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Jamesdont
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Guten Abend!

Ich, 50 Jährchen alt, hatte im vergangenen Jahr einen Herzinfakt. Mir konnte jedoch rechtzeitig geholfen werden und nach einer Woche Krankenhaus und drei Wochen Reha ging es mir wieder top!

Drei Monate nach dem Infarkt fingen die Probleme an. Nach bzw während einer Sporteinheit, ich soll ja weiterhin viel Sport treiben bzw. Bewegung haben, kam das erste Mal Panik auf. Der Hals wurde eng, Schweißausbruch, Herzrasen. Ich dachte, dass ist wieder ein Infarkt und bin ab in die Notaufnahme.

Ich wurde untersucht und alles ist 1a. Zumindest körperlich Daumen hoch

Seit dem plagen mich jedoch vermehrt innere Unruhen, Stress, Angst... Ich weiß nicht warum, eigentlich geht es mir gut. Mein Unterbewustsein sieht das aber anders und verarbeitet das Vorgefallene nicht.

Ich bin schon dabei mir, ab und an, Tavor 1mg einzuwerfen. Manchmal reicht das pflanzliche Zeugs einfach nicht aus.

Ich habe auch das Gefühl es wird immer "schmlimmer" bzw. öfter.

Wie komme ich aus der Nummer raus?

Danke habe eine Idee

28.01.2019 #1


21 Antworten ↓
Icefalki

Icefalki
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Hallo mederflaus, willkommen.

Heftiger Tobak, und viel Futter für unsere Hypochonder. Deine Angst erscheint mir verständlich, insofern kann ich dich wirklich verstehen.

Ich bin Pragmatikerin. In deinem Fall würde ich mit dem Hausarzt reden, wie zuverlässig Troponinschnellteste für den Hausgebrauch sind. Ob die genügend Aussagekraft besitzen, also das Ganze Wenn und Aber durchsprechen. Dein Krankheitsverlauf lässt das meiner Meinung nach zu.

Bedeutet, du kannst zuhause, sofern wieder Symtome kommen, sofort selbst nachprüfen. Das könnte dir etwas Sicherheit geben. Im Inet wird zwar wieder davor gewarnt, weil tralala und hopsassa, drum berede das mal mit deinem Arzt.
Oder ihr findet andere Möglichkeiten.

Dass du am Rad drehst mit deiner ganzen Vorgeschichte, ist sowas von verständlich. Drum müssen Lösungen her. Und zwar auch unter der Prämisse, dass deine Aufregung,ob nun Angst oder tatsächliche Problematik von dir nicht mehr sicher gedeutet werden können.

Also, wenn ich du wäre,würde ich das angehen. Allerdings fehlt mir das med. Wissen in Sachen Herz und Schnelltest und Zuverlässigkeit. Drum meinen Rat, das mit dem Arzt zu klären.

Psychologisch setzt man natürlich anders an. Und diese Schnellteste könnten dann natürlich auch zur "Sucht" führen. Drum bespreche das alles mal ausführlichst mit einem Fachmann.

Ist jetzt natürlich auch nur meine Meinung, wie ich das angehen würde. Aber mit 2 echten Herzkaspern wäre ich auch durch den Wind. Und bei dieser Angst braucht man einfach bissle Sicherheit.

24.01.2019 23:29 • x 2 #17


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Innere Unruhe, Angstattacken nach Infarkt

x 3


mederflaus

mederflaus
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Hallo ich bin die neue

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll aber ich versuch es mal und entschuldige mich jetzt schon für die Länge Crying or Very sad

