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hall,o ich bin mir zwar nicht sicher ob das thema in diese ruprik passt,aber ich muss das mal los werden.

es ist so ich (w/24)leide unter pa`s mit agoraphobie. und habe mich über die jahre an meiner mutter gekrallt.also sie gibt mir in den situationen sicherheit und ich weiss falls doch was schlimmes passiert das es vor ihr ok und nicht peinlich oder so ist.
also ich habe mich durch meine verhaltenstherapie schon soweit gebessert das ich wieder alleine einkaufen kann,freunde treffen usw.auch mal alleine zu hause sein kann.allerdings bekomme ich n angespanntes gefühl bishin zu attacken wenn ich weiss das meine mutter nicht in unserem ort,also weiter weg ist.also nicht greifbar für den notfall.ich weiss auch das sie so nicht einfach von der arbeit zu mir kommen kann,aber diese grundsicherheit ist dann vorhanden. momentan tut sich viel in ihrem leben,neuer partner,ab anfang november neuer job der sie so gut wie komplett einnehmen wird.ich freue mich für sie keine frage
es ist bei uns nur irgendwie etwas falsch gelaufen.sie hat mich nicht wirklich abgenabelt ich mich andersrum genauso wenig.auch wenn sich das schon dolle gebessert aht.
unsere geschichte hat uns vielelicht auch zusammengeschweißt (mein vater,war aggressiv,verbal sehr psycho-einsperren,morddrohungen usw.),meine mutter hat erst als ich 13,14 war die kraft gefunden von heute auf morgen mit mir ins frauenhaus zu flüchten.also hatte ich schon mehr als genug mitbekommen.danach kam eine phase von frauenhaus,anschließend ein paar monat bei freunden unterschlüpfen,er hat uns gesucht usw.ich mache ihr da garkeinen vorwurf mehr,sie konnte damals nicht früher gehen.das ding ist ich ahabe durch usnere geschichte immer nur sie als ur-vertrauensperson erlebt.den weitere familienmitglieder leben hier nicht im umkreis geschweige denn das kontakt vorhanden war,wäre.sie ist also alles an familie was ich habe.ich weiss das ich mcih da weiterentwickeln muss,aber es fällt mir verdammt schwer.es ist nicht so das ich anderen menschen nicht vertrauen kann.nur was meine krankheit angeht nicht so wirklich.wegen dem gefühl des bloßstellens z.b.
mir amcht dir vorstellung angst den ganzen tag alleine zu hause zu sein ohne das sie greifbar ist.dabei bin ich im grunde nicht kindisch und unreif.ich weiss vieles alleine zu regeln und erwachsen zu händeln.nur das nicht.

aber ich muss erwachsen werden in dem punkt und weiss beim besten willen nicht wie

ich hoffe auf antwort

lg

01.11.2010 00:35 • 17.11.2010 #1


16 Antworten ↓


Ich kann dich sehr gut verstehen.
So ging es mir damals auch.

meine Eltern waren immer greifbar, genauso mein Schwiegervater.
Ich hatte immer Angst, was ist wenn meinen ELtern mal was passiert oder meine Schwiegereltern weg ziehen.

Vor 5.Jahren starb mein Paps.
Da dachte ich, wie soll ich das weiter packen?
Meine Mama konnte nicht ins Auto und rum kommen.
Sie musste per BVG kommen und das dauerte natürlich länger.

Zu dem Zeitpunkt, hatte ich eine tiefenpsychologische Therapie gehabt.
Das reden half mir, sicherer zu werden auch ohne meinen Paps es weiter zu schaffen.

Meiner Mama ging es von Jahr zu Jahr schlechter.
Sie bekam Angst BVG zu fahren und somit war meine Sicherheit weg gewesen.
Ich fand den Weg für mich, das es mir schon half einfach mit ihr zu telefonieren.
Mich einfach mit reden abzulenken.
Nun verstarb auch noch meine Mama vor kurzem, mein Schwiegervater liegt im Krankenhaus. Ich habe also momentan keinen, der mal ebend rum kommen könnte wenn mein Mann arbeiten ist und ich eine PA bekomme.

Aber ich muss sagen, es geht auch so.
ich schaffe es mich alleine zu berruhigen.
Denn ich MUSS es alleine schaffen, Ich habe ja sonst keinen.

