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Hallo ..., ich bin seit heute hier registriert und habe schon ein kleines Anliegen .
Seit ein paar Tagen habe ich enorme Verspannungen im Nacken/Schulter-Bereich und an der Bws. Auf dem Rücken,an der Bws,fühlt es sich an,als würde mir jemand den Rücken zuschnüren.Manchmal ist es so doll, das es sogar schon in die Rippengegend bis vor zum Bauch übergeht. Ganz zu schweigen meine Nacken/Hals und Schulterpartie, das zieht runter bis in die Brust und alles in allem hinterlässt ein Gefühl der Atemnot. Ja! Ich habe oft das Gefühl,nicht richtig atmen zu können. Ich muss verdammt aufpassen mich da nicht zu doll hinein zu steigern,Katastrophengedanken sind nämlich schon seit Tagen vorhanden.
Wenn ich mich auf meine Atmung konzentriere und merke wie schwer es mir fällt ein und aus zu atmen,bekomme ich regelrecht Angst zu irgendwann zu ersticken. Ich weiß das geht nicht so einfach,aber dieses Schweregefühl ist manchmal so extrem das ich wirklich meine gleich nicht mehr atmen zu können.
Vor zwei Tagen,ich war alleine zuhause, saß ich am Pc und verspannte immer mehr und bumms,war dieses Gefühl der Atembeklemmung wieder da. ich steigerte mich viel zu sehr hinein. Plötzlich spürte ich wie sich etwas in mir feste zusammen zog,mein Herz begann zu klopfen und ich dachte wirklich, so ,jetzt passiert es,jetzt bekommst Du keine Luft mehr oder Dein Herz bekommt nicht mehr ausreichend Sauerstoff. Ich hatte mich aber doch ganz gut im Griff und beruhigte mich sofort wieder. Telefonierte darauf mit einem Kumpel und war abgelenkt, die Atemnot war erst einmal weg.
Wenn ich mich hinlege und entspanne,also mein Rücken zur Entspannung kommt, vergeht dieses Gefühl der Atemnot irgendwann. Im Schlaf habe ich gar nichts.
Heute Morgen,nach dem Aufstehen war erste einmal gar nichts. Nur irgendwie eine verstopfte Nase und leicht geschwollene Augenlider. Doch keine 30 min. später überkam mich wieder dieses Gefühl als würde mir jemand den Rücken zu schnüren, die Luft zum atmen nehmen. Ich habe auch das Gefühl nicht genug Luft durch die Nase zu bekommen...-ganz komisch!
Kennt das jemand von Euch?
Was tut ihr,wenn ihr solche Empfindungen habt?

Liebe Grüße
die Angstmaus

18.07.2010 00:18 • 12.11.2019 #1


45 Antworten ↓


Hallo Angstmaus,

dein Beitrag ist zwar schon was her, aber ich bin grade drauf gestossen und kanns soo gut nachvollziehen.

Ich habe regelmäßig das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen und innerhalb der nächsten Minuten ersticken zu müssen. Es fühlt sich dann ganz plötzlich so an, als würde eine ganz schwere Last auf meinen Bauch und meine Brust drücken und mir das atmen unmöglich machen.

Das Schlimme bzw. Seltsame dabei ist, dass ich mich auch sehr belastet fühle, emotional, und das Gefühl habe, ganz vieles in meinem Leben nicht auf die Reihe zu bekommen. Ich bin also schon davon überzeugt, dass es psychische, und keine organischen Ursachen dafür gibt. Vor kurzem habe ich auch noch einen Lungenfunktionstest und Allergietest machen lassen, der ohne Befund war.

Ich setze oder lege mich dann oft hin und atme erst einmal aus, und dann durch die Nase tief in den Bauch und die Brust ein und langsam wieder alles aus. Dann merke ich, dass ich doch gut Luft bekomme und ich mir eigentlich keine Sorgen machen müsste.

Dennoch hält das nicht lange vor und ich habe ganz schnell wieder dieselbe Panik vor dem Ersticken. Echt verhext!

