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Hallo zusammen!
Es hat mich schon Überwindung gekostet, aber nun bin ich angemeldet.

Ich weiss gar nicht so recht, wie ich anfangen soll.
Seit 4 Jahren wohnen wir, wie unser Nachbar, im Eigenheim. Wir fühlen uns auch recht wohl. Naja, bis zu diesem Jahr.
Schon im letzten Jahr hat unser Nachbar sich Hühner inkl. Hahn angeschafft. Der Hahn war nervig, konnten wir aber mit leben. Im Winter war schlagartig nichts mehr zu hören oder zu sehen. Bis vor ein paar Wochen. Da wurde ich vom Gekrähe geweckt. Erst dachte ich, ich hätte es mir eingebildet. Aber dem war nicht so.
Das ganze ging ein paar Tage so, dann wurde ich krank. Mir war übel, ich musste erbrechen, Durchfall. Ob psychosomatisch oder doch erkrankt weiss keiner. Ich hab schließlich das Gespräch mit dem Nachbarn gesucht und der Hahn kam am gleichen Tag noch weg. Alles gut, könnte man denken.
Aber ich habe immer noch mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Obwohl ich weiss, das er weg ist bilde ich mir das Gekrähe zeitweise ein. Wenn ich abgelenkt bin und einen guten Tag hab, ist alles in Ordnung. Geht's mir aber nicht gut, bin gereizt oder schlecht gelaunt lausche ich auf ein mögliches Krähen. Das ja gar nicht da sein kann!

Ich komm mir schon total blöd vor. Beim Hausarzt war ich, er hat mir Risperidon 0,25 verschrieben. Davon nehm ich eine.
Beim HNO war ich auch, da ist alles gut.

Heute morgen gackerte ein Huhn ungewohnt laut und lange und ich konnte richtig spüren, wie ich mich verkrampft habe. Diese Anspannung hält noch an.

Ich vermute, das sich meine Erkrankung mit dem Gekrähe irgendwie gekoppelt hat und ich Angst habe, wieder krank zu werden. Das würde erklären, warum ich im letzten Jahr nicht so extrem reagiert habe.

Ich möchte einfach nur wieder mein Leben genießen können und entspannen können.

Weiss jemand, wie ich das schaffe?

Liebe Grüße,
Sharko

05.08.2021 12:59 • 06.09.2021 #1


22 Antworten ↓


portugal
Hallo Sharko,

Willkommen im Forum.

Darf ich fragen, ob Du schon mal Angst (psychisch) oder andere Beschwerden hattest?

Du schreibst, Du hast Angst, wieder krank zu werden, was war das für eine Krankheit (Zwangsgedsnken)?

05.08.2021 13:12 • #2



Anhaltende Angstzustände

x 3


Zitat von portugal:
Hallo Sharko, Willkommen im Forum. Darf ich fragen, ob Du schon mal Angst (psychisch) oder andere Beschwerden hattest?


Hallo!

Unter Ängsten hab ich sonst nie gelitten. Ich habe vor einigen Jahren eine depressive Episode gehabt, nehme bei Ende 2013 keine Medikamente mehr deswegen.
Ansonsten hab ich nur gerne Mal Kopfkino und steigere mich in Sachen hinein.

Meine Angst wieder zu Erkranken bezieht sich auf die Symptome die ich zu dem Zeitpunkt hatte. Man vermutete eine Magenschleimhautentzündung.

05.08.2021 13:14 • #3


portugal
Aber wovor hast Du genau Angst?

05.08.2021 13:16 • #4


Zitat von portugal:
Aber wovor hast Du genau Angst?


Das ist eine sehr gute Frage... Vor verschiedenen Dingen:
wieder krank zu werden, der Hahn kommt wieder und raubt mir den Schlaf (wobei das eher unwahrscheinlich ist), vor allem was nur im entferntesten nach Hahn klingt (selbst beim Fernsehen erstarre ich dann), völlig verrückt zu werden/zu sein...

