Pfeil rechts
16

California1
Hallo zusammen,

also ich meditiere quasi täglich, eher mit Atmung, Entspannung, Schwere, Beobachtung, etc.
Meist empfinde ich es als wohltuend und angenehm.

Gestern habe ich es mal mit diesem Peter Breer zusammen probiert. Bei der zweiten geführten
Meditation kommt der Punkt an dem man die Stellen im Körper spüren soll, die sich nicht so gut anfühlen. (bei mir ist es sehr stark der Nacken und der Kopf)
Anschließend das ganze zulassen und raus fließen lassen(vereinfacht ausgedrückt)

Und Zack, Schweißausbruch, Herzklopfen, Schwindel, Unruhe usw

Ich verstehe zwar ungefähr was passiert ist, bin aber unsicher ob ich da weiter dran soll oder eher (noch) nicht. Was meint ihr ?

LG

13.09.2021 08:07 • 14.09.2021 #1


13 Antworten ↓


Nicht die Meditation hat es getriggert die Berührung die du " machen " solltest . Versuche andere Meditationen zu machen wo du zum Beispiel nichts berühren musst und einfach entspannst .

13.09.2021 08:13 • #2



Meditation hat mich getriggert

x 3


California1
Das mache ich wie gesagt üblicherweise immer.
Ich frage mich ob es es sinnvoll ist trotzdem meinen neuralgischen Punkt SO anzugehen, oder ob es besser ist nicht daran zu "rütteln".

13.09.2021 11:17 • #3


-IchBins-
@California1
Das ging mir anfangs ähnlich. Hab diese dann erst einmal gelassen und andere ausprobiert. Als es mir besser ging, habe ich sie wieder gemacht, dann ging es.
Am interessantesten empfand ich die, wo du schwere Emotionen leichter machen kannst... sehr erstaunlich, hat tatsächlich geklappt...

13.09.2021 11:21 • x 2 #4


California1
@-IchBins-
Verstehe, andere Meditationen von/mit ihm funktionieren prima !
Aber speziell diese hat mich aufgerüttelt. Werde es auch nochmal probieren wenn es mir besser geht.

LG

13.09.2021 11:25 • x 1 #5


-IchBins-
@California1
Genau, setz dich da nicht unter Druck und versuch einfach für dich dann den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Wenn es wieder nicht funktioniert, wieder lassen, ein paar Wochen pausieren und andere ausprobieren. Es gibt soooo viele...

13.09.2021 11:28 • x 2 #6


California1
Ja das ist ein guter Plan, danke !

13.09.2021 11:30 • #7


moo
Zitat von -IchBins-:
versuch einfach für dich dann den richtigen Zeitpunkt zu erwischen

Oder vielleicht den richtigen Zeitpunkt zu vergessen Ich lege den Schwerpunkt bei Meditation eher auf Absichtslosigkeit.

Eine Stelle am Körper mag man als komplexes Zusammenwirken von Nerven, Muskeln etc. wahrnehmen. "Verspannte Nackenmuskulatur" ist z. B. solch ein Begriff. Diese Begrifflichkeiten sowie die Bewertung "schmerzhaft", "schwierig" etc. müssen erstmal verschwinden, um das oben geforderte "Loslassen/Rausfließen" sich manifestieren zu lassen. Das kann mitunter Monate dauern!

Eine m. E. sehr ernüchternde (und deshalb "effiziente") Möglichkeit bietet hier die klare Ausrichtung auf die Elemente und deren unbeständige Vermischung. "Schmerz" wird dann irgendwann als "Wärme" erlebt, "Verspannung" als Wind/Bewegung erlebt, "Nacken" als formhafte Mischung aus sämtlichen Elementen erlebt. Dieses achtsame Erleben fördert die Einsicht in die Nicht-Ichheit des Körpers. Schmerz wird als ebenso leer wie Wohlgefühl erkannt. Diese Erkenntnis kann dann in der Folge tatsächlich die "Verspannung lösen". Das ist dann allerdings ein Nebeneffekt, der nur selten direkt (gewollt) erzielt hätte werden können.

Dies sind nur meine Gedanken hierzu. Jeder soll natürlich die Meditationsform wählen, die er bevorzugt. Aus eigener Erfahrung rate ich allerdings von zu vielen verschiedenen Praktiken ab, da jede Form eine gewisse Tiefe vorwiegend durch Nachhaltigkeit "erreicht" (wenn man so will).

