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Hallo ich bin neu hier,

Ich leide seit 2012 an PA's, die ich jetzt lange Zeit
Mehr oder weniger gut im Griff hatte.
Jetzt... pünktlich zum herbst.... geht's mir wieder schlechter. Ziemlich schlecht,um ehrlich zu sein.
Dass sich dieser ganze Blödsinn nur in meinem Kopf abspielt, ist mir ja bewusst...aber es kommt wohl einfach nicht in der richtigen Zelle an
Die Panikattacken kamen nicht allein, nein mit Ihnen in Begleitung begrüßte mich dann auch ganz schnell beidseitiger Tinnitus.. Happy Birthday ! Angst vorm sterben, Watte im Kopf, Schwindelgefühl und ganz sicher hatte ich einige schlimme tödliche Krankheiten !

Nunja, diese ganzen Gedanken sind zurück. Es war die schlimmste Zeit im meinem Leben und jetzt soll das wieder von vorn anfangen ?! Mittlerweile bin ich verheiratet und Mama bin 2 Kindern. Ich muss mich ja irgendwie zusammen reißen. Mein Mann ist leider nicht der beste Gesprächspartner was das angeht, wie auch ? Er kennt diese Gefühle ja gar nicht ! Deswegen hoffe ich auf diesem Wege einen guten Gesprächspartner zu finden, danke fürs lesen! Ich freue mich über jede Antwort, gern auch Privat.

04.09.2017 12:05 • 06.09.2017 #1


15 Antworten ↓


koenig
Hallo erstmal!

Es muss ja einen Grund geben warum es dir so geht.

Zusammenreißen ist aber auch sehr anstrengend.

Hast du Zeit für dich und deine Bedürfnisse?

04.09.2017 12:22 • #2



Jemanden zum Reden

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Zitat von koenig:
Hallo erstmal!

Es muss ja einen Grund geben warum es dir so geht.

Zusammenreißen ist aber auch sehr anstrengend.

Hast du Zeit für dich und deine Bedürfnisse?

Hallo koenig,

Zeit für mich und meine Bedürfnisse eher weniger. Und WENN, Dann habe ich ein Heiden schlechtes Gewissen, weil ich in der Zeit ja auch andere Sachen hätte tun können. Bescheuert und irgendwie schwer aus dieser spirale herauszukommen. Und ja, zusammen reißen ist wirklich ziemlich anstrengend und meistens passiert dann das Gegenteil... momentan würde ich mich am liebsten im bett verkriechen, nichts hören und nichts sehen. Und mein Mann hat's damit auch nicht leicht, bzw mit mir

04.09.2017 13:21 • #3


Es ist wirklich schwierig für den Partner damit umzugehen.
Sie verstehen es nicht so wie betroffene.

Das du hier Gespräche suchst verstehe ich, ich kann mit meiner Frau auch nicht immer wieder darüber Reden.
Hier wird immer einer da sein zum reden nicht sofort aber meistens antwortet schon einer .

Wie sieht es ggf. Mit einer Selbsthilfe Gruppe aus ? Erkundige dich mal .
Bin auch in einer . Das hilft schon...

LG

04.09.2017 14:18 • #4


Zitat von JohnDuh:
Es ist wirklich schwierig für den Partner damit umzugehen.
Sie verstehen es nicht so wie betroffene.

Das du hier Gespräche suchst verstehe ich, ich kann mit meiner Frau auch nicht immer wieder darüber Reden.
Hier wird immer einer da sein zum reden nicht sofort aber meistens antwortet schon einer .

Wie sieht es ggf. Mit einer Selbsthilfe Gruppe aus ? Erkundige dich mal .
Bin auch in einer . Das hilft schon...

LG

Ja, es ist auch oft sehr belastend für sie Beziehung. Zumindest für unsere.

Ja über eine Gruppe hatte ich auch schon nachgedacht.... hab aber nichts richtiges dazu in meinem Umkreis gefunden leider.

04.09.2017 14:22 • #5


Bei mir wäre die Ehe fast an meinen Depressionen kaputt gegangen....
Deswegen verstehe ich dich sehr gut.

Probiere einfach mehrere Gruppen aus, sollte es Selbsthilfe Gruppen bei dir geben. Vielleicht passt eine auch wenn es nicht ganz dein Thema ist.

Bist du in Therapie ? Dann frag mal den Terapeuten /tin

LG

04.09.2017 14:26 • #6


Ich war jetzt 3 mal beim Therapeuten und hab heute mit Mühe und Not einen weiteren Termin für Ende September bekommen können... der ist gut, Aber zu überlaufen leider. Aber beim nächsten Termin Frage ich nach einer Gruppe, er wird mir sicher was empfehlen können

04.09.2017 14:30 • #7


Das machst du richtig

Ich habe fortlaufende Termine bekommen. Nicht jeden einzelnen erfragen müssen.
Aktuell bin ich ohne Therapie , da ich gerne eine andere Therapieform wählen möchte. Nur die Krankenkasse spielt noch nicht so mit.

04.09.2017 14:32 • #8


Die ersten 3 bekam ich auch sofort und ab da waren sie dann voll leider. Mei Therapeut sagte aber auch, wenn's mir richtig übel geht, soll ich einfach kommen und mich ins Wartezimmer setzen, Er nimmt sich dann Zeit. Aber dabei komme ich mir dann auch irgendwie doof vor.