05.08.2021 13:20 • x 1 #5


Icefalki
Bist dem pawlowschen Reflex erlegen. Dein Gehirn hat folgendes gespeichtert: Nervtötendes Gekrähe eines Hahnes, das zwar ausgehalten wurde, allerdings bis an den Rand des Unerträglichen getrieben wurde.

Dann körperliche Erkrankung, bedeutet noch mehr Stress und immer noch im Zusammenhang mit dem Hahn und den Hühnern.

Hahn ist jetzt zwar fort, aber Hühner sind immer noch da. Und wo Hühner gackern, wartest du auf Hahngeschrei, weil beides so im Hirn abgespeichert ist und deshalb hast du immer noch Stress.

Und die Fairness zum Nachbar gebietet, ihm seine Hühner nicht absprechen zu können, ohne als schlechter Nachbar dazustehen. Also bleibt der Stress..

Ich kenne das von Bassmusik, die treibt mich in den Wahnsinn. Nennt sich Misophonie.

Ohrstöpsel schon ausprobiert?

Zitat von Sharko:
Ich möchte einfach nur wieder mein Leben genießen können und entspannen können.


Glaube mir, dann findest du was Neues, das dich nervt.

Ich habe herausgefunden, dass es bei mir mit rücksichtslosen Verhalten durch die Kindheit entstanden ist und ich jetzt durch bestimmte akustische Reize getriggert werde.

Allem zugrunde steht diese Hilflosigkeit, durch Verhalten (hier eben Geräusche) anderer in seinem Seelenfrieden gestört zu werden, obwohl man jetzt definitiv weiss, dass man ungerecht reagiert.

Deshalb Trigger. Da steckt ziemlich viel Unterbewusstes dahinter. Und selbst bewusst, kann man es nimmer abschalten. Daher Ohrstöpsel, oder Kopfhörer mit Musik.

05.08.2021 13:36 • x 1 #6


Zitat von Icefalki:
Bist dem pawlowschen Reflex erlegen. Dein Gehirn hat folgendes gespeichtert: Nervtötendes Gekrähe eines Hahnes, das zwar ausgehalten wurde, ...


Da hast du einiges gut getroffen. Der Herr Pawlow ist mir natürlich ein Begriff und das beschreibt die Situation schon ziemlich gut.

Von den Hühnern bekomm ich so gut wie gar nichts mit. Heute Morgen war eine Ausnahme (hoffe ich).

Der Herr Nachbar ist ein Thema für sich. Er hatte einige Angewohnheiten, die wir ihm aber mit ein paar Gesprächen angewöhnen konnten. Er lebt hier schließlich nicht alleine. Natürlich gilt das für beide Seiten.

Ohrstöpsel hab ich mal ausprobiert. Bin aber nicht so der Fan von. Vor allem, weil ich nur tagsüber so bekloppt bin. Nachts oder auch bei schlechtem Wetter hab ich diese Zustände gar nicht. Tagsüber Ohrstöpsel geht leider nicht, ich hab ein Kind und arbeite zudem von Zuhause aus.

Die Frage ist: wie bekomme ich denn Pawlow aus dem Kopf? Kann ich mich gegenkonditionieren?

05.08.2021 13:58 • #7


Icefalki
Zitat von Sharko:
wie bekomme ich denn Pawlow aus dem Kopf? Kann ich mich gegenkonditionieren?


Grins, vielleicht, wenn du die Eier der Hühner isst? Und dir bei jedem Geräusch vorstellst, prima, jetzt sind die wieder fleissig, und produzieren meine Sonntagseier, die gackern nämlich nur, wenn die Eier legen. Hab das gerade gelesen.

Noch schräger wäre, du kaufst dem eine Rasse, die zu den leiseren Sorten Hühner gehört. Wäre mal eine ganz andere Möglichkeit.

05.08.2021 14:57 • #8


Flame
Komischerweise ist es dann immer der berühmte Nachbar, der einen auf die Palme bringt.

