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choco95
Ich bin 19 Jahre alt und mein Leben ist seit über einem halben Jahr nicht mehr so wie es mal war.
So wie es Ärzte sagen leide ich wohl auch an ^^Panikattacken, Angstzuständen und Phobien^^
Was natürlich ein seelisch kranker nicht einsehen kann.
Ich bin Ende Februar dieses Jahres vom Elternhaus abgehauen weil es dort nur noch Stress gab.
Wurde bei meinem Freund aufgenommen, der sich immer gut um mich kümmert und trotz meiner Erkrankung zu mir hält und mich unterstützt.
Mittlerweile ist alles gut mit der Familie.
Ich bin jetzt verheiratet und habe vor einem Monat ungefähr erfahren, dass ich schwanger bin.
Ich bin seit über 2 Jahren mit meinem Mann zusammen und eigentlich ist alles super bis auf diese Angstzustände.
Mein Leben früher war sehr schlimm aber ich hab nie aufgegeben habe mich irgendwie immer sofort aufgemuntert.
Ich hatte Träume an denen ich festgehalten habe.
Sie sind der Grund dass ich damals nicht zu weit gegangen bin.
Habe mich damals auch selbst verletzt.
Ich wurde damals immer nur ausgestoßen, weil ich kein aufgeschlossenes Buch war und es immer noch nicht bin.
Ich war schüchtern und konnte nix aber ich habe was aus mir machen können zumindestens viel Erfahrung sammeln in dem Beruf wo ich jahrelang mal gearbeitet habe. Ich habe in einem Altenheim gearbeitet mit 16 habe ich angefangen nach der schule dort ein Freiwilliges soziales Jahr zu machen.
Habe dort ein tolles Zeugnis bekommen.
Ich wollte meine Ausbildung fort dann anfangen aber war mit 17 zu jung.
Ich durfte dann dort als Helferin arbeiten aber tat nicht die aufgaben einer Helferin sondern einer Examinierten Fachkraft!
Ich war zwar kaputt aber das hat man mir nie angesehen und man hat mich immer mehr machen lassen.
Mir machte das nichts aus weil ich diese Arbeit geliebt habe.
Für mich war das keine Arbeit mehr sondern Freizeit.
Kurz bevor ich dann 18 geworden bin durfte ich die Ausbildung dort anfangen nach 2 Monaten in der schule wurde ich dort wieder so fertig gemacht dass ich mich kaum noch konzentrieren konnte und dann mit zerrissenen Kleidungen nach hause gekommen bin.
Ab da konnte ich wieder nicht.
Und lag Zuhause im bett.
Dann haben die Chefs mich zur Rede gestellt und meinten dass es so nicht weiter geht mit mir und haben mich trotz jahrelanger Arbeit rausgeschmissen plus Hausverbot . So unverschämt und undankbar dachte ich mir.
Ja ein halbes Jahr später habe ich ein sehr traumatischen Unfall erlebt.
Aber hab das schnell überwunden.
Dachte ich zumindestens.
Nach einem weiteren halben jahr habe ich eine Ausbildungsstelle bekommen wieder in dem selben Bereich also Altenpflege.
Hab diesmal gedacht ich schaff das.
Die Ausbildung fing dieses Jahr im April an.
Kurz davor als 1 1/2 Monaten vorher bin ich ja zu meinem Freund (jetzigen Mann) gezogen.
So und 4 tage vorher habe ich eine heftige Attacke bekommen mein Herz hat aufeinmal so komisch geschlagen dass ich plötzlich aufgeschreckt bin.
Und dann hab ich schnell geatmet war total ängstlich habe gedacht ich sterbe gleich mein freund hat dann ein Krankenwagen angerufen und dann wurde ich ins Krankenhaus gefahren.
Dort wurden Untersuchungen gemacht und es war nichts. Nur dass es PSYCHISCH ist.
So ab da war ich unter Daueranspannung und hatte nur noch angst.
Das ganze wiederholte sich dann noch weitere 4 mal mit Krankenhaus und so.
Nie war irgendwas. Schilddrüse ist in Ordnung. Belastungs Ekg wurde gemacht Langzeit EKG auch.
Es war nie irgendwo was zu sehen.
Ich habe das Gefühl nie richtig Luft zu bekommen.
Wenn ich dann total abgelenkt bin dann kriege ich es ganz selten hin dass ich das nicht habe.
Wenn ich keine Atemnot habe, dann habe ich am hals so eine Art Verspannung oder Verkrampfung sodass ich manchmal das Gefühl habe zu ersticken.
Ich schlucke dann die ganze zeit meine spucke runter dass ich später dann einen trockenen Mund habe.
Eine Therapie habe ich angefangen vor ca. 3 Monaten.
Aber die Therapeutin meint auch dass es psychisch ist.
Es macht mich total fertig.
Vorallem ich versteh das nicht.
Die Leute die sowas wie ich haben die beschreiben dass sie nicht unter Leute können.
Ich dagegen muss unter Leute ansonsten werde ich noch verrückter.
Obwohl ich früher es nie gemocht habe unter Leute zu gehen kann ich heute nicht ohne Menschen.
Es geht nie ganz weg. Meine Therapeutin sagt es hat was mit meiner Vergangenheit zu tun. Aber Wiegesagt ich konnte schnell über meine Probleme wegsehen. Keine Ahnung mehr.
Ich hab schon bald Medizin und Psychologie studiert durch ständiges grübeln und so.
Ich frage mich warum ausgerechnet ich das habe wenn es schon Psychisch ist.
Ich möchte mit gleichgesinnten mich anfreunden und mich austauschen über die Probleme.
Habe mir Beiträge auf dieser Seite oft durchgelesen und mich beschlossen auch hier anzumelden.

