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Hallo Ihr Lieben,

würde gerne mal wissen, -von denen,die auch unter Ängsten & oder Depressionen leiden,etc - und evtl. auch Kinder haben,wie sich da so der Alltag gestaltet ? Schafft ihr das alles usw. ?

Ich denke,dass das gar nicht so leicht ist,oder ?

Wäre echt schön,wenn mal jemand berichten würde.

Liebe Grüße,Nicky

13.01.2012 22:01 • 29.01.2012 #1


26 Antworten ↓


Hallo, ich finde es schwer mit meinen Kids 6 und 2 Jahre alt. Ich leide unter angststörung und zwangsgedanken. Tja wie ich meinen Tag manchmal Meister? Schwer, aber es geht irgendwie. Dank der Hilfe meines Mannes.

Lg

13.01.2012 23:19 • #2



Angstzustände & Kinder !?

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Achso...naja,das ist ja gut,dass du nicht ganz alleine damit darstehst.

Hab gehört,dass das Jugendamt sich da auch mal schnell einschaltet und man dann Therapien quasi "auferlegt"bekommt,ansonsten kann mit Kindesentzug gedroht werden,aber ich denke,dass das nur dann der Fall ist,wenn das Kind durch die Erkrankung gefährdet ist..

Das ist ja echt schockierend,ich meine da leidet man schon so und dann kann man nicht mal das Glück haben,Mutter zu sein.. :/


L.G.

14.01.2012 00:08 • #3


*dastehst

Sorry,Tippfehler.

14.01.2012 00:09 • #4


Mein Therapeut sagte, weil ich mich ja teilweise selbst als Gefahr gesehen habe und meine große angst darin bestand das man mir die Kinder weg nimmt, dass die therapeuten es veranlassen können wenn sie eine Gefahr sehen. Dadurch das ich eine ambulante Therapie in einer Psychiatrie gemacht habe, würde ich keine Gefahr darstellen. Sonst wären sie schon weg. Ich habe nur ein verdammt schlechtes gewissen den kleinen gegenüber, weil ich durch die Ängste nicht mehr so locker und beschwinkt bin wie davor. Trotz allem würde ich mir beide arme für sie ausreißen.

Lg

14.01.2012 10:32 • #5


Zitat von sindi:
Mein Therapeut sagte, weil ich mich ja teilweise selbst als Gefahr gesehen habe und meine große angst darin bestand das man mir die Kinder weg nimmt, dass die therapeuten es veranlassen können wenn sie eine Gefahr sehen. Dadurch das ich eine ambulante Therapie in einer Psychiatrie gemacht habe, würde ich keine Gefahr darstellen. Sonst wären sie schon weg.


Heißt also,dass sie dir-wenn du die Therapie nicht machen würdest- die Kinder weggenommen hätten ?
War die Therapie dann sozusagen eine Auflage vom Jugendamt ? :/

Ich denke nicht,dass du das schlechte Gewissen haben musst,denn immerhin tust du ja was dafür,dass es dir besser geht und alles und das zeigt ja,dass dir was an deinen Kindern liegt.

L.G &' alles Gute.

14.01.2012 21:23 • #6


Nein der Therapeut meinte wenn ich wirklich eine Gefahr gewesen wäre oder die Vermutung da gewesen wäre ich bin nicht in der Lage meine kids zu versorgen, wären sie schon lange weg. Die Therapie wurde mir von der Klinik nur empfohlen um meine angststörung in den griff zu bekommen.
Aber ich werd's schon schaffen, zur Zeit geht es steil berg auf.

14.01.2012 22:16 • #7


Achso ja,das stimmt. Wurde das denn vom Jugendamt geprüft usw. ? :/


Oh das klingt toll,ich wünsche dir weiterhin nur das Beste.


L.G.

14.01.2012 22:27 • #8


Nein, es wird erst dann dem Jugendamt weiter gegeben wenn die Therapeuten den verdacht haben. Dadurch das es eine angsterkrankung ist und ich Angst habe meinen Kindern wegen dieser Erkrankung nicht gerecht zu werden, ist es natürlich nicht nötig dasjugendamt ein zu schalten. Es Spiel natürlich auch eine Rolle ob ein Partner anwesend ist. Dadurch das ich nicht alleine einkaufen kann, muss mein Mann dies übernehmen. Als alleinerziehende wäre dies natürlich schlecht und man bräuchte eine Unterstützung ( wenn das in der Familie nicht gegeben ist).

