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201320.03




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Hallo Leute,

ich habe nun wohl auch mit einer Angststörung und Panikattacken zu tun.... habe erst nächste Woche einen Termin beim Psychologen....

Aber was bei mir der Fall ist das der ganze Spuk genau mit der Einnahme von Antibiotika gegen eine Bronchitis anfing. Ich musste zweimal täglich 500mg Clarithromycin einnehmen. Und wenn man mal so die Erfahrungen bei den Nebenwirkungen googlet bekommt man sofort Herzrasen, Angstzustände , Vewirrtheit, Panikattacken etc. ausgespuckt.Diese 7 Tage waren der Horror , nur leider setze ich das Medikament nicht ab, aus Angst vor Resistenzen. Hätte ich es mal getan. Denn die Symptome verschwinden nicht! (6 Wochen nach Absetzen)

Es fühlt sich an als wäre ich eine völlig andere Persönlichkeit und ich bin überzeugt das die AB Einnahme ein ganz entscheidender Faktor ist. Ich erkenne mich selbst nicht wieder. Bis dato wusste ich nicht einmal was eine Angsterkrankung ist.

In einigen Angstratgebern steht geschrieben das Medikamente, u.a. auch Antibiotika , Angststörungen auslösen können. In vielen Berichten liest man auch, dass es bei Betroffenen mit einer Bronchitis,Sinusitis, Grippe o.ä. anfing. Habt ihr zu der Zeit zufällig auch Antibiotika bekommen? Bei anderen liest man das es im Krankenhaus auftrat. Kann ja auch mit Medikamenten zusammenhängen.
Oftmals liest man auch , dass es nach der Einnahme von Antibiotika wieder schlimmer wurde mit den ängsten und Panikattacken.

Habt ihr vor Ausbruch der Krankheit Antibiotika wie Avalox, Clarithromycin o.ä. genommen?
Habt ihr euch kurz vorher impfen lassen?
Habt ihr andere Medikamente eingenommen? (z. B mit Pille angefangen )
Habt ihr Drogen genommen/Mariuhana geraucht?

Hier ein interessanter Link zu Antibiotika und Angst:

http://ehealthforum.com/health/topic127407.html

Bitte schreibt mir euere Erfahrungen!

Auf das Thema antworten




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  23.03.2013 14:37  
Hat niemand irgendwleche Erfahrungen?
Oder ist jemandem aufgefallen das sich euere Angst während einer Antibiotikaeinnahme verschlimmert?



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  13.07.2013 06:31  
Hallo Unfinished Story,

ich habe nun 4 Tage Claritromycin (Antibiotika) wegen einer Nasennebenhöhlenentzündung und Bronchitis hinter mir und ich setze es heute ab ! Fürchterlich die Panikattacken und das Herzrasen, welches ich gestern Abend im Bett hatte !

Und das obwohl ich längere Zeit relativ Ruhe hatte vor den Attacken bzw. mich meist relativ schnell selber wieder beruhigen konnte.
Ich habe zwar auch Angst vor Resistenzbildung, aber das Zeug werde ich sowieso nicht mehr so schnell nehmen (höchstens bei akuter Lebensgefahr und auch nur noch im Krankenhaus).

Ich habe das Zeug (in noch höherer Dosierung) mal vor 3 Jahren bei einer Lungenentzündung genommen bzw. über den Tropf verabreicht bekommen, aber da ging es mir so schlecht mit meiner ständigen Husterei, daß mir die Nebenwirkungen vielleicht gar nicht so aufgefallen sind.
Jetzt fällt mir allerdings auf, daß es nach der ausgestandenen Lungenentzündung damals mit meinen Panikattacken schlimmer wurde.

Aktuell habe ich auch noch folgende Nebenwirkungen: seit 3 Tagen Muskel-/Gelenkschmerzen ab der Hüfte, in den Beinen, Füßen. Magendrücken (obwohl ich eine Magenschutztablette nehme), leichte Kopfschmerzen, allgemein Abgeschlagenheit und Müdigkeit.

Ich werde ab heute nur noch ein pflanzliches "Antibiotikum" (Angocin) nehmen und hoffen, daß damit die Restsypmtome meiner hartnäckigen Erkältung wegbekomme. Ich huste sowieso kaum noch und die Nase ist auch wieder so gut wie frei.