Sehr lang geworden der Text aber ich musste einfach alles mal rauslassen.

08.12.2014 18:23 • 02.03.2016 #1


14 Antworten ↓


Icefalki
Hallo chocco,

Du hast recht, ich wollte dir schon öfters Antworten, aber irgendwie hat es nicht so geklappt. Also wenn ich es richtig verstanden habe, geht es darum, dass du jetzt unter Menschen musst, d.h. Du kannst nicht mehr alleine sein. Nimmst du medis und was ich nicht verstehen, warum hast du Hausverbot erteilt bekommen.
Das würde mich interessieren

08.12.2014 18:35 • x 1 #2



Bekomme hier Nie Antworten :(

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Hallo liebe Chocco,

als ich mir Deine Zeilen so durchgelesen habe, dachte ich mir nur - meine Güte. Was hast Du Dir denn für eine Arbeit gesucht. Das war mein erster Gedanke gewesen. Wie ich darauf komme? Ganz einfach.

Ich denke, dass die Altenpflege für Deine seelische Verfassung nicht der richtige Beruf bist. Es ist nicht nur eine sehr körperliche, sondern auch eine sehr starke seelische Kraft nötig um diesen Beruf wirklich durchstehen zu können. Deine Seele reagiert mit Panikattacken - gehe mal mit Deiner Therapeutin in Richtung "was will ich beruflich wirklich machen".
Ist es das, was ich wirklich, ganz ehrlich machen will. Ich denke das wäre mal der Ansatz, wo Du Dich damit auseinandersetzen sollst.

Es gibt genug Berufe, wo Du mit Menschen zu tun haben kannst - denn so wie Du mir hier rüberkommst, scheinst Du sehr kommunikativ zu sein.

Ich habe Dir einen kleinen Schubs gegeben, gehen mußt Du den Weg natürlich alleine.

LG
Mary45

08.12.2014 18:44 • x 1 #3


choco95
Also es geht allgemein darum dass ich einfach nicht mehr weiß was ich tun soll ich habe den ganzen Tag über Todesangst.
Ich denke immer an den Tod.
Seit dem ich diese Störung habe bin ich einfach nicht mehr so wie ich mal war.
Ich habe zwar damals viel über mein Leben gemeckert aber wenn ich heute darüber nachdenke will ich lieber mein Leben wieder zurück als mit den Beschwerden zu leben.
Ich hab alle Krankenhäuser durch.
Ich habe so das Gefühl nicht durchatmen zu können.
Hab iwo mal da mal hier ein zucken und denk sofort es ist was schlimmes.
Ich habe Medikamente mal genommen aber das waren Promethazin die musste ich absetzen weil ich schwanger bin.
Warum ich Hausverbot bekommen habe weiß ich selber nicht. Nach jahrelanger Arbeit. Wahrscheinlich weil ich psychisch am ende bin

08.12.2014 18:55 • #4


Icefalki
Du bist schwanger, im wievielten Monat? Hast du eine Partner, der zu dir steht?

