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Guten Abend ihr Lieben,

ich sehe hier immer wieder Menschen, deren Leben sie nahezu aufzufressen vermag und es macht mich nahezu betroffen, weil es mich einst stark betraf und somit ein Teil von mir zu sein scheint. Ihr seid nicht allein, wenngleich sich Angst manchmal wie ein Synonym von Einsamkeit anfühlt. Sie wirkt lähmend auf den Körper, wirkt ernüchternd auf die Lebensfreude, sie zerstört unser herrliches Ich, wenn wir nicht rechtzeitig zu den Zügeln unseres Daseins greifen und die Kutsche wohlwollend und kraftwoll unserem Willen entsprechend lenken. Ich habe der Angst ins Gesicht sehen müssen, um sie zu verstehen und kenne nun den Ausweg aus dieser Situation. Auf diesem Weg musste ich lange Ziele hinterfragen, mein Leben für mich neu definieren und andere Entscheidungen treffen. Derartige, die mich zuerst einmal im Schmerz zurückließen. Doch nun kenne ich für mich einen Weg aus dieser Sache und vielleicht gibt es einen Menschen, der diesen Weg ebenso für sich als die richtige Wahl versteht. Ich spreche von "back to the roots". Als ich mich auf Wanderungen begab, gelangte ich zu meinem Inneren zurück - zu meiner Wahrhaftigkeit. Menschen blickten mich begeistert an, mein Herz öffnete sich, mein Kopf wurde frei, mein Körper freute sich über die Aktion - ich war wieder in der Mitte meiner Selbst, in der Mitte meines Herzens uns des Lebens. Leider waren diese Reisen zu kurz, um langfristig nachhaltig zu sein und den langen Weg allein zu bestreiten (ohne Streit), stellt sich für mich wiederum als große Herausforderung dar. Dieser möchte ich mich gewachsen fühlen, doch warum sollte ich diese Erfahrung nicht mit einem anderen Betroffenen teilen? Lasst uns gemeinsam einen neuen Weg gehen. Kurz zu mir: Ich bin ein sehr hilfsbereiter Mensch, der die Nähe zu anderen Menschen schätzt und dennoch vor allem im Dualkontakt auflebt. Nun fühle ich eine notwendige Veränderung in meinem Herzen, denn ein Leben mit Angst kann und will ich mir nicht vorstellen. Der Zeitpunkt etwas gegen etwas Unliebsames zu tun ist immer JETZT. Lasst uns gemeinsam einen Weg finden, als Aussteiger - ohne klassisch obdachlos zu sein. Ich bin sicher, dass in sensiblen Menschen, wie wir - so wage ich zu behaupten - zu sein vermögen, brillante Ideen wohnen und wir sie beim Wunsch finden können. Meine Wanderungen brachten mich von einem Menschen ohne Außenkontakt zu dem zurück, was ich einmal ohne Panik gewesen bin. Wer ist dabei und traut sich einen Menschen zu begleiten, der empathisch, liebevoll, hilfsbereit, zuverlässig, ehrlich und positiv ist zu begleiten? Ich möchte dir helfen und wünsche mir ein Miteinander. Ganz gleich, wie schwierig deine Angst sein mag, hast du Mut diesen Schritt zu tun, habe ich es ebenso:-).

Wenngleich es für manche suspekt klingen mag: Doch, zurück zu den Wurzeln, können wir unseren Ursprung entdecken und uns neu errichten. Wie ein Haus, dessen Fassade Risse aufweist, müssen wir die Ursache finden. Sicherlich gibt es viele Wege dies zu tun und der meine mag nicht für jedermann der optimale oder passende sein. Doch ein einziges Herz, das ich erreiche, würde mir mehr als genügen. Wenn du dich angesprochen fühlst, so melde dich. Fühlst du dich abgeschreckt, so bitte ich dich, diese Nachricht wohlwollend stehen zu lassen. Allen wünsche ich Liebe, Freude und Gesundheit. Ihr seid so toll und ich freue mich Teil dieser einzigartigen Gemeinde zu sein.

