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Hallo zusammen hat jemand Erfahrung mit Johanniskraut bei angst und innerliche Unruhe ?

habe es als Empfehlung verschrieben bekommen

18.03.2016 20:12 • 23.11.2016 #1


13 Antworten ↓


Juris
Ich hatte es mal in Tablettenform und als Tee genommen. Bei mir hat es leider nicht gewirkt. Zu diesem Zeitpunkt war ich aber auch so panisch, dass mir bloß noch die Chemie half. Ich hatte sogar sämtliche Nebenwirkungen bekommen - sicher nur eingebildet. Grundsätzlich solltest du es aber versuchen. Bei leichter Unruhe und Angst kann es durchaus hilfreich sein

18.03.2016 20:19 • x 1 #2



Johanniskraut bei Unruhe und angst

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ich habe mir Johanniskraut 650 1A Phamrma geholt für 34 euro
und die sollen auch erst nach 2 bis 4 wochen wirken

18.03.2016 20:49 • #3


Hallo,
ich kenne nur Uruhe und Angst nebst Hautjucken und Lichtempfindlichkeit durch Johanniskraut. Dann hat Johanniskraut bzgl. Kontrazeptiva die Gefahr, daß Verhütung nicht mehr wirklich sicher ist. Darauf sollte Frau unbedingt hingewiesen werden. In der Schwangerschaft kann Johanniskraut zu Fehlgeburten führen, früher wurde Johanniskraut von Kräuterhexen zur Abtreibung benutzt. Die Wirkung von Antibiotika kann Johanniskraut herabsetzen. Die Liste der Wechselwirkung zu anderen Medikamenten ist übrigens sehr lang und kann mitunter bei ungünstiger Konstitution zum Tod führen.

Ich will niemandem die Hoffnung nehmen, aber Johanniskraut ist leider nicht so unschuldig, wie es gerne gedacht wird.

Grüße

18.03.2016 22:32 • #4


das ist aber wenn man andere medis noch zu sich nimmt

19.03.2016 16:17 • #5


Zitat von Robin89:
das ist aber wenn man andere medis noch zu sich nimmt

Nicht unbedingt. Das in meinem ersten Satz kannst du auch bekommen, wenn du kein Medikament weiter zu dir nimmst. Hypericin für sich kann schon zu Abwehrmechanismen führen, die man nun wirklich nicht braucht. Das Frühjahr beginnt und damit steigt auch wieder die Sonnenintenisität.

19.03.2016 16:53 • #6


das ist jetzt aber nicht so schlimm wie andre sachen mann muss sich da auch nicht immer reinsteigern
es gint medis die haben richige nw

19.03.2016 18:18 • #7


Zitat von Robin89:
das ist jetzt aber nicht so schlimm wie andre sachen mann muss sich da auch nicht immer reinsteigern
es gint medis die haben richige nw

Also wie schlimm das ist, weiß man erst, wenn man es hat. Und richtige Nebenwirkungen sind das auch, wie bei allen Antidepressiva. Wem Johanniskraut gut tut, der soll es nehmen. Aber man sollte schon darauf hingewiesen werden, daß das Zeug nicht unbedenklich ist.
http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apot ... ssiva.html
Nur weil es frei verkäuflich ist, ist es nicht nebenwirkungsfrei.

19.03.2016 18:27 • #8


Reenchen hat ja schon sehr schön die beachtenswertesten Punkte beschrieben.
Selbst habe ich das Präparat von einer psychologischen Beraterin vor Jahren empfohlen bekommen.
Sie mahnte dabei aber auch die Photo Sensibilität an, die auftreten kann und meinte,
dass man es am besten über die dunklen Wintermonate nehmen solle, da im Sommer bei hohem
Licht Aufkommen die depressiven Symptome dadurch sowieso abgeschwächt würde.
Bei mir hat es dann tatsächlich über den Winter ganz gut gewirkt, habe es aber dann auch abgesetzt,
da ich immer stärkere und längere Schmierblutungen und Verschiebungen der Periode bemerkt habe und
dass die empfängnisverhütende Wirkung der Pille dadurch herabgesetzt wird. Meine Frauenärztin
meinte, dass ich neben der Pille dann noch zusätzliche Methoden verwenden solle.
Da ich das damals nicht wollte und die Schmierblutungen irgendwann fast nicht mehr aufhörten
und zum Dauerzustand wurden, habe ich abgesetzt und seitdem auch nicht mehr genommen.

