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Liebe Mitglieder,

wie in anderen Themen ja schon geschildert, leide ich seit einigen Jahren an Panikattacken und Angstzuständen und nehme dagegen auch Antidepressiva (37,5g Venlafaxin Retardkapseln). Eigentlich habe ich die Sache recht gut im Griff aber in manche Situationen fühle ich mich doch etwas machtlos, wie auch jetzt:

Blöd wie ich bin und auch mit dem Wissen dass es zu meinem jetzigen Zustand führt, habe ich mich gestern auf unserem Stadtfest ausgiebig mit meinen Jungs betrunken. 6 B., 4 Kurze, 4 Longdrinks, 1 Wodkaorange und 20 Stunden später lieg ich nun auf dem Sofa mit den typischen Katererscheinungen und steiger mich wieder massiv in diese rein.

Schweiss, schneller Puls, Übelkeit, Kreislauf bissl angekratzt, Durchfall, depressive Verstimmung, Müdigkeit, Unruhe - das volle Programm. Zwar hab ich mich schon mit Flüssigkeit, Magen-/Darm-Tee, Magnesiumtablette und Aspirin versorgt aber ich fühl mich immer noch echt mager und merke wie mein Hirn wieder Überhand hat.

Ist das generell so, dass Alk. solche Dinge verstärkt? Wie geht ihr damit um? Was für Erfahrungen habt ihr mit Alk. und Angstzuständen?

Freue mich auf euer Feedback,
beste Grüße

27.07.2014 14:10 • 01.08.2014 #1


8 Antworten ↓


Ich habe seit ich meine Angstzustände habe keinen Alk. mehr getrunken,
denn bei Alk. klopft das Herz schneller und das triggert mich direkt
und die Panikattacke ist dann praktisch greifbar.
Allerdings kann ich dir bezüglich Medikamente,Angst und Alk. keine hilfreichen
Tipps hier lassen,da ich nie Medikamente eingenommen habe...

27.07.2014 14:22 • x 1 #2



Angstzustände und depressive Verstimmung nach Alk.

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Hey DarkTemplar,

bei solch einem Alk. muss es dir ja schlecht gehen! Und noch dazu, wenn du auf Medikamente eingestellt bist, würde ich auf Alk. verzichten.

27.07.2014 14:35 • x 1 #3


Zitat von Finja:
Hey DarkTemplar, bei solch einem Alk. muss es dir ja schlecht gehen! Und noch dazu, wenn du auf Medikamente eingestellt bist, würde ich auf Alk. verzichten.

Hast du natürlich vollkommen recht und der heutige Tag wird mir wieder eine Lehre sein. Die Frage is jetzt halt auch, wie ich den Tag überbrücke und mirs wieder besser geht, ob ich das irgendwie steuern kann.

Vorallem anderleuts Erfahrungen helfen mir sehr, wenn ich die lese.

27.07.2014 14:45 • #4


Peppermint
Am besten du schläfst.....

Hatte das auch einige Male nach Alk. Konsum.....also wenn ich richtig abgefüllt war....und das obwohl ich keine Tabletten nehme....
Mir ging's 2 Tage danach dermaßen schlecht.....das ich jetzt nur noch soviel trinke wie ich meine es zu vertragen.....

27.07.2014 14:51 • #5


Hallo DarkTemplar,

Alk. geht gar nicht, es verstärkt die Symptome absolut.
Trinke heute viel Wasser, Tee usw. Versuche dich zu entspannen vll mal an die Luft einen Spaziergang machen.
Wünsche dir gute Besserung und beim nächsten Mal vll Alk. B., schmeckt auch gut und dir geht es sicher besser damit.

L.g. Waage

27.07.2014 14:53 • #6


Also bei mir isses ja mittlerweile eh so, dass ich kaum mehr was trinke, mein letzter Rausch in der Form war letztes Jahr im Oktober und heute weiss ich natürlich auch wieder warum das so ist. Ansonsten bin ich dann immer gern der Fahrer und ein Radler ist dann das höchste der Gefühle.

Ich lieg jetzt aufm Sofa, lese eure Tipps und Erfahrungsberichte, versorg mich mit Tee und Wasser und widme mich RTL2 und den Hirnausschaltsendungen

27.07.2014 15:24 • x 1 #7


Hy,
das ist bei mir genauso - eigentlich müsste ich es besser wissen ... aber auch mir passiert es, dass ich mal zu viel trinke, wie am letzten Freitag.
Gestern verstärkt Angst und Panikgefühle ... kann den normalen Kater dann auch nicht mehr von anderen Symptomen unterscheiden.
Alk. verstärkt meine Angst absolut - da reichen bei mir schon 2 Gläser Wein am Abend und die nächsten 2 Tage sind sch ... Das gleiche bei mir mit Kaffee - trinke nur noch koffeinfreien
Morgen wirds besser sein

27.07.2014 20:51 • #8


Ängste und Panikattacken haben etwas mit der Vergangenheit zu tun. Die Symptome brechen meistens aus, wenn Situationen, Gerüche, verbale Äußerungen an ein Trauma oder an extreme Situationen erinnern. Oft liegen dahinter Gefühle, die damals nicht ausgedrückt werden konnten. Oft liegt hinter Panikattacken ein Existenztrauma. Ein Trauma, bei dem es ums Leben bzw. Überleben ging.
Ich bin Hypno- und Traumatherapeut und arbeite so, dass der Betroffene an die Ursache kommt, diese in die Biographie eingearbeitet wird und so die Ängste und Panikattacken aufgelöst werden. schau dich mal dort um. Ängste, die damals mal entstanden sind werden auch oft durch Verschiebung auf andere Dinge gelenkt und verlieren den bewussten Bezug zur Ursache. Manchmal ist die Ursache auch so verdrängt worden, dass man es schlicht nicht mehr weiß. Allerdings die unbewussten Strukturen sorgen dann für die Symptome und der Arzt steht ratlos davor ...

01.08.2014 12:23 • #9




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