Nun denn: Ich rede von einem Ausstieg aus der Alltäglichkeit hin zu unseren menschlichen Wurzeln. Ein

09.04.2020 22:50 • 04.04.2021 x 2 #1


21 Antworten ↓


Darcyless
Hallo travelinchen,

erstmal: Toller Text, sehr schön formuliert!
Auch ich habe während meiner akuten Angstphasen immer wieder die Erfahrung gemacht, dass mich teilweise - wenn alles andere nicht geholfen hat - nur die Natur (Wanderungen im Harz) von meinen Ängsten ablenken und mir das Gefühl geben konnte, dass alles schon irgendwie gut werden wird. Die Schönheit und Perfektion der Natur ist dermaßen überwältigend, dass man sich dem Gefühl nicht entziehen kann, dass alles eigentlich gut und richtig so ist, wie es ist. Sie löst Zuversicht und Hoffnung und Urvertrauen aus.
Ich würde mir auch wünschen, jemanden zu haben, mit dem ich öfter in die Natur, z.B. Wandern gehen kann, doch komplett aussteigen und auf einen Bauernhof ziehen (oder wie genau meinst du das), das könnte ich mir nicht.
Woher kommst du denn genau? Das wär vielleicht wichtig zu wissen, wenn du nach "Aussteiger-Partnern" suchst

Alles Gute!

09.04.2020 23:31 • #2



Aussteiger für ein neues Leben gesucht

x 3


Als klassischer Aussteiger/Auswanderer braucht man vor allem....Geld...
Sonst ist man ganz schnell wieder zuhause^^...

09.04.2020 23:47 • x 5 #3


Schlaflose
Zitat von travelinchen:
Nun denn: Ich rede von einem Ausstieg aus der Alltäglichkeit hin zu unseren menschlichen Wurzeln. Ein

Und wovon willst du leben, wenn du nicht arbeitest?

10.04.2020 06:25 • #4


@Darcyless

Hallo liebe Wanderfreundin, wie schön einer anderen Person mit Freude an der Natur und Lust am Wandern zu begegnen. Ich danke dir für deine Antwort und möchte mich - beziehungsweise mein Vorhaben - kurz erläutern. So das Leben spielt, scheinen langfristige Planungen töricht zu sein, weshalb meine Idee des Aussteigens zunächst einen gewissen Zeitraum zu umfassen vermag und nicht gleich - ohne Vorahnungen, ohne Kenntnisse und ohne des gewissen "Gewusst Wie" zu einer Lebensaufgabe mutiert (wobei es auch nicht auszuschließen ist). Dies Urvertrauen, welches du konkretisiertest und in meinen Gedanken und Erinnerungen zu Leben erwecktest, möchte ich in trauter Zweisamkeit - als Dualseele vielleicht - genießen und für einzigartige Momente sorgen. Mir scheint das Leben zu kurz, um Angst zu haben. Für diese darf es den Raum der Gedanken aber niemals den Raum des Lebens geben, pflege ich gerne zu behaupten. Und auch der Raum der Gedanken ist zu kostbar, um ihn mit Seelenmüll zu befüllen, weshalb ich mir auch gedankliche Freiheit wünsche und diese leben will. Dennoch schätze ich die Erfahrungen durch die Angst sehr, wenngleich das Kapitel bereits geschrieben ist und jetzt nur noch Mut zum Weiterblättern benötigt. Ich komme übrigens aus Magdeburg, beziehungsweise hat mich das Leben hierher verschlagen...doch Entfernung sollte bei der Überwindung von Angst keine Herausforderung sein. Woher kommst du? So du magst, kannst du dich gerne in meinem Postfach finden:-). Liebe Grüße

11.04.2020 17:51 • #5


Hier stellt sich weiterhin die Frage,wie du waehrend du ggfs mit Begleitung dein weiteres Leben auf Wanderschaft verbringst deinen Lebensunterhalt finanzierst?
Das ist eine ernst gemeinte Frage und nicht boese gemeint..

11.04.2020 17:57 • x 1 #6


@Schlaflose

@survivor3

Vielen lieben Dank für eure Nachricht. Eine gute Frage, die ihr mir stellt. Um konkret zu werden, ich arbeite derzeit auf selbstständiger Basis im digitalen Bereich. Vorerst ist es also denkbar, diese Tätigkeit fortzusetzen und einen komfortablen Einstieg in den Ausstieg zu wählen. Will heißen: Hotels, Wandern, arbeiten (eben weiterhin digital), um sich langfristig zu lösen. Es soll keine Knechtschaft sein:-). So viel zum Beginn des Ganzen...eine/n Reisepartner/in zu finden, der/die ebenso digital tätig ist, wäre demzufolge weitaus mehr als lediglich löblich. Geld sollte auf jeden Fall keinen Grund bieten der Angst durch Flucht zu entrinnen, so denke ich. Hast du, habt ihr weitere Ideen dazu? (Ich schätze den Output sehr!)

11.04.2020 18:01 • #7


KarlDerGroße
Warum suchst Du die Reisepartner ausgerechnet hier im Angstforum ?
Viele Menschen hier kämpfen täglich darum ihren Alltag überhaupt zu bestehen.
Da werden sicherlich Wenige an ein Leben in Ungewissheit interessiert sein.

