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Mein Mann sagte mir gestern das er nächstes Jahr 1 Woche auf Weiterbildung muß d.h. er kommt abends nicht Heim.
Kaum sagte er mir das bekam ich ne Attacke,
Worauf mein Mann meinte er fährt dann halt täglich die 150 km zurück abends und morgends wieder hin.
Das möchte ich aber auch nicht das er sich so einen Streß macht nur wegen mir.
Aber trozdem hab ich angst 1 Woche allein zu sein,
bilde mir natürlich wieder alles mögliche ein was passieren könnte und ich hock hier allein.
Oh man ich stell mich an ich weiß, andere wohnen sogar alleine und sind immer allein,aber ich hab angst davor.
Warum bekam ich nur diese blöde Attacke gestern? Obwohl es ja noch ein halbes Jahr ist bis er fahren muß.
Hab aber leider auch niemand wo in der Woche zu mir ziehen könnte, freunde hab ich keine und meine Familie muß arbeiten gehen und wohnen auch ein paar km von mir weg.
Heute stell ich mich so blöd an früher war er mal 5 Wochen weg und ich hab es überlebt aber da hatte ich diese verdammten Attacken auch noch nicht.
Mein Mann meinte auch vielleicht sind sie bis dahin weg?
Ich hab aber da aber keine Hoffnung.
Sorry für´´s jammern.

Lg

27.09.2007 10:14 • 07.10.2007 #1


28 Antworten ↓


Ach Mensch, Snoopy, das Problem kenne ich auch.
Und bis jetzt bin ich auch immer vor diesen Situationen weggelaufen, dh ich bin dann für die Zeit zur Familie oder zu Freunden geflüchtet, um nicht allein zu sein.

Und ich habe dieses Flucht-/Vermeidungsverhalten auch so satt. Ich fühle mich dann so abhängig, hilflos und recht erbärmlich.

Ich war vor kurzem mal zwei Tage allein und aus logisitischen Gründen nicht in der Lage, zu irgendwem zu flüchten. Und weisst Du was? Es war die Hölle, aber ich habe es überlebt.

Es ist bei Dir ja auch noch ein bisschen Zeit. Dass Dein Verhalten gerade sehr kontraproduktiv ist, weisst Du ja selber.
Versuche doch die Zeit zu nutzen, so viele und große Fortschritte wie möglich zu machen bis dahin. Ein halbes Jahr - da kann viel passieren!

Komm heraus aus Deiner Jammer-Phase und arbeite an Dir!
(Leicht gesagt, ich weiss )
Du willst doch nicht Dein Leben lang abhängig sein, oder?

Liebe Grüße
Kiiwii

27.09.2007 10:51 • #2



Attacke . wegen alleine sein

x 3


Nein! Du hast recht ich will nicht mein Leben lang abhängig sein.
Ich muß auch mal was alleine packen!
Das stimmt!
Lg

27.09.2007 10:59 • #3


Hallo Snoopy,

das dich diese Ansage erstmal-in deiner jetzigen Situation- in Panik versetzt hat kann ich sehr gut nachvollziehen!

Versuch dich damit jetzt nicht so fertig zu machen das du es mal geschafft hast alleine zu bleiben, das du jetzt schon Panik schiebst und so weiter.

Dich damit so selbst zu geisseln bringt dir zur Zeit nix, damit misst du dem viel zu viel Wert bei und machst dich SELBER fertig ... denn sich jetzt die Panik zu machen raubt dir JETZT zuviel Kraft die Panik kannst du dir machen wenn es soweit ist in einem halben Jahr (du weisst schon wie ichs meine hoffe ich doch...)

Versuch das Positive daran zu sehen: du weisst das in einem halben Jahr etwas auf dich zukommt was dir gerade soviel Angst und Panik machst und hast damit genügend Zeit daran zu arbeiten das es dir im nächsten Jahr wenn es soweit ist besser gelingen wird damit umzugehen...hast genügend Zeit dich damit auseinanderzusetzen, zu planen was du in der Woche tun kannst, vielleicht kann dich jemand besuchen kommen, trainieren alleine zu sein und und und...