Welche Art Therapie möchtest du denn ?

04.09.2017 14:37 • #9


ich möchte gerne eine Gruppentherapie. Habe sie mal in der Kur gehabt. Das Gespräch mit anderen betroffenen hat mir dabei sehr geholfen. Fühlte mich in der gruppe geborgen und nicht mehr allein.
Die Therapie wird wohl dann eine Analytische Therapie werden als Gruppentherapie

Warte immer noch auf die Zusage der Krankenkasse

05.09.2017 06:27 • #10


Zitat von Marina26:
Ich war jetzt 3 mal beim Therapeuten und hab heute mit Mühe und Not einen weiteren Termin für Ende September bekommen können... der ist gut, Aber zu überlaufen leider. Aber beim nächsten Termin Frage ich nach einer Gruppe, er wird mir sicher was empfehlen können



Hallo Marina,
ich bin jetzt auch 2mal bei einem Treffen einer Selbsthilfegruppe gewesen. Es ist aber wichtig, dass dort nicht nur über die Krankheit geredet wird, denn das kann dich noch weiter runterziehen. Auch wirst du vermutlich dort Schicksalsschläge anderer Teilnehmer hören, die dich evtl. zusätzlich belasten könnten.
Der Gruppenleiter sollte dann schon versuchen die Themen so zu lenken, dass alle ein gutes Gefühl haben wenn die Gruppenstunde zu ende ist.

05.09.2017 06:36 • x 2 #11


Zitat von Patrizia1964:


Hallo Marina,
ich bin jetzt auch 2mal bei einem Treffen einer Selbsthilfegruppe gewesen. Es ist aber wichtig, dass dort nicht nur über die Krankheit geredet wird, denn das kann dich noch weiter runterziehen. Auch wirst du vermutlich dort Schicksalsschläge anderer Teilnehmer hören, die dich evtl. zusätzlich belasten könnten.
Der Gruppenleiter sollte dann schon versuchen die Themen so zu lenken, dass alle ein gutes Gefühl haben wenn die Gruppenstunde zu ende ist.


Danke für deine Antwort.

Ja, das stimmt. Sowas zieht mich wirklich schnell runter, vielleicht hab ich mich auch einfach deswegen nicht weiter damit beschäftigt solch eine Gruppe zu finden. Aber ich möchte mich meinen Ängsten stellen..kann ja nur besser werden!

05.09.2017 07:35 • #12


Ich schubse maaaal

05.09.2017 21:02 • #13


ich warte was mir die Gruppentherapie bring !?
Wenn sie endlich von der Krankenkasse genehmigt wird.

das was @Patrizia1964 sag stimmt die Gruppe sollte schon durch einen Gruppenleiter geführt werden.
Das ist aber selten der Fall. Aus eigener Erfahrung war es bei 5 Gruppen nur eine.
Leider schaffe ich es Zeitlich nicht die der einen zu gehen (ist die die am weitesten weg ist)

Durch die Gruppentherapie hoffe ich das ich keine SH Gruppe in der Zeit vermisse

LG

06.09.2017 07:16 • #14


Hallo JohnDuh
ich denke auch dass eine Gruppentherapie besser ist als eine SHG.
Ich werde jetzt am 18.9. nochmal zu einem Treffen der SHG gehen, aber wenn das dann wieder so abläuft wie die bisherigen, dann bringt mir das ehrlich gesagt nicht wirklich was.
Da erfährt man nämlich von Krankheiten, die man bisher noch nicht kannte und wenn jemand sowieso schon sehr hellhörig ist in Sachen gesundheitlicher Störungen, dann muss man ihn (in dem Fall mich) nicht noch mit zusätzlichen Krankheiten, die teilweise schon sehr gravierend sind, belasten.
Auch ist es immer eine Fahrerei, wie du schon festgestellt hast. Ich muss dann nach der Arbeit noch 30 km hin und zurück, das ist mir auf Dauer dann wohl doch zu viel.

06.09.2017 09:33 • #15


Zitat von Patrizia1964:
Hallo JohnDuh
ich denke auch dass eine Gruppentherapie besser ist als eine SHG.
Ich werde jetzt am 18.9. nochmal zu einem Treffen der SHG gehen, aber wenn das dann wieder so abläuft wie die bisherigen, dann bringt mir das ehrlich gesagt nicht wirklich was.
Da erfährt man nämlich von Krankheiten, die man bisher noch nicht kannte und wenn jemand sowieso schon sehr hellhörig ist in Sachen gesundheitlicher Störungen, dann muss man ihn (in dem Fall mich) nicht noch mit zusätzlichen Krankheiten, die teilweise schon sehr gravierend sind, belasten.
Auch ist es immer eine Fahrerei, wie du schon festgestellt hast. Ich muss dann nach der Arbeit noch 30 km hin und zurück, das ist mir auf Dauer dann wohl doch zu viel.

das ist der große Nachteil. Bei den SHG ist das extrem unterschiedlich, was passiert und wie das Klima ist. Je nachdem, was da für Leute zufällig zusammen kommen. Bei der Gruppentherapie ist das zwar auch entscheidend, aber letzten Endes hat da einer die Führung, der, wenn er's gut macht, dafür sorgt, dass der Kahn irgendwo ankommt.

06.09.2017 10:06 • #16



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