11.04.2020 18:10 • x 3 #8


@KarlDerGroße

Vielen Dank für deine Frage, die ebenso gut gedacht und formuliert ihren Weg zu mir fand. Nun denn, ich selbst habe zu Anfang der 20er-Jahre meines Lebens mit massiven Ängsten gekämpft, konnte Raum und Gebäude nicht mehr verlassen und verblieb 9 Monate in diesem fragwürdigen aussichtslosen Zustand. Wie viele hier habe ich mir Hilfe von außen gewünscht. Ich sah mich mit einem Gewicht von 45 kg dem Tode nah, konnte Ziele, Wünsche, etc. nicht verwirklichen. Es vergingen beinahe 8 Jahre bis ich wieder da war - als Halbmensch in schwarzweißer Gestalt. Heute - weitaus bunter - habe ich die Fähigkeit mich zu betrachten und die Fremdperspektive einzubeziehen, das Leben wird flexibler, dynamischer, unzählige Selbstentwicklungsprozesse und Bewusstseinsübungen habe ich hinter mir. Ich weiß, dass viele hier in einem ähnlichen Zustand sind und Therapeuten sie - ebenso wie mich damals - einfach nicht erreichen. Ein Zustand, der mich betroffen macht. Mir hat der Weg in die Natur ungemein geholfen und ich möchte einem anderen Menschen, der evtl. gerade noch in diesem "Ich kann das Haus nicht verlassen"- Modus ist und sich mit meiner Idee identifizieren kann, meine Hand reichen und gemeinsam den Weg gehen. Es ist lediglich ein Angebot:-)

11.04.2020 18:17 • #9


Ich möchte dieses Thema bei diesem schönen Wetter erneut aufleben lassen. Vielleicht hat ja doch jemand Interesse daran:-)

16.04.2020 16:44 • x 1 #10


Ich koennte mir vorstellen,dass du in diesem Unterforum mehr Resonanz bekommen koenntest.

treffpunkt-f36/

Da geht es erstmal um ein unverbindliches Kennenlernen und Ausfluege,Wanderungen,gemeinsame Unternehmungen.
In der jetztigen Zeit aber wohl recht schwer zu bewerkstelligen...

16.04.2020 16:56 • #11


Sara80
Aussteigen ja das wäre schön, dafür fehlen mir die finanziellen Mittel und wohl auch der Mut.
Wie genau stellst du dir das vor, wo möchtest du hin? Wanderungen durch die Natur geben mir viel Kraft und nur dort kann ich meine negativen Gedanken abschalten.

16.04.2020 18:47 • #12


googelt: sanpedro-hippie-strand ... ich darf hier leider keine Links setzen? naja ... what ever

Hippie Strand für Selbstervsorger, ganzes Jahr lang warmes Wasser und warmes Wetter, Stadt in Nähe für allerlei Bedürfnisse (Internet, Strom, Cola etc.)

Hmmm, jetzt ist der letzte Post schon im März/April gewesen ... hmm, vl. siehts ja jemand noch.
Jedenfalls! Ich fahr weg, dachte ich schreib mal in ein paar Foren rum, wer mitkommen mag. Hab den Thread hier gegoogelt ... sehr bewegend ... wow, manchmal erkenne ich da meine eigenes Leben wieder

Übrigens, entegegen aller Vorstellungen: nein, Geld braucht man als Hippie-Reisender nicht, es kommt von ganz allein, oder auch z.B. für leichte Tätigkeiten und reicht, egal wo man auf der Welt ist immer zum überleben.
Entweder man zieht in eine Community und bekommt Hilfe für das Nötigste und dann ist es ein geben und nehmen ...
oder man trampt von Stadt zu Stadt mit Rucksack bis nach ... Indien, Nepal, Mongolei, Russland, Schweden ... egal wo hin und wirklich jeder auf dem Weg versteht dich und wird immer mit Essen, Trinken und dem Nötigsten mit Freude aushelfen.
Vergesse man auch nicht die ganzen kirchlichen Einrichtungen ...

Naja, jedenfalls ... wer mitkommen mag, postet einfach in den Thread

03.12.2020 11:35 • x 1 #13


Luna70
Zitat:
Naja, jedenfalls ... wer mitkommen mag, postet einfach in den Thread


Dir ist aber schon klar, dass viele unserer User eine Angsterkrankung haben?