Ausserdem ist es wirklich so - auch wenn du dir das gerade gar nicht vorstellen kannst - in einem halben Jahr kann es dir um einiges besser gehen... , versuch den glauben daran nicht ganz aus den Augen zu verlieren

Aber glaub mir ich kann verstehen wie es dir gerade geht denn ich schieb seit heute morgen auch Megapanik und Angst denn meine Eltern machen sich heut Nacht für 4 Tage wech nach Amrum

27.09.2007 12:01 • #4


Ja ich verstehe wie du es meinst und ich versuche mich jetzt nicht schon fertig zu machen was in einem halben Jahr ist.
Für dich hoffe ich du überstehst die 4 Tage gut!

Lg

27.09.2007 12:07 • #5


Du solltest die Zeit für Dich arbeiten lassen. Indem Du Dich darauf vorbereitest. Du könntest die Zeit, die eine Woche meine ich, Dinge tun, die Du gern tust. Freunde hast Du wahrscheinlich keine, weil sie Dich nicht verstehen. Zur Not gibt es auch noch die Telefonseelsorge. Die habe ich auch schon angerufen deswegen. Aber sinnvoller ist es in der Zeit sich mit Therapie darauf vorzubereiten.

Magdalena

27.09.2007 12:08 • #6


ZZerRburRuSs
hallo
ich schliesse mich meinen vorrednern an .

vielleicht bekommst du ja fix nen therapieplatz und bist schon ein wenig weiter.
auch ist ja alles vermeidungsverhalten grundsätzlich käse , so eine situation durchstehen bringt viel mehr (auch wenns nicht grad der weiche weg ist ,soetwas ohne langsames üben zu tuhen)


was ich aber noch sagen wollte ist
wenn "du" angst vor soetwas hast dann ist es für "dich" ein problem !
was solche sachen angeht solltest du dich nicht an anderen menschen orientieren .
die anderen haben nicht deine erfahrungen und erlebnisse ,können also was angst und panik angeht für dich nicht maß der dinge sein !

Kiiwii is auch wieder da . hallo

LG ZZ

27.09.2007 13:41 • #7


Zitat:
was ich aber noch sagen wollte ist
wenn "du" angst vor soetwas hast dann ist es für "dich" ein problem !
was solche sachen angeht solltest du dich nicht an anderen menschen orientieren .


Das stimmt natürlich, aber es ändert wenig am grundsätzlichen Problem, dass Paniker doch oft (ich lese es jedenfalls oft in Beiträgen) von (ihren) Bezugspersonen abhängig sind - mal mehr, mal weniger.

Hallo erstmal, ZZ! Ja, bin wieder da. Hatte ne echt schwere Panik-Woche; war ein wenig vom Weg abgekommen.

Viele Paniker fühlen sich zu Hause wohl, egal ob alleine oder nicht. Aber anderen 'reicht' es eben nicht, zu Hause zu sein. Ich zB habe auch zu Hause Panikattacken, wenn ich alleine bin, ob Tag oder Nacht. Für mich wäre der Zustand, "einfach nur" nicht aus dem Haus gehen zu können wegen der Panik, ein großer Fortschritt. Der Gedanke, wenigstens zu Hause "in Sicherheit" zu sein, fühlt sich wahnsinnig gut an - ist aber leider nicht die Realität.

Und so wird man schnell abhängig. Dass ich es bin, war mir lange Zeit nicht bewusst. Nun weiss ich es und arbeite zielstrebig daraufhin, es nicht mehr zu sein. Aber das ist ein wirklich schwerer Prozess - ein Gefühl, als ob Du bewusst ohne den Sicherheits-Fallschirm aus dem Flugzeug springst. Wirklich schwierig, belastend.

Wenn man als Paniker in einer Beziehung lebt - kann man dann überhaupt objektiv beurteilen, ob man völlig unabhängig, selbständig ist?


