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Hallo,
mich würde interessieren, ob es welche unter euch gibt, die aufgrund ihrer Angststörung schon Einiges an Gewicht verloren haben?!

Bei mir war es besonders am Anfang so, dass ich wegen der ständigen Angst kaum noch etwas essen konnte. Einerseits war ich einfach so nervös, dass ich keinen Appetit hatte, andererseits gab es Tage, an denen ich soviel Angst vor möglichen Schwindelanfällen hatte, dass ich mich nichtmal getraut habe, das Bett zu verlassen, um mir in der Küche was zu essen zu holen. Ich habe in einem 3/4 Jahr gut 14 Kilo verloren.
Da ich zu Beginn doch ziemlich übergewichtig war, war zumindest das eine Art "positiver Nebeneffekt", auch, wenn der Grund die dumme Angst war.

Inzwischen hat sich das so eingependelt. Je nach Stärke der Angst wiege ich mal mehr, mal weniger, aber eine bestimmte Grenze unterschreite ich nicht. Klingt vielleicht auch dramatischer, als es ist. Ich bin immer noch nicht "schlank", habe vorher eben ziemlich viel gewogen, aber wenn man plötzlich, ohne wirkliches Zutun abnimmt, bekommt man doch etwas Angst, wenn man es vorher jahrelang nie geschafft hat, eine Diät durchzuhalten.

Weihnachten habe ich mich so wohl gefühlt, dass ich glatt 3 Kilo zugenommen habe . Hätte es mich früher genervt, beruhigt es mich heute, weil mir das zeigt, dass es mir gut geht und die Angst mich nicht im Griff hat.

27.12.2010 00:04 • 28.12.2010 #1


6 Antworten ↓


hallöchen,

also ich kenn das ich hab seit letztem oktober mit meinen ängsten zu tun und seitdem hab ich au zhen kilo abgenomm. war davor normalgewichtig würd ich sagen un nu bin ich halt doch sehr schmal geworden, nich mega dürr aber schon dünn und ich muss sagen ich fühl mich damit iwie nich so wohl früher wollt ich immer abnehmen jetz wär es mir lieber wieder bissl zu zunehmen. is ganz komish, aber bei mir hat sich das so eingeprägt, das wo ich mehr gewogen hab au glücklicher war nu denk ich immer erst wenn ich wieder zunehm bin ich glücklich. vielen in meiner familie is mein gewichtsverlust au aufgefallen, das sich dann paar au sorgen gemacht ham das hat mich noch mehr verunsichert, da der gewichtsverlust eig nich beabsichtigt war. nu hab ich mich damit abgefunden und so lang es nich noch weniger wird, kann ich damit leben

liebe grüße

optimistin

27.12.2010 02:52 • #2



Gewichtsverlust?

x 3


ebenso.

bis jetzt war ich ganz zufrieden mit dem nebeneffekt aber langsam reichts. habe in 3 monaten ca 8 kilo abgenommen. einfach appetitlosigkeit zwecks sertralin und ich entsage seitdem ich eine diagnose habe dem Alk.. ich hoffe, dass sich mein gewicht jetzt bald einpendelt

27.12.2010 13:07 • #3


Ich werde auch ziemlich oft darauf angesprochen. Meine Familie macht sich eher Sorgen, aber meist wollen alle wissen, wie ich es denn geschafft hätte, soviel abzunehmen.

Und mit der Zeit, wenn sich alle an deine "neue" Figur gewöhnt haben, fällt es dann wieder auf, wenn du ein wenig zugenommen hast. Da kommen dann plötzlich wieder Sprüche, ob du ein wenig mehr auf den Rippen hast. Da fällt einem erstmal auf, wie fixiert die Menschen auf so Äußerlichkeiten sind und, dass sie Dinge für ein Problem halten, die total unwichtig sind. Ich wäre lieber dicker, anstatt ständig mit dieser Angst zu leben und wenn ich zunehme, freue ich mich eher, weil das ein Zeichen dafür ist, dass ich mich einigermaßen wohl fühle. Aber die, die das nicht wissen, verstehen es natürlich nicht.

27.12.2010 15:23 • #4


genau so wie bei mir, denk au wenn ich zunehm fühl ich mich au wohler und bin glücklicher, aber ob es dann wirklich so is, eig ne andere sache, glaub bei mir kommt nur der gedanke daher zustande, weil ich ja als ich noch bissl mehr wog, noch keine pas hatte und nun produzier ich das natürlich au bissl auf mein gewicht, ganz komish, aber schön zuwssien das ich nich die einzige bin

27.12.2010 17:04 • #5


Hallo

Ich habe die ersten Monate auch 13 Kilo abgenommen und nun wieder 4 drauf. Ich bemerke bei mir seit ich die Panikattacken habe, daß ich viel schneller Hunger bekomme wie vorher und trotzdem hält sich das Gewicht. Irgendwie habe ich bei mir das Gefühl die Verdauung ist schneller.


Lg Tatjana

28.12.2010 09:49 • #6


Hey,
das Gefühl hab ich auch. Denke, der Stoffwechsel verändert sich einfach. Nach Panikattacken, wenns mir besser geht, hab ich unheimlich Hunger, aber es setzt nicht mehr richtig, bzw. dauerhaft, an. Vielleicht auch, weil ich ständig "unter Strom" stehe. Ist ja schon wie eine dauerhafte körperliche Belastung. Andere machen Sport und bei uns geht das sozusagen von allein.

28.12.2010 18:48 • #7




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