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Yvi23

25.01.2018 18:47 • 05.02.2021 #1


26 Antworten ↓


Zitat:
hat ein paar hilfreiche Tipps für mich.

Ja, dass Kopfkino stoppen und das reinsteigern lassen.

25.01.2018 18:55 • #2



Körperliche Symptome lösen Panikattacke aus

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tommilu
Zitat von Immun:
Ja, dass Kopfkino stoppen und das reinsteigern lassen.

Das ist gar nicht so einfach und klappt auch nicht immer

25.01.2018 19:02 • #3


Brinchen82
Ich kenne es nur zu gut. Mir geht es genauso. Ich versuche mich mittlerweile gleich abzulenken. Man muss sich bewusst werden das es eigentlich kein Grund gibt für Panik.

25.01.2018 19:04 • #4


Kay912
Wovor hast du denn Angst, wenn du die Symptome spürst?

25.01.2018 19:16 • #5


kopfloseshuhn
Also ich versuche damit lässigumzugehen. Hey...wennich Durchfall bekomme gut dann hock ichhalt auf m Klo bis es vorbei ist, davon sterbe ich nicht, das ist nichts schlimmes, das geht vorbei.
Wenn mir übel ist das gleiche...na danngehe ich halt kotzen. Gibt schöneres aber wirklichschlimm ist es auch nicht.
Ich kann damit umgehen. Es ist nicht mein erstes Mal, dass ich Durchfall habe, es ist nich das erste Mal, dass ich brechen muss.
Da gibt es einfach nichts, was mich in Panik ausbrechen lassen müsste.

Ja das Kopfkino muss man üben zu stoppen und die davongaloppierenden pferde wieder einfangen. Aber mit der Zeit wird sowas immer besser, je öfter man es macht.
Ablenkung hilft auch.

Und sich <einfach> mal vertrauen, dass man das schafft, was einem da begegnet.

Sich dann noch was gutes tun, sich einen Tee machen vielleicht oder einen Verdauungsspaziergang.
So lernen, dass man immer noch etwas in der Hand hat.

25.01.2018 19:24 • x 3 #6


Kay912
Genau so sieht es aus!
Das Problem ist "nur" das du die Symptome falsch bewertest. Du müsstest jetzt wissen wovor du Angst hast und diese Gedanken erkennen. Am besten schnappst du dir ein Blatt Papier und schreibst die Symptome und mit den dazugehörigen Gedanken und Gefühle auf. So erkennst du, was in deinem Kopf abgeht. Denn erst wenn man dieses Verhalten und diese Panikmachende Gedanken erkennt, kannst du was ändern.
ZB bei Durchfall. Wovor hast du Angst, wenn du Durchfall hast? Ist es wirklich war, dass es schlimm ist und ich dadurch panik bekomme? Was wäre das wahrscheinlichste, wieso ich gerade Durchfall habe? Was kann ich dagegen unternehmen? Usw...So kann es ungefähr aussehen. Du lernst die symptoms anders bwz richtig zu bewerten.
Und immer mehr wirst du verstehen und auch unterbewusst lernen, dass nichts dabei ist, wenn du mal Durchfall hast oder hohen Blutdruck. Der Stress wird weniger und dein Körper ist nicht den ganzen Tag auf Alarmstufe rot.

25.01.2018 19:38 • #7


Zitat:
Das ist gar nicht so einfach und klappt auch nicht immer

Das habe ich auch nicht behauptet.
Ich dachte fürs sowas ist ist eigentlich die Therapie gedacht. Um das eben zu lernen. Oder was macht man da sonst?