Wie geht es dir mittlerweile damit - und den anderen?

VG neon

14.09.2010 14:32 • #2



Gefühl nicht richtig atmen zu können nur psychisch?

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Hallo Angstmaus,hallo auch an neon.Das Gefühl nicht richtig atmen zu können hab ich momentan sehr stark.Da ich zur Zeit häufig Panikattacken bzw ne Art Unruhezustand habe verstärkt sich das oft.Am Wo-Ende war es so schlimm mit der Luft und dem Herklopfen das ich solche Panik bekam (und mich hineinsteigerte)das ich den RD angerufen hab.Alle Vitalfunktionen waren im grünen Bereich,Und nach 1Tavor gings auch wieder.Aber trotzdem hab ich ständig irgendwie das Gefühl ich hätte nen Kloß im Hals und kann nicht richtig schlucken.Dazu kommt natürlich auch die Angst vor dernächsten Attacke also ein ewiger Kreislauf.Hoffe Euch gehts etwas besser od habt Ihr auch so in etwa die gleichen Probleme?LG Maggie

14.09.2010 15:55 • x 1 #3


Hallo Maggie,
das tut mir leid, klingt nach keinem schönen WE.... : ( Gehts dir denn jetzt besser, zumindest ein bisschen?

Das kenne ich und ich hasse fast am meisten die Frage - Notruf oder nicht, zum Glück kommt es meistens nicht so weit. Ich bin jetzt 2 mal innerhalb eines Jahres beim Notdienst gelandet, einmal Krankenwagen, einmal Notfallsprechstunde beim Hausarzt, und es war - zum Glück - nie was ernstes. Seitdem war ich noch viel öfter kurz davor, weil ich so Panik hatte und mich so hilflos gefühlt habe.
Ich traue mich auch gar nicht mehr, den KW zu rufen, aus Angst dass es ja doch wieder unnötig ist. Nur das zu unterscheiden - ich selber kriege keine "vernünftige" einschätzung hin.
Abgesehen davon habe ich vor Krankenhaus, Krankenwagen, etc. auch eine richtige Panik, am liebsten würde ich das völlig aus meinem Leben und den Gedanken streichen.

Was die Atmung angeht war heute auch ein besch..eidener tag, ständig bleibt mir die Luft weg vor Angst (das trifft es wohl am besten). Es ist so, als erwarte ich jeden Moment dass ich wirklich gar keine luft mehr bekommen. Nur wenn ich bewusst entspanne und atme, merke ich dass alles "noch funktioniert".

Wirlich fertig machen mich glaube ich eher die Gedanken und Fantasien - was wäre wenn wirklich Herz oder Lungen versagen würden, das ist so eine Horrorvorstellung!! Lässt mich gar nicht mehr los.

Geht dir das auch so, also dass die Gedanken eher der Auslöser sind als wirkliche Symptome (die kommen bei mir erst nach den gedanken würde ich sagen)?

Dieser "Unruhezustand", ich glaube ich weiss was du meinst oder kenne es ähnlich, als wäre jede Zelle des Körpers in Aufruhr oder im Kampf... Unglaublich was die Angst so an Empfindung auslösen kann..

VG!neon

15.09.2010 21:10 • #4


Wie wird man das nur los?

Heute morgen meine Freundin zur Arbeit gefahren u an der Tankstelle gewesen, außerdem vor dem Haus eine große Baustelle.
Wenn Abgas oder Benzingeruch oder was auch immer in der LUft ist (manchmal reichen schon größere Parfumdosen am morgen), bekomme ich richtige Atembeklemmungen und das Gefühl geht stundenlang nicht mehr weg...

Ist echt verhext, entweder diese Herzängste (wenn mal wieder PA war oder Stolperer), oder eben Atmung.

