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kleine mami
hallo ihr lieben!

ich weiss ehrlich gesagt nicht genau ob das eine panikattacke ist, aber mir geht es gerade mega schlecht.

ich bin wach geworden und da fing gleich ein ganz fieser schluckreflex bei mir an. jetzt hab ich dadurch natürlich die übelkeit und das komische gefühl im hals als wenn ich würgen muss.

das schlimmste daran ist, das ich gleich meinen kleinen in die kita bringen muss und ich natürlich jetzt panik habe das ich auf dem weg dahin übergeben muss. (ich bin emetophobikerin).

was kann ich denn jetzt am besten machen das ich das gefühl los werde und auch den weg dahin schaffe?

oder ist das gar keine PA?

ich hab schon versucht mich abzulenken, aber das bringt alles nichts.

wer kann mir ein wenig helfen?

09.06.2009 07:32 • 09.06.2009 #1


28 Antworten ↓


Hallo!Trink mal einen großen Schluck Wasser.
Hast Du Kaffee getrunken??Liebe Grüße

09.06.2009 07:39 • #2



Ich brauch ganz dringend zuspruch.

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kleine mami
hallo, schön das du da bist.

ich trinke keinen kaffee, und ich bekomme jetzt leider auch kein wasser runter. ich kann immer erst dann was essen oder trinken wenn ich es geschafft habe und wieder zu hause bin.

meinst du das das eine PA ist? ich hab nur so eine angst das ich mich übergeben muss. vor allem anderen hab ich keine angst.

09.06.2009 07:41 • #3


Ich denke nicht,dass Du Dich übergeben musst.Trink etwas kaltes,dann atme tief durch.Vielleicht bist im Moment etwas angespannt,da könntest ein wenig Arme kreisen,Schulter lockern etc ....machen.Das wird wieder

09.06.2009 07:46 • #4


kleine mami
hab ich auch schon gemacht.

ist das auch normal das ich nicht richtig tief durchatmen kann? das fällt ganz schwer mal klappt es und mal klappt es gar nicht.

ich bin froh das du schon on bist. das tut schon richtig gut mit jemanden darüber zu reden. ich reisse mich auch immer so zusammen damit der kleine das nicht mitbekommt. das will ich einfach nicht.

09.06.2009 07:49 • #5


du atmest langsam immer tiefer,das muß nicht gleich sein.Atme soweit es geht,setzt Dich gerade hin dazu.Dann versuche immer tiefer zu atmen.
Ein Schluck Wasser wäre gut.Probiers doch mal.Alles ganz langsam-Grüße

09.06.2009 07:52 • #6


kleine mami
ich hab es geschafft.

ich habe den kleinen weg gebracht. aber ich hab es nicht ganz geschafft ihn hoch zu bringen. deine erzieherin war gerade unten und da hab ich ganz lieb gefragt ob sie ihn mit hoch nimmt.

das ist das gute, der kindergarten ist gleich neben an. da bin ich echt froh drüber das ich nicht noch erst mit dem auto fahren muss.

jetzt fängt auch mein magen an zu knurren. das zeigt mir wieder das es doch nur die angst war.

ich denke ich muss echt lernen meinem körper zu vertrauen.

werde am donnerstag da mit meinem therapeuten drüber sprechen wie ich das am besten hin bekomme.

wie äussern denn sich bei dir deine PA´s?

09.06.2009 08:12 • #7


Hallo!Wenn Dein Magen knurrt,meinst nicht,dass Du dann einfach nur Hunger hast??
Prima,dass Du den Kleinen wegbringen konntest
Ich hab wenig Angst,die Zeiten sind weitgehendst vorbei.
Ich nehme mich dann nicht mehr sooooooo ernst wie früher.
Schau nicht nur wo es mir schlecht geht,horche nicht so in mich hinein,höre Musik und lenke mich ab.
Wenns heftig wird,fahr ich einen Gang zurück,setzt mich in ruhe hin,les mal ne halbe stunde ein Buch und dann gehts weiter.
Was hast du heut denn noch vor??Liebe Grüße

09.06.2009 08:17 • #8


kleine mami
leider gar nichts. meine pa sind so schlimm das ich mich so gut wie gar nicht raus traue.

ich werde jetzt gleich den haushalt machen und um 11 uhr dann eine kleine runde mit dem hund gehen.

schön das du schon so weit bist. ich wünschte ich wäre auch schon so weit.

hast du eine therapie gemacht?

09.06.2009 08:22 • #9


Ja,ich hab Therapie gemacht und eine zeitlang Antidepressiva genommen.Das war sehr wichtig.
Habe mich neu geordnet und wie gesagt alles nicht mehr so ernst und so schwer genommen.

09.06.2009 08:26 • #10


kleine mami
das hört sich bei dir schon so richtig schön einfach an.

ich finde es total klasse, das du da jetzt schon so locker mit umgehen kannst.

ich ziehe meinen hut vor dir.

