man seine freunde kennen menschen die dir nicht beistehen sind es einfach nicht wert ;

19.08.2018 19:35 • x 1 #62


Zum Beitrag im Thema ↓


Soma
Manchmal zweifle ich schon daran, dass alles psychosomatisch sein soll. Vor allem wenns so akut schlimm wird. Auch wenn schon so vieles organisch ausgeschlossen wurde. Kennt ihr sowas? Sind es denn wirklich Panikattacken? Ich bin mittlerweile sehr ratlos und verwirrt.

x 1 #2


L
Zitat von Labidochromis:
Manchmal zweifle ich schon daran, dass alles psychosomatisch sein soll. Vor allem wenns so akut schlimm wird. Auch wenn schon so vieles organisch ausgeschlossen wurde. Kennt ihr sowas? Sind es denn wirklich Panikattacken? Ich bin mittlerweile sehr ratlos und verwirrt.



Das kann schon möglich sein.

Ich vermute, Du hast diese "alarmierenden" Symptome durch den Einbruch entwickelt....

Die permanente Anspannung entlädt sich offenbar auf diese Art und Weise.

Ein Einbruch ist ja auch wirklich ein Supergau. ..

x 2 #3


Soma
Danke für Deine Antwort Lechatnoir! Ja denke auch, dass der Einbruch da sehr ausschlaggebend war. Aber diese heftigen Symptome machen mir schon oft ziemlich Angst.

#4


Mondkatze
Oh man, Dein Beitrag liest sich echt krass.
Den Einbruch bei euch finde ich ist der absolute Horror.
Erst kürzlich hat jemand versucht in unser Gartenhaus /Laube einzubrechen.
Das war schon absolut grenzwertig für mich das zu ertragen.
Aber Dein Erlebnis ist viel heftiger.
Ich denke auch, dass dieses Erlebnis dafür verantwortlich ist, dass bei dir sämtliche Symptome auftauchen.
Dein Kopf will dir wahrscheinlich sagen, dass Du das noch nicht verarbeitet hast.

Ich wünsche Dir, dass Du entsprechende Hilfe bekommst und es Dir wieder besser geht.

LG
Mondkatze

x 2 #5


Soma
Danke Dir Mondkatze! Ja es war ein schlimmes Erlebnis für uns alle. Aber wirklich körperlich schlecht geht es hauptsächlich mir, obwohl meine Frau und mein Sohn ja das selbe erleben mussten. Ich bin natürlich froh, dass es bei ihnen nicht so schwerwiegend ist, aber ich frag mich schon, warum es gerade bei mir zu solchen massiven Symptomen kommt.

#6


L
Zitat von Labidochromis:
Danke Dir Mondkatze! Ja es war ein schlimmes Erlebnis für uns alle. Aber wirklich körperlich schlecht geht es hauptsächlich mir, obwohl meine Frau und mein Sohn ja das selbe erleben mussten. Ich bin natürlich froh, dass es bei ihnen nicht so schwerwiegend ist, aber ich frag mich schon, warum es gerade bei mir zu solchen massiven Symptomen kommt.


Du hast ja geschrieben, daß du schonmal einen Burnout hattest...von daher bist du wohl empfänglicher für Ängste usw.

#7


Soma
Zitat von lechatnoir:

Du hast ja geschrieben, daß du schonmal einen Burnout hattest...von daher bist du wohl empfänglicher für Ängste usw.



Da ist wohl was dran...

#8


Abendschein
Zitat von Labidochromis:
Danke Dir Mondkatze! Ja es war ein schlimmes Erlebnis für uns alle. Aber wirklich körperlich schlecht geht es hauptsächlich mir, obwohl meine Frau und mein Sohn ja das selbe erleben mussten. Ich bin natürlich froh, dass es bei ihnen nicht so schwerwiegend ist, aber ich frag mich schon, warum es gerade bei mir zu solchen massiven Symptomen kommt.




Jeder Mensch ist anders, @Labidochromis und jeder verarbeitet anders.

Als ich meine schlimmsten Panikattacken hatte, dachte ich das ich sterbe. Die Abläufe der Panik
waren immer gleich und traten verstärkt nachts auf, mit sämtlichen Symptomen. Das ganze
hat mich 30 Jahre meines Lebens gekostet. Zu finden, rein Körperlich war nie etwas. Obwohl
die Psyche sich ja meistens oder ich denke sogar immer, körperliche Symptome sucht.

Ich hoffe das das bei Dir bald aufhört. Vielleicht hilft Dir eine Therapie? Vielleicht hast
Du im Unterbewußtsein Angst das dieser Einbruch sich nochmal widerholt und das ihr alle
deswegen gefährdet seid. Muß Dir nicht mal Bewusst sein.

LG

x 2 #9


Soma
Zitat von Abendschein:



Jeder Mensch ist anders, @Labidochromis und jeder verarbeitet anders.

Als ich meine schlimmsten Panikattacken hatte, dachte ich das ich sterbe. Die Abläufe der Panik
waren immer gleich und traten verstärkt nachts auf, mit sämtlichen Symptomen. Das ganze
hat mich 30 Jahre meines Lebens gekostet. Zu finden, rein Körperlich war nie etwas. Obwohl
die Psyche sich ja meistens oder ich denke sogar immer, körperliche Symptome sucht.