Mich lässt die Vorstellung nicht los, dass diese Körperfunktionen jede Minute, jede Sekunde funktionieren MÜSSEN, damit man überlebt. Kennt jemand das Gefühl?

gruss
ne0n

16.09.2010 08:02 • #5


Hallo,

ich habe auch oft das Gefühl nicht richtig bzw nicht tief genug einatmen zu können!
Seit Tagen verstärkt sich dieses Gefühl weil ich auch etwas erkältet bin.
Ich denke auch die ganze Zeit gleich ersticke ich..bekomme keine Luft mehr.
Ich kontrolliere meine Atmung und steiger mich noch mehr rein...dann fang ich an zu Hyperventilieren und zack ist es auch schon passiert...mein herz rast alles brennt und ich bekomm ne PA.

So schaukelt es sich schon die ganze Zeit hoch!
Ich weiß auch nicht was ich dagegen machen soll?
Letztens war es so schlimm, dass ich auf klo ging und dachte oh nein jetzt kippst du um..habe versucht ruhig zu bleiben, telefonierte mit einem Freund und der beruhigte mich etwas..ich habe gezittert und daraufhin einfach nur geheult!

Es vergeht seit ca. 2 Wochen fast kein Tag an dem ich nicht eine Tavor einnehme!
Weil ich mich selbst nicht beruhigt bekomme...

Dazu kommt noch der Stress um mich herum...
Mich plagen Schuldgefühle...dauernd nerve ich alle mit "meinen problemen" obwohl es menschen gibt die wirklich schlimm krank sind und nie mehr gesund werden!

Dann kommt noch hinzu das ich dick geworden bin durch meine ganzen Medikamente...
Das stärkt mein Wohlbefinden ganz und garnicht!

Und und und.....

LG Sweela

16.09.2010 12:35 • #6


Also heut gings mir zwar ein klein bisschen besser aber die ständige Angst ich könnt gleich ne PA kriegen ist immer präsent.@neon:Ja das Gefühl die Situation nicht mehr einschätzen zu können ist ganz schlimm man will ja nicht immer gleich den RD rufen,aber was macht man sonst um sich zu beruhigen und sicher zu gehen das es "nur" ne PA ist?Hab zwar auch Notfall-Tavor da aber die machen ja auf Dauer abhängig (nächste Angst).Hab vor 10Jahren Antidepris genommen und 25kg zugenommen,das möcht ich nicht wieder.Allerdings hatte ich letztes Jahr ne schlimme Depri-Phase in derich innerhalb 8 Wo 20kg abnahm,tja das war auch nicht gesund.Kann man Eurer Meinung nach die PA nur mit regelmäßiger Einnahme von Tabs in Griff kriegen? @sweela:tgl ne Tavor?Oh Mann die machen doch abhängig.Hast das mit Deiner Thera besprochen?LG Maggie

16.09.2010 18:52 • #7


Nee hab ich nicht besprochen!
Ich weiß das die süchtig machen aber was soll ich machen? Wenn ich die nicht nehme kann ich mich gleich ins Bett legen und hab den ganzen Tag PAs
Also nehm ich sie...
und ja mein psychiater der weiß nur das ich ab und zu eine nehme -.-
Ich weiß das ich schon süchtig bin!!
Aber ohne geht es momentan einfach nicht!

16.09.2010 21:00 • #8


Nataraja
Ich hab das auch it der Atmung..manchmal denk ich es sei was mit der Lunge, manchmal fühlt sich die Nase an, als sei sie enger geworden.. manchmal hab ich dabei noch ein Kloß im Hals..

Das geht immer weg, wenn ich mich ablenke..am besten, wenn ich mit jemandem ein intensives Gespräch führe und somit abgelenkt bin.

Im allgemeinen hab ich das dann, wenn ich mit meinem Leben gerade unzufrieden bin..also wenn ich viel Stress und noch anderes hab..

Jetzt ging's mir lange nicht gut und es kam vieles dazu..das mit der Atmung kam auch wieder und momentan verschwindet alles Tag für Tag immer mehr.. heute ging es mir den ganzen Tag wieder super gut Bin gerade dabei das Gleichgewicht zwischen Stress und Unterforderung zu halten und auch mal was für mich und zu machen.. und ich glaube die wichtigste Einsicht war, dass ich nichts Schlimmes hab und es wieder besser wird.

