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martin76
hallo ihr lieben Leute!

Ich weis ich weiss...ich bin hier nicht der einzige .....
Irgendwie bin ich im moment völlig im Eimer.
Ich hatte heut Morgen leichte Panikanfälle....bin dann zur Arbeit und alles hat sich in Wohgefallen aufgelöst.
Als ich gegen 16 Uhr fertig war ging das ganze Mist wieder los und zieht sich bis jetzt hin.
Ich steh schon wieder kurz davor den Notarzt zu rufen aber will es ohne schaffen...der sagt ja nur das wahrscheinlich vielen bekannten es ist alles in Ordnung (nach minimum 5 Stunden aufenthalt im Wartebereich eine Krankenhauses...

Ich bekomme es nicht hin mich anzulenken also komme nicht von den Paniktripp runter.
Hat jemand ne Ratschlag für mich? Kennt es jemand das die Panik einen den ganzen Tag oder gar meherer Tage verfolgt?

Grüsse und Danke für die hoffentlich stattfindende Unterhaltung dazu

23.09.2014 18:53 • 09.10.2014 #1


28 Antworten ↓


G
Hallo Martin,

ja eine Panikattacke kommt und geht und das mehrmals am Tag und tagelange.
Das Problem an dem ganzen ist es, dass jede Panikattacke sehr unangenehm ist und dadurch Angst entsteht, ja sogar Angst vor der nächsten Attacke. Das schaukelt sich soweit auf, dass manche Menschen von einer in die andere Attacke fallen.

Erzähle mal, was machst du gegen deine Angststörung bzw. Panikstörung machst oder schon gemacht hast.
Nimmst du Medikamente? Bist du in einer psychologischen Therapie?

Liebe Grüße


Gerd

23.09.2014 19:17 • #2


A


Hier geht grad gar nix mehr

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martin76
Nein ich nehme momentan keine Medikamente,hatte Opipramol und dann Paroxetin. Habe beides abgesetzt weil die Therapeutin die ich hatte ohnehin nur ohne Medikamente therapieren wollte. Also ja ich hatte eine Therapie begonnen (Gespräche) ...nach einer Weile sagte mir die Psychologin das sie bei mir keinen Ansatzpunkt hat mich zu therapieren,es liegt eine Panikstörung/generalisierte Angst vor. War ein bisschen vor den Kopf gestossen und hab seither versucht mehr oder minder alleine klar zu kommen mit der Geschichte.Manchmal habe ich ja auch das Gefühl es wird besser...aber bei Rückschlägen wie z.b. heute bin ich echt verzweifelt was die Sache angeht.

23.09.2014 19:24 • #3


martin170de
Lieber Martin!
Ich habe Dir vor einiger Zeit eine Nachricht geschrieben - aber irgendwie scheint sie eventuell verlorengegangen zu sein, leider habe ich sie nicht abgespeichert.
Ich hoffe, sie kommt noch an! Kopf hoch, die Angst und Panik ist sehr unangenehm (und waltete auch bei mir, ja, schon ununterbrochen tagelang) - aber letztendlich wird Dir nichts Reales, Objektives passieren. Lass' die blöde Angst/Panik versuchen, Dir zu schaden - und denk' Dir dabei versuche es, Du blöde Angst, wenn Du es unbedingt nicht lassen willst - Erfolg wirst Du nicht haben, das weiß ich. . .
Viele Grüße, viel Erfolg und Kraft!
Martin

23.09.2014 19:43 • x 1 #4


G
Ja Martin, es gibt Tage, in denen man Rückschläge erleidet, nur ist es so, man steigt 3 Stufen bergauf und fällt gelegentlich 1 Stufe zurück, mit dem muss man leben, das betrifft einen jeden einmal.

Die Aussage deiner ehemaligen Therapeutin ist für mich nicht nachvollziehbar. Gerade eine Panikstörung ist gut mit so einer Therapie zu therapieren.
Und als Begleitbehandlung sollte man immer auch medikamentös therapieren, da war schon das Paroxetin richtig, das ist das Mittel der Wahl bei Panikerkrankungen.

Mein Rat, gehe zu einen Psychiater, teile ihm das alles mit, was du jetzt mir geschrieben hast, er hat Adressen von geeigneten Therapeuten und wird dich überweisen und medikamentös einstellen.
Du darfst aber nicht verzweifeln, die Tabletten benötigen ca.3 Wochen Zeit, damit sie wirken anfangen. Am Anfang kann es eine harte Zeit sein, da Nebenwirkungen auftreten können, jedoch die verschwinden in der Regel nach 1-2 Wochen.