In diesem Sinne
LG
Kiiwii

27.09.2007 15:46 • #8


ZZerRburRuSs
mit dem "nicht an anderen orientieren" meinte ich ja auch nur das man nicht denken sollte "menno die können das und ich nicht" (wobei auch immer)
wenn man sein problem erkannt hat kann man daran arbeiten und sollte sich nicht zusätzlich mit solchen gedanken belasten !
man tut sowas fast automatisch andauernd ,unter umständen ist dasd ja keine schlechte sache sich umzuschauen und sich sachen abzugukken ,aber manchmal ist auch hinderlich .

ich hatte auch diesen gedanken , bin ich wirklich selbstständig ?
weil ich ja meistens in begleitung meines hundes oder meiner freundin bin!
um mir diese frage selbst zu beantworten ,tuhe ich regelmäßig (täglich) sachen bei denen mir früher panikattacken sicher waren ,ganz alleine.
ja ,ich bin unabhängig ! (zumindest solange ich mich immer wieder alleine möglichen angst und paniksituationen stelle)
das ist ebenfalls eine der sachen die ich regelmässig trainiere um nicht wieder in alte verhaltensmuster zurück zu "schleichen".

bei mir war es auch so das ich so gut wie nirgends sicher war vor attacken und schon gar nicht drinnen!
ich war schon immer lieber draussen im wald irgendwo als in irgendwelchen häusern oder räumen .
kannst du dir ausmalen wo das ,zusammen mit angst und panik ,hingeführt hat ?

ich habe leider nicht verstanden worauf sich das "abhängig werden in deinem text bezieht ?

LG ZZ

27.09.2007 21:30 • #9


Zitat:
ich habe leider nicht verstanden worauf sich das "abhängig werden in deinem text bezieht ?


Hm, da hatte ich wieder mal einen Gedankengang, den ich einfach nicht mit aufgeschrieben habe. Das passiert mir manchmal

Ich meinte damit die Abhängigkeit von anderen Menschen, unseren Bezugspersonen. Das tägliche Befinden steht und fällt mit ihrem Da- und Abwesendsein, bzw mit ihren Handlungen oder auch Nicht-Handlungen. So beobachte ich es jedenfalls bei mir.

Die Überschrift von Snoopy sagt es ja auch schon ... "wegen alleine sein". Da kommt man um das Thema "Abhängigkeit" nicht drumherum, ist irgendwie eindeutig.

Wohnst Du mit Deiner Freundin zusammen in einer Wohnung?
Und wenn ja, wie weisst Du, ob Du die Nächte auch allein in der Wohnung überstehen würdest? Das sind halt gerade so Fragen, die mich beschäftigen.

Zitat:
bei mir war es auch so das ich so gut wie nirgends sicher war vor attacken und schon gar nicht drinnen!
ich war schon immer lieber draussen im wald irgendwo als in irgendwelchen häusern oder räumen .
kannst du dir ausmalen wo das ,zusammen mit angst und panik ,hingeführt hat ?


Klar, kann ich mir mehr als nur vorstellen, ich kann es direkt noch fühlen.
Bei mir fing das vor acht Jahren so an, dass ich meine eigenen vier Wände nicht ertragen konnte. Ich war ständig unterwegs, nur draussen. Und irgendwann hat sich die Angst vor 'draussen' eingeschlichen - nun war ich nirgendwo mehr sicher. Und so ist es bis heute. Mal besser, mal schlechter - steht und fällt mit den äußeren Faktoren, ob ich gerade Therapie mache, ... mein Weg in die Abhängigkeit

Ich denke, wenn man von diesen Gedanken, diesem Gefühl von anderen abhängig zu sein, loskommt, bekommt man auch keine Panik mehr, wenn sowas eintritt wie Snoopys Problem: der Mann fährt auf Dienstreise/Weiterbildung.

Da kommt man doch eigentlich nur mit Therapie und harter Arbeit raus, oder?