Mein Mann und ich haben (aktuell noch) Nachbarn,die gleichzeitig unsere Vermieter sind und die haben auch einen Hühnerstall gehabt.
Der Hahn krähte auch regelmässig aber das fanden wir nicht schlimm.
Mir gefiel sogar deren Hühnerstall,ich mochte die "Hühnis" und habe sie (in Absprache) auch füttern dürfen.

Der Kinderlärm war schon schwieriger.
Dass Kinder nunmal geräuschvoll sind,ist ja das Eine .
Aber die sind regelmässig "ausgerastet".
Inzwischen verstehen wir das besser,unsere Vermieter haben sich getrennt und wir ziehen aus.

Was ich eigentlich sagen möchte:

Es gibt Dinge,die einen auf die Palme bringen aber meistens ist der berühmte "Nachbar" nur ein Stellvertreter ist für das,was einen eigentlich stört.

Habe das selbst gemerkt an Tagen,an denen es mir gut ging,interessierte mich das Geschrei nebenan kaum.
An anderen Tagen (an denen es mir nicht gut ging) empfand ich es als Lärmbelästigung plus Rücksichtslosigkeit.

Im Eigenheim kann man sich schlecht andauern Ohrstöpsel reinpacken,ich hab das hier auch schon versucht aber man hört es eben doch und dann auch irgendwie erst recht...

Mein Rat:
Versuche herauszufinden,was Dich in Wirklichkeit unzufrieden macht.


Klassische Beispiele:

-Finanzielle Lage
-Beziehungsprobleme
-Stress im Job

Im Gefühlsleben:

- sich einsam und unverstanden fühlen
- sich überfordert fühlen
-Diffuse Angst ,die schlecht zu benennen ist

05.08.2021 15:09 • #9


Zitat von Icefalki:
Grins, vielleicht, wenn du die Eier der Hühner isst? Und dir bei jedem Geräusch vorstellst, prima, jetzt sind die wieder fleissig, und produzieren ...

Nur hör ich die ja so gut wie nie. Es ist ja quasi die Angst/das Lauern vor dem Krähen.
Ich hab schon an Schokolade gedacht, die mag ich lieber als Eier

Zitat von Flame:
Komischerweise ist es dann immer der berühmte Nachbar, der einen auf die Palme bringt.

Mein Mann und ich haben (aktuell noch) Nachbarn,die gleichzeitig unsere Vermieter sind und die haben auch einen Hühnerstall gehabt.
Der Hahn krähte auch regelmässig aber das fanden wir nicht schlimm.
Mir gefiel sogar deren Hühnerstall,ich mochte die "Hühnis" und habe sie (in Absprache) auch füttern dürfen.

Der Kinderlärm war schon schwieriger.
Dass Kinder nunmal geräuschvoll sind,ist ja das Eine .
Aber die sind regelmässig "ausgerastet".
Inzwischen verstehen wir das besser,unsere Vermieter haben sich getrennt und wir ziehen aus.

Was ich eigentlich sagen möchte:

Es gibt Dinge,die einen auf die Palme bringen aber meistens ist der berühmte "Nachbar" nur ein Stellvertreter ist für das,was einen eigentlich stört.

Habe das selbst gemerkt an Tagen,an denen es mir gut ging,interessierte mich das Geschrei nebenan kaum.
An anderen Tagen (an denen es mir nicht gut ging) empfand ich es als Lärmbelästigung plus Rücksichtslosigkeit.

Im Eigenheim kann man sich schlecht andauern Ohrstöpsel reinpacken,ich hab das hier auch schon versucht aber man hört es eben doch und dann auch irgendwie erst recht...

Mein Rat:
Versuche herauszufinden,was Dich in Wirklichkeit unzufrieden macht.