2010 als ich mich über die Badewanne beugte um meinen Putzeimer zu leeren,stach es in der Brust und danach im Rücken-zwischen den Schulterblättern .
Ich dachte wow da hab och mich wohl verdreht oder so ..naja der Schmerz ging wieder weg .
In den folgenden Wochen jedoch trat er immer wieder mal auf ..es kam dann noch ein Brennen 1000x schlimmer als Sodbrennen im Brustbereich dazu und mein rechter Arm fühlte sich wie aufgepumpt an.
Ich bin von Arzt zu Arzt getingelt und immer wieder hieß es "das wird der Brustwirbel sein" .
Irgendwann schnappte ich dann mal auf " Herz" es könnte das Herz sein ..und ab da hatte ich echt schiss,jedesmal wenn dieser Schmerz auftrat und das wurde immer häufiger der Fall.Egal was ich gerade tat und sogar aufgewacht bin ich morgens damit .Es folgten Monate mit Termine bei Ärtzen die immer wieder alle das gleiche sagten " Sie sind zu jung als das es das Herz sein könnte, sie bilden sich das ein,es ist psychosomatisch,es ist der Rücken ..der Rücken...der Rücken .2011 dann hatte ich endlich mal einen Termin bei einem Chiropraktiker ...der brachte meine Wirbelsäule 3 x heftigst zum knacken nachdem er sagte " ja,typisch Brustwirbel !" und ich verlies Hoffnungsvoll die Praxis. Keine 2 Min nachdem ich die Praxis verlies war es wieder da ..dieser heftige Schmerz im Rücken das brennen und der aufgepumpte rechte Arm ..okay...dachte ich ...vielleicht weils jetzt alles wieder eingerenkt ist und der Körper sich erst wieder daran gewöhnen muss......
2 Tage später lag ich im Krankenhaus ...Herzinfarkt mit gerade mal 37 Jahren ! Herzkranzgefäß zu 99%! zu . Es folgte eine OP bei der man mir einen Stent setzte und sprach von einem Schuß vor den Bug ich sollte doch und ich müsste doch .......
Ich musste dann zur AHB ( reha) und dort ging es dann mit Panikattacken los ...der kleinste "Piekser" im Rücken langte um mich in Panik zu versetzen und lies mich glauben erneut einen Herzinfarkt zu haben und nun sterben zu müssen. Nach der Reha war ich Stammgast in der Zentralen Notaufnahme, in die mich der RTW mindestens 1x die Woche gefahren hat weil ich wieder dachte JETZT hab ich wieder einen. Mit der Zeit wurden es weniger und ich konnte mich mit dem Gedanken einigermaßen anfreunden..das es "nur" PAs sind. 2012 dann war ich wieder auf dem Weg ins KH und im Krankenwagen wurden die Symtome weniger und ich dachte -okay selbe Prozedur wie immer - Troponin-Schnelltest der in 6 Std wiederholt wird und dann nach Hause weil es wohl wieder "nur" die Angst war. Tja...dem war aber nicht so ...ein Verschluß der Kranzgefäße gab es nicht wie man bei der Kathederuntersuchung des Herzens feststellte..jedoch diagnostizierte man mir dann aufgrund der angestiegenen Troponinwerte eine Prinzmetal Angina ( Koronarspasmen ) .Danach gingen dann die PAs wieder vermehrt los ...oder naja ...kein Arzt kann/konnte mir sagen ob es nun ein Koronarspasmenanfall oder eine PA ist da die "Symtome" sich ja sehr ähneln/gleich sind ....Die Zeit danach war die Hölle....niemand konnte mir etwas sagen zu Auslösern solcher Anfälle oder woher die kommen etc pp. Man gab mir Medikamente und das wars . Ich hatte vor allem Angst ..Duschen ..oh gott heiß Wasser könnte ja vielleicht...Kino..oh weh der Schall aus den Boxen... und viele viele Dinge mehr . Ich hab dann nach langer Suche und langem Kampf mit der Krankenkasse geschafft eine Psychotherapie bewilligt zu bekommen die eine nicht Kassenärtzlich zugelassene Psychologin machen durfte. Ich fühlte mich gut aufgehoben und war auch fast 2,5-3 Jahre bei dieser in Behandlung. Danach hatte ich ganz selten mal einen Anflug einer Panikattacke und konnte diese auch im Keim ersticken. Es gab sogar lange Zeiten wo gar nichts gewesen ist .
Letzte Nacht/heute Morgen 3:16h hab ich meinen Mann geweckt und ihm gesagt das ich wohl gleich sterben werde oder zumindest einen Infarkt hätte. Da ich nun hier schreibe..bin ich nicht gestorben und auch einen Infarkt hatte ich wohl nicht .......heute morgen hab ich gleich versucht einen Termin bei meinem Kardiologen zu bekommen...jedoch war mein letzter Termin im Mai und somit würde der nächste auch erst wieder routinemäßig im Mai sein..ansonsten könnte sie mir ende März einen ausserplanmäßigen anbieten Crying or Very sad ...ich bin einfach Fix und alle und habe den ganzen Tag schon wieder diese verdammte Angst vor der Angst und das es jetzt entweder das Herz ist oder die PAs zurück kommen und wieder mal fühle ich mich von den Ärzten allein gelassen .Psychologen hab ich heute auch wie blöd abtelefoniert ..juhuu am 6 Mai hab ich einen Termin zum Gespräch Crying or Very sad

