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danny85

danny85
Mitglied

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Hi Leute....meine frage wie schränken euch die PA in eurem Alltag ein? Startet ihr gut in den tag oder fängt er auch schon meistens sch.... an?lg

24.02.2016 #1


60 Antworten ↓
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xoxoxoxo
Gast

Hallo enten,

nein, der Meinung bin ich nicht. Die Angst vor der Angst ensteht dadurch, dass die Angst nicht ausgelebt wird. Die Angst ist kein rationales Gefühl - man kann den Leuten noch so oft erklären, was Angst ist und wie sie entsteht: Bei der nächsten Attacke hat derjenige im schlimmsten Fall trotzdem das Gefühl sie nicht zu überleben. Ein Umdenken kann nur dann enstehen, wenn mit allen Sinnen, am eigenen Körper, erfahren wird, dass die Welt sich weiterdreht und man immer noch lebt - trotz Panikattacken.
Das bedeutet natürlich nicht, dass man sich nicht auch mit der Angst an sich auseinandersetzen sollte: Woher kommt sie? Wann erfahre ich sie am stärksten? Welche Symptome erfahre ich? Was genau passiert bei Symptom xy in meinem Körper? Aber die Antwort auf fast alle diese Fragen lässt sich wiederrum nur durch das erfahren der Symptome herausfinden. Nicht umsonst lassen Psychotherapeuten ihre Patienten bewusst Panikattacken selbst herbeiführen und ein Tagebuch führen, wann sie wie und wo eine Attacke hatten.

Wenn ich mich immer wieder vor der Angst zurückziehe, erobert sie auch weitere Teile meines Lebens. Bei mir hat es damals damit angefangen, dass ich "nur" nicht mehr arbeiten gehen konnte. Irgendwann hatte ich dann meine erste PA in einer Menschenmenge - also habe ich diese gemieden. Das führte dazu, dass ich nicht mehr einkaufen gehen oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen konnte. Also bin ich nur noch Rad gefahren. Aber auch da hatte ich dann irgendwann eine Attacke - also bin ich nicht mehr alleine rausgegangen. Aber dann bekam ich auch zuhause eine Attacke - also konnte ich nicht mehr alleine bleiben. Und irgendwann hatte ich dann sogar beim essen Panikattacken.
Soweit ist es nur gekommen, weil die Angst vor der Angst durch mein ständiges Vermeiden von Situationen immer größer wurde. Ich habe die Angst überall erwartet, also ist sie auch immer mehr in mein Leben eingedrungen. Statt mich mit ihr auseinanderzusetzen habe ich jegliche Konfrontation gemieden, sodass sie irgendwann unüberwindbar schien. Dabei war ICH ES SELBST, die die Attacken hervorgerufen hat. Erst wenn man nach der 487 Attacke selbst endlich erkennt "Huch....ich bin immer noch da. Es passiert mir ja gar nichts." kann ein umdenken stattfinden. Aber wenn ich bei jedem kleinen Anflug von Angst einen Rückzieher machen, bei was auch immer ich gerade tue, dann wird sich mein Gehirn erst recht daran erinnern, dass die bestimmte Situation total schlimm war - und beim nächsten Mal bekomme ich 100% eine Panikattacke. Wenn ich aber in der Situation bleibe und sie über mich ergehen lasse und danach immer noch da bin, dann besteht die Chance, dass es beim nächsten Mal besser wird. Natürlich muss man das aushalten lernen. Aber so ist es mit allen neuen Dinge: erst wenn man mehrmals gescheitert ist, klappt es richtig gut.


Das hört sich jetzt alles so negativ an, als würde ich deine Vorschläge nur schlecht reden wollen. Deswegen möchte ich zum Abschluss gerne sagen, dass ich hier von meinen Erfahrungen berichte und nicht per se deine Argumentation für falsch erklären möchte. Allerdings hat mein Austauch mit anderen Betroffenen gezeigt, dass es eigentlich nur die Möglichkeit gibt, sich in die Konfrontation zu begeben, oder starke Medikamente zu nehmen die das Empfinden der Angst dämpfen, aber nicht auf Dauer die Angst bekämpfen.

18.02.2016 18:06 • x 4 #56


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Könnt ihr euren Alltag gut bewältigen trotz PA?

x 3


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xoxoxoxo
Gast

Ich melde mich auch nochmal zu Wort (ihr schreibt zu viel in zu kurzer Zeit, da komme ich nicht mit Razz )
Also, mein schlimmstes Erlebnis war zum einen die Luftnot bei Panikattacken - ich hatte immer das Gefühl nicht mehr atmen zu können.
In meiner schlimmsten Zeit hatte ich zusätzlich immer Angst davor, ich könnte mir selber etwas antun - dabei war ich in der Richtung nie gefährdet. Total unnötig also.

