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Vor drei Monaten habe ich das letzte Mal Antideprissiva genommen... Ne Zeit lang ging es ganz gut und nun geht es mehr dreckiger denn je...

Symptome wie Bauchschmerzen, Probleme mit dem Magen Darm Trakt, Schwindel, schlimmer Haarausfall, Appettitlosigkeit, Rückenschmerzen, hier und da Wehwehchen, wacklig auf den Beinen, dieses Gefühl vom durchdrehen und die Nerven die total runter sind usw usw...

Der Wille ohne Anti klarzukommen ist noch da... die Kraft aber nicht mehr...

Ich weiß das das derzeitige familiäre Problem der Auslöser und die Ursache ist. Aber die Klärung ist noch in weiter Ferne.
Zu viel ist in den letzten wochen auf mich eingeprasselt was mich zum nachdenken bringt. Hinzu habe ich nun den letzten Menschen aus meiner ehemaligen Familie verloren... MEINE EIGENE MUTTER! ... die komplett am Rad dreht und bei der eine Sicherung durchgebrannt zu sein scheint. Ich dachte sie zu kennen... Dem Anschein nach hat sie mir aber 26 Jahre einen vorgespielt. Ich komme mir vor wie eine von ihr gemachte Marionette. So wie sie sie haben wollte. Ich kann mich nicht an das Passierte im Alter von 6 bis 13 Jahren erinnern. Das ist schlecht weil da wahrscheinlich die Ursachen für meine Erkrankungen liegen. Sie ist diejenige die sie mir beantworten könnte... KÖNNTE... denn sie tut es nicht. Das Wissen der Ursachen wäre meine 90%ige Heilung. Warum verdammt verhindert sie diese? Damit ich weiterhin schön nach ihrem Mund rede und so bin wie sie es will? Meine Mutter war mein Ein und Alles, wir waren unzertrennlich. Und durch die schei***** die sie in den letzten Wochen getan hat ist es nur noch das reinste Trümmerfeld...
... Ein minimaler Auszug aus meinen letzten 4 Wochen... den Rest wollt ihr besser nicht wissen... Nun ist aus einer ehemals grossen Familie nur noch eine kleine geblieben... Mein Mann+Kinder, mein Bruder und mein Dad...

Mir bleibt wohl nur noch ein Weg... morgen früh zu meiner Neurologin mit der Hoffnung dran zu kommen und mit ihr wegen Anti zu sprechen...

Auf diesem Weg möchte mich auch gleich mal bei meinem Therapeuten bedanken der mir eine sehr große Stütze ist und mir versucht zu helfen wo`s nur geht. DANKE

Und natürlich auch an alle die meinen Text gelesen haben. Es tat schon etwas gut einen kleinen Teil mal rauszulassen. DANKE

06.04.2011 21:05 • 07.04.2011 #1


11 Antworten ↓


Les unbedingt mal das Buch Mängelexemplar... Ich denke das wird dir helfen Aber ansonsten Kopf hoch, du packst das! Und was ist am AD so schlimm? Manche nehmen das ihr ganzes Leben lang und werden trotzdem steinalt! Ist doch besser als sich zu quälen... Darum handelt auch das Buch, deswege fänd ichs passend für dich.

LG

07.04.2011 09:45 • #2



Derber rückschlag. ich kapituliere :-( Anti comes back

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hey kopf hoch!!

sieh doch mal das was du alles hast! einen mann (also eine funktionierende partnerschaft), kinder (sowieso das größte glück), einen bruder und deinen vater!!

hier im forum wimmelt es von leuten, die niemanden haben!! meine eigene familie bessteht nach streiterein und terror nur noch aus mama, papa und einer oma, wobei das verhältnis untereinander sehr schwierig ist und noch dazu alle schon recht alt sind, also nicht mehr ewig da sein werden...

kannst du nicht kraft aus deiner familie schöpfen? unterstützt dich dein mann? weiß er bescheid?

glg

07.04.2011 10:07 • #3


Danke für eure Antworten!

