Zitat von Jan Hennicker:Die panikattacken hab ich nur nachts (tagsüber nur selten das ich zwischendurch angst kriege) und ich wache im bett auf ...ich bin auch gerad müde und lieg im bwtt aber habe angst einzuschlafen weil ich nicht wieder so ne attacke haben will
Ok. In dem Fall kann ich mich ein wenig in dich hineinfühlen. Bei mir war es so, dass ich mit tierischer Panik im Bett aufgewacht bin (herzrasen usw) und dann wie in Trance zur Treppe gelaufen um dort erst so richtig zu mir zu kommen. Auch das mit der immer gleichen Zeit war bei mir genau so (und da hat Gin sicherlich recht mit der Konditionierung). Das ist allerdings kein Schlafwandeln, du wirst auch nicht verrückt und auch niemandem etwas antun (ich kann das nur wiederholen, denn ich weiß, dass man vieles Nachts bedrohlicher wahrnimmt).
Ich versuchs mal mit Tipps:
1. Angst vor dem Einschlafen (bzw. den Attacken) wird das Einschlafen nicht verhindern. Der Körper kann ohne Schlaf auf Dauer nicht überleben, darum holt er sich das, was er mindestens braucht. Dagegen kannst du auch nichts unternehmen. Dazu kommt, dass Schlafmangel (leider) Angst und Panik verschlimmert (höherer Stresslevel). Es lohnt (so schwer das auch ist), sich das bewusst zu machen (natürlich ohne sich Druck aufzubauen).
2. Für die Attacken habe ich mir eine Art Plan erstellt. Da sie einen aus dem Schlaf reißen kann man wenig dagegen tun (in der Situation selbst), man kann aber den Attacken ein wenig den Schrecken (und somit auch den Nährboden) entziehen, wenn man sich einen Plan aufstellt, wie man mit der Situation umgeht.
Such nach Dingen, die dir gut tun (kann alles mögliche sein: zB Stück Schokolade neben dem Bett, ein Hörbuch/Musik (hilft auch gut beim Einschlafen), ggf. aber auch erst einmal Licht oder etwas anderes, dass richtig wach macht). Versuche dein Schlafzimmer/Bett als Ort zu etablieren, den du mit positiven Dingen und Gemütlichkeit in Verbindung bringst und möglichst wenig mit Angst/Panik.