Zitat von Max85: 1.Angst vor Krankheiten, besonders Herz
2.Angst vor Autofahren, Fliegen
3.Angst vor Gewalt durch Eltern (UNGERECHTFERTIGT!)
Solange Du "Angst
vor" hast, also Objekt- bzw. situationsbezogene Angst, sind z. B. verhaltenstherapeutische Ansätze oft und schnell hilfreich. Vor allem, wenn nahezu kein Vermeidungsverhalten vorliegt. Hierzu gibt es gute Bücher und manch einer kommt damit gut zurecht.
Da sich Deine Ängste jedoch im Zuge der Pubertät entwickelt haben, wäre ein wenig Elternhaus-Analyse m. E. durchaus ergänzend sinnvoll. Das sollte der Verhaltenstherapeut idR entscheiden können.
In diesem jungen Alter bereits 6 Jahre, also gut ein Viertel Deiner Lebenszeit mit Ängsten vor etwas zugebracht zu haben, prägt natürlich Deinen Charakter und Du läuft langfristig Gefahr, depressiv oder generell angstgestört zu werden.
Ängste sind nichts, wofür man sich schämen müsste. Offenbar hast Du jedoch auch Angst vor Deinen
Eltern (s. Dein anderer Thread) und da wird man als Außenstehender schon hellhörig. Langsam kommst Du ja in ein Alter, wo ein Auszug aus dem Elternhaus in Betracht käme. Hast Du darüber schon mal konkret nachgedacht? Damit meine ich nicht finanzielle Überlegungen sondern was Deine persönliche Entwicklung und Unabhängigkeit angeht.
Ich frage das deshalb, weil auch objektbezogene Ängste oftmals auf (unbewussten) Grundängsten (z. B. vor "dem Leben, dem Erwachsenwerden, dem Arbeitsleben, der Eigenverantwortung" etc.) fußen.