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Pummel77

Pummel77

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Ein liebes HALLO an alle!

Ich bin "ganz frisch" hier und finde es super, dass es so tolle Seiten gibt.
Vielleicht hat jemand hier einen Tipp für mich, wie ich an die Ursache meiner von Kleinkind an bestehenden Angstzustände, Panikattacken und Depressionen komme.
Zur Info- ich bin 42, weiblich und habe bereits diverse Therapieangebote, die es gibt, mehrfach gemacht und war auch in der Klinik schon öfter. Leider kommt niemand an die Ursache von meinen Ängsten. Da ich ständig vor allem Nachts mit Angst hochschrecke und kaum schlafen kann, kommen phasenweise teils starke Depressionen hinzu.
Auch Hypnose hat leider nicht geklappt, da ich währenddessen direkt bevor man bei "0" ist Panikattacken bekomme.
Man sagte mir nun in der Klinik, ich müsse damit leben. Aber ich habe immer noch die kleine Hoffnung in mir, dass ich es "auflösen" kann und vielleicht einmal angstfreier sein kann.
Hätte vielleicht jemand hier einen Ratschlag? Vielen Dank für eure Zeit.

03.09.2019 11:08 • 05.09.2019 #1


21 Antworten ↓


Lottaluft

Lottaluft


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Hej
Welche therapieformen hast du bis jetzt wahrgenommen ?

03.09.2019 11:26 • #2


Anuschka1102

Anuschka1102


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Zitat von Pummel77:
Ein liebes HALLO an alle! Ich bin "ganz frisch" hier und finde es super, dass es so tolle Seiten gibt. Vielleicht hat jemand hier einen Tipp für mich, wie ich an die Ursache meiner von Kleinkind an bestehenden Angstzustände, Panikattacken und Depressionen komme. Zur Info- ich bin 42, weiblich und habe bereits diverse Therapieangebote, die es gibt, mehrfach gemacht und war auch in der Klinik schon öfter. Leider kommt niemand an die Ursache von meinen Ängsten. Da ich ständig vor allem Nachts mit Angst hochschrecke und kaum schlafen kann, kommen phasenweise teils starke Depressionen hinzu. Auch Hypnose hat leider nicht geklappt, da ich währenddessen direkt bevor man bei "0" ist Panikattacken bekomme. Man sagte mir nun in der Klinik, ich müsse damit leben. Aber ich habe immer noch die kleine Hoffnung in mir, dass ich es "auflösen" kann und vielleicht einmal angstfreier sein kann. Hätte vielleicht jemand hier einen Ratschlag? Vielen Dank für eure Zeit.



Hallo
Es scheint so als ob du wirklich schon viel unternommen hast um dahinter zu kommen.
Es sieht aber so aus als ob dein unbewusstes nicht möchte das die Ursache an die Oberfläche kommt aus welchen Gründen auch immer.
Das bedeutet aber nicht das du nicht angstfrei leben kannst oder nicht therapierbar bist. Es ist nicht zwingend notwendig die Ursache zu erfahren um Erfolg zu haben. Versuch den Gedanken mit der Ursache einfach los lassen

03.09.2019 12:23 • x 2 #3


Pummel77

Pummel77


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Zitat von Lottaluft:
Hej Welche therapieformen hast du bis jetzt wahrgenommen ?


Gruppentherapien, Einzeltherapien, Psychotherapie, Psychoanalyse, Verhaltenstherapie, Musiktherapie, Psychodrama und mehrfache Klinikaufenthalte

03.09.2019 14:00 • #4


Trulla65

Trulla65


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Nimmst du Medikamente, wenn ich fragen darf, oder kommst du ohne aus ?

03.09.2019 14:08 • #5


Pummel77

Pummel77


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Zitat von Trulla65:
Nimmst du Medikamente, wenn ich fragen darf, oder kommst du ohne aus ?


Hallo!

Ich habe über die Jahrzehnte etliche Medikamente ausprobiert. Gegen Ängste, Depressionen und Beruhigungsmittel als Bedarf, zeitweise sogar Schlafmittel. Leider ging es mir auch damit kaum besser und zur Zeit nehme ich nichts mehr.
Unter Antidepressiva habe ich 30 kg zugenommen.

Lieber Gruß

03.09.2019 14:12 • #6


-Leeloo-

-Leeloo-


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Hallo, ich habe auch schon einige Therapien und Klinikaufenthalte hinter mir, aber mir erging es danach eigentlich nur schlechter statt besser. Mediation hat mir geholfen, zumindest keine Panikattacken mehr zu bekommen und innerlich etwas ruhiger zu werden.

03.09.2019 14:22 • x 2 #7


Pummel77

Pummel77


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Hallo Leeloo!

Vielen Dank für den Tipp- das habe ich tatsächlich noch nicht ausprobiert, werde es aber sehr bald versuchen. Ich weiß wohl, dass man es üben und auch regelmäßig machen sollte. Ein Versuch ist es allemal wert!

03.09.2019 15:53 • #8


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von Pummel77:
Gruppentherapien, Einzeltherapien, Psychotherapie, Psychoanalyse, Verhaltenstherapie, Musiktherapie, Psychodrama und mehrfache Klinikaufenthalte


Ud was ist mit Sport? Mir hilft regelmäßiger Ausdauersport sehr gut, vor allem für den Schlaf.

03.09.2019 16:44 • #9


-Leeloo-

-Leeloo-


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Zitat von Pummel77:
Hallo Leeloo! Vielen Dank für den Tipp- das habe ich tatsächlich noch nicht ausprobiert, werde es aber sehr bald versuchen. Ich weiß wohl, dass man es üben und auch regelmäßig machen sollte. Ein Versuch ist es allemal wert!


