Pfeil rechts

Hallo Zusammen

Wenn ich zu einem Termin gehen sollte, bekomme ich immer warnsinige angst schon ein paar Tage vorher. Und ist für mich dann stress pur. Habe angst vor dem Erbrechen mir wird schwindelig, schweiss ausbrüche, Übelkeit muss ständig aufs WC Stuhlgang machen. Traue mich schon gar nicht mehr einen Termin auszu machen. Meine Eltern halten es für eine Einbildung. Mit Ihnen kann ich darüber gar nicht richtig sprechen.

War auch schon für ein halbes Jahr bei einem Psychologen. Hatte mit der Zeit festgestellt das ich kein vertauen zu Ihm hatte, und auch nicht gerade mit freude zu den Sitzungen bin.

Jetzt fällt es mir nach langer Zeit schwer wieder zu einer neuen Psychologin zu gehen. Einen Termin aus zu machen.

Geht es von euch jemandem auch so? Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Viele Grüsse
Regina

17.11.2008 13:31 • 07.05.2020 #1


20 Antworten ↓


Hallo Regina.
Ich fühle so sehr mit dir!
Mir ging es bestimmt 3 Jahre so. Ich bin kaum noch vor die Tür gegangen.
Jetzt geht es mir schon bedeutend besser.
Mich hat es immer etwas beruhigt wenn ich eine plastiktüte in der Handtasche habe. Dachte mir für den Fall das ich mich übergeben müsste könnte ich es darein machen. Klingt so blöd aber mir ging es dann besser. Hab immer eine kleine Flasche 0,5 l Wasser in der Tasche weil mir das total hilft in dem Moment wenn es mir schlecht wird und ich kann etwas trinken.
Verkrich Dich nicht zu Hause. Beruhige Dich immer in dem du Dir sagst es gibt in der Öffentlichkeit überall Toiletten für den Fall das Du mal schnell musst oder Dich übergeben musst. Aber Du wirst sehen das wird nicht passieren. Ich schaue mir meine Umgebung immer ganz genau an und schaue nach wo sind die Wc's oder der nächste Ausgang. Wenn ich das weiß geht es mir ganz schnell wieder besser. Schau doch mal bitte in diesem Forum links unter EMETOPHOBIE nach. Da kann man seine Übelkeit gleich viel besser deuten!! Vielleicht hilft es dir ja etwas. Ich wünsch Dir viel Stärke

17.11.2008 20:34 • #2



Angststörungen Erfahrungen

x 3


Hallo Prinzessin

Vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort. Bin sehr froh das ich dieses Forum gefunden habe. Das es noch mehr Menschen gibt die so enliche oder die gleichen probleme haben wie ich.

Eine Plastiktüte habe ich seit einiger Zeit auch immer dabei, für den fall aller fälle. Aber Ihrgentwie Beruhigt es mich nicht ganz. Vor allem habe ich angst mich in gegenwart anderer Übergeben zu müssen. Oder man könnte mich hören.

Das mit den Öffentliche Toiletten die es überall gibt , sage ich mir jetzt auch immer zur Beruhigung, falls ich mal schnell muss. Es Beruhigt mich auch ungemein. Aber für das schlecht sein hilft es mir leider gar nicht.

Oder wenn wir mit dem Auto hinter einem LKW herfahren müssen, bekomme ich auch sofort meine Panikatcken. Dann muss ich schnell an etwas anderes Denken. Sonst meine ich verrückt zu werden. Zum glück tut mich dann mein Vater meistens mit einem gesprech ablenken.

Das mit dem trinken habe ich noch gar nicht ausprobiert. Ich traue mich schon gar nicht mehr an dem Tag etwas zu essen oder trinken.

Vielleicht sollte ich es auch machen und mir die Umgebung ganz genau anschauen wenn ich wieder einen Termin habe, so wie Du.

Vielen herzlichen Dank noch mal für deine guten Typs und auch das Du Dich in mich hinein versetzten kannst.