Ich denke diese extreme Sicherheit zu haben, hindert uns daran selber an sich zu glauben.
Du wirst sehen, auch wenn deine Mama nicht immer greifbar ist wirst du es schaffen.

03.11.2010 10:05 • #2



Hab pa`s und angst meine mutter zu verlieren.

x 3


erstmal danke für die antwort
mit vielen sätzen hast du absolut recht,das man es z.b. alleine schaffen muss,im grunde kann einem ja niemand helfen wenn man eine pa hat,nur diese sicherheit geben die im grunde keine ist.
es tut mir leid das du die abnabelung auf so harte und schmerzvolle weise erleben musstest!

auch mit dem an sich selbst glauben satz hast du einen nerv bei mir getroffen,danke:-)

auch danke fürs antworten,dachte schon keiner hat meinen beitrag entdeckt.

achso,die 1woche habe ich jetzt fast rum,wo meine mutter jeden tag von morgens bis abends weg ist.habs im grunde ganz gut gemeistert.aber langsam bin ich ziemlich geschlaucht:-(und hab jetzt den 2.ten tag spannungskopfscherzen.aber ich mache trotzdem erledigungen,gehe raus usw.

lg

05.11.2010 15:53 • #3


Hallo,

deine Mama ist leider nicht wirklich eine Hilfe für dich.
Bitte verstehe es jetzt nicht falsch!!

Aber dadurch, dass sie immer für dich da ist, nimmt sie dir die Verantwortung ab, deine PA´s alleine zu ertragen.
Die gutgemeinte Hilfe ist im Grunde für dich ein "Hilfsmittel", auf das du dich verlässt. Und das weiß deine Mama nicht! Wenn sie es wüßte, würde sie dir diese Hilfe sicherlich nicht anbieten!!

Wie du weißt, passiert ja nicht wirklich etwas schlimmes bei einer PA. Sie ist halt einfach nur sehr unangenehm und manchmal auch fast unerträglich. Doch wenn du sie bewusst erlebst und sie einfach zulässt, verschwindet sie auch wieder schnell!

Ich weiß wovon ich schreibe, denn ich habe gelernt sie zuzulassen und seitdem überfallen mich diese schrecklichen PA`s fast gar nicht mehr.

Nimm du das Ruder in die Hand!!

GLG Bibi

05.11.2010 16:12 • #4


hallo bibi999

ich bin für jeden ratschlag tipp und jede meinung offen,keine angst;-)

meine mutter weiss das sie mir eine starke sicherheit gibt,lässt sich aber nicht darauf ein.oder sagen wir nciht mehr.was auch gut so ist.
aber es ist halt sehr schwer für mich diesen prozess zu bewältigen.

ich schaffe es auch immer öfter eine pa abzuwnden in dem ich mir sage "gut da ist sie wieder,es geht egal wie lange sie dauert vorbei".da bleibt es meistens bei einem anflug von panik,weisste was ich meine?
ich glaube dieses "annehmen/zulassen"ist der schlüssel zum bewältigen des ganzen.oder wie siehst du das?
nur etwas derartig unangenehmes anzunehmen fällt ja nicht allzu leicht.

du kannst echt stolz auf dich sein,dich wieder so frei gekämpft zu haben:-)klasse!

danke für die antwort

05.11.2010 16:26 • #5


Ja liebe paintpastelprincess, so sehe ich das.

Ich habe es bei meiner Reha gelernt, meine PA´s anzunehmen und somit den Teufelskreis zu durchbrechen.
Auch du kannst das schaffen!! Ganz bestimmt!!!

Bist du in therapeutischer Behandlung?