Alles Gute

23.09.2014 19:45 • x 1 #5


martin76
Nein leider kam Deine Nachicht nicht durch Martin170de.
ja ich weiss das wäre der richtige Weg,aber leider bekomme ich es nicht hin,zumindest in dem Moment nicht über die bestehenden Symptome hinweg zu täuschen...Benommenheit,Schwindel,Sehprobleme,Gangunsicherheit.
Als es heut morgen begann hab ich e irgendwie noch wegreden können ,aber heu nachmittag hat e mich wieder wie der Blitz getroffen.

23.09.2014 19:48 • #6


martin76
Zitat von Gerd49:
Ja Martin, es gibt Tage, in denen man Rückschläge erleidet, nur ist es so, man steigt 3 Stufen bergauf und fällt gelegentlich 1 Stufe zurück, mit dem muss man leben, das betrifft einen jeden einmal.

Die Aussage deiner ehemaligen Therapeutin ist für mich nicht nachvollziehbar. Gerade eine Panikstörung ist gut mit so einer Therapie zu therapieren.
Und als Begleitbehandlung sollte man immer auch medikamentös therapieren, da war schon das Paroxetin richtig, das ist das Mittel der Wahl bei Panikerkrankungen.

Mein Rat, gehe zu einen Psychiater, teile ihm das alles mit, was du jetzt mir geschrieben hast, er hat Adressen von geeigneten Therapeuten und wird dich überweisen und medikamentös einstellen.
Du darfst aber nicht verzweifeln, die Tabletten benötigen ca.3 Wochen Zeit, damit sie wirken anfangen. Am Anfang kann es eine harte Zeit sein, da Nebenwirkungen auftreten können, jedoch die verschwinden in der Regel nach 1-2 Wochen.

Alles Gute


Ich habe die Medikamente schon ne weile genommen.Ich hatte dann das Erstgespräch bei der Therapeutin (war an einer Hochschulambulanz für Psychatrie).Sie meinte zu mir das eben unter dem Einfluss von Medikamenten nicht klar wird,was nun für den möglichen Erfolg verantwortlich ist,Therapie oder Tabletten. Das klan für mich schhlüssig.Was dann folgte,dass ich parktisch nicht therapiefähig bin er weniger und das hat mich sehr entmutigt.Aber wie gesagt hab ich es ne Weile hinbekommen gut klar zu kommen und keine Panikattacken habe.
Immer wenn es mir gut geht sag ich mir ich schaffe e alleine..sobald ich so dran bin wie jetzt sind diese Vorhaben in den Wind geschlagen.
Was meinst Du,bekommt man sich auch selber therapiert wenn man dran bleibt sodass Panikattacken mal komplett der Vergangenheit angehören?

Danke übrigen für die gute Antwort!

23.09.2014 19:57 • #7


G
Schwer zu sagen, ich denke, eher nicht, spreche aus Erfahrung, habe es auch selber versucht, bin aber immer tiefer in die Spirale hineingerutscht. Erst als ich SSRI bekam fing es an besser zu werden. Therapie habe ich persönlich nie gemacht, ist aber trotzdem zu empfehlen.

Zitat:
Sie meinte zu mir das eben unter dem Einfluss von Medikamenten nicht klar wird,was nun für den möglichen Erfolg verantwortlich ist,Therapie oder Tabletten.


Für mich ist diese Aussage völliger Nonsens. Das Ziel sollte sein, dem Patienten zu helfen und wenn man beide Behandlungsmöglichkeiten ausschöpft und es führt zum Ziel, dann ist es ja vollkommen gegenstandslos, was geholfen hat. Hauptsache es hat geholfen.