Es tut mir leid so viel geschrieben zu haben Confused

24.01.2019 22:46 • #16


Zum Beitrag im Thema ↓


Wilkosz
Bei empfindliche Menschen ist das nach einer Krankheit oder Kollaps normal. Man beobachtet sich selbst und zu viel sich auf dem eigenen Körper konzentriert. Damit kommt die Angst, ob es nicht wieder passiert. Ich hatte Kreislaufollaps am Arbeitsplatz im Herbst und war 2 Wochen krankgeschrieben. Solange ich krankgeschrieben war, ging es mir relativ gut. Sollte ich wieder arbeiten müssen, dachte ich mir "es wird schon wieder passieren" und dann bekam ich extreme innere Unruhe, Schwindel, Angst und Panik. Aber mit der Zeit hat das Gefühl nachgelassen. Die Zeit heilt. Das Trauma wird schwacher und irgendwann ist sie weg.

#2


kopfloseshuhn
Vielleicht wäre eine Therapie auch nicht schlecht um dieses schwere Erlebnis zu verarbeiten und zu einem gesunden Körpergefühl zurück zu finden.

Liebe Grüße

#3


Luna70
Zitat von Jamesdont:
Wie komme ich aus der Nummer raus?


Tavor ist höchstens als Bedarfmedikament für einen (psychischen) Notfall geeignet, eine Dauerlösung ist das nicht. Sonst hast du dann womöglich vielleicht keine Angst mehr, dafür aber eine nette Medikamentenabhängigkeit.

Der Infarkt war ein tiefgreifendes Erlebnis, auch wenn dir schnell geholfen werden konnte. Dein Körper ist wieder okay, deine Seele hat das Ganze leider offenbar weniger gut weggesteckt. Wenn du schon mehrere Monate unter psychischen Symptome leidest, wäre es jetzt vielleicht wirklich Zeit für einen Besuch beim Facharzt und eine Therapie. Es gibt Medikamente und Therapien die dir helfen können.

#4


S
Hallo bei mir ist es ähnlich ich hatte vor acht Jahren einen Herzstillstand und wurde dann operiert bekam dann drei Bypässe gelegt und es ging mir dann ein Jahr lang gut !

Und obwohl mir die Ärzte sagen es wäre alles gut und weil ich nicht mehr rauche würden meine Adern auch nicht mehr zu gehen denn das wäre bei mir 95 % der Grund gewesen, aber trotzdem begleitet mich immer die Angst es könnte ein Bypass wieder zu gehen.

Ich war schon 100 mal im Krankenhaus und mein Kardiologe hat mir schon 1000 mal gesagt dass alles o. k. ist aber trotzdem ist die Angst immer da

Und dadurch habe ich dann auch Panikattacken bekommen und jetzt sage ich mal bin ich was das Herz angeht gesund und Psychisch krank Sad

#5


Angusta
Bei mir fings vor ca 12 Jahren ach nach einer schweren krankheit an und die Wechseljahre haben dann noch mal einen draufgesetzt

#6


S
Ja liebe Angusta ich kann dich sehr gut verstehen

Doch was mich selbst wütend macht und was mich auch unheimlich nervt das bin ich selbst!

Drei Kardiologen und zwei Chirurgen haben wir folgendes gesagt:

1 sie haben doch keinen Grund für Angst denn sie haben doch drei neue Adern bekommen und dadurch dass sie nicht mehr rauchen haben sie bewiesen dass sie die Kurve bekommen haben und somit gibt es auch keinen Grund warum bei Ihnen die Gefäße wieder zu gehen sollten!

es gibt nicht viele Menschen die es einfach schaffen mit dem Rauchen aufzuhören weil das auch ganz schwer ist aber sie haben es doch geschafft das ist ja schon ein unheimlich gutes Zeichen

2. und zweitens sind alle ihre Tests hervorragend und sie haben eine exzellente kardiologische Situation sie brauchen nur jede sechs Monate in die Kontrolle zu gehen und das ist wiederum ein Vorteil der nicht jeder hat so wissen Sie jede sechs Monate dass alles o. k. ist !