Liebe Grüße erstmal,
Kiiwii

28.09.2007 08:22 • #10


Kiiwii schrieb am Fr, 28 September 2007 08:22

Ich meinte damit die Abhängigkeit von anderen Menschen, unseren Bezugspersonen. Das tägliche Befinden steht und fällt mit ihrem Da- und Abwesendsein, bzw mit ihren Handlungen oder auch Nicht-Handlungen. So beobachte ich es jedenfalls bei mir.



Ich muss sagen das ich das selbe auch bei mir beobachte und von daher dem lieben Kiiwiilein total zustimme und auch verstehe was sie meint.
Selbst die Handlungen und Launen meiner Bezugspersonen beeinflussen mich in meiner Angst- und Panik.

Bei mir sind meine Eltern meine Bezugspersonen.
Meine Mutter erheblich mehr wie mein Vater sprich wenn meine Mutter selber schlecht drauf ist dann schlägt sich das auch auf mich nieder , Aktionen von ihr oder Gespräche mit ihr beeinflussen meine angst und Panik sehr.

Seit dem ich das erkannt habe versuche ich ja auch (natürlich auch aus anderen Gründen) die Beziehung zu meiner Mutter zu verändern!

Nun ist es so das meine Bezugspersonen\Eltern für vier Tage nicht hier in MG sind und das macht mir Sch**Angst und Panik und das obwohl ich alleine wohne und mit viel Arbeit und Geduld es hinbekommen hab das ich mich mittlerweile allein zu Hause ( bis auf kleine Ausnahmen natürlich) wieder sehr wohl fühle...
Naja, irgendwie schon komisch das alles

Gruss!

28.09.2007 08:56 • #11


ZZerRburRuSs
ich kann dazu leider nicht so richtig viel sagen .

bei mir war das nämlich umgekehrt !
ich habe mich nie an anderen leuten orientiert oder war abhängig von ihnen und ihren handlungen .
im gegenteil, mich haben andere eigentlich meistens gestört .
für meinen geschmack konnte ich menschen schon immer zu gut "loslassen".
da habe ich ganz fürchterlich viel drüber nachgedacht und auch in der therapie war das ein grosses thema für mich und ist es auch jetzt noch .
meine beziehungen haben meistens recht lange gedauert und auch freunde sind nicht von kurzweiliger dauer (eher wenige aber dafür sehr lange)

irgendwann habe ich wohl eher unbewusst beschlossen das ich den äusseren einfluss auf mich und mein denken selbst bestimmen will.
wenn ich also merke das der einfluss zu gross wird drehe ich mich (bildlich gesprochen) augenblicklich auf dem absatz um wünsche meinem ehemaligen gegenüber alles gute und gehe einen anderen weg .
(auch genau diese reihenfolge )

in der regel nennt man das wohl "dickkopf" aber das gefällt mir nicht weil ich gerne meinungen anderer höre und in mein denken und überlegen einbeziehe.

gefühlstechnisch geht das übrigens auch nicht spurlos an mir vorbei!

es ist schwer das so atok in worte zu fassen .

ja ich wohne mit meiner freundin zusammen .
es sollte für mich kein problem sein die nächte alleine zu verbringen .
das problem am anfang war ja ,die nächte mit jemandem zusammen zu verbringen .

ich habe menschen sehr gerne um mich , ich unterhalte mich gerne mit ihnen und steh voll drauf mir menschen anzusehen (überhaupt alle )körpersprache haltung usw.

aber ein idol oder vorbild oder gar abhängigkeit hatte ich nie !

alles gute ZZ

28.09.2007 12:22 • #12


Sorry, aber für einen Mann sehr einfühlsam. Muß ich betonen. Warum war es eher ein Problem die Nacht mit Deiner Freundin zu verbringen? Ich kann das irgendwie nicht verstehen. Ich liebe die gemeinsamen Nächte, bin dann wesentlich entspannter. Erinnert mich an die ersten Nächte mit meinem Freund.