23.09.2014 20:12 • #8


martin170de
Hi, Martin . . .und Gerd. . .
Schade, dass meine aus meiner (vollkommen unverklärten, objektiven und neutralen, *Scherz*) Sicht intensive und kräftige Nachricht nicht ankam.
Ich schließe mich übrigens absolut Gerd an - Nonsens.
Es sieht mir bei solcher Argumentation eher danach aus, als ginge es um statistische Erfahrungen / Forschung. . .dem Erfolg eine Ursache zuordnen zu wollen, ist ok, analytisch/wissenschaftlich - aber im konkreten (Not)Fall hat erstmal der angestrebte/ersehnte persönliche Erfolg Priorität.
Ich bin für heute geschafft. . .jetzt keinen Tatter mehr. . .und keine Angst. . .habe u.a. eine Flasche Wein (leider) hinter mir und einige Biere. . .während deren Konsums ich noch mehrere Mails verfasste an Kunden und hierda telefonierte - und viel auf morgen verschob.
Schwindel, Schwanken und Herumbaumeln ist auf erträglichem Niveau, Derealisation ebenfalls.
Schon komisch. . .
Da erklären einem alle Leute, die Medien, etc. die Welt, alles wird zertifiziert, es gibt Normen, Standards, das Ganze wird als die Summe erklärbarer Einzelsysteme dargestellt - und. . .bumm. . .was kann unser Verstand, der Ratio, uns geben. . .? Wenig. . .
Da steht man dann. . .und hat Angst. . .
Bevor ich wirr rede und mich verstricke, sage ich einfach. . .Danke! Und nochmals viel Kraft/Erfolg. . .
Kraft, ok. . .aus unserer typisch-menschlichen logischen Wahrnehmung kennen wir ja, dass jeder Kraft eine Gegenkraft folgt (Äquivalenzprinzip, o.ä.). . . Abgedroschen. . .ja. . .Die Angst/Panik stemmt sich in dem Maße zunehmend gegen einen, wie man sie versucht, zu bekämpfen.
Ich denke (also bin. . .) nein. . .ich denke, ich werde mich nun verabschieden ins Bett.
Viele liebe Grüße,
Martin

23.09.2014 22:20 • #9


H
Hallo Martin

Ich kannte es auch das einen die Panik den ganzen Tag ärgert und selbst wenn mal nicht hat man Kopfkarrusell. Es war bei mir schier unerträglich und nichts machte mir mehr Spass. Es gab nur noch dieses Thema.
Seit ich medikamentös eingestellt bin und mich gut belesen habe geht es mir zu 90 % wieder gut.
Therapie kann einem helfen, aber im Akutfall bringt es wenig denn man braucht ja gleich Hilfe. Zumindest war es bei mir so.
Hoffe ich konnte Dir etwas weiter helfen.

24.09.2014 09:23 • #10


martin76
Zitat von Herzklopfen:
Hallo Martin

Ich kannte es auch das einen die Panik den ganzen Tag ärgert und selbst wenn mal nicht hat man Kopfkarrusell. Es war bei mir schier unerträglich und nichts machte mir mehr Spass. Es gab nur noch dieses Thema.
Seit ich medikamentös eingestellt bin und mich gut belesen habe geht es mir zu 90 % wieder gut.
Therapie kann einem helfen, aber im Akutfall bringt es wenig denn man braucht ja gleich Hilfe. Zumindest war es bei mir so.
Hoffe ich konnte Dir etwas weiter helfen.


Ja was schwebt heut immernoch mit....2.tag in Folge also.Und heut bend steht mir noch ne Flugreise bevor :/
Was für ein Medikament nimmst Du wenn ich frage darf?

24.09.2014 09:26 • #11


martin76
sorry meine tastatur hängt manchmal n bisse :/

24.09.2014 09:27 • #12


H
Ich nehme mehrere. Kannst mich gern per PN anschreiben.

24.09.2014 09:45 • #13


anna violetta
ich habe hier alle beiträge gelesen und wollte auch mal schreiben... habe eine angst- und panikstörung und lebe mal besser, mal weniger gut damit.
es beruhigt mich einerseits, dass es hier manchen menschen auch so geht, andererseits könnte ich manchmal echt innerlich durchdrehen.
bei mir ist das schlimme, dass seit einigen wochen bei mir auch zuhause panikattacken auftreten... war manchmal schon kurz davor, meinem mann zu sagen, er soll den notarzt rufen... aber ich denke mir, das bringt doch auch nix...
ich selbst nehme medis (morgens cipralex 20mg), und mache eine ambulante therapie... jedoch geht es mir seit einigen wochen zunehmend schlechter.
weiß nicht mehr weiter in manchem momenten. seit gestern morgen bin ich panisch, hatte eine echt schlimme nacht hinter mir und fühle mich heute auch nicht so arg viel besser...
was hilft euch denn, so ganz konkret?
bei mir ist das problem halt auch, dass mein mann zwei kinder hat und ich mir bei denen nicht erlauben will, schwach zu sein... bzw. die will ich komplett fernhalten von meinem psychomist.
aber es ist so oft so anstrengend, weil bei der panik bei mir auch noch DR dazu kommt...

bin echt verzweifelt!

freue mich schon auf eure antworten.