19.03.2016 19:06 • #9


murray08
Ich habe ebenfalls über längere Zeit Johanniskraut genommen (Neuroplant 600) und mir hat es ganz gut geholfen - hatte auch keinerlei Nebenwirkungen. Ich konnte es zum Glück problemlos nehmen, da ich keine Hormone einnehme - bei Hormoneinnahme und auch im Zusammenhang mit anderen Medikamenten ist - wie bei jeder Arznei - Vorsicht geboten.

23.11.2016 14:55 • x 1 #10


Hallo,
die innere Unruhe ist im Normalfall nicht aus Langeweile da.
Ich würde Ursachenforschung betrieben und etwas ändern.
Das sollte die beste und billigste, sowie auch nachhaltigste Therapie sein.
Kann mir nicht vorstellen warum eine Substanz erst nach 2-4 Wochen helfen soll.
Wenn ich mir das heute rein pfeife, sollte das auch innerhalb von 15min - 4h schädeln.
Wenn ich jeden Tag ein B. trinke schädelt das auch nicht erst nach ein paar Wochen.
Das knallt nachn paar Minuten.

23.11.2016 16:24 • #11


murray08
Na weil, wie bei einigen chemischen Medikamenten auch, auch bei einigen pflanzlichen Mitteln ein Spiegel aufgebaut wird - und sich vielleicht nicht jeder Alk. oder Beruhigungsmittel zum Schädeln reinziehen will, wie du es so schön ausdrückst? Desweiteren denke ich, dass der Themenersteller sicherlich auch mit Therapie oder anderen Vorgehensweisen an sich arbeitet - spricht ja dennoch nichts dagegen, ein pflanzliches Mittel dazu einzunehmen, wenn es einem hilft.

23.11.2016 16:30 • #12


Einerseits verstehe ich was du meinst, andererseits nicht.
Dein Argument ist Pflanzlich. Die *beep* könnten jetzt meinen, dann rauch doch ein bisschen Graß.
Ist ja auch pflanzlich und beruhigend.
Gehst du da mit?

Der Spiegel ist bei 2 wöchentlicher Einnahme höher als wenn ich einmalig eine Dosis zu mir nehme?
Gäbe es dann nicht eine Überdosis nach Zeit X? Wenn nein, warum nimmt man nicht gleich ab Tag 1 die entsprechende Dosis die genügend würde...

23.11.2016 17:28 • #13


murray08
Naja, natürlich stimme ich da nicht zu - sehe den Zusammenhang auch gerade nicht so recht. Es haben ja schon mehrere Leute, incl. ich, geschrieben, dass man sich bei jeglichen Medikamenten, auch pflanzlichen, natürlich über Neben- und Wechselwirkungen informieren sollte. Und auch ADs entfalten ja erst nach mehrwöchiger Einnahmedauer ihr Wirkung - kurzfristig gegen Panikattacken helfen Johanniskrauttabletten natürlich nicht, hat ja auch keiner geschrieben. Den ärgerlichen Smiley verstehe ich ebenfalls nicht, dies ist ja ein Austausch und es muss und sollte ja jeder für sich selbst und mit Absprache seines Arztes/Therapeuten entscheiden, ob er eher ADs oder pflanzlichen Mitteln eine Chance geben möchte. Meine Erfahrungen mit dem Johanniskraut waren ganz positiv, wenn das für andere Leute nicht in Frage kommt oder sie eben schnell wirkende und ansglösende Medikamente zur Soforthilfe nehmen möchten/müssen, ist das je ebenfalls OK und eben jedem selbst überlassen

23.11.2016 17:41 • #14



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