Schauen Sie mal sagte er mir Sie sind 38 Jahre mit ihrem ersten Adam gekommen obwohl sie geraucht haben und obwohl diese die letzten drei Jahre bestimmt schon fast ganz zu waren hatten sie keine Angst zum Leben bis zum Herzinfarkt

Jetzt wo alles neu gemacht ist und wo jeder Kardiologe Ihnen schon bestätigt hat dass sie mindestens 20 bis sogar 30 Jahre ruhig sind wenn sie etwas auf sich achtgeben jetzt auf einmal haben sie Riesen Angst genau zu dem Zeitpunkt wo es nicht mehr nötig ist !


Naja das beruhigt mich ja immer eine kurze Zeit und wenn dann mein Kopfkino wieder losgeht dann kommt die Angst wieder obwohl sie unberechtigt ist dann mein Kardiologe sagt folgen Sie meinem Rad und genießen Sie Ihr Leben und Denken Sie nicht mehr an solche Sachen versuchen sie psychisch wieder etwas gesünder zu werden denn das ist Euer Problem und nicht das Herz das ist Vergangenheit !

#7


Angusta
Weißt du ..ich habe ein Tatsachenbuch gelesen von einer Krebspatientin ..da wird in 2 Sätzen dieses Phänomen erklärt
wenn du magst schreib ich es dir morgen mal raus ..ich hab geheult als ich es gelesen habe so wahr ist es

#8


S
Danke dir Angusta Das ist sehr lieb von Das ist sehr lieb von dir Smile

#9


Angusta
Gerne Smile

x 1 #10


Angusta
Zitat von Stevesolitaire:
Danke dir Angusta Das ist sehr lieb von Das ist sehr lieb von dir Smile

So war doch länger der Text ..icha hab's mal zusammengefasst
und bei mir trifft es den Nagel auf den Kopf

"Natürlich hat man Angst zu sterben aber diese Angst ist abstrakt, was nicht heißen soll das ich morgen nicht sterben kann, mir kann ein Ziegel auf den Kopf fallen,ein Autounfall, oder erschossen bei einem Banküberfall ..aber es ist abstrakt .
und dann die Knochenmarkstransplantation . Der entscheidende Unterschied das der Körper Angst bekommt..er begreift das er es vielleicht doch nicht schafft ..Todesangst .
Diese Angst ist eine völlig andere Erfahrung als die theoretische Information.
Allerdings verschwindet die einmal gemachte Erfahrung der Sterblichkeit nicht ..Sie bleibt in jeder Körperzelle gespeichert und kann beim kleinsten Anlass wieder ins Bewusstsein gelangen "
Aus dem Buch " vom Krebs gebissen"

#11


S
100-prozentige Zustimmung

#12


Angusta
Gell ..besser find ich kann man es kaum beschreiben

es berührt mich immer zu tiefst das zu lesen weil es so eindringlich und gut beschrieben ist...

das Buch selber ist sowieso der Hammer und beschreibt so viel was einem bekannt vorkommt

Ich fühle mit dir und du bist nicht allein

#13


S
vielen Dank Angusta Smile werde mir das Buch bestellen Smile

#14


Angusta
Zitat von Stevesolitaire:
vielen Dank Angusta Smile werde mir das Buch bestellen Smile

Bin gespannt was du sagst

#15


mederflaus

Warum schon wieder

Hallo ich bin die neue

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll aber ich versuch es mal und entschuldige mich jetzt schon für die Länge Crying or Very sad

