Pfeil rechts

Hallo zusammen,
habe mal wieder diese verdammte Angst vor der Angst. Die letzte Zeit habe ich wieder vermehrt PA's und weiss einfach nicht warum das nicht einfach aufhört. Von morgens bis abends drehen sich die ganzen Gedanken immer nur um diese Angst. Habe das Gedfühl das sich bei mir im Kopf nichts mehr anderes abspielt. Selbst Ablenkungen helfen nicht mehr!
Weiss nicht mehr weiter. Soll Ende Oktober in eine stat. Reha in die Gelderl.Klinik hoffe das man mir dort helfen kann!

Gruss
Ben

06.10.2011 12:38 • 09.10.2011 #1


22 Antworten ↓


ich kenne das auch. Im Kopf spielen sich immer Horrorszenarien ab bzw. immer diese negativen Gedanken, was alles sein könnte.

Aber man sollte sich der Angst stellen und man vermittelt seinen Gehirn das es gar nicht so schlimm ist.

Bei mir gibts aber auch höhen und tiefen.

06.10.2011 15:45 • #2



Bekomme diese Angst Gedanken nicht in den Griff

x 3


Hallo Ben67,

mir geht es ebenso: ich kann diese Gedanken nicht stoppen, es ist wie ein täglicher Horrortrip. Ich kenne das nun fast schon 25 Jahre, aber es reißt mich jedes Mal wieder runter, wenn ich eine schlechte Phase habe. Und die habe ich leider auch wieder in den letzten 2 -3 Wochen. Ich hoffe einfach, dass es bald wieder weg geht und ich dann wieder einigermaßen normal meinen Alltag bewerkstelligen kann.

Welche Gedanken plagen Dich denn, was macht Dir Angst?

Grüße
Tina

06.10.2011 16:54 • #3


Hallo,
die Gedanken alles nicht mehr in den Griff zu bekommen, das ich vielleicht mein restliches Leben unter den PA leiden muss die Gedanken daran machen mich verrückt! Die letzten Wochen waren der Horror von morgens beim aufstehen schon was ist heute wieder gleich gehts wieder los geht den ganzen Tag so und abends geht das so weiter. Jetzt denke ich an diese Reha wie schaffsrtn du die Bahnfahrt was erwartet dich vielleicht da? Immer wieder was ist wenn du das nicht schaffst!!!
Hoffe ich komm da wieder raus!

Gruss
Ben

06.10.2011 19:25 • #4


Versuche mal die Gedanken zu ende zu spinnen...

Du schaffst die Bahnfahrt nicht...... Du fällst um .... dir wird geholfen ..... gehts ins krankenhaus....nach paar tagen bist wieder fit


Du schaffst die Bahnfahrt nicht...Du sitzt im Zug.....Gedanken kommen,,,gedanken gehen.... du schaffst es doch...

Bei dir ist es mehr die Angst vor der Angst .

06.10.2011 19:29 • #5


Versuche mir die ganze zeit einzureden das ich das alles schaffe, habe aber in den letzten Wochen u. Monaten auch gemerkt das ich viele Sachen einfach nicht mehr schaffe wegen den PA's. Das sich meine Gedanken nur negativ äussern und ich diese nicht abstellen kann oder wieder positiv denken kann.

06.10.2011 19:39 • #6


aber irgendwie alles durchstehen weil sonst fressen dich die Gedanken auf....

Versuche die Gedanken anzukennen, sie wollen dich schützen...sie sind halt da....

sagt mein Therapeut immer...

06.10.2011 19:42 • #7


Hallo Ben 67,

ich habe diese Gedanken auch, ich kenne das Problem.

Auch ich hatte die Aufgabe vor mir: wie komme ich mit der Bahn heil in der stationären Kur an - ich habe mir schließlich damit behoflen, dass ich Diazepam eingenommen habe. Nicht zu viel, sonst wird man zu müde, aber doch so ausreichend und so rechtzeitig, dass ich die Fahrt bewältigen konnte. Und ich war dann unendlich froh, dass ich das so gemacht hatte, denn die stationäre Maßnahme hatte mir sehr geholfen.

Heute nehme ich jeden Tag 1/2 Betablocker, damit geht es mir viel besser als früher. Ja, die Gedanken sind dann auch noch da, aber sie bringen meinen Körper nicht mehr in einen Dauererregungszustand durch den ständigen Adrenalinflash. Und zudem nehme ich - aber sehr selten - mal eine oder ne halbe Tablette Tafil, wenn es gar zu schlimm wird mit der Panik - ich habe für mich beschlossen, mir das zu erlauben und meinen Körper so vor meinen irrationalen / kranken Gedanken zu schützen.

Vielleicht könnte es auch für dich eine Hilfe sein, wenn du ein Medikament vor der Bahnfahrt nimmst?

