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Nach langem melde ich mich mal wieder...
Hatte vorhin seit langer Zeit wieder eine heftige Panikattacke, die ich nicht wirklich in den Griff bekomme. Mir ging es jetzt Monate lang so gut und ich konnte mit jeder drohenden Panik und Angst super umgehen. Selbst die letzten 2 Tage, als ich die ersten Arbeitsstunden in meinem neuen und ersten richtigen Job erfolgreich gemeistert habe, konnte ich mich auf alles neue sehr gut einlassen.
Aber als ich vorhin in der Stadt war, überkam es mich wie eine riesen Welle. Der Heimweg war die Hölle. Nun liege ich auf dem Sofa, bin allein zuhause, Kreislauf/Kopf scheint wieder auf mich zu hören ABER ich habe Angst, dass sobald ich aufstehe, alles wieder losgeht.
Es erschüttert mich sehr,dass ich nun einen Rückfall hatte und es nicht schaffen konnte, meine Panik in den Griff zu bekommen. Bin auch gerade sehr durcheinander....wie geht ihr mit Rückschlägen um? Bin gerade so traurig und enttäuscht von mir...
Sorry wenn ich das alles etwas verwirrend geschrieben habe

Liebe Grüße an euch alle

03.02.2018 15:53 • 04.02.2018 #1


4 Antworten ↓


Yvi23
Ich habe seit Mitte Dezember auch einen Rückschlag.
Kann da auch nicht so richtig mit umgehen.
Liege auch gerade auf dem Sofa und weiß nicht so recht wie ich mich ablenken soll.
Bin bis heute Nacht auch alleine zu Hause.
Was die Sache nicht besser macht. Im Gegenteil.

Ich finde allerdings nicht, dass du enttäuscht von dir sein solltest.
Denk mal an die schwierigen Dinge, die du schon geschafft hast.
Wichtig ist, man darf sich von den Rückschlägen nicht unterkriegen lassen.
Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan.

Wichtig finde ich auch eine Psychotherapie.

03.02.2018 16:48 • #2



Derber Rückschlag + Frage an euch

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Ehrlich gesagt empfand ich bis jetzt jede Psychotherapie als nicht hilfreich, manche sogar sinnlos.
War letztes Jahr in der Tagesklinik. Empfand dies als sehr lehr- und hilfreich.

Hoffe einfach dass es sich heute bessert im Lauf des Tages, vorallem wenn mein Partner gegen Mittag wieder heim kommt.
Bemerke immer wieder wie es mich mitnimmt wenn er mehrere Nächte weg ist. Bin ungern abhäbgig von anderen.

04.02.2018 09:54 • #3


Hallo

Sei nicht enttäuscht von Dir, kannst du versuchen deine Angst zuzulassen? Steh auf und nehme bewusst wahr was die Angst macht. Erlaube ihr das mit dir zu tun vor dem du dich so fürchtest. Zurückblickend ist nichts schlimmes passiert oder ? Sorry wenn ich da im dunklen tappe, ich kenne ja deine Vorgeschichte nicht. Bei mir ist es so dass es immer schlimmer wird wenn ich mich gegen die Dinge die die Angst bei mir auslöst wehre, wenn ich es zulasse hat es die Chance wieder zu gehen und ich halte es nicht fest.

Ich hoffe es hilft ein bisschen
Lg trauriger_Engel

04.02.2018 16:10 • x 1 #4


Kleeblatt125
Hallo

Auch ich habe seit Anfang des Jahres einen Rückfall. Denke ich zumindest. Ich hatte eine schwere Depression mit Angststörung. Ich bemerkte wieder viele Symptome während des Ausschleichens meines AD, so wie am Anfang meiner Erkrankung. Habe dann direkt totale Panik bekommen und konnte kaum mehr klar denken. Ich dachte an alle Pläne und meine Zukunft, und was ich eig noch alles zu tun habe in den nächsten Wochen/Monaten!

Allerdings bin ich jetzt wieder schrittweise hoch. Und sitze/liege das Ganze, Absetzerscheinungen und Nebenwirkungen erstmal grob aus. Übrigens wie ihr auch vom Sofa aus!

Liebe Grüße

Kleeblatt

04.02.2018 18:06 • #5




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