08.12.2014 18:58 • #5


Kuntergrau
Zitat:
Ich habe so das Gefühl nicht durchatmen zu können.

Sowas kommt auch ganz einfach von zu viel Stress. Ich hab da auch manchmal das Gefühl, als würde ein Elefant auf meiner Brust sitzen.

Dazu noch die Schwangerschaft. Da gibt es bestimmt Veränderungen im Körper und der Psyche, die ich als Mann nichtmal erahnen kann

08.12.2014 19:09 • x 1 #6


choco95
Es stand im Text drin.
Ich bin verheiratet und mein Mann ist immer bei mir nur dieses Gefühl macht mich fertig.
Seit fast einer Woche hab ich das Gefühl kurz vorm sterben zu sein ich kann kaum noch gähnen oder durchatmen.
Ich bin mitte 2. Monat

08.12.2014 19:16 • #7


choco95
Ich hab meinen Beruf geliebt hatte nie Probleme darin.
Es hat mich sogar aufgemuntert wenn es.Mal Stress gab.
Aber da ich mittlerweile sowieso arbeitslos bin ist das ne unwichtige sache

08.12.2014 19:19 • #8


mathilda03
Zitat von choco95:
Es stand im Text drin.
Ich bin verheiratet und mein Mann ist immer bei mir nur dieses Gefühl macht mich fertig.
Seit fast einer Woche hab ich das Gefühl kurz vorm sterben zu sein ich kann kaum noch gähnen oder durchatmen.
Ich bin mitte 2. Monat

aber nicht böse aber wieso bist du schwanger geworden wo du selbst nicht klar kommst und keine verantwortung für dich tragen kann und dann ein kind?denke war keine gute idee nicht böse gemeint nur man selbst muss erstmal klar kommen um dann ein neues kapitel anzufangen.....und dein körper ist auch unsicher deswegen geht es dir auch nicht gut.... und dein mann unterstützt er dich wenigstens?seid ihr aufgehoben?

08.12.2014 19:21 • x 1 #9


choco95
Wir wollten unbedingt ein Kind haben weil ich gedacht habe dadurch würde Freude kommen und alles würde sich bessern.
Nur es ist das erste mal seit einer Woche so schlimm wie noch nie.
Mein Mann ist immer 24h bei mir

08.12.2014 19:24 • #10


Icefalki
In der Schwangerschaft verändert sich der Körper. Hormone tun das übrige. Wenn es dir schlecht geht, dann schaue dir die fötusbilder an, und denke an dein Kind. Jetzt ist es so groß und dann sieht es so aus. Beschäftige dich mit dem wichtigsten das es gibt, nämlich Mama zu werden.

Lese gerade, was du geschrieben hast, du dachtest, dadurch würde Freude kommen.
Die kommt schon noch, aber jetzt hast du halt ein bisschen Stress, und deine Erwartungen haben sich nicht erfüllt, also noch mehr Stress.

Lasse dir Zeit, genieße es doch, schwanger zu sein. Dein Mann ist da, also,kann nix passieren. Weg mit den schlechten Gedanken, konzentriere dich auf das neue Leben, das in dir wächst.

08.12.2014 19:30 • #11


mathilda03
Zitat von choco95:
Wir wollten unbedingt ein Kind haben weil ich gedacht habe dadurch würde Freude kommen und alles würde sich bessern.
Nur es ist das erste mal seit einer Woche so schlimm wie noch nie.
Mein Mann ist immer 24h bei mir

sorrryyyy total naiv...denk an das kind panik kann sich auch aufs kind ubertragen willst du ds verantworten?find es sehr traurig...man muss doch selbst klar kommen bevor man verantwortung über ein kleines wesen annimmt