Ja, das stimmt, aber ich habe mir überhaupt keinen Druck gemacht. Habe am Anfang feste Tage eingeplant und jetzt klappt sie täglich. Habe auch mehrere gemacht und dann die Beste heraus gefunden. Jeder ist individuell.
LG -Leeloo-

03.09.2019 17:33 • #10


Pummel77

Pummel77


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Sport pusht mich eher muss ich sagen. Ich könnte mich aber tatsächlich noch mehr bewegen.
Nur eben am Abend nicht, da ich danach immer längere Zeit aufgekratzt bin.

03.09.2019 21:44 • #11


Saphirasorgen


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Hey ich kenne das Problem leider auch. Da du wahrscheinlich schon eine Verhaltenstherapie hattest kennst das mit der Konfrontation bestimmt. Mein Gedanke ist, dass du vielleicht wie ich zu viel machst und dich in den angstauslösenden Situationen zu dolle anstrengst. Daran kann es nämlich auch liegen. Am besten gehst du nicht mehr in die Situationen um dich da irgendwie durch zu kämpfen sondern du machst zu Hause ganz einfach einmal Affirmationsübungen. Löse dich von den Gedanken immer und überall dich durch kämpfen zu müssen und lasse die Angst zu. Sag dir selbst dass du diesen Angst Idioten in dir kennst (du weißt was ich meine ) und gönne dir Ruhe. Es klingt nämlich eher danach als ob du Ruhe brauchst und dass ein Trauma vielleicht dahinter steckt. Nicht immer müssen wir die Traumata bis ins Detail wissen. Du kannst also entspannen und durch atmen. Was mir geholfen hat sind auch Mass.. Zum einen machst du eine Therapie gegen eventuelle Ängste vor anderen und zum anderen tust du dir was gutes. Sei aber geduldig. Die erste Mass. kann weh tun und du könntest erst ab der 5 Mass. den gewünschten Erfolg haben. Sprich mal mit deinem Hausarzt:)

03.09.2019 22:01 • x 2 #12


Pummel77

Pummel77


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Entspannen und durchatmen klingt irgendwie sehr gut

03.09.2019 22:09 • #13


Saphirasorgen


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Zitat von Pummel77:
Entspannen und durchatmen klingt irgendwie sehr gut


Na siehst es gibt auch viele Rücken und Nackenmassagen für um die 30 Euro bei Physiotherapien. Das geht finanziell noch und du kannst bevor du da mit Rezept rein gehst erstmal einen Eindruck gewinnen. Glaub mir dir wird es besser gehen je länger du das machst und es ist bei uns Angstpatienten wirklich eine Art Therapie:)

03.09.2019 22:16 • #14


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von Pummel77:
Sport pusht mich eher muss ich sagen. Ich könnte mich aber tatsächlich noch mehr bewegen. Nur eben am Abend nicht, da ich danach immer längere Zeit aufgekratzt bin.

Um Gottes Willen, Sport nicht am Abend, das putscht tatsächlich auf. Ich darf es nicht nach 15 Uhr machen, weil ich sehr lange brauche, um wieder runterzufahren.

04.09.2019 05:45 • x 1 #15


Pummel77

Pummel77


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Ich bedanke mich für die Mühe und die Zeit mir zu antworten. Ich werde einiges gern ausprobieren.

04.09.2019 06:10 • #16


Flame

Flame


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Hallo @Pummel77 ,

ich würde es nochmal mit einem Medikament probieren.
Ich selbst musste 10 Medikamente durchprobieren bis endlich eins effektiv anschlug.
War kein leichter Weg aber hat sich gelohnt.

Zugenommen hab ich dadurch leider auch erheblich aber es hat eben auch alles seinen Preis.
Dick sein ist nicht schön aber noch viel schlimmer sind Dauerangst plus Panikattacken,da kannst Du sicher auch ein Lied von singen...

04.09.2019 09:18 • x 1 #17


Lunaa

Lunaa


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@Flame
Welches Medikament nimmst du aktuell?

04.09.2019 18:51 • #18


Pummel77

Pummel77


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Ich nehme keine Medikamente mehr. Hab einige ausprobiert und nicht vertragen oder ich war komplett ausgenockt. Von einem Antidepressivum habe ich extrem zugenommen.
Zudem kommt mittlerweile eine Medikamentenphobie gegen noch nie genommene Medikamente, da meine Mutter wahrscheinlich an Medikamentennebenwirkungen verstorben ist.
Neue Medikamente bekomme ich nicht herunter, bzw. muss mich nach deren Einnahme übergeben.

04.09.2019 19:53 • x 1 #19


Flame

Flame


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@Pummel77

Das ist schade mit den Medikamenten.

Saphirasorgen hat Affirmationsübungen vorgeschlagen,die helfen auch immer ganz gut.

Ich habe auch eine Atemübung:
1.Einatmen und während des Einatmens sagt man sich: Ich lasse die Angst"
2. Ausatmen und beim Ausatmen sagt man sich: "los".

Verstärken kann man die Übung noch,indem man bei Schritt eins die Arme hoch nimmt und bei Schritt 2 wieder herunter.

Ich persönlich habe auch gute Erfahrungen mit Autogenem Training gemacht,das ist eine Form der Selbsthypnose.
Zum Erlernen bietet es sich an,einen Kurs zu machen: die Krankenkasse übernimmt den Grossteil der Kosten,so dass man einen maximalen Eigenanteil von 30-40 Euro hat.

Dann gibt es noch das "EFT",kannst es mal googeln,es ist eine Klopftechnik,mit der man sich beruhigen kann.

05.09.2019 05:52 • x 1 #20




Dr. Christina Wiesemann

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