Ich würde enten gerne in einem Punkt widersprechen: Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass meine Angst nur dadurch besser wurde, dass ich hunderte von Panikattacken durchlebt habe. Gefühlt stundenlang; in der schlimmsten Zeit mehrmals am Tag. Den das anzustrebende Erfolgserlebnis ist immer das Gefühl nach der Panikattacke: Ich lebe noch! Ich habe die Panikattacke überstanden und mir ist nichts passiert!
Was ich nur unterschreiben kann: Setzt euch kleine Ziele, aber keinen Zeitraum sie zu erreichen. Denkt nicht über Erfolg und Misserfolg nach, sondern macht alles unvoreingenommen. Wenn etwas nicht klappt: Macht es nochmal. Wenn es dann klappt: Macht es einfach immer weiter, damit es nichts besonderes mehr ist. Nach dem Prinzip habe ich mir mehr und mehr "Leben" zurückerobert.

17.02.2016 19:02 • x 2 #51


Zum Beitrag im Thema ↓


windrunner
Hey danny,
ich versuche mich von meiner Angst nicht zu sehr einschränken zu lassen... das führt dann oft dazu, dass ich das Haus nicht mehr als nötig verlasse und vor dem Haus-Verlassen selber große Angst verspüre und überlege, mir doch ne Ausrede einfallen zu lassen, zuhause zu bleiben. Wenn ich dann mal unterwegs bin, habe ich immer mal wieder ein sehr mulmiges Gefühl, vorallem wenn ich alleine bin. Manchmal ist es leichter, was zu unternehmen, und manchmal ein wahrer Kampf.
Aber letztendlich bin ich immer stolz, wenn ich mir etwas vorgenommen habe und es auch durchziehen kann... ich glaube, das muss man so machen, sonst wird es immer schlimmer.
Wie ist es denn bei dir (oder anderen so)?

Liebe Grüße,
windrunner

#2


danny85
Zitat von windrunner:
Hey danny,
ich versuche mich von meiner Angst nicht zu sehr einschränken zu lassen... das führt dann oft dazu, dass ich das Haus nicht mehr als nötig verlasse und vor dem Haus-Verlassen selber große Angst verspüre und überlege, mir doch ne Ausrede einfallen zu lassen, zuhause zu bleiben. Wenn ich dann mal unterwegs bin, habe ich immer mal wieder ein sehr mulmiges Gefühl, vorallem wenn ich alleine bin. Manchmal ist es leichter, was zu unternehmen, und manchmal ein wahrer Kampf.
Aber letztendlich bin ich immer stolz, wenn ich mir etwas vorgenommen habe und es auch durchziehen kann... ich glaube, das muss man so machen, sonst wird es immer schlimmer.
Wie ist es denn bei dir (oder anderen so)?

Liebe Grüße,
windrunner

Ja ganz genau so wie bei dir ,überlege und grübel lange ob ich raus gehe oder nicht,viele absagen wenn Termine anstehen oder Alles verschieben...du hast recht wenn man es erstmal geschafft ist man stolz wie ein kleines Kind......ich hole mir dann auch von meinem Partner gerne mal Lob ab ob ich das heute gut gemacht habe Smile

#3


windrunner
Ja, ich muss mich dann irgendwie immer an die "neue" Situation gewöhnen und sobald ich das getan habe, merke ich, dass alles doch überhaupt nicht so schlimm ist... obwohl ich das ja vorher schon wusste, dass es nicht schlimm ist bzw. wird... Total komisch, so ein kleiiines bisschen anstrengend. Very Happy
Aber dass dich dein Partner dann sozusagen "lobt" ist eigentlich eine ganz gute Idee. Fast wie ein kleines Hündchen, dem man auch die Angst vor Neuem nehmen muss... Very Happy

#4


danny85
Zitat von windrunner:
Ja, ich muss mich dann irgendwie immer an die "neue" Situation gewöhnen und sobald ich das getan habe, merke ich, dass alles doch überhaupt nicht so schlimm ist... obwohl ich das ja vorher schon wusste, dass es nicht schlimm ist bzw. wird... Total komisch, so ein kleiiines bisschen anstrengend. Very Happy
Aber dass dich dein Partner dann sozusagen "lobt" ist eigentlich eine ganz gute Idee. Fast wie ein kleines Hündchen, dem man auch die Angst vor Neuem nehmen muss... Very Happy

Ja wenn man erstmal merkt das es geht ist es ok das stimmt....ja es klingt komisch aber diese Bestätigung gibt manchmal ein wenig Kraft um weiter zu kämpfen,wenn ich ganz lieb War gibt es auch ein Leckerli Smile ne aber man sollte sich glaub ich echt der Herausforderung stellen auch wenn es schwer fällt...