Viele Grüsse
Regina

18.11.2008 13:50 • #3


Hallo Regina.
Freut mich das ich Dir etwas helfen konnte.
Das kann keiner verstehen wer das nicht kennt.
Das wichtigste ist das du Dir immer wieder sagst das es überhaupt keinen grund gibt das Du Dich plötzlich Übergeben musst.
Man muss die Übelkeit einfach richtig einschätzen das hab ich hier im Forum unter Emetophobie gelesen. Das ist ganz wichtig!! Hast Du es gelesen? Wenn nicht tu das bitte. Mir hat das sehr geholfen. Falls es Dir mal wieder passiert versuch es doch einfach mal zuzulassen und Du wirst sehen es wird nix passieren. Ich weiß es ist schwer aber Du darfst nicht aufgeben. Das Leben ist viel zu kurz um sich zu Hause zu verkrichen es gibt noch so viele schöne Dinge die wir erleben wollen.
Dein Problem mit dem Auto fahren besonders hinter einen LKW sag Dir einfach du kannst jederzeit anhalten wenn es nicht mehr geht. Is doch egal! Such Dir immer irgendeine Möglichkeit was Du tuen kannst für den Fall es sollte Dich überkommen. ach ja und versuch das mit dem Trinken!
ganz liebe Grüße

18.11.2008 16:44 • #4


Hallo Prinzessin

Da hst Du recht das leben ist wirklich viel zu kurz um sich zu Hause zu verkrichen. Du hast recht ich darf mich nicht aufgeben. Aber es ist wirklich nicht so einfach.

Ich war vorhin in dem Forum Emetophobie und habe es durch gelesen. Es hört sich alles irgentwie unerreich bar an. Aber ich werde es bei meinem nächsten Termin so versuchen meine Übelkeit richtig einzuschätzen. Vieleicht hilft es ja bei mir auch. Und das mit dem trinken auch.

Wie hast Du es eigentlich geschafft, das es Dir jetzt wieder besser geht? Warst Du bei einem Psychologen? Oder hast Du es alleine geschafft?

Viele liebe Grüsse

18.11.2008 19:39 • #5


Hallo Regina,
sorry ich war 2 Tage auf Reisen und habe meinen Laptop nicht mitgenommen. Zu Deiner Frage; ja ich hab es alleine geschafft. Ich dacht mir das es so nicht weiter geht und habe mich zusammen gerissen und immer wieder probiert. Natürlich gab es auch Tage da hat es nicht funktioniert und mir ging es sehr schlecht aber den nächsten Tag bin ich gleich wieder raus.
Wie schon gesagt wenn man die übelkeit besser einschätzen kann klappt das ganz gut. Also Kopf hoch und los gehts!! Nicht davor drücken! Wünsch Dir viel Kraft!

20.11.2008 16:56 • #6


Hallo Prinzessin

Ich weiss nicht ob ich es auch alleine schaffe wie Du. Weil ich bin im allgemeinen ein zimmlich schüchterner Mensch. Die Panikatacken sind nicht mein einzigess problem. Kann nicht nein sagen, kann mich nicht währen usw.

Hatte zwar als Kind und Heranwachsende schon die gleichen Panikatacken blos in einer anderen Situation. Und als ich dann nach der Schule auf ein Internat ging, habe ich mit der Zeit die Panikatacken verlohren. Seit ich wieder zu Hause Wohne sind sie plötzlich wieder gekommen.

Mir ging es eigentlich noch vor zwei Jahren viel schlechter. War aber mal für einen kurzen Besuch im Internat. Als ich dann wieder zu Hause war ging es mir auf einmal wieder etwas besser. Aber leider nicht ganz. Alleine überwinde ich es einfach nicht.

Ohne Psychologische hilfe werde ich woll sonst immer wieder diese Panikatacken bekommen.

Ich Danke Dir sehr dafür, das Du mich Aufmunterst.