Leben in einer einfachen Hütte bei einer Outdoor-Trockentoilette mit freier Liebe und Yoga ohne Klamotten am Strand, ich fürchte da wirst du hier eher weniger das richtige Klientel finden. Trotzdem herzlich willkommen bei uns.

03.12.2020 11:56 • #14


Danke Luna und sorry, ich hab einfach nach Foren mit dem Thema gegoogelt und poste einfach überall mein Vorhaben ^^
Mein Gott, jetzt muss ich die ganze Zeit lachen ^^
What ever, Danke für die Klarstellung.
Ich denke jedenfalls, dass das Wegziehen (insofern man keine dringenden Bindungen und Verpflichtungen hat)
sehr entlastend und berreichernd für die Seele und Psyche sein könnte. Ich hab tatsächlich auch viel mit Ängsten und Depressionen zu kämpfen und hab einfach nach einigen Jahren erkannt, es liegt nicht hauptsächlich an mir, sondern die Gesellschaft um mich herum macht mich krank.

Naja, mein Post passt jedenfalls zum Thread, ich biete gerne an Leute mitzunehmen, ganz selbstlos, einfach so.

Nachtrag:
Ach ja ... ganz vergessen: San Pedro ist nur ein Vorschlag, ist gibt dutzende Hippie Kommunen um Spanien und Inseln herum.
(selten sind sie aber ein FKK Paradies mit Freier Liebe, Plumpsklo und purer Yoga Action xD das ist wohl nur in San Pedro so)

03.12.2020 12:20 • #15


nikodreivierzig
servus
also für mich persönlich ist dein Text perfekt für meine Vorstellungen.
las mal treffen oder telefonieren schreiben zur not.
ich persönlich habe mir ein Limit Gesetz das ich ende dieses Jahres 2021 ein neues leben beginnen werde egal wie wo .
Es wird passieren definitiv. es währe natürlich gut wenn man nicht alleine ist . aber auch das ist selbstverständlich mach bar.
bin Niko 43 j. meine Überlegung ist immer noch nach Griechenland zugehen, ich kann absolut kein Wort griechisch. die Mentalität sprich mich an . Die Menschen sind sorgloser so kommt es mir vor. und ein kleines Land zu finanzieren geht dort auch. Habe mich schon soweit informiert .
würde mich auf ne Antwort freuen

02.04.2021 14:13 • #16


Mariebelle
Also,das Erste was du tun musst ist die Landessprache,Landessitten lernen.Wie willst dich sonst integrieren und Behoerdengaenge meistern?

Wovon willst du leben? Bist du Privatier?
Gerade Griechenland hat mit enormen Problemen zu kaempfen.
Viele der Inseln sind mit Fluechtlingscamps ueberlastet,der Tourismus/Wirtschaft ist eingebrochen wegen Corona etc....

02.04.2021 14:21 • x 1 #17


nikodreivierzig
hey
also natürlich werde ich mir die sprache aneignen mit der zeit . das ist nicht das problem auch arbeit werde ich finden da sehe ich auch keine probleme . habe hier griechische freunde die einiges raten wie man dort vorgehen kann.
bin von natur aus ein kämpfer ohne wenn und aber.
würde ja gerne hier bleiben. aber ich kann nicht mehr in dem system ein rad zusein.
land kaufen Jurte aufstellen und das leben soweit es noch geht genissen.
das ziel ist es bewusst zu leben und frieden mit sich selbst zufinden.

02.04.2021 14:34 • x 1 #18


Mariebelle
Ja,ich verstehe dich..
Aber auch in Griechenland gibt es ein rl.Du suchst aber den Ponyhof und den gibt es nichtmehr.
Sprache lernen,Job suchen....so faengt normalerweise ein Auswandererleben an.

Zelt darfst auch nicht iwo auf Dauer hinstellen.Ob u wo du Land kaufen kannst ist stark reglementiert.
Sonst wuerde ja jeder die schoensten Stueckchen wegkaufen.Informier dich bei einer Reise vor Ort.

02.04.2021 14:36 • #19


Mariebelle
Zitat von nikodreivierzig:
hey also natürlich werde ich mir die sprache aneignen mit der zeit . das ist nicht das problem auch arbeit werde ich finden da sehe ich auch keine probleme . habe hier griechische freunde die einiges raten wie man dort vorgehen kann. bin von natur aus ein kämpfer ...
Guck mal....

Das koennte fuer dich interessant sin,obwohl du noch ein ganzes Stueck juenger bist.
Viel Glueck

Die Auswanderer - Zum Ruhestand nach Griechenland

https://www.ardmediathek.de/video/betri...E0MDM2Nzk/

Vor 2 Stunden • #20



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