2010 als ich mich über die Badewanne beugte um meinen Putzeimer zu leeren,stach es in der Brust und danach im Rücken-zwischen den Schulterblättern .
Ich dachte wow da hab och mich wohl verdreht oder so ..naja der Schmerz ging wieder weg .
In den folgenden Wochen jedoch trat er immer wieder mal auf ..es kam dann noch ein Brennen 1000x schlimmer als Sodbrennen im Brustbereich dazu und mein rechter Arm fühlte sich wie aufgepumpt an.
Ich bin von Arzt zu Arzt getingelt und immer wieder hieß es "das wird der Brustwirbel sein" .
Irgendwann schnappte ich dann mal auf " Herz" es könnte das Herz sein ..und ab da hatte ich echt schiss,jedesmal wenn dieser Schmerz auftrat und das wurde immer häufiger der Fall.Egal was ich gerade tat und sogar aufgewacht bin ich morgens damit .Es folgten Monate mit Termine bei Ärtzen die immer wieder alle das gleiche sagten " Sie sind zu jung als das es das Herz sein könnte, sie bilden sich das ein,es ist psychosomatisch,es ist der Rücken ..der Rücken...der Rücken .2011 dann hatte ich endlich mal einen Termin bei einem Chiropraktiker ...der brachte meine Wirbelsäule 3 x heftigst zum knacken nachdem er sagte " ja,typisch Brustwirbel !" und ich verlies Hoffnungsvoll die Praxis. Keine 2 Min nachdem ich die Praxis verlies war es wieder da ..dieser heftige Schmerz im Rücken das brennen und der aufgepumpte rechte Arm ..okay...dachte ich ...vielleicht weils jetzt alles wieder eingerenkt ist und der Körper sich erst wieder daran gewöhnen muss......
2 Tage später lag ich im Krankenhaus ...Herzinfarkt mit gerade mal 37 Jahren ! Herzkranzgefäß zu 99%! zu . Es folgte eine OP bei der man mir einen Stent setzte und sprach von einem Schuß vor den Bug ich sollte doch und ich müsste doch .......
Ich musste dann zur AHB ( reha) und dort ging es dann mit Panikattacken los ...der kleinste "Piekser" im Rücken langte um mich in Panik zu versetzen und lies mich glauben erneut einen Herzinfarkt zu haben und nun sterben zu müssen. Nach der Reha war ich Stammgast in der Zentralen Notaufnahme, in die mich der RTW mindestens 1x die Woche gefahren hat weil ich wieder dachte JETZT hab ich wieder einen. Mit der Zeit wurden es weniger und ich konnte mich mit dem Gedanken einigermaßen anfreunden..das es "nur" PAs sind. 2012 dann war ich wieder auf dem Weg ins KH und im Krankenwagen wurden die Symtome weniger und ich dachte -okay selbe Prozedur wie immer - Troponin-Schnelltest der in 6 Std wiederholt wird und dann nach Hause weil es wohl wieder "nur" die Angst war. Tja...dem war aber nicht so ...ein Verschluß der Kranzgefäße gab es nicht wie man bei der Kathederuntersuchung des Herzens feststellte..jedoch diagnostizierte man mir dann aufgrund der angestiegenen Troponinwerte eine Prinzmetal Angina ( Koronarspasmen ) .Danach gingen dann die PAs wieder vermehrt los ...oder naja ...kein Arzt kann/konnte mir sagen ob es nun ein Koronarspasmenanfall oder eine PA ist da die "Symtome" sich ja sehr ähneln/gleich sind ....Die Zeit danach war die Hölle....niemand konnte mir etwas sagen zu Auslösern solcher Anfälle oder woher die kommen etc pp. Man gab mir Medikamente und das wars . Ich hatte vor allem Angst ..Duschen ..oh gott heiß Wasser könnte ja vielleicht...Kino..oh weh der Schall aus den Boxen... und viele viele Dinge mehr . Ich hab dann nach langer Suche und langem Kampf mit der Krankenkasse geschafft eine Psychotherapie bewilligt zu bekommen die eine nicht Kassenärtzlich zugelassene Psychologin machen durfte. Ich fühlte mich gut aufgehoben und war auch fast 2,5-3 Jahre bei dieser in Behandlung. Danach hatte ich ganz selten mal einen Anflug einer Panikattacke und konnte diese auch im Keim ersticken. Es gab sogar lange Zeiten wo gar nichts gewesen ist .
Letzte Nacht/heute Morgen 3:16h hab ich meinen Mann geweckt und ihm gesagt das ich wohl gleich sterben werde oder zumindest einen Infarkt hätte. Da ich nun hier schreibe..bin ich nicht gestorben und auch einen Infarkt hatte ich wohl nicht .......heute morgen hab ich gleich versucht einen Termin bei meinem Kardiologen zu bekommen...jedoch war mein letzter Termin im Mai und somit würde der nächste auch erst wieder routinemäßig im Mai sein..ansonsten könnte sie mir ende März einen ausserplanmäßigen anbieten Crying or Very sad ...ich bin einfach Fix und alle und habe den ganzen Tag schon wieder diese verdammte Angst vor der Angst und das es jetzt entweder das Herz ist oder die PAs zurück kommen und wieder mal fühle ich mich von den Ärzten allein gelassen .Psychologen hab ich heute auch wie blöd abtelefoniert ..juhuu am 6 Mai hab ich einen Termin zum Gespräch Crying or Very sad

Es tut mir leid so viel geschrieben zu haben Confused

#16


Icefalki
Hallo mederflaus, willkommen.