Ich hoffe das das bei Dir bald aufhört. Vielleicht hilft Dir eine Therapie? Vielleicht hast
Du im Unterbewußtsein Angst das dieser Einbruch sich nochmal widerholt und das ihr alle
deswegen gefährdet seid. Muß Dir nicht mal Bewusst sein.

LG

Dankesehr für Deine Antwort. 30 Jahre sind echt ziemlich lange! Und jetzt gehts Dir wieder gut? Wie hast Du es geschafft?

#10


Abendschein
Ja es geht mir gut. Ab und an kommen nochmal so Anflüge von einer leichten Panik
oder auch Ängste. Heute Morgen hatte ich wieder so seltsame Gefühle, aber das hatte auch seinen
Grund. Erst kommen die Gedanken, dann die Angst. Lange Zeit wollte ich es nicht wahr haben.
Ich habe mehrere Therapien gemacht.

Jetzt muß ich ins Bettchen, der Wecker klingelt um 5 Uhr....

Nachti

x 1 #11


Streulicht
Hallo habe deinen Post gelesen....
Wenn ich mir das so vorstelle...Einbruch in meinem "ruckzugsgebiet"
Entspannungsort..zuhause..alles worauf man sich freut wenn man
Nach einem Arbeitstag heimkommt...das wurde kaputt gemacht.
Es haben fremde dein zuhause Gefühl zerstört. Sicherheit genommen.
Denke da ist diese korperreaktion fast "normal".
Ein Trauma .
Da du mit burnout schon betroffen warst..könnte ich mir vorstellen
Trifft es dich doppelt hart.
Bin der selben Meinung wie abendschein das eine thera da sinnvoll wäre.

LG
Streulicht

x 1 #12


Soma
Ja ich mache seit einiger Zeit Psychotherapie. Tut mir auch gut. Immer wenn ich aus der Stunde komme bin ich entspannt. Meine körperlichen Symptome aber blieben bisher unverändert.

#13


Streulicht
Das wird etwas dauern denke ich.aber gut das du einen theraplatz
Hast....das wird wieder !

LG
Streulicht

x 1 #14


Soma
Zitat von Streulicht:
Das wird etwas dauern denke ich.aber gut das du einen theraplatz
Hast....das wird wieder !

LG
Streulicht


Danke für die aufmunternden Worte Smile

#15


M
Ich litt auch über längere Zeit explizit unter nächtlichen Panikattacken und natürlich dann auch unter damit verbundenen Schlafstörungen. Zum Glück sind die sehr viel seltener geworden, aber ich kann z.Bsp. nicht mehr "ruhig" schlafen bzw. einschlafen - sprich ich habe immer Geschichten (niedrige Lautstärke) im Hintergrund am Laufen zum Einschlafen. Gut, vielleicht könnte ich ja auch wieder ohne einschlafen, irgendwie, habe mich aber so sehr daran gewöhnt.
Mir fiel es auch oft so schwer zu glauben, dass diese Zustände im Bett wirklich alle psychischer Natur sein können, aber die Psyche kann echt erstaunlich viel mit dem Körper anstellen.

x 2 #16


Soma
Zitat von Miyako:
Ich litt auch über längere Zeit explizit unter nächtlichen Panikattacken und natürlich dann auch unter damit verbundenen Schlafstörungen. Zum Glück sind die sehr viel seltener geworden, aber ich kann z.Bsp. nicht mehr "ruhig" schlafen bzw. einschlafen - sprich ich habe immer Geschichten (niedrige Lautstärke) im Hintergrund am Laufen zum Einschlafen. Gut, vielleicht könnte ich ja auch wieder ohne einschlafen, irgendwie, habe mich aber so sehr daran gewöhnt.
Mir fiel es auch oft so schwer zu glauben, dass diese Zustände im Bett wirklich alle psychischer Natur sein können, aber die Psyche kann echt erstaunlich viel mit dem Körper anstellen.


Miyako, ich hoffe Du hast recht.
Zum Einschlafen höre ich mir auch oft Einschlafmeditationen an. Da kann ich ganz gut runterkommen. Autogenes Training mache ich auch tagsüber täglich. Ich hoffe Dir geht es ansonsten wieder gut und Du kannst Deinen Alltag weitgehend normal leben. Das geht bei mir derzeit leider gar nicht.

x 1 #17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

M
Bei mir ist es momentan so ein Wechsel aus besseren und schlechteren Phasen. :/

#18


Soma
Zitat von Miyako:
Bei mir ist es momentan so ein Wechsel aus besseren und schlechteren Phasen. :/


Ok. Ja das kenn ich nur zu gut. Wenn man denkt "hey heute gehts ganz gut, so kanns bleiben", dann kommt auch schon die nächste schlechte Phase. Ich hoffe für uns alle, dass die guten Phasen irgendwann dominieren und irgendwann vielleicht die schlechten ganz verdrängt haben.

x 3 #19


M
Ja, das wäre wünschenswert. ^^ Ich bin ja schon froh, dass ich nicht mehr so tief unten bin wie vor ein paar Jahren noch als ich den totalen Absturz hatte.

#20


A


x 4


Pfeil rechts




Dr. Christina Wiesemann
App im Playstore