05.11.2010 16:52 • #6


hallo bibi999

wie ich in meinem ersten text nebenebi erwähnt hatte mache ich eine verhaltenstherapie.
habe auch schon gute vortschritte gemacht nur sagen wir mal "der letzte klick" fehlt noch.verstehst du oder?ich denke das bei vielen das ist was fehlt.

ich werde mich jetzt daran gewöhnen müssen das meine mutter nicht mehr oder kaum noch zeit für mich haben wird.das bisschen freizeit was sie jetzt noch hat und habn wird,wird sie sicherlich für sich selbst oder ihren partner verwenden wollen.

danke für die aufmunternden worte:-)

wie lange hattest du damit zu kämpfen?
aber ich habe von vielen gehört die es geschafft haben den teufelskreis zu durchbrechen,dass sie immer mal wieder eine pa haben,durch lebensumstände usw.und man im grunde nie ganz geheilt ist sondern das ES nur noch einen kleinen raum ausfüllt und nciht mehr alles.wie siehst du das?

lg

06.11.2010 14:53 • #7


Hallo paintpastelprincess ,

genau so ist es!! Es muß "klick" im Kopf machen und somit wird der "Schalter" umgelegt.
Man bekommt eine andere Einstellung zur Angst und zur PA. Man ist förmlich auf die nächste Attacke gespannt um zu testen, ob man wirklich die Oberhand behält, so war es jedenfalls bei mir.
Jede PA war seit dem Moment eine Übungsaufgabe für mich! Mal habe ich sie mit pravour bestanden und an einem anderen Tag nicht ganz so gut. Doch habe ich nie aufgehört an mich zu glauben.
Ich habe diese PA und Ängste seit Juli 09 und ich kann dir leider auch nicht sagen, ob sie jemals ganz aufhören werden. Es wäre super toll, wenn ja!!! Aber ich denke mal, dass wir Menschen sind, die sehr sensibel sind. Deshalb werden wir vielleicht ab und an mal mit einer PA rechnen müssen.
Ich habe beschlossen meine nächste PA wie einen Gast zu begrüßen. Jedoch werde ich ihm gleich am Anfang mitteilen, dass ich nicht viel Zeit habe

GLG Bibi

09.11.2010 12:51 • #8


pauline85
hi paintpastelprincess,

das kommt mir alles sehr bekannt vor was du schreibst, nur meine mutter leidet genau wie ich auch unter panikattacken und wohnt noch dazu bei mir in der nachbarschaft und wenn ich panik habe rufe ich sie an oder gehe rüber und ich habe auch ungeheure angst was ist wenn sie mal nicht mehr da ist, wie ich das nur schaffen soll

lg pauline

12.11.2010 19:46 • #9


Zitat von pauline85:
hi paintpastelprincess,

das kommt mir alles sehr bekannt vor was du schreibst, nur meine mutter leidet genau wie ich auch unter panikattacken und wohnt noch dazu bei mir in der nachbarschaft und wenn ich panik habe rufe ich sie an oder gehe rüber und ich habe auch ungeheure angst was ist wenn sie mal nicht mehr da ist, wie ich das nur schaffen soll

lg pauline


hi pauline85
danke für die antwort.
und das was du geschrieben hast kommt mir bekannt vor,meine mutter hatte das auch und hat es im gewissen sinne immer noch weil man es wohl ein leben lang mit sich rumschleppt,wenn es auch ganz ganz klein in einem werden kann.
deine angst verstehe ich zu gut!

kann ich aus 85 dein geb.jahr erraten?^^
wie sieht denn deine geschichte aus wenn ich fragen darf?
immerhin hast du es schon so weit geschafft alleine zu wohnen:-) toll!!

lg

13.11.2010 21:31 • #10


pauline85
hey paintpastelprincess,

ja ich bin 25 und meine geschichte ist eine lange wurde schon sehr früh mit dem thema tot konfrontiert (mein opa, mein onkel und mein vater sind an der selben erbkrankheit gestorben) 2 andere onkel sind verstorben, meine beiden omas und ein guter kumpel von mir. ich bin mit dem thema panikattacken und depressionen groß geworden, eben weil meine mutter schon seid ihrer kindheit darunter leidet. bei mir fing es so mit 15 oder 16 an. mit 17 bin ich schon ausgezogen wegen ausbildung und so weiter, war dann zu meinem damaligen freund gezogen, danach bin ich wieder zu hause eingezogen, aber meine mutter hatte sich ein halbes jahr nach dem tot von meinem vater einen neuen typen angelacht (womöglich auch aus angst vor dem allein sein) dann ist sie mit dem weggezogen und hat unser haus verscheuert. ich musste dann wieder ausziehen, habe meine ausbildung beendet und bin dann vor 2 jahren erst nach braunschweig gezogen, wie ich das alles so alleine geschafft habe während meiner ausbildung, das ist mir echt ein rätsel naja und nun wohne ich hier, meine mutter nebenan und meine schwester wohnt auch nicht weit weg.
dies mal eine "kurzversion" meiner geschichte