Danke und liebe Grüße zurück

15.01.2012 14:08 • #9


Ja... oh man,aber ich denke nicht,dass die einem dann einfach so die Kinder wegnehmen würden,oder..

L.G.

15.01.2012 21:12 • #10


mirona41
Hallo, also ich schaffe es komischerweise irgendwie. Ich leide an Depression, Angst und Panikattacken. Ich bin froh, dass ich die Kinder habe, denn dadurch werde ich gezwungen einigermaßen "normal" zu leben. Zu Elternabenden und so geht allerdings mein Mann oder halt keiner. Es ist oft schwer und anstrengend..., aber ich bin auch seit Jahren in therapeutischer Behandlung und das hilft aus sehr. Schrecklich ist allerdings, dass meine Kinder auch schon kleine Angsthasen sind und ihre Angstphasen haben. Das tut mir so leid...
LG

16.01.2012 12:44 • #11


Meine tochter zeigt auch leider auch schon leichte Anzeichen.

16.01.2012 15:57 • #12


Mhmm..ja das glaube ich . :/

Naja,ich hab bloss mal gehört,dass die einem die Kinder wegnehmen,wenn man psychisch erkrankt ist,oder so. Natürlich kommts immer auf den Einzelfall an,denke ich mal,aber ich finde das schon richtig erschreckend !

Oder,dass man quasi regelrecht gezwungen wird,gewisse Therapieformen anzustreben,ansonsten wird mit Kindesentzug gedroht.

Deswegen frage ich mich allen Ernstes,ob man da nicht schon Angst haben muss,Kinder in die Welt zu setzen...wobei da teilen sich die Meinungen und ich denke,dass ohnehin IMMER im Vorfeld eine Hilfe seitens des Jugendamtes angeboten wird, bevor sie die Kinder entziehen ; das geht schließlich nicht einfach so..

L.G. und alles gute euch.

16.01.2012 21:23 • #13


Hallo,erstmal find ich das ne tolle frage,

also ich habe 2 kleine mäd.und ich weiß oft nicht wie ich den tag schaffen soll,aber es geht-rückblickend habe ich das gar nicht mal so schlecht gemacht!
Mein haushalt lasse ich im zweifelsfall schleifen,der beschwert sich ja nicht!und garten auch!!
ich kenne auch das drückende gefühl,wenn mann denkt mann hätte die kinder mit seiner angst angesteckt-aber mädels....die kinder werden einem ihre kindheit nicht vorhalten wenn sie mit einer krankheit begründet ist-sie werden es verstehen und wissen,das wir nichts unversucht gelassen haben.Das mit euch und euren kindern ist die wahre grosse liebe,denn wir wissen was das leben wert ist!!

und nun noch zu deiner jugendamt's angst:das jugendamt hat grundsätzlich nicht das recht die kinder in obhut zu nehmen!!
Kinder werden nur entzogen bei akuter kindesgefährdung(z.b. wen du es auf offener straße mißhandeltst)oder bei (Wie bei psych.kranken)drohender gefährdung!
Dabei wird aber auf die bestehenden resurcen geachtet-soll heißen ob evl.:OMAS,FAMILIENPATEN(das sind andere familien aus deiner stadt die sich dafür freiwillig melden),krippe,hort,Vater vieleicht langzeiturlaub,.....


Das jugendamt hat kein interresse die heime vollzubekommen!ein heimplatz in deutschland kostet 2800,-e!!

worum geht es den bei dir?willst du ein baby-oder hast du schon und angst das jemand etwas von deiner erkrankung erfährt?

Kann gerne noch mehr erzählen,bin Familienpflegerin!!

17.01.2012 14:35 • #14


Hallo lilli,

danke für deine Antwort.

Naja,ich mache mir da nur mal so Gedanken drüber,denn irgendwann hätte ich auch gerne mal ein Baby.

Und man hört ja immer wieder,dass das Jugendamt ,Kinder aus den Familien nimmt,obwohl die Umstände nicht gravierend sind ; ich selbst kanns mir auch nicht vorstellen,aber 100%ig weiß ich es eben auch nicht. Ich denke,dass man sich auch sowas wie eine Familienhilfe an die Seite stellen lassen kann,wenn es mal Phasen gibt,in denen es nicht so gut läuft,oder ?

Ich denke auch nicht,dass die Kinder von der Mutter getrennt werden,ohne,dass alles versucht wurde,also quasi Familienhilfe,Mutter-Kind-Häuser,etc.etc...zumindest kann ich mir das echt nicht vorstellen und wieviele gibt es,die psych. krank sind (Ängste,Depris,usw.) ; denen müsste man ja dann allen das Kind wegnehmen


L.G.