13.09.2021 16:22 • x 2 #8


-IchBins-
Zitat von moo:
Oder vielleicht den richtigen Zeitpunkt zu vergessen Ich lege den Schwerpunkt bei Meditation eher auf Absichtslosigkeit. Eine Stelle am Körper mag man als komplexes Zusammenwirken von Nerven, Muskeln etc. wahrnehmen. "Verspannte Nackenmuskulatur" ist z. B. solch ein Begriff. Diese Begrifflichkeiten ...

Da hast du natürlich recht.
Wenn ich mit Wollen daran gehe, klappt es eben gerade nicht, aber wenn ich es einfach tue, klappt es umso besser. Ich war erstaunt, als ich meine schwere Emotion in eine Leichtigkeit bringen konnte, danach habe ich mich richtig wohl gefühlt. Es ist wirklich viel Übung.

13.09.2021 16:36 • x 2 #9


California1
@moo

Boah, danke - das muss ich erstmal auf mich wirken lassen.
"Ich" bin gerade vereinfacht ausgedrückt in einer Übergangsphase von Erkennen > nach einer Lösung suchen > loslassen. Der Kopf bzw. auch die Symptome sind noch zu sehr im Vordergrund. Es gelingt mir langsam meine Sichtweise und das Empfinden
bzw. den Focus zu verschieben. Das bedeutet für mich grundlegende Änderungen in vielerlei Hinsichtdaran "arbeite" ich zur Zeit ohne das es in "Arbeit" ausartet

PS.: Manchmal habe ich regelrecht einen "shift" nachdem sich alles anders,gelockert,frei,entspannt und selbst-verständlich anfühlt

13.09.2021 16:46 • x 2 #10


moo
Zitat von California1:
PS.: Manchmal habe ich regelrecht einen "shift" nachdem sich alles anders,gelockert,frei,entspannt und selbst-verständlich anfühlt

Ich glaube zu verstehen, wie es Dir da ergeht - das sind gute Momente. Vielleicht hilft Dir die Aussage des Buddha, dass diese "Momente" eigentlich der natürliche Zustand des Geistes ist, wenn die 5 Hindernisse beginnen, wegzufallen.

13.09.2021 18:09 • x 1 #11


California1
Zitat von moo:
Ich glaube zu verstehen, wie es Dir da ergeht - das sind gute Momente. Vielleicht hilft Dir die Aussage des Buddha, dass diese "Momente" eigentlich der natürliche Zustand des Geistes ist, wenn die 5 Hindernisse beginnen, wegzufallen.


Ja so ist es ! 2x hatte es sogar einen direkten Bezug zum Buddhismus !
Das erste Mal landete ich wenige Minuten nachdem der "Zustand" begann "zufällig" in einem Buddhistischen Klostergarten, von dem ich vorher rein gar nichts wusste und war völlig selig und glücklich. Das zweite mal während eines lustigen Gesprächs mit einem Yogalehrer / Buddhisten

13.09.2021 18:21 • x 2 #12


Zitat von California1:
Ja so ist es ! 2x hatte es sogar einen direkten Bezug zum Buddhismus ! Das erste Mal landete ich wenige Minuten nachdem der "Zustand" begann ...

Falls du das Buch " Jack Kornfeld - Das weise Herz " noch nicht gelesen hast , tue es , ist Goldwert , da lernst du alles was über Meditation und Buddhismus wissen kannst . Du brauchst kein Kloster oder ein Yoga Lehrer dazu . Kann es wirklich nur jedem am Herzen legen es zu lesen .

13.09.2021 19:24 • x 2 #13


California1
Zitat von alex128:
Falls du das Buch " Jack Kornfeld - Das weise Herz " noch nicht gelesen hast , tue es , ist Goldwert , da lernst du alles was über Meditation und Buddhismus wissen kannst . Du brauchst kein Kloster oder ein Yoga Lehrer dazu . Kann es wirklich nur jedem am Herzen legen es zu lesen .


Danke für den Tip, habe Jack Kornfeld schon vor einer Ewigkeit mal gelesen
Habs gerade bestellt

14.09.2021 07:51 • #14



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Christina Wiesemann