Klassische Beispiele:

-Finanzielle Lage
-Beziehungsprobleme
-Stress im Job

Im Gefühlsleben:

- sich einsam und unverstanden fühlen
- sich überfordert fühlen
-Diffuse Angst ,die schlecht zu benennen ist


Das hat mein Hausarzt mich auch schon gefragt, aber mir fällt beim besten Willen nichts ein. Eigentlich habe ich/wir ein gutes und schönes Leben. Unsere Ehe läuft bestens, das Kind ist auch nicht anstrengender als sonst und sonst ist auch alles ok. Ich wüsste nicht, welche Angst ich da übertragen könnte...

05.08.2021 15:31 • x 2 #10


Icefalki
Zitat von Sharko:
Ich wüsste nicht, welche Angst ich da übertragen könnte...


Vielleicht liegt es nur daran, dass man mit Situationen nicht klar kommen kann, die man nicht selbst in der Hand hat. Ich bin so ein Typ Mensch, der in diese Richtung tendiert.

05.08.2021 15:38 • #11


Zitat von Icefalki:
Vielleicht liegt es nur daran, dass man mit Situationen nicht klar kommen kann, die man nicht selbst in der Hand hat. Ich bin so ein Typ Mensch, der ...


Ja das stimmt, ich hab auch lieber die Kontrolle. Zumindest in bestimmten Bereichen.

Fürs erste hab ich mir vorgenommen, Tagebuch zu führen. Einfach, um eine Übersicht zu haben an welchen Tagen es ging und an welchen so gar nicht. Vielleicht spielen Hormone eine Rolle.

05.08.2021 15:52 • x 1 #12


Icefalki
Zitat von Sharko:
Vielleicht spielen Hormone eine Rolle.


Auch ne Möglichkeit. Machst du ganz gut, denn nix ist schlimmer, als ohne Plan ausharren zu müssen. Das schädigt uns Kontrollfreaks.

05.08.2021 16:08 • x 1 #13


Zitat von Icefalki:
Auch ne Möglichkeit. Machst du ganz gut, denn nix ist schlimmer, als ohne Plan ausharren zu müssen. Das schädigt uns Kontrollfreaks.


Ja, ich liebe Pläne. Und Listen. Und Ordnung, putzen, Sauberkeit... Wohl auch alles Zeichen eines Kontrollfreaks

05.08.2021 16:12 • #14


Icefalki
Zitat von Sharko:
Ja, ich liebe Pläne. Und Listen. Und Ordnung, putzen, Sauberkeit... Wohl auch alles Zeichen eines Kontrollfreaks


Siehste, so kommen wir dem Problem ziemlich auf die Spur. Bedeutet, man weiss zumindest, dass hier die Ursache ist, etwas nicht verändern zu können, das einen nervt. Und wenn die Hormone dann die Empfindsamkeit verstärken, Bingo, kein Wunder, dass man aus der Haut fahren könnte.

Jetzt bist du therapiert. Juhu

05.08.2021 16:15 • #15


Flame
Zitat von Sharko:

Das hat mein Hausarzt mich auch schon gefragt,



Da fällt einem auch nicht direkt was zu ein,das ist ja das "Schwierige" ,dass man eigentlich gar nicht so recht weiss,wo man ansetzen soll.

Jeder Mensch braucht ein gewisses Maß an Kontrolle in verschiedenen Lebensbereichen (Finanzen/Beziehungen/Arbeit) etc.,das ist so.

Wenn aber alles nurnoch über Kontrolle läuft ,ist Leben eigentlich nurnoch abliefern/funktionkieren.

Selbst wenn es gut funktioniert,fühlt es sich irgendwann "tot" an .

Und an dieser Stelle kann man ansetzen aber man braucht den Mut,es sich selbst bewusst zu machen.

05.08.2021 17:20 • #16


Zitat von Icefalki:
Siehste, so kommen wir dem Problem ziemlich auf die Spur. Bedeutet, man weiss zumindest, dass hier die Ursache ist, etwas nicht verändern zu ...


Das klingt durchaus sehr logisch. Ich werd mir mal Gedanken dazu machen warum ich so ein Kontrollfreak bin. Spontan fällt mir nichts ein.