Also denkt dran..man erstickt nicht einfach so..als lenkt euch ab wenn das vorkommt und habt vor allem keine Angst davor.

16.09.2010 21:14 • #9


Hallo ihr alle,
oh Gott, ich bin gerade so froh zu lesen was ihr geschrieben habt. Ich hab mich in diesem Forum angemeldet, weil ich mit meinen Atemproblemen nicht mehr alleine klar komme.

Seit 2 Wochen hab ich immer mal wieder (heute leider schon den ganzen Tag) das Gefühl nicht genug Luft zu bekommen. Meine Nase ist bisschen zu, hab Nasenspray reingemacht und kann auch atmen, aber es fühlt sich an als wäre es trotzdem nicht genug ausreichender Sauerstoff oder so. Durch den Mund atmen ist auch komisch, hab das Gefühl der Hals wäre eng, hab auch bisschen Halsschmerzen.

Letztendlich denk ich mir aber, dass ich doch irgendwann mal umkippen müsse, wenn ich WIRKLICh zu wenig Luft kriegen würde. Außerdem "vergesse" ich auch manchmal, dass ich nicht richtig atmen kann. Nämlich wenn ich abgelenkt bin.

Habt ihr denn irgendwelche Tipps für mich wie man sich beruhigen kann?
Bin gerade am überlegen ob ich heute noch weggehen soll (eigentlich gehe ich fast jedes Wochenende feiern, aber heute hab ich extrem Angst, dass ich umkippe weil ich nicht atmen kann).

Danke schonmal
Mella

18.09.2010 19:28 • #10


Oh, was mir noch eingefallen ist: Ich glaube ich verwechsle manchmal Magengrummeln mit dem Gefühl dass meine Lunge rasselt. Kennt das jemand von euch?

18.09.2010 19:43 • #11


Hallöchen Mella!
Ich kenne dein Problem nur zu gut. Ich habe das auch am Anfang täglich gehabt. Was mir geholfen hat ist Musik. Mach dir richig laut Musik an und sing mit und tanz richtig verrückt ab. Dabei wird mir zwar immer ein bisschen schwindelig, aber das kann ich verkraften.
Und ich kann dir eins sagen: Ich habe das jetzt schon Monatelang, am Anfang habe ich mich davon noch beeinflussen lassen, aber im Moment weiß ich langsam, das ich nie umkippen werde. Ich dachte schon sooft ich kippe um und es ist nie was passiert. Und wenn du umkippen würdest, was wäre denn dann? Du hast doch Menschen um dich rum, die auf dich aufpassen.
Also nicht den Kopf einziehen. Dein Körper ist dressierbar. Wenn du irgendwo hingehst, wo du dich nicht wohlfühlst und du dann sofort den Kopf einziehst und wieder nach Hause in deine gewohnte Umgebung zurückkehrst, merkt sich der Körper das. Frei nach dem Motto: Oh ist ja schön, sobald es mir nicht gut geht darf ich zurück nach Hause. Dann wirst du das nie überwinden können!
Denk doch einfach mal: Leck mich Angst, du kannst mir eh nichts!

19.09.2010 13:49 • x 2 #12


Hallo Angsthase,

ja stimmt, du hast sehr recht mit dem was du sagst. Das hab ich in der Therapie auch schon gelernt. Ist nur oft nicht so leicht dann auch umzusetzen.
Ich hab mich schon mit ganz vielen "Krankheiten" auseinandergesetzt und selbste die Herzstolperer kann ich halbwegs aushalten.
Aber bei Atemproblemen komm ich noch nicht aus der Panik raus. Bin allerdings total froh das Forum hier entdeckt zu haben und zu lesen, dass so viele von euch das Problem mit dem Luft bekommen kennen!

