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Guten Abend,
Ich bin frisch hier angemeldet, bin 26 und wollte mal nachfragen, ob es denn jemand gibt, der dieselben Probleme hat wie ich.
Ich leide seit einiger Zeit unhnterbrochen fast den ganzen Tag an vielen körperlichen Symptome.
Manchmal auch in richtige Panikattacken ausbrechend, aber oft auch einfach nur unter ständiger Symptomatik. Außer wenn ich schlafe. Da ist meist alles gut.
Ich bin Krankenschwester von Beruf. Das macht es glaub nur noch schlimmer das ich bei jedem Symptom an schlimme oder akute Dinge denke.
Denke oft ich sterbe und ich überleb das nicht.
Den ganzen Tag über wechselnde Beschwerden wie Schwindel. Schweissausbrüche. Brustdruck. Schlecht Luft bekommen. Mal massive Übelkeit ohne erbrechen. Schwanken. Sehstörungen. Hals geht zu. Wattegefühl. Schneller Puls. In Öffentlichkeit oft massiver Schwindel, nicht wirklich da zu sein. Schlecht sehen. Gleich umzufallen.
Habe total chronische Rückenschmerzen vor allem im BWS Bereich. Könnte alle zwei Wochen zm einrenken und es würde einige Male knacksen.
Und und und....
Habe das alles auch Zuhause. Nur wenn ich vor die Tür gehe ist alles schlimmer.
Gehe nur noch selten schöne Dinge unternehmen. Schaue immer, ob ein Krankenhaus in der Nähe ist usw.

Gibt es denn jemanden der sowas auch sooo viel am Tag hat?

Wuerde mich über alle Nachrichten sehr freuen.
Glaub wenn man denkt man ist nichtt der einzige man doch noch irgendwie eine Chance mehr sieht

30.03.2016 21:14 • 31.03.2016 #1


12 Antworten ↓


Liebe Angsthäsin.
Erst einmal herzlich willkommen. Hier gibt es mit Sicherheit ganz viele, die deine Symptome auch haben. Ich bin eine davon. Du bist definitiv nicht alleine.
Ich finde es interessant, dass du als Krankenschwester so etwas auch hast. Ich fühle mich immer sicher, wenn mich eine Krankenschwester beruhigt. Ich denke immer, die Krankenschwestern wissen genau, dass man nichts hat und kennen die Symptome. Aber das kann wohl auch nach hinten losgehen, wenn man so viele Krankheiten kennt.
Ich habe manchmal auch 80 % des Tages irgendwelche wechselnden Symptome. Gerade das zeigt mir eigentlich, dass ich wohl wirklich nur psychische Probleme habe. Dann keine Krankheit wechselt so oft und man hat nicht zig Krankheiten am Tag.
Ich hoffe sehr, dass dir der Austausch mit gleichgesinnten hier etwas helfen kann.

30.03.2016 21:20 • #2



Ganzen Tag Symptomleiden

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Danke Molly für dein Schreiben.
Wie du sagst, es kann auch nach hinten losgehen. Und sogar vielleicht noch schlimmer sein.
Weil mich kann so leicht kein Arzt oder Krankenschwester beruhigen. Weil ich eben die Symptome und so weiter der Krankheiten genau kenne. Und schon eeeinige schlimme Sachsn gesehen habe. Auch in jungen Jahren.
Bei mir geht es auch mal um sonstige Krankheiten. Aber am meisten um akute bedrohliche Lebenssitutationen die innerhalb Minuten lebensrettende Maßnahmen bräuchten.

30.03.2016 21:27 • #3


Das kenne ich nur zu gut. Ich lebe alleine und je älter ich werde, desto mehr Angst habe ich, dass irgendwelche Krankheiten kommen könnten.

30.03.2016 21:41 • #4


Nimmst du denn Medikamente oder machst du eine Therapie ? Wie lange hast du das schon ? Wie bewältigst du deinen Alltag ?

30.03.2016 21:49 • #5


Mandy92
Hallo Angsthase2401,
Auch ich gehöre dazu,hauptsächlich habe ich den ganzen Tag über Benommenheit bzw Schwindel,ziehen in der Brust und immer wieder so ein Ziehen im Kopf,dadurch das ich das ständig habe denke ich drüber nach ob die Symptome doch einen ernsten Hintergrund haben und nicht nur auf die Psyche zurückzuführen sind.
Ich beschäftige mich dann leider so sehr damit das ich wieder wahnsinnige Ängste bekomme und wieder Panik schiebe.
Ich versuche mich dann bestmöglich abzulenken damit es nicht völlig ausartet,manchmal klappt es manchmal leider nicht.