11.12.2014 18:20 • #12


AspieEve
Ich finde es schlimm was manche so von euch geben, ich kann sie voll und ganz nachempfinden. Jetzt redet ihr doch kein schlechtes gewissen ein was soll das, meint ihr es wird dadurch besser? Ich glaube fest an Sie. Sie wird eine gute Mutter und wird warscheinlich alles geben damit das kind gesund und glücklich ist . Ich bin Autistin und Panik und Ängste sind meine Ständigen begleiter und haben eine Freundschaft mit meiner Behinderung geschlossen ich muss damit Leben, ich bin auch mutter von einer Tochter. Ich weiss es ist schwer, aber du wirst es schaffen mit allen deiner unterstützung der familie, deinem Mann. Und ich vespreche dir, du wirst sehen wie deine Angst Schrumpfen wird. Und wenn es dir sehr schlecht geht, bitte nimm hilfe an, du hast ein guten mann du wirst es schaffen und dein angst wird schrumpfen. Ich hatter in meiner Schwangerschaft auch mit panikatacken zu kämpfen, war dann mitte der schwangerschaft wegen NIeren Becken entzündung im krankenhaus wo ich mich auch erholt habe. Mein kind ist dabei nichts zu schaden gekommen, weil man ja so viel anthibiotika. eingeflösst bekommt . Durch meine behinderung bin ich gehindert meinem kind emotionen zu enterpretieren was somit heisst, ich habe kein gesichtsausdruck, das einzige was ich kann ist lächeln hehe, aber ich versuche mit aller kraft ihr ein schönes leben zu bereiten, lass dich nicht von manchen kommentaren zu boden stampfen, Was du dieses jahr erlebt hast macht dich zu einem stärkeren Menschen meine Liebe

Ich hoffer du konnsest mit folgen

02.03.2016 09:27 • #13


mathilda03
Zitat von choco95:
Wir wollten unbedingt ein Kind haben weil ich gedacht habe dadurch würde Freude kommen und alles würde sich bessern.
Nur es ist das erste mal seit einer Woche so schlimm wie noch nie.
Mein Mann ist immer 24h bei mir



mhm sorry aber es tut mir richtig leid um euch das es so ist ja ich kann dich ja auch verstehen das du so gedacht hast erst recht wenn dein elternhaus nicht grad so super ist aber jetzt musst du verantwortung übernehmen für euer neues leben und denk jetzt nur mal an euch und eure zukunft im hier und jetzt und versuch dich abzulenken hast doch ein wunder mach es damit den das ist das beste du machst zuviel kopfgef...und das ist das schlimmste dann kommt noch viel mit deinem selbstwertgefühl dazu und mn muss halt immer darn arbeiten und glaub mir das sag ich nicht leicht....ängste werden unsere leben lang unser begleiter sein aber man sollte es nicht nur negativ sehn eher als security der übertreibt ......

02.03.2016 11:37 • #14


tinschti
Warum hat es gerade Dich und millionen andere Menschen erwischt. Darauf gibt es wohl keine Antwort. Ich habe mich am Anfang immer gefragt, warum gibt es sowas überhaupt? Ein Mensch soll doch das eine Leben was er hat genießen können. Mit all diesen Fragen kommst Du nicht weiter, Sie ziehen Dich nur noch weiter runter und es entsteht Selbstmitleid, was Dich noch weiter runterzieht.

Wie ich lese, hast Du ein intaktes Umfeld, Menschen die zu Dir stehen und für Dich da sind. Hallo, das ist so viel wert. Du bist schwanger, ein kleiner Mensch wächst in Dir heran. Ich habe mich in meinen Schwangerschaften nie wohler gefühlt. Ich hätte immer schwanger sein können.
Du kommst aus der Altenpflege, das heißt, du kannst Verantwortung übernehmen. Hut ab vor all denen, die sich für die Altenpflege entscheiden. Du liebst Deinen Job, kannst also mit Tod und Zerfall umgehen. Für mich bedeutet das, Du bist eine starke Persönlichkeit, denn Du schreibst, dass es nicht der Job ansich war, der Dich krank gemacht hat.
In ein paar Monaten kommt eine völlig neue Aufgabe auf Dich zu, mit viel Verantwortung. Du wirst es mit Bravour meistern.

Das nicht Atmen können wird ein Symptom Deiner Ängste sein. Viele haben dieses unangenehme Gefühl und machen den Fehler anstatt ruhig in den Bauch zu Atmen nur in den Brustkorb. Es ist ein Lernprozess, doch versuche täglich, ganz in Ruhe die Bauchatmung zu lernen.

Alles Gute für Dich..............Du schaffst es

02.03.2016 12:37 • x 1 #15



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