#5


windrunner
Zitat:
wenn ich ganz lieb War gibt es auch ein Leckerli

Haha Very Happy
Ja, diese Herausforderungen sind manchmal das einzige, was dir persönlich zeigen kann, dass du doch meistens unberechtigt Angst hast... aber manchmal fehlt mir wirklich die Kraft, mich diesen Herausforderungen zu stellen.
Aber ich bin optimistisch, dass ich das in den Griff kriege.. ^^

x 1 #6


X
Hallo,

in meiner schlimmsten Zeit hatte ich keinen Alltag mehr: Ich war wie ein kleines Kind, musste immer meinen Partner um mich rum haben. In dieser Zeit habe ich auch nicht mehr gearbeitet, bin sogar bei meinen Schwiegereltern eingezogen um nie alleine zu sein, wenn mein Partner arbeiten war. Die Zeit, in der er arbeiten war, habe ich dann zu 90% im Bett verbracht und einfach darauf gehofft, keine PA zu bekommen (hat nie geklappte Razz). Alleine war ich nicht mehr Überlebensfähig.
Durch eine Therapie habe ich mich dann immer weiter zurück ins echte Leben gearbeitet. Allerdings hatte ich noch sehr lange starke Aufregung, sobald ich meine Vier-Wände verlassen habe. Ich musste immer ein Handy dabei haben und etwas zu trinken. Spontanität war ein absoluter Horror; ich musste mir immer sicher sein, dass ich jederzeit wieder nach Hause kann. Auch mein Partner war somit eingeschränkt, denn zu (Familien-)Feiern, mussten wir immer mit einem seperaten Auto fahren, damit mich mein Partner auf jeden Fall wieder nach Hause fahren konnte, wenn ich wollte.
Alles in allem eine sehr anstrengende Zeit, die mich natürlich auch heute noch prägt. Wobei ich heute kaum noch eingeschränkt bin - bzw. mich die Einschränkungen nicht mehr stören.

x 1 #7


KimberlyMarie
Hey,

Ich habe zurzeit auch überhaupt keinen Alltag mehr.
Zur Schule gehen? Ein Horrortrip,den ich seit einem knappen Jahr meide.
Freunde treffen? So gut, wie gar nicht möglich.
Einkaufen gehen? Unmöglich.

Die Angst schränkt nicht nur mich ,sondern auch meine Familie extrem ein . An Familienunternehmungen , zum Beispiel, ist erst gar nicht zu denken .

Seit gewisser Zeit versuche ich , mindestens 3 mal täglich einen kleinen Spaziergang zu machen und suche ganz bewusst Situationen, in der ich der Panik ausgesetzt bin ( z.b. : etwas bei'm Bäcker bestellen ).
Klappt bis jetzt ganz gut Smile

Ich hoffe wirklich, dass wir kleinen Angsthasen das alles, so schnell wie möglich, gut durchstehen und ich wünsche euch sehr, sehr viel Kraft Smile

#8


danny85
Zitat von KimberlyMarie:
Hey,

Ich habe zurzeit auch überhaupt keinen Alltag mehr.
Zur Schule gehen? Ein Horrortrip,den ich seit einem knappen Jahr meide.
Freunde treffen? So gut, wie gar nicht möglich.
Einkaufen gehen? Unmöglich.

Die Angst schränkt nicht nur mich ,sondern auch meine Familie extrem ein . An Familienunternehmungen , zum Beispiel, ist erst gar nicht zu denken .