25.01.2018 19:47 • #8


Kay912
Der einzige Weg, für mich, ist das umlernen der Symptome, auch Neuroplastizität gennant.
Das Gehirn formt sich so, wie es regelmäßig genutzt wird. Denken wir immer negativ, Gefahr und an Krankheit,
Regiert der Körper mit Panik, da diese Gedanken den Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Folge sind panikattacken, welche einfach nur eine Reaktion vom Körper ist, um uns leistungsfähiger zu machen, damit wir die "Gefahrensituation" die Überlebenschancen zu erhöhen. Das Problem ist nur, dass man die panikattacken als Gefahr selbst ansieht. Ein Teufelskreis. Dabei ist dem Gehirn egal, ob man jetzt vor einer echten Gefahr Angst hat, oder nur den Gedanken vor einer möglichen Gefahr hat. Wenn man die ganze Zeit Angst hat, gibst du dem Körper ständig das Signal in Lebensgefahr zu sein. Wenn du aber die Symptome neu bewertest (regelmäßig) lernst du, dass es keinen Grund einer Bedrohung gibt. Das dauert eben seine Zeit bis man das versteht und verinnerlicht hat. Man ist ja auch nicht morgens aufgewacht und hatte auf einmal Angst und panikattacken. Das ist ein Lernprozess, der schon mehrere Wochen, Monate oder Jahre zu vor angefangen hat. Man lernt also vor gewissen Dingen und Gedanken mit Panik zu reagieren.
Es geht aber auch wieder in die andere Richtung. Wenn man die Gedanken erkennt und sie anders bewertet und lernt. Wichtig ist dran zu bleiben. Es geht nicht von heute auf morgen!
Von nichts kommt nichts

25.01.2018 20:05 • x 1 #9


Hallo ,kognitive Verhaltenstherapien haben sich bewährt.

25.01.2018 20:25 • #10


Kay912
Es gibt auch ein Buch, von Doris Wolf.
Das heißt "Ängste versteh und überwinden"
Dort steht alles drin, was Angst ist, was Angst auslöst und wie man das Verhalten und die Gedanken umlernt.
Man wird gut aufgeklärt und schon beim lesen kommt das ein oder andere "AH" Erlebnis auf. Es ist nicht ein Buch, wo nur aufgeklärt wird, es ist sondern auch noch ein Arbeitsbuch für tägliche Übungen, um die Gedanken und das Verhalten umzulernen. Für die Leute interessant, die noch länger auf einen Therapieplatz warten müssen oder für die jenigen, die es auf eigener Faust schaffen wollen. Zudem kann ich den YouTube Kanal "Boss im Kopf" empfehlen. Dieser wird von einer sehr sympathischen Psychologin, mit vielen guten Tipps und Übungen unternommen.
Das war's auch von mir

25.01.2018 20:33 • #11


Ich kenne das alles zugut... ich habe seit Oktober Luftnot, husten, Heiserkeit und Brust/Rückenschmerzen.... im Januar stand plötzlich sie Ärztin mit meinem Röntgenbild vor mir und guckte mich ernst an und meinte das ist was merkwürdiges in der Lunge und ich werde Stationär aufgenommen und am nächsten Tag müsse ein CT gemacht werden. Dann übergab sie mich den Krankenhaus Pflegern und war weg... damit fing bei mir alles an! Ich hatte direkt einen Nervenzusammenbruch... nach zwei Tagen wurde das CT gemacht und nach 8 Stunden warten wurde ich entlassen mit den Worten da war doch nichts, bei Ihnen ist alles okay und wir wissen nicht was das für ein komischer brummender husten ist, aber sie sollten nochmal bei ihrem Hausarzt ihre Milz überprüfen,die ist zu groß. Auf Wiedersehen und alles gute.

Ich empfand weder Freunde noch sonst etwas und fühlte mich plötzlich krank und leer.

Nach Googlen vergrößert Milz kam lymphomkrebs oder Leukämie raus also bin ich ab zum Arzt und die Milz ist tatsächlich etwas vergrößert, aber die Blutwerte sprechen gegen Leukämie. Habe tatsächlich leichtes Seitenstechen.

Nach Dutzenden Untersuchungen im Krankenhaus kann man mir nicht sagen wo die starken Rückenschmerzen und der brummende Hustenreiz mit glasigem Schleim herkomme, die Lunge höre sich frei an!