LG
Mella

19.09.2010 21:36 • #13


Hallo alle,

ich bin auch sehr froh dass ich nicht alleine bin mit meiner "Katastrophen Atmung"! ; )

Ich habe im Moment sehr viel (emotionalen) Stress und spüre eine Riesenlast auf mir, weil ich unbedingt wieder eine Arbeit finden will/muss, um aus der "Alltaglosigkeit", sich nutzlos fühlen usw. rauszukommen und weil ich auch Riesenangst davor habe, abzusacken, finanziell auch, aber vor allem ohne Aufgabe und Ziele zu bleiben. Ich bin aber leider immer sehr mutlos, auch wenn ich mich bemühe...

Das führt dazu, dass ich wirklich ständig das Gefühl habe, keine Luft holen zu können, dann versuche ich manchmal verkrampft tief einzuatmen und bekomme Brustschmerzen und Kopfschmerzen... Ich kann zwar entspannt atmen wenn ich mich darauf konzentriere, aber sobald ich wieder am PC sitze und in einer Bewerbung hänge (z.B. ), bin ich wieder so verkrampft....

Das mit der Ablenkung kenne ich zum Glück auch, und meistens hilft es wirklich...
Zum Beispiel lange zu telefonieren oder so.
Leider gehe ich oft gar nicht dran oder rufe selber nicht an, weil ich Angst habe am Telefon keine Luft mehr zu kriegen, oder dass man das hört, oder im Extremfall sogar zu ersticken (blöd ich weiß, aber ich krieg mich dann kaum beruhigt...)

Aber es stimmt wirklich, sich zur Ablenkung oder einnehmenden Beschäftigung zu zwingen hilft im Grunde wirklich!

Kennt denn jemand noch Möglichkeiten, sich auch in der "Spannungssituation" und wenn das Problem da ist, doch zu entspannen, Atemtechniken, irgendwas??

Zitat:
Oh, was mir noch eingefallen ist: Ich glaube ich verwechsle manchmal Magengrummeln mit dem Gefühl dass meine Lunge rasselt


Das kenne ich auch sehr gut - allerdings verwechsle ich das oder auch leichtes Muskelzucken dann mit Herzrasen/Herzstolpern und ich denke dann mein Herz schlägt nicht mehr richtig sondern Zittert oder so. Meistens beobachte ich dann wieder meinen Puls

Viele Grüße!!
Neon

22.09.2010 09:35 • #14


Aber man kriegt das hin, wenn man sich anstrengt. Vor allem kann man ja überall hingehen. Ich selber gehe jeden Tag zur Schule und denke manchmal echt, ich ersticke gleich... Vor allem weil unsere Räume alle total stickig sind, und manche sogar keine Fenster haben!! Jedesmal in den Chemie-Räumen denke ich: So, jetzt kippst du gleich um und wachst im Krankenhaus wieder auf...! Aber es ist ja wirklich noch nie passiert. Und jetzt gleich muss ich zum Thai Chi... Ich habe so einen Riesenmegabammel und echt Angst, aber ich werde hingehen, damit ich mir heute Abend im Bett sagen kann: Du hast es geschafft. Ich persönlich fange dann einfach an in der Stunde mit meiner Feundin, oder wer da auch gerade neben mir sitzt an zu reden. Ich habe mir außerdem immer einen Platz am Fenster reserviert. Man darf bloß nicht in dieses Denkmuster verfallen! Meistens wird das dann auch besser, wenn die Stunde vorbei ist und ich kurz an die frische Luft gehe. Und immer etwas trinken, am besten Wasser! Und wenns gar nicht mehr geht, haben die mir im Krankenhaus beigebracht, einen Rythmus für die Atmung finden und im Takt mitzählen. Man kann auch etwas essen, am besten irgendetwas kaltes, das spürt man dann bis in den Hals hinein. So das wars erstmal, muss jetzt los ( Ich kenn da auch gar keine Person....),


LG Angstnase

22.09.2010 16:03 • #15


Das kenne ich gut, war gestern Abend mit Freunden in einem neuen Laden essen, fast drei Stunden, Restaurant laut und stickig, usw. Am Anfang habe ich noch gedacht das schaffst du nicht, aber dann ging es. Als ich mittags Zeit hatte habe ich mich alleine in ein Cafe in die Sonne gesetzt um das gute Wetter zu nutzen. Die meiste Zeit dachte ich ich kippe um oder ersticke, aber konnte dazwischen auch in einem Buch lesen.

