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Hallo

Bin neu hier im Forum,habe mich auch vorgestellt.
Hier die Kurzfassung.

Ich Bin seit 1 Jahr selbstständig, und hatte oftmals sehr viel geistigen Stress.Konnte nicht mehr abschalten.Im Oktober 2008 hatte ich meine Erste Panikattacke.

War beim Arzt alles nichts ergeben,Bin in Psychotherapie aber so wirklich hilft mir das auch nicht.

Beim HNO war ich jetzt auch da ich immer sehr schlecht Luft durch die Nase bekomme,er hat mir ein Spray verschrieben,dieses ist sehr wirkungsvoll.

Ich weiß nur nicht woher die PAs kommen.habe ca alle 1-2 Wochen eine und diese zeiht mich über Tage wieder runter und ich ziehe mich zurück.
Mich würde interessieren ist es wirkich überarbeitung? Den Angst vor irgendetwas habe ich eigentlich nicht.Bin 30 Jahre alt und immer Kern gesung gewesen,noch nie im Krankenhaus oder so.

Das einzige was ich weiß ich bin sehr neugierig und kann nichts abwarten,und muss alles Perfekt machen.vorher höre ich nicht auf.

Habe jetzt einiges zurückgeschraubt,feste Arbeitszeiten usw. Mache jetzt auch etwas Sport Radfahren und am WE ins Schwimmbad gehen.

Meine Psychologin hat gemeint ich bin jetzt sehr lange zeit auf hochtouren gelaufen und nun sagt mein Körper STOP so gehts nicht weiter.


SO NUN MEINE FRAGEN:

Ist Sport gut gegen PAs ?

Kann man das Adrenalin im Körper
Irgentwie anders Abbauen ausser Sport ?

Und nochwas mir ist jeden Morgen immer Schwindelig und ich denke ich kipp um.Erst mittags wird es besser.Meine Psychologin meinte es ist Unterzucker,doch meine Werte sind Top.Ich esse Morgends nie etwas,was ich aber auf anraten meiner Psychologin getan habe,trotzdem wird es nicht besser.Weiß einer von euch was das sein kann,oder sind das Symptome von den PAs ??

Danke im vorraus für eure antworten

07.12.2008 21:06 • 08.12.2008 #1


4 Antworten ↓


Christina
Hallo Sven,

Sport ist top bei allen psychischen Störungen, und m.W. gibt es zu Sport bzw. Bewegung in irgendeiner Form zwecks Adrenalinabbau keine wirkliche Alternative. Ein weiterer Vorteil ist, dass man ein besseres Körpergefühl entwickelt und zwangsläufig die Erfahrung macht, dass man der Leistungsfähigkeit des eigenen Körpers durchaus vertrauen kann.

Was den Schwindel angeht, kann das auch der Kreislauf sein. Kommst Du morgens schlecht auf Touren und hast evtl. eher niedrigen Blutdruck? Und da Du die HNO-Geschichte erwähnst: Ist ein Apnoe-Syndrom ausgeschlossen? Sowas kann - glaube ich mich zu erinnern - auch auf die Psyche schlagen bis hin zu Angst und Depressionen.

Zitat von syrincs:
Mich würde interessieren ist es wirkich überarbeitung? Den Angst vor irgendetwas habe ich eigentlich nicht.Bin 30 Jahre alt und immer Kern gesung gewesen,noch nie im Krankenhaus oder so.
Ja, Überarbeitung kommt als Ursache in Frage. Da Du selbständig bist, geht es sicher nicht nur um die Arbeitszeit und um die Leistung als solche. Das würdest Du vielleicht noch wegstecken. Aber Du bist - weil Deine Existenz dran hängt - garantiert emotional sehr beteiligt, und das zehrt natürlich, ganz besonders zusammen mit einer perfektionistischen Grundhaltung. Nun hat das mutmaßlich der Panik den Weg bereitet, muss inzwischen aber keine so bedeutende Rolle mehr spielen. PAs verselbständigen sich sehr schnell, man merkt gar nicht, wie sehr man nach der ersten derartigen Erfahrung den Körper auf Anzeichen einer weiteren PA abhorcht. Dementsprechend reagiert man dann auf recht geringe, eigentlich völlige normale Veränderungen (mal eine schnellere Atmung, ein höherer Puls) ruckzuck mit Angst. Früher hätte man so etwas gar nicht bemerkt. Die Angstsymptome verstärken dann nochmal die Symptome, deretwegen man Angst bekommen hat, und der Teufelskreis ist perfekt. Ihn zu durchbrechen, solltest Du in der Therapie lernen. Nach vier Wochen kann man übrigens noch nichts über den Erfolg der Therapie sagen, aber nach einem halben Jahr sollten sich deutliche Fortschritte gezeigt haben. Machst Du eine Verhaltenstherapie?

