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Hallo zusammen,

ich muss mich wieder einmal ausheulen. Seit längerem geht es mir wirklich jeden Tag so richtig schlecht, beim kleinsten bisschen Stress bekomme ich einen sehr starken Blähbauch mit Druck in der Brust und Atemnot. Dazu kommt noch das ich fast nicht mehr schlafen kann, ständig schwitzige Hände habe und plötzlich ohne Grund habe ich das Gefühl komplett durchzudrehen und den Verstand zu verlieren.

Ich kann meinen Alltag fast nicht mehr bewältigen, da diese Beschwerden mich doch sehr einschränken. Meistens schaffe ich es mir klar zu machen das es nur Angstsymptome sind und dadurch bekomme ich wenigstens fast keine Attacken mehr. Seit langem mache ich nun eine Therapie und habe mein ganzes Leben umgekrempelt in der Hoffnung das es wenigstens ein kleines bisschen besser wird. Aber es klappt einfach nicht.

Langsam weiss ich einfach nicht mehr was ich tun soll, den ganzen Mist habe ich jetzt bereits 7 Jahre und das einzige was sich geändert hat ist das aus Panikattacken eine chronische Angst geworden ist. Meine Psychologin meinte das mir die Angst etwas gibt, wie eine Art Sinn in meinem Leben und das ich darum daran festhalte.
Für mich ist es sehr schwer zu verstehen was ich ändern muss, damit ich nicht mehr jeden Tag so starke Beschwerden habe.

Das einzige was ein wenig hilft ist im Forum zu lesen und zu wissen das man nicht alleine ist. Auch wenn es die Therapeutin nicht gerne hört.

Ich hoffe das es irgendwann wieder etwas besser wird.

25.02.2013 17:09 • 25.02.2013 #1


4 Antworten ↓


Die Therapeuten haben auch leicht reden. Kann dich verstehn. Ist doch klar, dass es sich irgendwann chronifiziert. Hast du denn Darmprobleme mal ausschließen lassen wegen diesem Blähbauch?

25.02.2013 17:42 • #2



Den ganzen Tag starke Beschwerden

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Hallöchen, ich kann dich da sehr gut verstehen... Die angst vor der angst und das damit verbundene aushalten der ganzen symptome ist auch für mich unerträglich und belastender als ne pa an sich. Wichtig ist schauen, warum wir an dieser angst festhalten. Was gibt sie uns die angst, dass wir sie nicht loslassen wollen/können... Und natürlich... Welche gefühle stehen dahinter... Welche gefühle übersehen wir in uns, dass die angst ihren platz ein genommen hat. Etwas ganz entscheidendes ist ja auch der fakt, dass da wo liebe ist niemals angst sein kann. Diese beiden gefühle können nie parallel auftauchen... Das wiederum sagt uns, das verloren gegangene vertrauen in uns, unseren körper und umwelt wiederzufinden... Angst ist letztlich nur ein gefühl, deren symptome natürlich von emenzer kraft sind, dass sie es schafft uns jeglicher lebensqualität zu berauben... Gehe in dich, akzeptiere die angst und nehme sie an, als ein teil von dir. Erst wenn wir bereit sind, uns nicht mehr dagegen zu wehren sondern sie als freund zu sehen, wird die angst an macht verlieren... Solange wir aber kämpfen haben wir keine chance... Alles gute:-)

25.02.2013 17:57 • #3


Hallo,gönne dir Ruhe und Entspannung


Alles Gute

25.02.2013 18:03 • #4


Vielen Dank für Eure antworten,

Also ausser einem Test auf irgendein Bakterium im Darm wurde nichts abgeklärt, da der Arzt davon überzeugt ist das es psychisch ist. Aber ich denke auch das es Psychisch ist, da es meistens dann auftritt wenn ich Stress habe oder mich unwohl fühle usw.

Die einzigen Gründe warum mir die Angst (wichtig) ist, wäre das ich nur schwer alleine sein kann und dann die Angst unbewusst oder auch nicht dazu nutze das z.b die Partnerin bei mir ist. Und ich bekomme durch die Angst Aufmerksamkeit z.b durch Bekannte, Ärzte usw. Das wäre jetzt das einzige was mir einfällt.

25.02.2013 18:36 • #5




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Dr. Reinhard Pichler