Du bist also nicht alleine

Lg
Mandy92

30.03.2016 22:50 • #6


Ohje.
Ja ist bei mir genauso

30.03.2016 22:54 • #7


Surreal
Kenne ich. Und dann beschäftigt man sich die ganze Zeit mit den Symptomen und kann sich nicht auf die eigentlichen Arbeiten konzentrieren.
Und ganz schlimm ist das Internet und Google, ich versuche mir jetzt schon immer zu verbieten nach Krankheiten oder Symptomen zu googlen. Aber klappt noch nicht so richtig.

Ich glaub in einem Krankenhaus könnte ich gar nicht arbeiten. Respekt dafür!

30.03.2016 22:59 • #8


Das ist ja das schlimme. Ich brauch kein google pder internet. Ich habe darin mein staatsexamen. Und das ziemlich gut. Ist mega mies. Man muesste also mein gehorn austauschen.
Arbeite mittlerweile in ner praxis weil ich das im krankenhaus echt nicht mehr konnte. Alles auf mich bezogen und die adrenalinfälle nict mehr verlraftet. Wobei ich mich dort ja eig am sichersten fuenlen muesste weil wenn ich wirklich umfallen wuerde haette ich dort die beste hilfe

30.03.2016 23:09 • #9


@Angsthase2401 Medikamente nehme ich keine. Dafür habe ich viel zu viel Angst vor Nebenwirkungen. Ich habe aber jetzt eine Therapie angefangen. Am Freitag ist mein dritter Termin. Ich hoffe, dass der Psychotherapeut mir helfen kann.

30.03.2016 23:17 • #10


Ja so geht es mir auch mit den medikamenten.
Hast du denn eine idee oder ahnung, wieso das in dein leben gekommen ist ? Kannst du es dir erklaeren?
Wie bewältigst du deinen alltag?
@Molly69

30.03.2016 23:25 • #11


Mein Therapeut meint, es gibt StressAuslöser, die das hervorgerufen haben. Diese StressAuslöser wollen wir jetzt zusammen suchen. Ich habe schon so einige Ideen, was da zusammengekommen sein kann. Eigentlich mehr aktuelle Dinge. Vielleicht ist ja auch tatsächlich irgendetwas aus der Kindheit schuld. Wobei ich das eher nicht glaube, weil die Panikattacken erst vor einem Jahr aufgetaucht sind. Und da gibt es schon bestimmte Dinge, die mich stören seit der Zeit. Gespannt bin ich nur, wie er die Panikattacken bekämpfen möchte, wenn wir die Stressauslöser kennen. Denn diese Auslöser kann man ja nicht unbedingt ändern. Man kann vielleicht nur die Einstellung zu Ihnen ändern. Oder man kann versuchen zu schaffen, dass sie einem nicht mehr so viel Stress bereiten.

Meinen Alltag bewältigt ich eigentlich ziemlich normal. Ich bin Single ohne Kinder. Lebe alleine, was manchmal nicht einfach ist. Und was zum Beispiel auch eventuell ein Stressauslöser ist. Je älter ich werde, umso mehr habe ich Angst, dass mir etwas passieren könnte und mich zu Hause niemand findet. Ansonsten habe ich einen Job mit einer 40 Stundenwoche. Wenn ich in der Arbeit bin, geht es mir eigentlich relativ gut. Da bin ich abgelenkt und unter Leuten. Meine engste Arbeitskollegin weiß auch von meinen Panikattacken. Mein direkter Chef auch, auch das hilft.
Dann bin ich außer dem semiprofessionelle Sängerin. Das heißt, ich stehe ab und zu auf der Bühne auf Hochzeiten, Betriebsfeiern, Geburtstagen und so weiter. Und auf der Bühne beim Singen geht es mir auch gut. Zudem habe ich einen lieben Musiker, der mit zu Seite steht. Das ganze mache ich schon seit fast 20 Jahren.

30.03.2016 23:47 • #12


Hallo,

Also ich muss sagen das was du hast kommt mir doch sehr bekannt vor mir ist auch seit nem Monat ungefähr andauernd Schwindelig fühle mich auch andauern so als wenn ich nicht so richtig da bin mache mir den ganzen Tag sorgen gleich nen Schlaganfall zu kriegen oder nie Herz Infarkt es ist echt richtig schlimm zurzeit. Ich hab bisschen im Internet mal Rum geguckt und bin da auf was interessantes gestoßen was wieso du diese Symptome haben könntest, und zwar gibt es nen so genannten Atlas Wirbel der Sitz direkt unter dem Kopf und sorgt dafür das man sein Kopf nach vorne und nach hinten kippen kann. So und wenn der nicht richtig sitzt sondern verschoben ist nach links oder nach rechts kann das solche symptome hervorrufen. Das Problem ist nur das viele Ärzte garnicht auf den atlas wirbel untersuchen on der eine Fehlstellung hat ich hab morgen nen Termin beim Orthopäden und werde das da mal ansprechen wenn der nicht selber drauf kommt. Ich hoffe es wird bald besser wünsche dir gute Besserung.

31.03.2016 00:08 • #13



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