anna

24.09.2014 12:38 • #14


H
Zitat von anna violetta:
ich habe hier alle beiträge gelesen und wollte auch mal schreiben... habe eine angst- und panikstörung und lebe mal besser, mal weniger gut damit.
es beruhigt mich einerseits, dass es hier manchen menschen auch so geht, andererseits könnte ich manchmal echt innerlich durchdrehen.
bei mir ist das schlimme, dass seit einigen wochen bei mir auch zuhause panikattacken auftreten... war manchmal schon kurz davor, meinem mann zu sagen, er soll den notarzt rufen... aber ich denke mir, das bringt doch auch nix...
ich selbst nehme medis (morgens cipralex 20mg), und mache eine ambulante therapie... jedoch geht es mir seit einigen wochen zunehmend schlechter.
weiß nicht mehr weiter in manchem momenten. seit gestern morgen bin ich panisch, hatte eine echt schlimme nacht hinter mir und fühle mich heute auch nicht so arg viel besser...
was hilft euch denn, so ganz konkret?
bei mir ist das problem halt auch, dass mein mann zwei kinder hat und ich mir bei denen nicht erlauben will, schwach zu sein... bzw. die will ich komplett fernhalten von meinem psychomist.
aber es ist so oft so anstrengend, weil bei der panik bei mir auch noch DR dazu kommt...

bin echt verzweifelt!

freue mich schon auf eure antworten.

anna


Ich habe auch Kinder. Und es war sehr schlimm mir nichts anmerken zu lassen.

24.09.2014 13:23 • #15


anna violetta
@ herzklopfen: danke für deine nachricht.
also, hast du auch vor deinen kindern geheim gehalten, wenn es dir mal nicht gut ging?
ich mache das ja, also meine zustände vor den kindern meines mannes verstecken, aber es ist schon auch anstrengend.
und wenn ich mich mal zum beispiel ins bett lege, nachmittags, weil's mir mal nicht gut geht, habe ich auch sofort ein schlechtes gewissen, den kids aber auch meinem mann gegenüber. auch wenn er sagt, ich brauche absolut kein schlechtes gewissen haben...

24.09.2014 13:41 • #16


H
Zitat von anna violetta:
@ herzklopfen: danke für deine nachricht.
also, hast du auch vor deinen kindern geheim gehalten, wenn es dir mal nicht gut ging?
ich mache das ja, also meine zustände vor den kindern meines mannes verstecken, aber es ist schon auch anstrengend.
und wenn ich mich mal zum beispiel ins bett lege, nachmittags, weil's mir mal nicht gut geht, habe ich auch sofort ein schlechtes gewissen, den kids aber auch meinem mann gegenüber. auch wenn er sagt, ich brauche absolut kein schlechtes gewissen haben...


Ja ich habe es auch verheimlicht. Wollte ihnen nie sagen das ich Angst habe, aber nicht mal weiss vor was z.B.
Man will ja doch die starke sein.
Ich glaube es war auch richtig mir nichts anmerken zu lassen.

24.09.2014 13:46 • #17

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Duftblume
Hallo an alle, die hier schreiben

Darf ich mitmischen? Wollte was zu anna violetta sagen. Ich habe mit meinem Sohn (14) vor einiger Zeit gesprochen und gesagt, dass ich eine Krankheit habe, bei der es manchmal nötig ist, für mehr Ruhe zu sorgen, z.B. nachmittags eine Stunde Ruhezeit. Ich sage dann meist, dass ich eine Entspannung mache und das ist ok für ihn und später bin ich dann auch immer wieder fitter, um für ihn Zeit zu haben und konzentrierter zuhören kann. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Kinder damit gut umgehen können. Nun ist natürlich die Frage, wie alt die Kids sind? Aber auch wenn sie noch klein sind, könnte der Papa sich eine Weile beschäftigen und du dich für eine Stunde zurückziehen .. z.B.

LG und natürlich auch LG an Martin 76 und vor allem starke Nerven für den noch anstehenden Flug!

24.09.2014 13:50 • #18


Duftblume
Nanu - was ist das für ein *beep*? Dann nehm ich mal ein anderes Wort: ausgeruht

24.09.2014 13:52 • #19


A
ich stelle mir das sehr anstrengend vor so etwas geheim zu halten. das ist doch eine zusätzliche belastung. es ist nichts schlimmes krank zu sein. kinder mit psychischen problemen oder angst konfrontieren würde ich auch nicht. aber was wäre so schlimm daran zu erklären, dass man sich ins bett legt, weil es einem nicht gut geht oder einem schwindlig ist? ich glaube(bin keine mutter), dass kinder schon starke antennen dafür haben, wenn etwas nicht stimmt. so hätten sie zumindest eine art von erklärung.

24.09.2014 13:52 • #20


A


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