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Hallo Leute

Ende März habe ich mein Studium abgebrochen. Das heißt ich bin zurzeit unbeschäftigt. Ich habe lediglich nur ein 450 € Basis Job.
Glücklicherweise habe ich eine Ausbildung gefunden die mir sehr gefällt und ich freue mich auch sehr diese zu beginnen. Nur beginnt diese Ende August. Bis dahin heißt es warten.

Und dieses Warten macht mich total fertig irgendwie. Meine Ängste und Panikattacken habe ich soweit gut im Griff und bin die meiste Zeit angstfrei. Da ich weiß wie ich jetzt damit umgehen muss. Klar kommt die ein oder andere Angstphase
aber diese kann ich auch dann meistern. Denn jeder gemeisterte Angstgedanke tritt nach dem Erfolg immer weniger auf.

Nun quält mich phasenweise manchmal eine nervige depressive Verstimmung in der ich eine negative Grundstimmung habe und mich frage wie ich die restlichen Monate noch aushalten soll. Dieses nicht beschäftigt sein nimmt mich schon irgendwie mit. Natürlich kommt man auch in solchen Momenten leicht ins grübeln und ich Frage mich auch ob ich vielleicht so langsam depressiv werde. Also in eine tiefe Depression rutsche. Inwiefern sind Angststörungen mit Depressionen denn Begleitkrankheiten ?

Noch bin ich in letzter Zeit in einem totalen Emotionschaos. Einer Achterbahn besser gesagt. Auf den einen Moment geht es mir gut und ich fange mich an zu entspannen und plötzlich geht es mir schlecht dann fange ich an richtig aggressiv zu werden und eine innere Unruhe stellt sich ein. Da ich mich sehr gerne in Sachen hineinsteigere wundert mich das auch nicht. Dann hätte ich ja auch nicht meine Angststörung

So an sich läuft es eigentlich gut in meinem Leben nur das mich dieses Warten so total kaputt macht.

Kennt das von euch jemand wenn man gar nichts zu tun hat und den ganzen Tag nicht weiß wohin mit sich ?

Ich könnte nie dauerarbeitslos sein

Gruß ig

20.05.2016 23:36 • 21.05.2016 #1


2 Antworten ↓


Hallo, oder besser guten Morgen
Ja, Depressionen spielen zum größten Teil immer mit eine Rolle. wenn man eine Angsterkrankung hat. Bei mir kamen die Depressionen zuallererst und später dann die Angst und Panikattaken. Bei mir hatte das nachher zur Folge, das ich 7 Jahre die Wohnungen nicht mehr verlassen habe. Nur dann wenn ich zum Arzt musste. Versuche irgendwie das Ruder noch rum zu reissen und gehe direkt zum Arzt und erzähle ihm von deinen Stimmungsschwankungen. Damit , wenn dein neuer Job anfängt du fit bist. So richtig tiefe, verwurzelte Depressionen können einen nämlich auch so richtig fertig machen.

Lg.Cora

21.05.2016 01:57 • #2


7 Jahre hört sich echt krass an.

Ja ich mache dann demnächst ein Termin bei meiner Psychotherapeutin aus. Hoffentlich bleibt diese Depression nicht dauerhaft. Zumindest denke ich das es eine Depression bzw depressive Verstimmung ist. Hatte noch nie eine deswegen.

Gruß ig

21.05.2016 16:05 • #3




Dr. Christina Wiesemann