Seit gewisser Zeit versuche ich , mindestens 3 mal täglich einen kleinen Spaziergang zu machen und suche ganz bewusst Situationen, in der ich der Panik ausgesetzt bin ( z.b. : etwas bei'm Bäcker bestellen ).
Klappt bis jetzt ganz gut Smile

Ich hoffe wirklich, dass wir kleinen Angsthasen das alles, so schnell wie möglich, gut durchstehen und ich wünsche euch sehr, sehr viel Kraft Smile

Ja das trifft es keinen richtigen Alltag mehr!wenn ich manche Leute höre die sagen morgen fahr ich hier hin,Treff mich hier Treff mich da,dann bin ich auch immer ein bisschen neidisch Smileund manchmal ist man selbst nur froh das man es zum Briefkasten geschafft..

x 1 #9


KimberlyMarie
Ja, da gebe ich dir voll und ganz recht.
Ich bin da ebenfalls echt neidisch... man will schließlich auch nur " leben" und das Leben vorallem , uneingeschränkt, genießen.

#10


danny85
Zitat von KimberlyMarie:
Ja, da gebe ich dir voll und ganz recht.
Ich bin da ebenfalls echt neidisch... man will schließlich auch nur " leben" und das Leben vorallem , uneingeschränkt, genießen.

Ja du sagst es Leben! Ist es bei dir auch so das du dich auf nichts mehr freuen kannst?

x 1 #11


KimberlyMarie
Ja, genauso ist es .
Ich habe das Gefühl, jegliche Lebensfreude verloren zu haben und mich nur über sehr " große " Dinge freuen zu können ..
Irgendwann verliert man den Blick für die kleinen Dinge des Lebens.

x 1 #12


B
Zitat von danny85:
Hi Leute....meine frage wie schränken euch die PA in eurem Alltag ein? Startet ihr gut in den tag oder fängt er auch schon meistens sch.... an?lg


Hi Danny,
mich schränkt das Ganze auch sehr ein. Vorallem Sachen, die ich alleine machen müsste, gehen gar nicht.
Allein zum Arzt fahren, allein einkaufen gehen...das klappt einfach nicht. Es muss mich immer jemand fahren.
Das nervt mich, das nervt meine Mitmenschen, da ich sie ja immer einbinden muss und Termine absprechen.
Wenn wir dann aber unterwegs sind im Auto, dann ist es ok.
Auch gemeinsame Sachen gehen einfach nicht. Ich mag da schon gar nichts mehr planen.
Wenn, dann muss ich spontan in der Stimmung dafür sein und mich trauen.
Alleine bin ich schon länger nicht mehr vor die Tür gegangen. Sad
Ich würde es aber soo gerne mal wieder schaffen! Habe mir vorgenommen, es jetzt morgen oder übermorgen mal zu versuchen!
Vielleicht schaffe ich es ja, mit dem Bus ein Stück zu fahren?
Wir werden sehen!

LG
Becky

#13


KimberlyMarie
Hey, Becky! Smile

Wichtig ist es, sich kleine Ziele zu setzen.
Wie wäre es, wenn du versuchst, jeden Abend oder Morgen mal einen kleinen Spaziergang (alleine) zu machen ?:)
Und wenn Panik aufkommt, sollte auch versucht werden,die Situation auszuhalten, bis die Panik vorüber ist . Denn nur so lernt dein Gehirn, dass diese Situation eigentlich gar nicht bedrohlich sind und man gut aus dieser Sache herauskommt.

Ich hoffe, du schaffst das,was du dir vorgenommen hast und verlierst nie den Mut!

Ganz liebe Grüße Smile

#14


windrunner
Hi an alle, die inzwischen geantwortet haben Smile

Das mit der Spontanität ist bei mir auch immer sone Sache, die mich total frustriert... früher hab ich total gerne spontan gesagt "Lasst uns doch JETZT einfach mal DAS machen."
Und jetzt denke ich viel zu sehr darüber nach, was denn eventuell für schlimmes passieren könnte, wenn ich jetzt einfach so - und überhaupt, wie lange bin ich dann weg, kann ich dann jederzeit zurück, was wenn nicht, und die Angst kommt bestimmt auch und bla bla bla...

Ich bewerbe mich derzeit für einige Ausbildungsplätze, und ich hab nun eine Firma die mich gerne kennenlernen möchte - aber die Fahrt dahin dauert mindestens vier Stunden... es graust mir vor der langen Fahrt, vor dem Gespräch, vor der Rückfahrt, aber ich möchte die Gelegenheit auch nicht nur wegen der Angst sausen lassen... wer mag, darf mir mir also Glück wünschen. Mr. Green
Allen anderen auch viel Kraft, wir schaffen das schon! Smile

#15


Horror
Zitat von windrunner:
Hi an alle, die inzwischen geantwortet haben Smile

Das mit der Spontanität ist bei mir auch immer sone Sache, die mich total frustriert... früher hab ich total gerne spontan gesagt "Lasst uns doch JETZT einfach mal DAS machen."
Und jetzt denke ich viel zu sehr darüber nach, was denn eventuell für schlimmes passieren könnte, wenn ich jetzt einfach so - und überhaupt, wie lange bin ich dann weg, kann ich dann jederzeit zurück, was wenn nicht, und die Angst kommt bestimmt auch und bla bla bla...