Seit dem geht es mir von Tag zu Tag schlechter und ich schlittere in eine starke Depression... esse nur noch wenig, wache nachts auf, habe tagsüber Kalte Schweißausbrüche und zittern in den Händen! Hatte sogar dreimal einen Schwächeanfall und musste in die Notaufnahme... der Arzt glaubte mir den Husten nach dem ich durchsichtigen glibberig ausspuckte, aber sagte das dass CT Gerät die neuste Generation sei und tumore bis 0,5mm erkennen würde und es zu 99,9% kein Krebs sei, aber könne auch nicht sagen was es sonst sei und ihm der Anfall sehr nach angsstörung aussehe und ob ich schlimme Sachen in Einsätzen erlebt hätte ( bin seit 10 Jahren Soldat)

Ich bin langsam am Ende und habe das Gefühl ich verliere den Verstand! Ich hab ständig das Gefühl ich stehe neben mir und empfinde absolut keine Freude mehr

Denke wenn die Lunge es nicht ist, kann es auch Kehlkopfkrebs sein, da der Hustenreiz und die Luftnot immer wieder sporadisch auftreten, mit leichten Auswurf, 4 Monate

Bin 29, männlich und habe 10 Jahre täglich eine Schachtel Zig. geraucht, habe aber im Sommer 2017 aufgehört

25.01.2018 20:52 • #12


Kay912
Hört sich nach angststörung an.
Du bist untersucht worden, du bist gesund!
Der Husten und der glibberige Auswurf kommt vom Rauchen. Deine Lunge reinigt sich gerade und befreit sich von dem ganzen schei., welcher sich über die 10 Jahre angesammelt hat.

25.01.2018 21:07 • x 1 #13


Ich danke dir für den Zuspruch, ich hoffe echt das es so ist, da ich das nicht mehr aushalte.

25.01.2018 23:52 • #14


Kay912
Ja na klar!:) bist doch auch untersucht worden!
Vertrau den Ärzten!
Ich hatte das nach dem rauchstopp auch
Der Müll löst sich leider nicht in Luft auf. Ganz normal, wenn da mal bisschen hochkommt.

26.01.2018 00:14 • #15


Aber seit 4 Monaten schon ?! Man liest ja die wildesten Horrorgeschichten von alle Symptome passen bis hin zu Menschen die schreiben Lungenkrebs trotz CT

Habe den Arzt schon noch einer Bronchoskopie gefragt, er meinte aber das dies erst bei einem auffälligen CT gemacht wird.

26.01.2018 00:23 • #16


Kay912
Tu dir einen Gefallen und lass bitte das googlen!
Das macht alles nur schlimmer.
Klar, schon mal eine Raucherlunge gesehen?
Das dauert seine Zeit bis das Zeug raus ist. Hast du Probleme beim Sport?

26.01.2018 00:30 • #17

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Yvi23
Danke für eure Antworten.
Gerade bin ich wieder ganz unruhig...so als wenn etwas im Anmarsch ist.
Versuche schon immer mich mit verschiedenen Dingen abzulenken.
Ich muss wirklich Lernen meine positiven Gedanken zu trainieren.
Ich denke nur noch negativ.
Mein Kopf malt sich automatisch die schlimmsten Dinge aus, die passieren könnten.
Schlimm ist es auch für mich, bei starken körperlichen Symptomen, wie ich sie bei Panikattacken habe, alleine zu Hause zu sein.

26.01.2018 15:05 • #18


Brinchen82
@Yvi bei mir ist es genauso. Im Moment ist alles sehr schwer und ich verzweifle.

26.01.2018 15:08 • #19


Ist bei mir auch so, am schlimmsten alleine zuhause..
Mir wurde heute nochmal Blut abgenommen und nun wird auf alle möglichen Erreger geprüft, von tbc bis zum Pilz. Aber dennoch bekommen ich Panik, da der Husten nun schon 4 Monate anhält und nur morgens ganz leicht produktiv ist.

War anschließend in der ambulanten Psychiatrie und habe jetzt erstmal ein beruhigendes Mittel bekommen, so wie einen Termin zum 31.01 zwecks Therapie

26.01.2018 16:35 • #20



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