28.09.2007 16:31 • #13


Hallo,

mmh wenn ich es mir recht überlege war ich bis vor ca drei Monaten (bis die PA´s angefangen haben) eigentlich ganz gerne mal für mich. Habe es immer genossen wenn ich nach ner anstrengenden Arbeitswoche Freitag Abend die Tür hinter mir zu gemacht habe und für mich war. Als ich letztes Jahr 3 Wochen Urlaub hatte und bei meinen Eltern war (die wohnen 300 km weit weg) bin ich nach einer Woche rastlos durch die Wohnung getigert und habe versucht ein Plätzchen zu finden wo ich mal für mich war. Jetzt ist das irgendwie anders. Ich fühle mich in meiner Wohnung zwar einigermaßen sicher (auch wenn ich dort schon PA´s hatte) aber ich muss irgendwie immer mit jemandem in Kontakt sein. Wenn nicht jemand bei mir ist oder ich bei Freunden bin, dann per Telefon,ICQ oder SMS. 2003 war ein ganz übles Jahr... Und davor war ich eigendlich nur unterwegs und total kontaktfreudig. Frage mich manchmal ob ich mich in den letzten Jahren nicht zu sehr zurückgezogen habe, ich mich zu sehr isoliert habe.
Hoffe ich bin jetzt nicht zu sehr vom Thema abgewichen. Sorry.

LG
Didi

28.09.2007 17:17 • #14


Hallo Didi,

brauchst Dich doch hier nicht entschuldigen - schon gar nicht, wenn's sowieso zum Thema passt.
Ich kenne das auch von früher. Eigentlich war ich auch gern mal alleine. Die meiste Zeit meines Lebens war ich Einzelkämpfer, als ich dann doch irgendwann Leute kennen lernte, habe ich die einsamen 'Auszeiten' sehr genossen. Naja, und nun herrscht halt Ausnahmesituation seit acht Jahren.

Zitat:
Frage mich manchmal ob ich mich in den letzten Jahren nicht zu sehr zurückgezogen habe, ich mich zu sehr isoliert habe.


Hast Du denn einen Freundeskreis? Um die Frage zu beantworten, musst Du versuchen ganz und gar ehrlich zu Dir selbst zu sein. Fühlst Du Dich wohl so wie es ist? 'Genügen' Dir Deine Freunde? Hast Du Bedürfnisse/Wünsche, die nicht erfüllt werden?

Wie steht's denn mit den Panikattacken? Kannst Du ungehemmt ausgehen?

@ ZZ

Zitat:
wenn ich also merke das der einfluss zu gross wird drehe ich mich (bildlich gesprochen) augenblicklich auf dem absatz um wünsche meinem ehemaligen gegenüber alles gute und gehe einen anderen weg .


Du meinst hiermit wirklich 'nur' den Einfluss auf Deine Gedankenwelt, ja? Man könnte es auch als kleines Problem mit Nähe interpretieren
Aber ich weiss ja, dass Du praktisch mit den Panikattacken über'n Berg bist und auch schon viel an Therapie durch hast. Und so wie ich Dich einschätze, denke ich, würdest Du Dich da nicht selbst belügen. Ich verstehe es als eine Art Selbstschutz, den ich wiederum gut nachvollziehen kann.

Zitat:
gefühlstechnisch geht das übrigens auch nicht spurlos an mir vorbei!


Das macht Dich als "Dickkopf" sehr symphatisch.

@ linchen

Halte durch! Bis später!

Liebe Grüße an alle!
Kiiwii

Sag mal Snoopy - bist Du auch noch da? Gibt's was neues? Hast Du Dich etwas beruhigt?