17.01.2012 21:37 • #15


EBEND!das würde wohl zu weit führen!
es wird immer ersteinmal versucht und außerdem wollen wir mal den zukünftigen papa nicht vergessen!!
wen du schon krank an die kindersache ranngehst,weißt du doch schon,was dir guttut,und was dir hilft!das ist leichter als bei uns mamas die mit kindern erst krank geworden sind!je nach persöhnlicher lage kannst du dir ne putzfrau holen,babysitter casten,tagesmutter suchen,etc.....
Du wirst das schaffen,den an hand deiner frage merkt man wie überlegt und rationell du bist,das hilft!!

Übrigens:vieleicht schaffst du vorher noch eine therapie !dann ist es garantiert leichter!

18.01.2012 14:18 • #16


ich mache all die sachen die ich machen muss. bin jeden tag für die kinder unterwegs ob mit oder ohne panik. zwangsgedanken kommen ab und zu auch dazu

18.01.2012 14:27 • #17

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Hallo, julchen vielleicht wird es mit Baby besser. Oder auch schlechter, kann man nicht so genau sagen. Nachdem ich vor meinem Sohn(jetzt8) eine Fehlgeburt hatte, war ich bei jedem kleinen Ziehen in Alarmbereitschaft, man kann ja nichs dagegen nehmen. Als ich in der 32. Woche war ging es mir supergut. Jetzt kann nichts mehr passieren und das Glücksgefühl ein Babay zu haben war enorm gut für die Psyche. Nach der Geburt war ich mit den Problemen Spucken, Fieber, Bauchweh meines Sohnes ein bisschen überfordert. Habe meine Situation, auf das Kind übertragen. Er hat lange gespuckt und ich dachte der muss doch etwas haben. Mit mit ihm in die Klinik alles durchchecken. Nach dem 1. Jahr war das Spucken vorbei und ich sehr beruhigt. Dann ging es mir 4 Jahre gut. Momentan doktore ich wieder an mir selbst. Lasse es aber meinem Sohn nicht spüren. Wenn ich mal 2-3 Tg im Bett verbringe aus leiter Mitleid mit mir wie krank ich doch bin, sage ich einfach mir geht es nicht gut. Schlimm finde ich nur das ich den guten Phasen mit meinem Sohn sehr viel unternehme. Und jetzt mache ich mir Sorgen das er nicht genug unterwegs bin wenn ich wieder mit Wärmflassche auf der Couch liege. Aber mit 8 Jahren ist der gar nicht so sscharf darauf immer unterwegs zu sein und ist dann mit seinen Freunden unterwegs. Bei uns im Hof oder Besuch bei Freunden im Haus. Momemtan wird es wieder besser bei mir und ich hoffe im Frühjahr wieder so fit zu sein das ich wieder mit Freude zum Schwimmen, garteln, Ausflüge machen kann. Schreibe immer viel zu viel
Grüsse Stregaline

18.01.2012 15:08 • #18


Hi, ich habe auch einen Sohn, er ist sechs. Ich leide seit vier Jahren unter den Panikattacken, er hat davon schon einige erlebt (leider, aber es lässt sich als Alleinerziehende nicht immer so gestalten, dass er nicht da ist, wenns wieder los geht), mittlerweile hat er auch vor vielem Angst; ich hoffe sehr, dass das wieder weg geht und er ein "normales" Leben führen kann.

Meinen Alltag bekomme ich auch mehr schlecht als recht über die Bühne, meistens leidet der Haushalt drunter, aber der rennt ja nicht weg...

Ich versuche, so viel Zeit wie möglich mit meinem Sohn zu verbringen, aber manchmal ist mir selbst das nicht möglich, er hat sich aber daran gewöhnt, auch mal alleine zu spielen.

18.01.2012 21:00 • #19


Das klingt ja so,als wäre das gar nicht so dramatisch,wie es immer dargestellt wird ; von wegen das JA entzieht sofort die Kinder,etc.

Und mich freuts total,dass ihr das - trotz eurer Probleme- so gut hinbekommt.

Ich denke,dass die Kinder automatisch etwas mitbekommen,das bleibt manchmal einfach nicht aus,aber das heißt ja nicht automatisch,dass sie auch drunter leiden.

Aber trotzdem mache ich mir so Sorgen.. vielleicht hat lilli recht ,und es zeigt eigentlich nur,dass man sich sorgt usw. indem man drüber nachdenkt.

Ach man..

18.01.2012 21:19 • #20



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