21.11.2008 13:10 • #7


Hallo Regina!
Es ist überhaupt nicht schlimm wenn Du das nicht alleine schaffst. Dafür sind ja Psychologen da. Such Dir in Ruhe einen aus und mach einen Termin. Ich würde mich freuen wenn Dir das hilft. Wenn Du möchtest können wir ja auch mal telefonieren. Also lass was von dir hören wenn interesse besteht!! Liebe Grüße Susi

23.11.2008 20:01 • #8


Prinzessin hat ja schon viel gesagt, was ich auch empfohlen hätte

Ich wollte dir nur nochmal Mut machen, das ist keine Einbildung, wie deine Eltern sagen, sonst bilde ich mir das auch alles ein
Dein Posting könnte von mir sein
ich gehe schon nirgends mehr hin, wo ich nicht sicher weiß, es gibt dort eine Toilette
Dinge wie Spazierengehen , an den Strand fahren, längere Strecken Auto, Bus,Zug fahren sind für mich unmöglich geworden

Ich weiß nicht, wie du dich einschätzt, ob du das allein schaffst, aber eine neue Therapeutin in der "hinterhand" zu haben, wird sicherlich nicht schaden

ich wünsche dir ganz viel Erfolg!

LG

Kiki

23.11.2008 20:10 • #9


Zitat von prinzessin82:
Hallo Regina!
Es ist überhaupt nicht schlimm wenn Du das nicht alleine schaffst. Dafür sind ja Psychologen da. Such Dir in Ruhe einen aus und mach einen Termin. Ich würde mich freuen wenn Dir das hilft. Wenn Du möchtest können wir ja auch mal telefonieren. Also lass was von dir hören wenn interesse besteht!! Liebe
Grüße Susi




Hallo Susi

Nehme das angebot mit dem telefonieren sehr gerne an.

Steht deine Mail Adresse in der Mitgliederliste? Dann kann ich Dir eine Private Nachricht schicken mit meiner Tele Nr. und Du mir deine.

Dieses mal werde ich mir aufjedenfall in aller Ruhe einen Psychologen aussuchen. Nicht das ich nacher wieder deinen Reinfall erlebe.

Viele liebe Grüsse
Regina

24.11.2008 14:48 • #10


Zitat von Kiki S-H:
Prinzessin hat ja schon viel gesagt, was ich auch empfohlen hätte

Ich wollte dir nur nochmal Mut machen, das ist keine Einbildung, wie deine Eltern sagen, sonst bilde ich mir das auch alles ein
Dein Posting könnte von mir sein
ich gehe schon nirgends mehr hin, wo ich nicht sicher weiß, es gibt dort eine Toilette
Dinge wie Spazierengehen , an den Strand fahren, längere Strecken Auto, Bus,Zug fahren sind für mich unmöglich geworden

Ich weiß nicht, wie du dich einschätzt, ob du das allein schaffst, aber eine neue Therapeutin in der "hinterhand" zu haben, wird sicherlich nicht schaden

ich wünsche dir ganz viel Erfolg!


LG

Kiki




Hallo Kiki

Vielen lieben Dank für deine Antwort. Es hat mich sehr gefreut. Kann mich sehr gut in Dich hineinversetzen.

Das mit dem Spazieren gehen, habe ich jetzt seit dem Internats Besuch in den griff gekommen, darüber bin ich sehr froh. Ich laufe halt nicht kilometer weit, sonst wüsste ich auch nicht ob ich dann Panik bekommen würde.

Aber das Auto fahren und Termine oder bei anderen Mitfahren (was ich schon gar nicht mehr mache) sind für mich auch ein grosses problem. Mit dem Bus oder Zug fahren traue ich mich dadurch schon gar nicht mehr.

Ja, es ist wirklich am schlimmsten wenn man kein WC in der nähe weiss. Dann bekomme ich auch immer sofort Panik. Mitlerweile sage ich mir dann, an dem Tag wo ich irgentwo hin muss, das ich jeder Zeit aufs WC gehen kann. Was man ja leider beim Busfahren schon gar nicht machen kann. Darum fahre ich schon gar kein Bus mehr.

Viele liebe Grüsse
Regina

24.11.2008 15:24 • #11


26.07.2012 18:29 • #12


hallo krümel24,

von den erzählungen her denk ich, ist es wohl ähnlich wie bei mir.


war das ein verhaltenstherapeut bei dem du warst?

ich habe jetzt am 01.08. einen termin und verspreche mir da mehr als von einem neurologen der nur medikamente verschreibt.

nimm dir doch mal die zeit und lese dich durchs forum.
mir gehts nun etwas besser, da ich nun einige beiträge gelesen habe, die einem
mut machen

26.07.2012 22:24 • #13


Vielen Dank für deine Antwort...habe mich hier schon etwas belesen und habe gemerkt, dass ich mit dem Problem nicht allein da stehe.