28.09.2007 18:23 • #15


ZZerRburRuSs
hallo magdalena

für einen mann sehr einfühlsam ?
auf was bezieht sich das?

ich kann gar nicht richtig beschreiben warum es für mich problematischer war meine freundin über nacht bei mir zu haben .

es lag ja auch nicht speziell an ihr ,sondern eher daran das überhaupt jemand da war.
dazu muss ich sagen das ich die zeit davor sehr lange bewusst alleine war , ich brauchte erst platz und zeit für mich .

vielleicht habe ich mich ja auch nur zu sehr ans alleine sein gewöhnt gehabt?
wie gesagt es hat sich dann ja auch sehr schnell geändert und ich habe es wieder gut gefunden jemanden bei mir zu haben .

lg ZZ

28.09.2007 18:25 • #16


Hallo ZZ,

Zitat:
ich kann gar nicht richtig beschreiben warum es für mich problematischer war meine freundin über nacht bei mir zu haben .


Die 'plötzliche' Übernachtung und vielleicht die zusätzliche Zahnbürste im Bad zeugt dann schon von einer gewissen Ernsthaftigkeit der Beziehung.
Da muss man sich, nach einer 'Einsamer-Wolf-Phase' erstmal dran gewöhnen.
Ist, denke ich, nichts schlimmes oder ungewöhnliches. Oder?

28.09.2007 19:09 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Kiiwii,

danke für deine Antwort. Bin noch ein wenig unsicher.
Ja ich habe einen Freundeskreis,auch wenn er recht klein ist. Ich habe fünf sehr gute Freunde, die auch wissen das ich PAs habe und mich so annehmen wie ich bin. Sie unterstützen, bemitleiden mich aber nicht. Und das finde ich auch gut so. Besonders zu einem habe ich seit Jahren schon eine sehr enge Beziehung. Wir haben uns gegenseitig durch das Jahr 2003 getragen, was für uns beide wohl das schwerste Jahr überhaupt war. Ich bin was gerade was ihn betrifft ein wenig anhänglich. Ich merke das selber und fühle mich auch nicht wohl dabei.Mit ihm zusammen kann ich auch ohne Probleme einkaufen gehen oder länger Auto fahren. Aber auch bei den anderen vier fühle ich mich wohl, weil sie mich von Anfang so genommen haben wie ich bin. Ich habe auch noch einen Bekanntenkreis in meiner Heimatstadt. Von denen habe ich mich aber zum größten Teil zurückgezogen, weil ich halt dieses oberflächlich, diese Lästereien und Fehler suchen untereinander nicht leiden kann. Aber ich war dann einfach irgendwann gar nicht mehr so wirklich weg und unter Menschen. Immer nur im Büro oder halt bei meinen Freunden die ich hier habe. Ich merke einfach das ich gerne wieder etwas erleben würde. Und so haben meine Freunde beschlossen mich wieder mehr einzubinden an den Wochenenden. Ich hatte mich ja die letzten Jahre da sehr ausgeklinkt. Ich will es auch und merke das es mir gut tut, auch wenn ich vor solchen Aktionen eine Heiden Angst habe. So habe ich aber vor 6 Wochen einen Besuch im Freizeitpark und vor zwei Wochen einen Discobesuch "überlebt". Ich war zwar hinterher total erledigt weil die Angst die ganze Zeit da ar, aber ich bin super stolz gewesen.
Du hast nach meinen Wünschen gefragt. Was ich mir wirklich wünschen würde, wäre wieder mal eine feste Partnerschaft zu haben. Mein letzter Freund hat mich direkt nachdem ich erfahren habe das ich Angst und Panikattacken habe, verlassen. Super ne? Davor war ich lange alleine, weil ich von Männern bisher immer nur sehr enttäuscht wurde. Fällt mir aber schwer so offen drüber zu reden, weil ich das wohl noch immer alles nicht verdaut habe. Ich habe lange gebraucht um mich überhaupt auf ihn einzulassen und dann wieder....
Ich hoffe liebe Kiiwii das ich deine Frage beantworten konnte.

Lieben Gruß
Didi

28.09.2007 19:31 • #18


Hallo Didi,

Mensch, "fünf sehr gute Freunde" - ich denke, die meisten hier würden drei Meter hoch springen, wenn sie überhaupt fünf Freunde hätten. Wenn man lange mit Panik durch's Leben geht, scheint sich die Einsamkeit, die Freunde-Losigkeit irgendwann mit einzuschleichen. Logisch, wenn man nicht mehr ausgeht und Sachen unternimmt. Wo soll's auch herkommen?