Ich bewerbe mich derzeit für einige Ausbildungsplätze, und ich hab nun eine Firma die mich gerne kennenlernen möchte - aber die Fahrt dahin dauert mindestens vier Stunden... es graust mir vor der langen Fahrt, vor dem Gespräch, vor der Rückfahrt, aber ich möchte die Gelegenheit auch nicht nur wegen der Angst sausen lassen... wer mag, darf mir mir also Glück wünschen. Mr. Green
Allen anderen auch viel Kraft, wir schaffen das schon! Smile


Hey Vorstellungsgespräch Daumen hoch ist doch voll super,das ist es doch wert den Focus darauf zu setzten.
Ich drück dir aufjedenfall die daumen Daumen hoch

#16


KimberlyMarie
Hallo Windrunner! Smile

Ja, von der Sache, mit der Spontanität, kann ich auch ein Lied singen.
Eine gute Möglichkeit ist , sich,so gut wie es geht, abzulenken ( leichter gasagt, als getan, ich weiß ).

Trotz allem wünsche ich dir ganz,ganz viel Erfolg,Glück und Mut, für dein Vorstellungsgespräch . Das packst du, lass dich nicht unterkriegen, zeige der Angst den Mittelfinger! Smile

Eine Frage wäre da dennoch : Wieso hast du dich bei einer Firma beworben, die so weit weg ist ? Gibt es da nicht eine alternative in deiner Nähe?

#17

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Rahel05
Hi Danny,

na ja, das kommt ganz drauf an.. ist von Tag zu Tag unterschiedlich. Meistens gehts einigermaßen. Irgendwann hat man den "Rotz" auch schon so lange, da gehörts irgendwann zum Leben dazu... Auch wenns sich dumm anhört: ich hab als schon gar keine angst mehr vor meiner Angst Mr. Green

An den meisten Tagen starte ich auch ganz gut, erledige meine Sachen und freue mich auch auf das, was an dem Tag ansteht. Dann gibts aber auch wieder so Tage, da wache ich schon mit Panik und Unlust auf. Da würde ich dann am liebsten im Bett bleiben. Was ich oft habe ist, dass mir schon Kleinigkeiten zuviel sind.. Wenn ich zum Beispiel morgends schon weiß, dass ich 3 Bewerbungen an dem Tag schreiben muss, kann das oft zur Rießen-Aufgabe werden, vor der ich dann nicht selten kapitulliere... Confused Das nervt mich dann immer ganz arg. Und es gibt auch Tage, an denen traue ich mich keinen Schritt vors Haus und sitze nur mit Angst daheim...

Aber zum Glück gibts auch andere Tage... An die muss ich mich immer wieder erinnern, sie ins Gedächtnis rufen, dann gehts besser knuddeln

x 1 #18


windrunner
Zitat:
Ich drück dir aufjedenfall die daumen Daumen hoch

Vielen lieben Dank, Horror. =)

Und auch danke an dich, Kimberly!
Zitat:
Gibt es da nicht eine alternative in deiner Nähe?

Sagen wir es so: Ich komme aus einem Dorf und jede "gute" Möglichkeit ist bei mir eigentlich immer mindestens 45 Minuten entfernt... und ich wollte eben alle Möglichkeiten ausprobieren und hab mich erstmal überall beworben, was auf mich einen guten Eindruck erweckt hat - denn nur, weil ich mich bewerbe, heißt es ja nicht, dass die mich auch nehmen Very Happy Jetzt wurde ich hauptsächlich von weit entfernten Städten eingeladen, und nicht von denen im engeren Umkreis (Heißt: unter 1 Stunde fahren).
Tja.. wie nennt man das jetzt: Unglück im Glück? xD

#19


Horror
So ein Umzug in einer neuen Stadt kann was tolles und aufregendes sein,ich denke mal du wirst dann auch eine eigende Wohnung haben,klar ist das alles am anfang nicht einfach,aber sieh es mal so das ist dein start für dich,dein leben so zu gestalten wie du es dir wünscht.

#20


A


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Dr. Christina Wiesemann
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