lg pauline

14.11.2010 00:52 • #11


also gehe ich mal davon aus das du eine generelle evranlagung dafür hattest und dann noch schlimme lebenssituationen dazu kamen?
find bei mir auch so mit 16,17 an.aber da war es noch im rahmen,ich war im grunde nicht eingeschränkt,bis es richtig durchgebrochen ist...muss wohl irgendwann so sein,damit man vergangenheit bewältigt und verarbeitet und die krankheit lernt zu akzeptieren und lernt mit ihr umzugehen.oder wie siehst du das?

danke für dein vertrauen

ist ja witzig ich wohne auch bei braunschweig^^

14.11.2010 18:25 • #12


pauline85
na das nenne ich doch mal nen zufall, was ? dabei bin ich immer schon auf der suche nach leuten hier aus der umgebung mit denen man sich austauschen kann, ich glaube das würde mir helfen zu akzeptieren, das ich diese krankheit habe, denn das ist glaube ich das größte problem was ich habe, die angst zu akzeptieren. ich kämpfe immer gegen an und steigere mich zu sehr rein, was alles nur noch schlimmer macht.

lg pauline

14.11.2010 21:01 • #13


wem sagst du das?
ich weiss ja nciht ob du die oberen abschnitte auch gelesen hast,aber genau dieses "annehmen" ist auch mein größtes problem.ganz besonders wenn es mal wieder soweit ist und ich eine pa bekomme,fällt es mir noch einmal schwerer mir zu sagen was es ist und das es vorrüber geht.ich glaube wenn man einsieht das man diese krankheit nunmal hat und sie wahrscheinlich nie komplett verschwindet,kann der große KLICK im kopf erst einsetzen.
obwohl der sich bei mir schon in bewegung gestzt hat;-)
der austausch mit meiner mutter,meinem partner oder freunden,meienr therapetuin ist eine sache,aber wirklich mal mit jemandem zur eden der es 100%ig kennt und nicht die eigene mutter ist,fände ich auch toll.einfach weil es was anderes ist.auch wenn meine engsten leute hinter mir stehen und schon viel vorstellungsvermögen mitbringen ist es doch was anderes...weisst du was ich meine?
lg

15.11.2010 00:32 • #14


pauline85
ja ich weiß genau was du meinst, andere haben zwar verständnis dafür und versuchen es nachzuvollziehen, aber wissen wie es bei einer PA wirklich ist, kann niemand, der es nicht schonmal selbst erlebt hat. ich finds ja echt lustig, das es dir genauso geht wie mir ja und das mit dem akzeptieren ist sone sache. kannst du mir sagen, wie man das "einfach so hinnehmen" erlernen kann?

15.11.2010 13:51 • #15


das wörtchen EINFACH ist genauso leicht gesagt wie "du weisst doch eine pa kann dir nichts tun",aber bis man das wirklich verinnerlicht hat kann kurz oder lang dauern.bei mir wohl länger...
ich würde sagen es sit ein prozess den man selbst durchleben muss.
ich stand auch oft genug vor meiner mutter zum beispiel und habe sie gefragt "wie hast du es geschafft ES anzunehmen?" sie hat mir ihre version geschildert.nur kann man den weg anderer nicht auf sich selbst münzen,nicht wahr?

16.11.2010 22:56 • #16


pauline85
Zitat von paintpastelprincess:
das wörtchen EINFACH ist genauso leicht gesagt wie "du weisst doch eine pa kann dir nichts tun",aber bis man das wirklich verinnerlicht hat kann kurz oder lang dauern.bei mir wohl länger...
ich würde sagen es sit ein prozess den man selbst durchleben muss.
ich stand auch oft genug vor meiner mutter zum beispiel und habe sie gefragt "wie hast du es geschafft ES anzunehmen?" sie hat mir ihre version geschildert.nur kann man den weg anderer nicht auf sich selbst münzen,nicht wahr?



ja das stimmt, man muß schon selbst irgendwie seinen weg finden... das is echt schwer

17.11.2010 21:44 • #17



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