Ich finde es toll, dass Deine Freunde von Deinen Problemen wissen und Dich auf Deinen Wunsch hin nun auch einfach wieder in ihre Wochenendplanung einbeziehen. Auch hier würde ich sagen, bist Du den meisten Panikern weit voraus. Nutze das und geh aus. Freizeitpark, Disco - Du bist zu Recht stolz auf Dich! Und die Übung wird's bringen. Auf diese Voraussetzungen kann man ja richtig neidisch werden.

Dass Dein Freund Dich nach der Diagnose verlassen hat, ist natürlich unterste Schublade, aber wohl auch nichts ungewöhnliches, wenn ich hier mal so durch's Forum stöbere. Ändert natürlich nichts daran, dass das sch*** ist. Aber wenn er das Gefühl hatte, nicht damit zurecht zu kommen, ist es so ja auch besser für alle - für ihn und vor allem auch Dich! Du möchtest ja auch nicht, dass er mit Dir aus Mitleid oder anderen niederen Gründen zusammen ist. Das wäre, für mich jedenfalls, noch schlimmer.
Diese 'Nach langer Zeit sich auf jemanden einlassen und dann vor den Kopf gestossen werden'-Geschichte habe ich auch ganz frisch durch. Es hilft Dir jetzt nicht, aber: Du wirst darüber hinweg kommen. Es liest sich so, als wärst Du gerade in der 'Ich kann es noch nicht so ganz fassen'-Phase.
In solchen Sachen ist ZZ ein kleiner Experte. Jedenfalls hatte er mir damals recht gut weiter geholfen.

ZZ - Irgendwelche guten Gedanken hierzu?

Eine gute Nacht an alle Paniker da draussen!
Kiiwii

28.09.2007 21:49 • #19


ZZerRburRuSs
hallo
@ Kiiwii
ich schliesse mich dir in allem an !
ich hätte es wohl alles wieder etwas ausschweifender formuliert
aber das ändert ja nichts daran das es grundsätzlich das gleiche gewesen wäre .

aber ich habe tatsächlich noch nen gedanken zu didi`s text

wenn du so gute freunde hast und sie bescheid wissen frag deine freunde doch mal ob sie lust haben so 1-2-3 wochenenden mit dir "klein anfangen" üben !
also nicht gleich volles programm disco oder freizeitpark , sondern kleine kneipe und kleineres "event" ?!!
um danach ,wenn du das ein wenig im kreise deiner freunde geübt hast ,die touren zu vergrössern !
so wie du über deine freunde schreibst ,kann ich mir nicht vorstellen dass sie damit ein problem haben .

zu deinen bisherigen männerproblemen kann ich nur sagen ,es ist schade das du anscheinend die weniger guten exemplare getroffen hast .
bis jetzt !

versuche sie irgendwie "abzuhaken" die männer die du hattest und die erfahrungen mit ihnen .
denn !
wieviele männer hattest du bisher ? und wieviele männer gibt es ?


die sind wirklich nicht alle deppert .

man muss es ja genau so üben eine beziehung zu führen wie man üben muss eine beziehung zu beenden .

man bekommt ja wirklich jeden kram anerzogen vorgelebt oder in der schule beigebracht ,ausser bei wirklicher zweisamkeit ! da wird man irgendwie ins "kalte wasser geschmissen" und muss alles selbst rausfinden .

immerhin weist du ja jetzt welcher typ mann nicht in frage kommt !
finde jetzt raus welcher typ besser zu dir passt !

äääh... nur mal so unter uns männern
falls du auf den typ " Bad Boy " stehst (ist ja durchaus mode)
nen tip:
die meisten Bad Boys die dieses bild den damen vorspielen sind (wie umschreibe ich jetzt "Lusche"?) ... "komische männer"



alles gute ZZ

29.09.2007 01:59 • #20



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