Bin heut morgen heulend bei der Anmeldung meiner Neurologin zusammengesackt... nervenzusammenbruch... Kam sofort ins Behandlungszimmer... Trevilor 37,5mg einmal täglich und wenn alle stricke reissen diazepam niedrig dosiert... hinzu ruhe ruhe ruhe ruhe.
Hat mir auch für meinen mann eine bescheinigung ausgestellt das ich ihn bis ende nächster woche als haushaltshilfe brauche... dieser hat mich dann am tel zugeschi**** und ist arbeiten gefahren und wird auch weiterhin arbeiten fahren. nun hänge ich hier richtig in den seilen und weiß nicht mehr ein und aus... die kinder sind ja auch noch da und ich kann mich kaum auf den beinen halten...

Super Tipp mit dem Buch. Werde ich mir zulegen.

Nein... Leider nicht... Meine Ehe läuft schon lange Zeit nicht mehr richtig... WG würde das ganze glaub ich gut treffen.

Liebe Grüße

07.04.2011 11:09 • #4


vielleicht musst du dich aus familie/ehe befreien?

07.04.2011 11:19 • #5


... rehaantrag ist fertig beim hausarzt... wird schwer den durchzukriegen weil ich letztes jahr zur mutter kind kur war... hatte aber nix gebracht und war voll vorn A****

07.04.2011 11:24 • #6


Mir wurde von einer Reha abgeraten, weil es dort zu unpersönlich läuft. Wie wärs wenn du in eine Fachklinik gehst. Dafür brauchst du auch keinen Antrag zu stellen, das übernimmt die Krankenkasse und nicht der Rentenversicherungsträger. Dort wird individueller auf dein Problem eingegangen. Also googel mal nach Fachkrankenhäusern füe Psychiatrie und Psyhcotherapie!

LG Nase

07.04.2011 12:12 • #7


danke für den tipp.

Ich war 2007 schon in einer fachklinik und das hat mir gar nicht zugesagt. ich war mega enttäuscht. das einzigst positive war die einstellung aufs anti... ansonsten hatte die leider nix gebracht...

LG

07.04.2011 12:25 • #8


Dann würd ich mal eine andere probieren. Ich hab schon von Tageskliniken gehört wos nur Tanztherapie und Gruppensitzungen gab. Da wo ich jetzt hinkomme gibts mehr Angebote. Von Reiten bis Klettern. Und zweimal wöchentlich min Einzeltherapie. Probieren geht über studieren

07.04.2011 13:47 • #9


tanztherapie gabs da auch. sowie sft und angstbewältigungsgruppe (da wurde in zwei stunden ein problem von einer besprochen. und die gruppe hatte bestimmt 20 leute. drankommen also glückssache gewesen). War in rinteln in der burghofklinik...

Darf ich fragen wo du hinkommst? klettern und reiten würde mich ja interessieren

LG

07.04.2011 13:56 • #10


Hi,

das Problem hast Du doch bereits selbst erkannt, nämlich die enge Bindung zu Deiner Mutter. Die Ursachen, die sie Dir vorenthält sind zweitrangig. Wichtig ist, dass Du dieses Angekettet sein an sie auflöst. Mit einem guten Therapeuten ist das machbar.
Woher ich das weiß ? Es ging mir so ähnlich, ohne dass ich es wusste. In der Thera habe ich das mit meinem Psychiater zusammen herausgefunden. Und dann habe ich noch einen ähnlichen Fall wie bei Dir in meinem Bekanntenkreis. Die Tochter hat PA`s, je mehr die Mutter sich auf sie stürzt um ihr zu helfen, desto schlimmer wird es.
Mein Tip: Gesunde Beziehung zu Mami durch eine Thera aufbauen, sieht die Welt danach ganz anders aus

Janus

07.04.2011 14:19 • #11


danke für deinen Tipp Janus werde ich bestimmt machen wenn die Zeit gekommen ist. Zur zeit brauche ich einfach abstand von ihr und dem Stress.

07.04.2011 15:19 • #12



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