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Sanchez1993
Hallo, ich bin auch relativ neu hier. Zu meiner Person - 20 Jahre alt, wohne in Solingen (NRW) und komme aus einer Großfamilie. Ich habe seit ungefähr 4-5 Monaten Panikattacken und Angstzustände, momentan ist es eher die Angst, die über mein Leben bestimmt. Angts krank zu sein, Symptome wie, wenn man man gerade in diesem Moment aus seinem Körper entnommen wird, Angst ohnmächtig zu werde, teilweise das Gefühl, dass gleich was ganz schlimmes passiert. Ich habe angefangen in mir hineinzuhorschen, über sämtliche Sachen zu googlen und mich weiter hineinzusteigern. Ich bin in Therapie, ohne Medikamente, weil ich keine Antideprissiva nehmen möchte, hab sie 3 Tage lang genommne (Opipramol) und dann abgesetzt, weil ich sie mit der Angst genommen habe und meine Symtpome noch schlimmer wurden. Ich benutze Kytta sedativum und Lasea, aber so wirklich gegen die Angst helfen sie nicht wirklich. Teilweise bekomme ich auch beim Sport angst. Gibt es jemanden hier genauso geht, wie es mir momentan geht? Ich google viel zu viel und meine nächste Sorgen natürlich wieder "Herztod". Mein Vater war noch nie Herzkrank, oder hatte sonst was, einmal ein Schlaganfall mit 55. Ich war auch schon beim Kardiologen und meine Werte waren mehr als nur top, obwohl ich damals harte Dro. zu mir genommen habe und das *beep* mir den letzten Kick gegeben hat und ich dadurch die Panikattacken bekommen habe. Heute? Heute rauche ich nicht mehr, trinke Alk. wirklich nur in maßen und fühle mich fit. Nur diese Angst ist sehr schlimm, ich denke ich werde Medikamenten Therapie doch mal zur Überbrückung machen, weil ich schon beim Schnupfen angst habe an einer Herzmuskelentzündung zu erkranken. Meine Frage an Euch ist, ob ein Herztod wirklich so oft passiert, oder sehr selten vorkommt, ein guter Freund von mir ist Herzkrank und hat Blutkrebs, er sagt mir andauernd ich soll mein Leben leben und aufhören mir über alles einen Kopf zu machen....wenn das mal so einfach wäre....Er meinte zu mir, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, als gesunder Mensch an einem Herztod zu sterben.

Macht mir ein bisschen Mut, ich wäre euch sehr dankbar dafür! Würde mich über ein Feedback oder privat Nachricht drüber freuen.


Gruß Sanchez.

18.09.2014 20:57 • 01.10.2014 #1


3 Antworten ↓


HeikoEN
Klingt doch erst einmal ganz gut, wenn Du offensichtlich aktiv an der Angst arbeitest? Da bist Du schon relativ weit vorne, wenn Du dir das Forum hier durchliest...

Es ist gut, wenn die Angst noch so "jung" im Leben ist und Du aber schon therapeutisch versuchst etwas zu tun.

Und ja, Dr. Google ist ein echter und harter Trigger für alle Angstbetroffenen. Das geht gar nicht eigentlich und ich würde Dir empfehlen, das komplett zu lassen. Man verrennt sich da sehr schnell in dramatische Erkrankungen, die alle nicht zutreffend sind.

Vielleicht ein paar Tipps, insb. auch für Herzproblematiken:

http://ratgeber-panik.de/downloads/die- ... tigung.pdf

Speziell für das Herz:

http://ratgeber-panik.de/downloads/die- ... phobie.pdf

19.09.2014 09:42 • x 1 #2



Panikattacken & Angstzustände

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Sanchez1993
Vielen lieben Dank für deine Antwort. Ja, du hast schon recht, mit dem was du geschrieben hast, aber es ist ein harter Kampf für mich. Bei dem kleinsten Symptomen hab ich angst, Krebs zu haben ect. ich Messe auch mehrmals am Tag meinen Puls und denke immer Gott will mir was schlechtes andrehen. Genauso nach einem Allkoholabend kriege ich am nächsten Tag Angstzustände, weil ich einen normalen Kater direkt extrem negativ bewerte.

22.09.2014 12:56 • x 1 #3


martin170de
Hihu, n'Abend, ganz kurz!
Ja - das kenne ich auch alles in - und auswendig, dennoch, dagegen auf der richtigen Ebene anzugehen, ja, ein K(r)ampf!
Wenn bei mir - in solchen Phasen - Krebs & Co ausgeschlossen sind, steigere ich es in Richtung von Krankheiten, die "noch nicht bekannt sind" o.ä.
Viel Kraft - und liebe Grüße!
Martin

01.10.2014 18:22 • #4




Dr. Reinhard Pichler