Klar geht es mir dann besser als wenn ich das alles vermeide, aus Angst davor, und es gibt ja auch keine Alternative außer aufgeben.... was nicht in Frage kommt. ; )

Die Gedanken und die Angst sind trotzdem die ganze Zeit da, oder zumindest bis auf wenige Momente.

Ich warte noch auf den Tag an dem ich mich abends frage - hey, wo war denn die Angst eigentlich heute?

Wie war denn Thai Chi, Angstnase? : )

VG

23.09.2010 07:58 • #16


Och ganz lustig, bin jedenfalls nicht umgekippt
Ich muss ja mal irgendwas machen, was mich weniggstens ein bisschen entspannt (Laut Ärzten und Psychologen und sonstigen Personen in meinem Umfeld). Ist auch 'relativ' entspannend. Bis auf diese Meditationsübungen... Augen zu und kontrolliert atmen ist nicht so mein Ding Das 'Ich-ersticke-Gleich-Gefühl' hat mir eine 5 in meinem Erdkunde-Test beschert... Naja, aber das war nur, weil ich nachschreiben musste, weil ich solange im Krankenhaus war, wegen einer OP(Daher kannte ich den Stoff auch kaum bis gar nicht) Alleine, im fast stickigsten, kleinsten und schwülsten Raum unserer Schule. Naja, aber ich habe gelernt mir nicht mehr so viel aus Noten zu machen, außerdem wars ja nur ein Test, zählt nur mündlich.

LG Angstnase

23.09.2010 18:32 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo ihr,

neon_78, du hast gefragt was man noch tun kann in den Situationen wenn man schlecht Luft bekommt. Ich schreib mal die Sachen auf, die ich schon ausprobiert und die (halbwegs) geholfen haben.
- Meine Hausärztin hat mir wieder mal erzählt, dass wirklich die Bauchatmung wichtig ist. Also Hände auf den Bauch legen und beim ein- und ausatmen bewusst drauf achten, dass die Hände nach oben gedrückt werden. Das entspannt wohl den Brustkorb und hilft damit.
- mit meinem Hund schmusen - der beruhigt mich irgendwie dadurch, dass meine Aufmerksamkeit dann auf ihn richtet
- heulen! Klingt doof und ich dachte erst, dass ich jetzt total ersticke, weil beim Heulen ja auch noch die Nase verstopft. Aber das hat mich dann trotzdem runtergeholt.
- Bewegung hilft auch. Nachts, wenn man nicht mehr raus kann/will einfach Treppen laufen oder 15 Kniebeugen machen

Das Wundermittel hab ich noch nicht gefunden und wenn ich mitten in der Situation bin, komm ich auch kaum raus. Aber irgendwas muss man ja tun...

LG
Mella

23.09.2010 19:00 • #18


Das Gefühl kenne ich nur zu gut. Bei mir ist medizinisch alles abgeklärt worden. Blutbild, Herz, Lunge, Nase, Magen. Trotzdem merke ich, dass es immer wieder Momente gibt, wo ich schlecht Luft bekomme. Ich denke natürlich, dass die Ärzte was übersehen haben und ich todkrank bin.

Bin ich erstmal in einer Situation wo ich Atemnot verspüre, dann fällt es mir schwer hier wieder einen Ausweg zu finden. Meistens kann ich mich immer noch recht schnell bewegen und falle trotz manchmal starken Schwindel nicht um. Ebenso verschwindet es bei Ablenkung oder wenn ich mich richtig wohl fühle. Dadurch merke ich, dass es wohl psychisch ist.

Geht es Euch auch so, dass es unterschwellig mal mehr, mal weniger schlimm über einen ganzen Tag dasein kann?

Alles Gute

DonAmmar

24.09.2010 14:32 • #19


Jap, ist ziemlich lästig wenn das den ganzen Tag über ist!
Naja, aber es ist ja nicht gefährlich.

24.09.2010 14:58 • #20



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