Lieben Gruß
Tina

06.10.2011 21:06 • #8


Hallo Tina,

habe von meinem HA auch Diazepam verschrieben bekommen werde habe es aber bis dato noch nicht eigenommen weil ich es eigentl. ohne Medis hinbekommen will was aber wohl nicht klappt! Musste gestern abend einen Versuch abbrechen, wollte mit dem Auto ca. 70 Km über die Autobahn um eine sehr liebe Freundin zu besuchen musste nach 15 km wieder abbrechen weil die Panik kam. Bin darüber sehr enttäuscht weil mir viel an diesem Besuch gelegen hat. Bin seit einem Jahr über keine AB mehr gefahren vielleicht war das das Probl. Nehme seit einiger ZTeit wieder Ctitalopram hab bei denen manchmal das Gefühl die verstärken die Symtome u. die Gedanken nur. Es muss doch irgendwann mal besser werden

Bruss
Ben

07.10.2011 07:44 • #9


Ich habe es als sehr hilfreich empfunden, mir in diesen Notfällen mit Diazepam zu behelfen - und dann eine Situation auch mal wieder zu meistern. Das gibt dann auch immer mal wieder die Gelegenheit, eine andere Erfahrung machen zu dürfen als die, in Panik aus einer Situation zu flüchten. Ohne Notfall-Tablette, die ich wirklich nur selten und nicht leichtfertig einsetze, hätte ich sicherlich viele schöne Dinge nicht erlebt, weil mir gerade auch dann (bei vorfreudiger Erregung) die Panik oft einen Streich gespielt hat und es immer noch tut. Aber ich habe keine Lust, mir diese von ihr nehmen zu lassen, da nehme ich lieber eine leichte Müdigkeit durch das Diazepam in Kauf. Aber ist auch klar: beim autofahren muss man sehr auf die Dosis aufpassen, da bin ich sehr vorsichtig.

Ich verurteile mich deshalb nicht, weil ich mir ab und zu mal so behelfe und ich fühle mich auch nicht als Versagerin, sondern gestatte mir diese Freiheit und bin da nicht zu streng mit mir. Da ich in all den Jahren (seit mind. 20 Jahren habe ich Notfallmedis) keine Medikamentenabhängigkeit entwickelt habe, da ich sie wirklich nur sehr vereinzelt und ganz bewusst einsetze, denke ich, dass ich da für mich inzwischen einen guten Kompromiss gefunden habe. Und ich glaube, nur so kann ich das Ganze auch auf Dauer aushalten.

Grüße
Tina

07.10.2011 13:26 • #10


Hallo Lady,

du hast recht man muss die Gedanken anerkennen und versuchen damit umzugehen, ist leider nicht so leicht umzusetzen, denn diese nega. Gedanken spiwlen sich immer wieder in den Vordergrund und damit kann ich einfach nicht umgehen.

Tina,
finde es gut das du nur im Notfall auf die Medis zurück greifst, habe die Diazepam bisher noch nicht probiert, die Fahrt gestern war eine spontane Idee und ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut wenn ich Diaz. mit gehabt hätte wär die Fahrt vielleicht einfacher geworden. Möchte mich aber nicht nur mit den Medis Stress Situationen stellenkönnen. Hatte letztes Jahr einige Zeit keine Probs in der ich auch keine Medis genommen habe und das Leben war wieder lebenswert!
Habe immer Bachbl. in der tasche für den Notfall aber wie man wieder sieht helfen die auch nicht immer. Hast du denn auch von morgens bis abends diese negat. Gedanken Tag für Tag?
L.G.
Ben

07.10.2011 17:09 • #11


Ben,

frag mich mal lieber, wann ich oder mein Gehirn mal nicht solche Gedanken haben

Grüße
Tina

07.10.2011 23:20 • #12


cor illustrata
Huhu!

Ich kann es gut nachvollziehen! Werde die Gedanken auch nicht los...
Hab die Morgens Mittags und Abends mit Beleuchtung.. und dazwischen natürlich auch...

Ein Psychologe hat mir mal gesagt das ich das Gefühl durch ein anderes ersetzen soll und ich solle mir Gedanken machen, für welches Gefühl ich die Angst eintauschen würde...

Naja... ist mir eigentlich latte, hauptsache die Angst reduziert sich auf ein normales Maß..

Seit dem die Angst das Ruder an sich gerissen hat, gehen mir einige Dinge die mich früher unruhig, oder gefürchtet haben so ziemlich am A.... vorbei...

Es ist in einigen Dingen so eine Gleichgültigkeit entstanden...

Wäre auch über jedem Tipp dankbar... momentan fahr ich den Kurs Augen zu und durch
Kostet aber unheimlich viel Kraft...

vlg

08.10.2011 00:01 • #13


Hallooooo,

diese doofen *peep* Gednaken, die nerven mich auch so.
Ich werde jetzt sterben, ich falle gleich in Ohnmacht, mein Herz wird jetzt stehen bleiben... und und und...

Ich selber nehme keine Medis, da ich es immer selber schaffe.
Habe aber für alle Fälle OPRIPRAMOL dabei. Aber habe diese nur für meine Sicherheit dabei. Falls wirklich gar nichts mehr gehen sollte.