09.06.2009 08:39 • #11


Na, und Du probierst es gleich auch.Nicht mehr so genau auf alles achten-und wenn ein wenig davon da ist-auch gut,es ist nicht schlimm also ran und durch.Liebe Grüße

09.06.2009 08:43 • #12


kleine mami
ich werde es versuchen und dann immer an deine worte denken.

so dann werde ich jetzt mal großputz machen, dann bin ich länger abgelenkt und meine fenster freuen sich.

ich danke dir und wünsch dir einen angstfreien tag.

ganz liebe grüße jule

09.06.2009 08:47 • #13


Ich geh bügeln-ebenfalls einen angstfreien entspannten Tag

09.06.2009 09:00 • #14


Das Du so gut wie gar nicht rausgehst, stimmt ja so nicht....

Du bringst das Kind in den Kindergarten, Du gehst mehrmals am Tag mit dem Hund Gassi...Einkaufen, Kinderarzt, Spielplatz etc.

Was spricht denn dagegen, mit dem Hund eine große Gassirunde zu machen, indem Du den Hund auf dem Kindergartenweg gleich mitnimmst , die Kleine ablieferst und dann schnurstracks mit Wuffi Richtung nächsten Park marschierst?

Übelkeit ist auch eines meiner Hauptprobleme....und ich bin auch Emetophobikerin.
ich habe immer einen Kotzbeutel dabei, wenn ich unterwegs bin und esse tagsüber auch sehr sehr wenig.

09.06.2009 09:58 • #15


kleine mami
hallo zamira!

ich bringe den kleinen nur in die kita, abholen das macht meine mum. die geht direkt daran vorbei wenn sie von der arbeit kommt.

wenn ich morgens den klein in die kita bringe hab ich den hund schon immer mit dabei. dann gehe ich um 11 uhr eine etwas größere runde.
wir haben einen ganz kleinen hund, der braucht gott sei dank keine drei stunden auslauf am stück.

auf dem spielplatz gehe ich zur zeit gar nicht. das macht der papa immer.
zur zeit geht es mir sehr schlecht. aber das allein kommt nicht nur von der emo.

bei mir wurden jetzt sehr viele lebensmittelintolleranzen festgestellt und ich fange jetzt erst an das alles weg zu lassen.

ich hab die übelkeit wirklich die vollen 24 std. mal mehr und sehr heftig und mal so das ich einigermassen damit klar komme. aber die angst das ich erbrechen muss und auch das gefühl habe das es mir jeden moment hoch kommt ist immer da.

ich weiss einfach auch nicht mehr was ich noch machen soll.
ich habe ja auch eine therapie angefangen, aber obwohl er mir super gut tut und es mir danach auch immer prächtig geht merke ich sonst noch gar nichts.

kannst du denn mit deiner emo aus den haus gehen? oder schränkt sie dich auch so sehr ein oder was hast du gemacht das du dein leben weiter leben kannst?

ich freu mich jemanden gefunden zu haben der das gleiche problem auch hat. oder hatt?

09.06.2009 10:56 • #16


Ich kenne die 24Stunden-Übelkeit leider nur zu gut....

Ich achte verstärkt darauf, was ich esse und wann ich esse.

Mittlerweile schaffe ich es, auch mal zu essen, obwohl ich weiß, dass ich das Haus noch verlassen muss...früher habe ich den ganzen Tag nix gegessen und erst abends zugeschlagen, wenn ich sicher war, dass ich nicht mehr vor die Tür musste. Manchmal habe ich auch gar nix gegessen.

Das hat mir dann eine Noteinweisung in die Psychoklinik beschert, weil ich bei dem Neurologen mein Verhalten geschildert hatte...er sah das als schwere Essstörung...ich nicht...ich sah es als zwingende Notwendigkeit und habe die Einweisung verweigert.

Unbekannte Dinge esse ich überhaupt nicht...und alles, was schwer im Magen liegen könnte, da mache ich auch einen großen Bogen drum.
Ich mümmel auf den Tag verteilt viele Kleinigkeiten...

Eine blickdichte Kotztüte ist immer dabei, wenn ich raus muss....auch im Auto habe ich welche liegen....und ich habe einen extra Eimer für mich, der mich früher in jeden Raum begleitet hat und abends neben meinem Bett stand.In Extremfällen hatte ich ihn sogar mit im Bett.

Bin ich im Hotel, schaue ich als erstes nach, was für ein Mülleimer/Papierkorb im Zimmer steht und ob ich den als Kotzeimer verwenden könnte. Bei Eignung wird der dann sofort neben meinem Bett geparkt.

Vor 2 Jahren habe ich mich das erste mal in meinem Leben in die Toilette übergeben....ganz alleine, neimand war da, der mir helfen konnte.
Ich habe mich zwanghaft ruhig gehalten und der Panik so wenig Raum wie möglich gegeben, weil ich wußte, dass das alles noch schlimmer macht...und ich habe es geschafft und überlebt....
Ich war danach, obwohl es mir natürlich hundeelend war, ausserordentlich stolz auf mich, was Aussenstehende niemals nachvollziehen könnten.