Ach ja, nochmal zurück zum morgendlichen Schwindel: Könnte es evtl. so sein, dass Du (auch) da etwas registrierst (und durch Sorgen und Aufmerksamkeit verstärkst), das u.U. schon immer da war, Dich im früheren Bewusstsein Deiner Gesundheit aber nicht gekümmert hat?

Liebe Grüße
Christina

07.12.2008 22:06 • #2



Einige Fragen

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stern256
Zitat:
Beim HNO war ich jetzt auch da ich immer sehr schlecht Luft durch die Nase bekomme,er hat mir ein Spray verschrieben,dieses ist sehr wirkungsvoll.


hat das irgendwas mit deinen Panikattcken zu tun?

Ich bekomme auch schlecht Luft durch die Nase, hatte schon mit 2 Cortison-Nasensprays versucht, eins 6 Wochen und das zweite (Aquacort) 5 Wochen. Hat nichts gebracht. HNO sagt, da ist alles OK in der Nase.

Kann die Nase wegen Panik oder Stress zuschwellen?

07.12.2008 22:54 • #3


Danke für eure Zahlreichen Antworten.

Also das mit dem HNO ist eine längere geschichte.Als ich 13 Jahre alt war hatte ich Keuchhusten,und war beim HNO und der stellte dies damals fest das ich keuch husten hatte.Er bemerkte auch das ich eine Verkrümmte Nasenscheidewand hatte,aber er meinte die könnte sich in der Pupertät noch verwachsen.
Und Als ich letzte Woche war,meinte er ich solle mal diese Spray versuchen ob es besser wird,Und sobald ich das Spray nehme ist die Nase offen.
Meine verstopfte Nase kommt irgentwie von den Schleimhäuten.Weil ich schniefe ja nicht rum.Oder muss oft Nase putzen.
Mir kommt es eher vor als seihen die Schleimhäute trocken und schwelllen an,und sobald es wieder wässrig in der nase wird gehen sie wieder zurück.

Und zu meinem Blutdruck,nein er ist nicht zu niedrig,er ist ganz normal im Grünen Bereich.

Und zum Sport verstehe ich nicht.Ich bin im Forstbereich tätig und habe bewegung ohne Ende sogar an der frischen luft.Und trotzdem kommt es zu Panikattacken.

Gestern Abend hatte ich das Gefhül als ob gleich eine PA kommt,ich habe dan ruhig durch die Nase geatmet und hatte das gefühl ls ob Sie da dan weg geht.Kann das sein?

08.12.2008 07:09 • #4


Christina
Zitat von syrincs:
Und zum Sport verstehe ich nicht.Ich bin im Forstbereich tätig und habe bewegung ohne Ende sogar an der frischen luft.Und trotzdem kommt es zu Panikattacken.
Leider ist Sport weder ein Allheilmittel, noch ein PA-Verhinderer. Und wenn man ohnehin körperlich sehr viel tätig ist, wird zusätzlicher Sport nicht viel bringen, es sei denn, er dient auch der mentalen Entspannung. Sport ist v.a. dann nützlich, wenn man sich als Angstpatient sonst eher wenig bewegt oder sogar noch aus Angst körperlich besonders geschont hat. Und auch dann ist eine Besserung noch keine Heilung. Zu PAs kommt es ja nicht, weil sich irgendwie zuviel Adrenalin ansammelt, sondern weil man auf irgend etwas mit Angst(Gedanken) reagiert. Die Gedanken lösen die Gefühle und die Hormonausschüttung aus...

Zitat von syrincs:
Gestern Abend hatte ich das Gefhül als ob gleich eine PA kommt,ich habe dan ruhig durch die Nase geatmet und hatte das gefühl ls ob Sie da dan weg geht.Kann das sein?
Das entscheidende Stichwort ist "ruhig". Durch die Nase zu atmen, kann insofern helfen, als man dann eher nicht hyperventiliert. Es geht darum, der möglicherweise aufkommenden Panik mit Gleichgültigkeit zu begegnen. Dann wird auf Dauer die Panik ausbleiben.

Liebe Grüße
Christina

08.12.2008 11:31 • #5




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