Hoffe, es geht Dir nun etwas besser nach all den Wochen.

Grüße Marisa



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  14.07.2013 20:56  
Ist "relativ" bekannt, da die Psyche im "Darm" sitzt und AB diesen belastet, z.T. stark.

Auch bei kurzer Einnahme von AB wg. akuten Infekten (5 Tg. o.ä.) usw., merkt man das...



  14.07.2013 20:58  
Wenn du magst, kannst du mich gerne anschreiben. Ich habe leider auch Erfahrungen damit.



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  19.12.2013 14:09  
Durch Google bin ich auf das Forum aufmerksam geworden. Nach einer 7 Tage Kur mit dem Antibiotikum Ciprofloaxcin habe ich Panikattacken und nun eine generalisierte Angststörung bekommen. Vorher hatte ich nie psychische Probleme. Das Ganze ist jetzt über 1 Jahr her. Ist der Schaden reversibel? Was kann man tun?



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  19.12.2013 15:00  
"Schaden" ist gut :-)

Ich behaupte einfach mal, auch ohne die o.g. Medikamente wäre Angst ein Thema für Dich geworden.

Das war jetzt nur ggf. der konkrete Auslöser.

Und ja, natürlich kannst Du etwas dagegen tun, so dass es wieder so gut geht, wie vorher.

Schau Dich einmal im Forum um. Viele Tipps, Hinweise und Berichte.



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  19.12.2013 15:06  
Hallo Heiko,

ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ich die AS ohne das Medikament bekommen hätte. Ich habe das Gefühl das mich dieses Zeug irgendwie vergiftet hat. Irgendwas in meinem Gehirn verändert hat. Ich mache auch schon Therapie, habe aber nicht das Gefühl das es mir irgendwie hilft. Ich habe ständig diese Benommenheit und Angst. Halt das langsam nicht mehr aus. Ich dachte, es würde irgendwann verschwinden, da ich auch von einigen ähnlichen Fällen gehört habe. Doch langsam frage ich mich, ob das noch eintreten wird. Ich glaube die Angst hat sich mittlerweile verinnerlicht.



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  19.12.2013 15:12  
Das kann schon passieren, wenn man nicht relativ schnell und konsequent gegen eine Angsterkrankung vorgeht. Mitunter stellen sich darüber hinaus sowas wie Depressionen ein, weil man ggf. den Mut verliert und den Glauben daran, dass es irgendwann besser werden könnte.

Solltest Du das Gefühl haben, die Therapie hilft nicht, stellt sich die Frage, was machst Du dann dort noch?
Wo liegen Deine Kritikpunkte? Therapieform? Ziel? Therapeut? Wo ist das Problem?

Sind abseits Deiner Vermutung mit den Medikamenten, andere mögliche Gründe für die Angst in Deinem Leben von Dir bzw. vom Therapeuten herausgefunden worden?

Angst kommt nicht einfach so. Sie hat einen Grund und meistens findet man auch relativ schnell etwas im Lebenslauf. Angst kann auch schützen, so komisch das erstmal klingt, vor etwas, was ggf. noch schlimmer wäre (was auch immer das sein mag).

Wie ist denn Dein Leben so? Viel Stress?

Und hat sich irgendetwas verändert in der Therapie? Ich meine, in einer Therapie "lernt" man auch einiges über sich und vielleicht auch Dinge, wie man für sich selber gut sorgen kann (z.B. Freizeit ist wichtig, Freunde, Konflikte erkennen und lösen usw.). Ist das passiert?



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  06.02.2014 21:04  
LichtamHorizont hat geschrieben:
Durch Google bin ich auf das Forum aufmerksam geworden. Nach einer 7 Tage Kur mit dem Antibiotikum Ciprofloaxcin habe ich Panikattacken und nun eine generalisierte Angststörung bekommen. Vorher hatte ich nie psychische Probleme. Das Ganze ist jetzt über 1 Jahr her. Ist der Schaden reversibel? Was kann man tun?


Schon mal eine Darmsanierung und Ernährungsumstellung versucht?

Hier ein Link über den Einfluss der Darmflora auf die Psyche: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber ... 16577.html

Danke1xDanke
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