Ich war bei einem Verhaltenstherapeuten, jedoch haben wir erforscht warum auf einmal diese Angstzustände kamen.

Die Tabletten wirken bei mir so gut, dass die Angstzustände nicht mehr hoch kamen und in den einem Jahr Therapie konnte man daher schlecht irgendwelche Techniken erlernen, weil es mir echt super ging und keine Symptome hatte.

War heute Vormittag im KH um mich vorzustellen, die Entscheidung blieb bei mir ob ich dort bleiben möchte oder nicht. Der Arzt meinte zu mir das es bei mir nicht so schlimm aussieht und er es nicht als dringend empfindet stationär behandelt zu werden. Mir viel die Entscheidung daher echt schwer, mein Verlobter war sich auch nicht sicher.

Letztendlich habe ich mich dagegen entschieden, weil der Arzt ja meinte das es viel schlimmere Fälle gibt und da ich auch so unentschlossen war sagte er auch "wenn es Ihnen so schlecht gehen würde, dann würde mir die Entscheidung nicht so schwer fallen".

Bin jetzt auf der Suche nach einem neuen Therapeuten, ist nur schwer einen zu finden und hoffe das es dann wieder bergauf geht.

Hoffe ich habe die richtige Entscheidung getroffen, ich habe mich im KH so unwohl gefühlt.

Bin innerlich so nervös bzw. unruhig, habe gelesen das man trotz ängstlicher Symptome, gerade dann raus soll und sich der Ängste stellen soll....

Werde mal gleich mit meinen Verlobten raus gehen und das gute Wetter genießen.

Habe schon etwas Angst, wenn mein Verlobter nächste Woche wieder zur Arbeit geht, er war diese Woche zu Hause um mich zu unterstützen.

Aber ich muss ja auch lernen allein damit recht zu kommen, es ist leider nur so schwer.

Gibt es Tipps was ich tun kann wenn sich die Symptome bemerkbar machen??

Finde es so gut das es so ein Forum gibt, schon beim Schreiben geht es mir besser.

27.07.2012 17:26 • #14


hallo krümel24,

gerade deshalb, weil du alleine angst hast, hättest du vielleicht doch den platz in der klinik wahrnehmen sollen. da wärst du dann ab nächster woche nicht ganz allein und man hätte vielleicht dein problem schnell wieder in griff bekommen.

leider kann ich dir nun keine tips geben... ich bin da selbst noch zu unerfahren wie man mit diesen symptomen zurecht kommen könnte.
bisher ist für mich alles theorie... was ich hier in vielen threads lese, hört sich im ersten moment sehr einfach an, ist aber für mich noch nicht umsetzbar.

28.07.2012 20:12 • #15

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo....

Seit dem Wochenende geht es mir schon besser. Hatte wohl nur die erste Woche so ne Angst. Mir ist das auch so unangenehm, dass ich meiner Ärztin nach einer stationären Behandlung gebeten habe.

Viele Schreiben, dass sie dauerhaft an Angstzustände + Depressionen leiden.
Ich habe es maximal einmal im Jahr und dann auch nur ein bis zwei Wochen ohne Depression, wo ich nur weinen könnte und dann geht es meistens wieder Bergauf.

Mein Verlobter ist zur Arbeit und ich komme gut zu recht. Hoffentlich bleibt es so.

30.07.2012 10:25 • #16


Hallo !

Das ist schön, das es dir wieder gut geht. Das Macht bestimmt auch anderen Mut. Auch ich als "Alt-Angsthase" freue mich über solche sachen. Toll.

Gruß Andreas

30.07.2012 17:32 • #17


07.05.2020 12:07 • #18


Soulfighter
Hi @Rik1007
Willkommen im Forum
Könnte sich um eine generalisierte Angststörung handeln , war bei mir ganz ähnlich. Wie lange hast Du das jetzt?
Lg

07.05.2020 12:36 • #19


@Soulfighter . Danke für deine Rückmeldung. Ich hab das seit ca. Anfang Dezember und jetzt auch bald einen Therapie Termin. Wie war es bei dir?

07.05.2020 13:12 • #20



x 4


Pfeil rechts


Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Hans Morschitzky