Ach guck, das ging ja schnell. Und dann auch noch kostenlos. Da kann sich so manch Krankenkasse was abgucken
Zitat von Flame:


Da fällt einem auch nicht direkt was zu ein,das ist ja das "Schwierige" ,dass man eigentlich gar nicht so recht weiss,wo man ansetzen soll.

Jeder Mensch braucht ein gewisses Maß an Kontrolle in verschiedenen Lebensbereichen (Finanzen/Beziehungen/Arbeit) etc.,das ist so.

Wenn aber alles nurnoch über Kontrolle läuft ,ist Leben eigentlich nurnoch abliefern/funktionkieren.

Selbst wenn es gut funktioniert,fühlt es sich irgendwann "tot" an .

Und an dieser Stelle kann man ansetzen aber man braucht den Mut,es sich selbst bewusst zu machen.


Also ganz so schlimm denke ich ist es nicht. Aber möglicherweise trifft es in diesem speziellen Fall zu. Das würde auch erklären, warum ich ungern krank bin: ich kümmer mich lieber selbst um alles. Was auch nicht ganz gesund ist.

05.08.2021 18:08 • x 2 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Icefalki
Zitat von Sharko:
Kontrollfreak


Kontrolle bedeutet Sicherheit. Und fehlt Kontrolle, fehlt die Sicherheit, und ohne Sicherheit, kommt Stress auf. Stress kann sich unterschiedlich äussern und wieviel man ertragen kann, hängt von der Persönlichkeit ab. Wird der aber zuviel, nun, dann sind es die Hühner oder der Hahn, der Schuld sein muss. Oder die Deppen, die in 5 km Entfernung Musik machen und mich der Bass um den Verstand bringt.

Lösung: Habe mir ein Ausweichzimmer eingerichtet. Also, wieder Kontrolle erlangt.

Du kannst die Hühner mit lauter Musik beschallen, musst nur den Lautsprecher in deren Richtung drehen. Oder Schallschutzfenster einbauen.

05.08.2021 18:22 • #18


Zitat von Icefalki:
Kontrolle bedeutet Sicherheit. Und fehlt Kontrolle, fehlt die Sicherheit, und ohne Sicherheit, kommt Stress auf. Stress kann sich unterschiedlich ...

Ich hör die Viecher ja aber gar nicht! Wenn ich, wie jetzt, im Wohnzimmer auf der Couch liegen und der Fernseher läuft, kann ich die erst recht nicht hören. Ich zucke aber zusammen wenn ich Hahn-ähnliche Geräusche höre - die nicht von den Hühnern stammen.

Im Garten ist die Situation anders. Da sind noch viel mehr Geräusche auf die ich lausche (Hühner hör ich trotzdem nicht). Aber ich versuche es so lange wie möglich draußen auszuhalten. Was irgendwie traurig ist, denn mein Kind möchte viel öfter draußen sein als ich es kann.
Mein Hausarzt sagte auch 'weniger Stress'. Nur wie, das hat er mir nicht verraten. Bewussten Stress bzw. Dauerstress hab ich auch nicht. Es gibt Ereignisse, auf die ich entgegenfieber. Die meisten empfinde ich aber als Freude als Endergebnis.

05.08.2021 18:32 • #19


Icefalki
Zitat von Sharko:
Ich zucke aber zusammen wenn ich Hahn-ähnliche Geräusche höre -


Ja, weil dein Stresslevel unbewusst zu hoch ist, das zeigt sich, dass du dich vor etwas fürchtest, das sein könnte. Was, ist eigentlich egal, aber wir Angstaptienten kennen das nur zu gut. Und das Gehirn braucht dann einen Grund, bei manchen heisst der dann Supermarktkasse, einkaufen, Fahrstühle , usw.... Du hast dir eben Hahngeschrei ausgesucht. Mal was anderes.

05.08.2021 18:44 • #20



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