09.06.2009 11:50 • #17

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kleine mami
boa, das ja heftig das du immer und überall einen eimer dabei hast.
bei mir sind zwar auch immer die türen offen und der klodeckel hoch, aber ich kann nicht neben einen eimer schlafen.

neigst du denn zu mdg oder hast du das eher selten? ich hab das letzte mal bei der geburt von meinem sohn gebrochen. das ist jetzt 4 jahre her.
da hab ich allerdings auch in einem eimer gebrochen.

ich bekomme auch voll die panik wenn mein kind bricht. das geht gar nicht. ich kann ihm dann noch nicht mal beistehen.

bist du denn auch oft kurz davor davor dich zu erbrechen oder hast du auch nur das gefühl?

ich merke das es oft nach bestimmten lebensmittel, wie schokolade, halt lactose.

09.06.2009 11:59 • #18


Jaja, mein Eimer und ich....eine friedliche Co-existenz

Mir stehts oft Oberkante-Unterlippe, aber ich habe gelernt, damit zu leben und (fast) alle alltäglichen Gegebenheiten damit zu meistern. Ich kann damit sogar essen....

Ich erbreche mich aufgrund der Angst natürlich relativ selten...wie gesagt, vor 2 Jahren hat es mich das letzte Mal heimgesucht.

Als Kind habe ich stundenlang wachgelegen oder gedöst, mit einer Schüssel vor mir im Bett, in aufrechter Sitzposition mit einem Berg Kissen in meinem Rücken.
Ich wußte genau, werde ich gegen 1:00 Uhr wegen Übelkeit wach und schaffe ich es, bis 3:00 Uhr das Kotzen zu verhindern, dann bin ich über den Berg.
So habe ich nächtelang sitzend ausgeharrt und gegen den Würgereiz gekämpft und meine Oma musste mir beistehen.


Mein Sohn hat die Angst vor dem Erbrechen nicht, er managt das ganz alleine.

Wenn mein Sohn sich übergeben hat, als er klein war, stand es mir natürlich auch Oberkannte-Unterlippe und meine schlimmste Befürchtung war immer, dass er nicht in den Eimer reihert, sondern eben ins Bett oder auf den Boden und ich das dann wegmachen müsste.


Ich habe Glück gehabt, er hat immer den Eimer getroffen.....nur letztes Jahr hatte ich Pech...er ist jetzt 13....da hat es den Teppich erwischt und ich musste halt ran....mit viel Küchenrolle und Luft anhalten und Weggucken....
Ich bin tagelang mit einem Riesenschritt über diese Stelle gesprungen, obwohl ja schon alles sauber war.
Heute habe ich da einen Läufer drüberliegen ( wird mir grade bewußt)

Schlimm sind für mich aber die nächtlichen Würgeattacken, wenn ich am Schlafen bin und ich davon dann wach werde....

09.06.2009 12:13 • #19


kleine mami
ich kann eigentlich auch ganz gut essen, wenn ich auch nichts esse wird mir davon auch schlecht.

das mit dem weg wischen und darüber hopsen, das kenne ich auch nur zu gut. deswegen war mir auch immer wichtig das wir im kinderzimmer oder auch die komplette wohnung mit laminat ausgelegt haben.
da meiner erst 4 ist, klappt das leider mit dem bescheid sagen noch nicht so gut. leider.

schlafen kann ich auch ganz gut. das ich nachts wach werde weil mir übel ist, hab ich gott sei dank ganz ganz selten.

wenn es mir schon bis oben steht, halte ich mich grundsätzlich nur vor der toi auf, denn ich würde sonst nie den weg zum klo schaffen. hab ich noch nie. ich weiss gar nicht wie andere das machen. sagen: oh ich glaub ich muss mal.... und weg sind sie. bei mir kommt es schwups, keine zeit zum laufen.

ich bin gott sei dank nicht anfällig für mdg. hab ich mich bisher auch noch nie bei meinem sohn angesteckt.

ich finde es super das du trotzdem den mut hast raus zu gehen. das hab ich nicht.

musstest du dich vor zwei jahren wegen der angst übergeben? oh man, davor hab ich ja auch noch so ein horror, das ist auch der grund warum ich nicht so raus kann.

ich hab auch ganz große angst, das wenn ich einmal kotze ich dann auch jedesmal kotzen muss wenn es mir dann wieder so schlecht geht.

ich kann und will auch nie alleine sein wenn es mir richtig schlecht geht, nur ist mein mann berufstätig und kann nicht jedesmal nach hause kommen wenn ich das gefühl habe.

ich weiss echt nicht wie ich da wieder raus kommen soll.

ich hatte schon immer angst davor gehabt, aber immer nur dann wenn es mir auch kotze schlecht war. sonst hab ich da nie einen gedanken dran verschwendet. und jetzt kann ich gar nichts anderes mehr denken. zumal die übelkeit IMMER da ist.

09.06.2009 12:22 • #20



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