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Jan Hennicker
Hi leute ich bin 17 jahre alt und leide seit 2 wochen unter sehr extremen panikattacken un der nacht ...ich hab keine angst im Dunkeln und es kommt immer um die gleiche Uhrzeit (4:00 uhr )
Ich schlafe und wache plötzlich auf und bin in plötzlicher panik , ich renne dann meistens ins badezimmer und versuche zu schreien aber es kommt kein einziger ton raus (stumme schreie) bitte helft mir ...ich habe schon selber angst vor mir wegen den panikattacken.
Ich wohne bei meinen Großeltern und habe angst das ich ihnen etwas antuhen könnte in den panik Sekunden ...weil ich hab keine ahnung warum ich ins Badezimmer renne und zu schreien versuche ...ich glaube ich schlafwandle . Aber ich weiß es nicht, bitte helft mir, ich hab angst das ich psychisch krank werde oder sowas

15.02.2017 22:52 • 16.02.2017 #1


6 Antworten ↓


R
Wo wachst du denn auf? Schon im Bett? Und du rennst dann quasi im Halbschlaf ins Badezimmer? Hast du das nur nachts, oder auch tagsüber mit Angst/Panik zu tun? Mach dir mal keine Sorgen, dass du irgendwem etwas antust. Das machen Leute, die Schlafwandeln, auch nicht.
Hast du mal mit deinen Großeltern gesprochen? Warst du mal beim Arzt?

15.02.2017 23:04 • #2


A


Nächtliche Panikattacken aus heiterem Himmel

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Jan Hennicker
Zitat von Risma:
Wo wachst du denn auf? Schon im Bett? Und du rennst dann quasi im Halbschlaf ins Badezimmer? Hast du das nur nachts, oder auch tagsüber mit Angst/Panik zu tun? Mach dir mal keine Sorgen, dass du irgendwem etwas antust. Das machen Leute, die Schlafwandeln, auch nicht.
Hast du mal mit deinen Großeltern gesprochen? Warst du mal beim Arzt?



Die panikattacken hab ich nur nachts (tagsüber nur selten das ich zwischendurch angst kriege) und ich wache im bett auf ...ich bin auch gerad müde und lieg im bwtt aber habe angst einzuschlafen weil ich nicht wieder so ne attacke haben will

15.02.2017 23:29 • #3


Gin
Ich denke es hat auch viel mit Erwartungsangst zu tun. Wenn du dich hinlegst und direkt erwartest oder davor Angst hast, das es wieder passieren wird, schläfst du mit diesem Gedanken ein, dein Körper ist im verspannten Zustand und es passiert. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Wenn ich mich hinlege und erwarte ich wache mit Panik auf, passierts auch. Oder, ich werde Albträume haben. Stattdessen versuch dich mal hinzulegen und sag dir, ich werde ruhig und tief schlafen, ich werde schöne Träume haben. Und dran glauben. Sags dir immer wieder. Eventuell hilft es diese Nacht. Ist nur ein Versuch. Aber auch wenns nicht klappt, versuchs weiter. Soll jetzt kein Heilratschlag sein, aber sich hinlegen und damit 'rechnen' und die Gedanken kreisen nur darum hilft dir auch net

15.02.2017 23:37 • #4


R
Zitat von Jan Hennicker:
Die panikattacken hab ich nur nachts (tagsüber nur selten das ich zwischendurch angst kriege) und ich wache im bett auf ...ich bin auch gerad müde und lieg im bwtt aber habe angst einzuschlafen weil ich nicht wieder so ne attacke haben will


Ok. In dem Fall kann ich mich ein wenig in dich hineinfühlen. Bei mir war es so, dass ich mit tierischer Panik im Bett aufgewacht bin (herzrasen usw) und dann wie in Trance zur Treppe gelaufen um dort erst so richtig zu mir zu kommen. Auch das mit der immer gleichen Zeit war bei mir genau so (und da hat Gin sicherlich recht mit der Konditionierung). Das ist allerdings kein Schlafwandeln, du wirst auch nicht verrückt und auch niemandem etwas antun (ich kann das nur wiederholen, denn ich weiß, dass man vieles Nachts bedrohlicher wahrnimmt).


Ich versuchs mal mit Tipps:

1. Angst vor dem Einschlafen (bzw. den Attacken) wird das Einschlafen nicht verhindern. Der Körper kann ohne Schlaf auf Dauer nicht überleben, darum holt er sich das, was er mindestens braucht. Dagegen kannst du auch nichts unternehmen. Dazu kommt, dass Schlafmangel (leider) Angst und Panik verschlimmert (höherer Stresslevel). Es lohnt (so schwer das auch ist), sich das bewusst zu machen (natürlich ohne sich Druck aufzubauen).

2. Für die Attacken habe ich mir eine Art Plan erstellt. Da sie einen aus dem Schlaf reißen kann man wenig dagegen tun (in der Situation selbst), man kann aber den Attacken ein wenig den Schrecken (und somit auch den Nährboden) entziehen, wenn man sich einen Plan aufstellt, wie man mit der Situation umgeht.
Such nach Dingen, die dir gut tun (kann alles mögliche sein: zB Stück Schokolade neben dem Bett, ein Hörbuch/Musik (hilft auch gut beim Einschlafen), ggf. aber auch erst einmal Licht oder etwas anderes, dass richtig wach macht). Versuche dein Schlafzimmer/Bett als Ort zu etablieren, den du mit positiven Dingen und Gemütlichkeit in Verbindung bringst und möglichst wenig mit Angst/Panik.

16.02.2017 00:10 • #5


S
Hey!

Ich hatte immer wenn ich mit Angst zu kämpfen hatte Probleme damit einzuschlafen beziehungsweise Angst davor einzuschlafen. Wenn du dann doch einschläfst und dein Unterbewusstsein dich aus dem Schlaf reißt kann es schon mal sein dass du erstmal ziemlich verwirrt bist. Das kann ziemlich beängstigend sein. Würde mir da aber nicht all zu viele Gedanken machen. Ich war mal felsenfest der Meinung mein Gleichgewichtssinn wäre mut der Uhr verankert und ich könnte deswegen nicht mehr das Gleichgewicht halten. Bin dann zu meinem Dad gerannt, die Treppe hoch. Durchaus beeindruckend für jemanden ohne Gleichgewicht.

Darf ich fragen wieso du bei deinen Großeltern wohnst?

16.02.2017 10:19 • #6


Jenamel
Ich hatte das auch. Wach geworden mit 160 puls. Hammer. Seitdem ich eine kleine Dosis sertralin nehme ist es weg. Gott sei dank. Meine neurotransmitter waren im ungleichgewicht und wahr. Hat mein körper Nachts kortisol ausgeschüttet. Serotonin, dopamin.....alles stark erniedrigt.

16.02.2017 12:48 • #7





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