Heftiger Tobak, und viel Futter für unsere Hypochonder. Deine Angst erscheint mir verständlich, insofern kann ich dich wirklich verstehen.

Ich bin Pragmatikerin. In deinem Fall würde ich mit dem Hausarzt reden, wie zuverlässig Troponinschnellteste für den Hausgebrauch sind. Ob die genügend Aussagekraft besitzen, also das Ganze Wenn und Aber durchsprechen. Dein Krankheitsverlauf lässt das meiner Meinung nach zu.

Bedeutet, du kannst zuhause, sofern wieder Symtome kommen, sofort selbst nachprüfen. Das könnte dir etwas Sicherheit geben. Im Inet wird zwar wieder davor gewarnt, weil tralala und hopsassa, drum berede das mal mit deinem Arzt.
Oder ihr findet andere Möglichkeiten.

Dass du am Rad drehst mit deiner ganzen Vorgeschichte, ist sowas von verständlich. Drum müssen Lösungen her. Und zwar auch unter der Prämisse, dass deine Aufregung,ob nun Angst oder tatsächliche Problematik von dir nicht mehr sicher gedeutet werden können.

Also, wenn ich du wäre,würde ich das angehen. Allerdings fehlt mir das med. Wissen in Sachen Herz und Schnelltest und Zuverlässigkeit. Drum meinen Rat, das mit dem Arzt zu klären.

Psychologisch setzt man natürlich anders an. Und diese Schnellteste könnten dann natürlich auch zur "Sucht" führen. Drum bespreche das alles mal ausführlichst mit einem Fachmann.

Ist jetzt natürlich auch nur meine Meinung, wie ich das angehen würde. Aber mit 2 echten Herzkaspern wäre ich auch durch den Wind. Und bei dieser Angst braucht man einfach bissle Sicherheit.

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mederflaus
erstmal vielen lieben Dank fürs Antworten ,die lieben Worte und dein Verständnis .
Das mein Beitrag auch Futter für andere ist tut mir leid,ich hab es befürchtet .
Diese Schnelltester scheinen schon gut Aussagekräftig zu sein allerdings bezweifle ich das die Krankenkasse so etwas für den Hausgebrauch verschreiben würde. Ich werde da aber mal nachfragen ! Danke
Deinen Vorschlag mit dem Doc zu reden finde ich toll, allerdings finde ich da kein Gehör Crying or Very sad
Egal ob bei meinem Hausarzt der auch Internis ist oder bei 2 großen Kardiologen Praxen,ich finde kein Gehör.
Sobald die hören oder im Verlauf lesen das Panikattacken vorkommen ..wird nur noch milde gelächelt .
Mein Vertrauen in die Ärztewelt ist da auch nicht mehr das Beste .
Mich ärgert auch momentan das dieser Mist plötzlich wieder so akut auftaucht und alle meine gelernten "Strategien" vollkommen unwirksam sind.

#18


Icefalki
Huhu, also die Dinger sind nicht so teuer, kann man bezahlen.

Mit Ängsten ist das so eine Sache. So richtig los wird man die wahrscheinlich nicht mehr. Bei dir steckt ja wirklich eine beschissene Thematik dahinter.

Drum habe ich dir ja geschrieben, wie ich das anpacken würde. Das schlimmste bei Ängsten ist diese empfundene Hilflosigkeit. Deshalb die Strategieen, um dieser zu entkommen.

#19


mederflaus
Hallo Icefalki,ja hab mir heute Nacht noch einiges dazu durchgelesen,wusste nicht das es dier mittlerweile selbst bei Amazon zu kaufen gibt .
Ich spreche auf jeden Fall meinen Doc mal an und gehe mit mir mal ins "Gericht" ob ich mir damit helfe oder mich noch mehr gaga mache Smile

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A


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Dr. Christina Wiesemann
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