Ich selber war für ein paar Monate schon geheilt, und wusste eigentlich gar nicht mehr wie es ist ohne Panik. Ich habe mich in dieser Zeit öffter gefragt, wann kommt meine PA wieder, wann muss ich wieder dagegensteuern.
Diese Fragen habe ich mir so oft gestellt. Aber ich war frei und habe mich sau gut gefühlt.

Aber dennoch wie schlimm meine PA´s sind, ich kann immer in meinen Urluab fahren, klar mit Angst, aber im Urlaub wirds meist besser

Meine Psychologin meinte als ich meine Therapie bei ihr hatte, dass es sein kann, dass man für immer geheilt ist. An das glaub ich auch, aber das Unterbewusstsein möchte das nicht so wahrhaben. Außerdem schützen und ja die PA, wir müssen im Leben was ändern!!
Als es mir (im November feier meine PA und unser 2Jähriges) ganz am Anfang von den PA´s noch so schlecht ging und ich keine Chance auf einen Platz hatte, wollte ich in eine Rehaklinik gehen. Da wäre ich zwar weg von zu hause gewesen aber ich hatte für mich entschieden das ich das so hinbekommen würde.

Nun bin ich ganz froh und überglücklich, dass ich dies ohne Reha geschafft habe und meine Psychologin ist echt der Hammer. Die hat mir soweit geholfen, dass ich mein Leben wieder leben kann.

Dazu muss ich sagen, ich bin immer weiter in meine Arbeit geganen, habe mich daheim nie versteckt. Aber ich konnte nicht mehr ins Kino, in kein Restaurant mehr,usw. ( U-Bahn fahren, dass mag ich immernoch nicht und werde es auch nicht machen.) aber den REst kann ich alles wieder machen und bin stolz auf mich, ich bin einfach ins Kino gegangen und habe mich meiner Angst gestellt.

Unsere Angst darf nich uns im Griff haben sondern wir müssen die Angst im Griff haben!!

So ich hoffe ich konnte euch ein wenig aufmuntern und euch doch zeigen das man sein leben erleichtern kann, trotz PA.

LG

08.10.2011 08:38 • #14


Hallo zusammen,
diese negat. Gedanken kommen ja auch wennich mich auf etwas sehr freue. Selbst bei eigentl. schönen Situationen kommen sie. Z.Zt. bekomme ich nur meine Arbeit einigermaßen hin weil ich mich dort etwas ablenken kann dies gelingt mir in der letzten Zeit auch nicht mehr immer. Immer wieder diese furchtb. Gedanken und komme nicht zur Ruhe. Ich hoffe das ich in der Reha endlich was zur Ruhe komme!

Lg.
Ben

08.10.2011 12:25 • #15


Hallo Ben,

ich glaube das du dich so darauf freust, dass du deine postitiven Gedanken in negative umdenkst. Ich hoffe ich konnte das jetzt verständlich rüberbringen.

In der Klinik wird dir bestimmt geholfen. Da bin ich mir sicher.

Wie lange bist du denn in der Klinik?

Wie geht deine Frau mit der PA um?

LG

08.10.2011 16:03 • #16


Hallo Pretty Woman,

soll für vier Wochen in die Klinik könnte aber auch sechs draus werden.
Meine Frau kommt mit der Situation überhaupt nicht klar versteht das alles nicht. War früher ein ganz normaler Mensch ohne jegliche Ängste und dann von heute auf morgen kamen die PA's und von da an gings mit allem Bergab. Mittlerw. kann ich vieles nicht mehr mit der Fam. unternehmen und kapsel mich ab, damit kommt die Familie auch nicht klar!

L.G.
Ben

08.10.2011 19:44 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Ben 67,

ich kann das nicht nachvollziehen, dass deine Frau und Familie dies nicht nachvollziehen kann. Ist das nicht belastend für dich?

Also meine Familie, mein Freund und meine Freunde stehen voll hinter mir.
Aber du darfst dich auch nicht isolieren.

Mach viel mit deiner Frau und Familie, auch die Romantik soll darunter nicht leiden.
Spiel mit deinen Kindern geh mit denen raus
mach Ausflüge etc.

Ich wünsche dir viel Glück in der Klinik, dass alles gut geht

Dir und deiner Fam einen schönen Abend

08.10.2011 20:34 • #18


Hallo,
wenn die Familie hinter einem steht ist das ganze sicherlich etwas besser zu ertragen. Es belastet wenn die Fam. nur gegen einen arbeitet.
Der einzige der zu mir hält ist meine Tochter obwohl ich Sie auch schon öfter enttäuscht habe, wenn ich mit ihr was unternehmen wollte und es wegen der PA nicht geklappt hat.
Es ist einfach nur frustierend immer nur verständnis losigkeit zu erfahren.


Gruss
Ben

09.10.2011 08:42 • #19


hallo ben

das was du sagst über deine fam kenn ich auch,und ich kann dir nur raten mal richtig mit der faust auf den tisch zu hauen.was deine PA,s angeht empfehle ich dir eine progressive muskelentspannung bis mann das dauert ne zeit kann das selber noch nicht so gut aber es hilft ein wenig und das ohne medis


glg Tony

09.10.2011 09:04 • #20



x 4


Pfeil rechts


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Hans Morschitzky