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Hallo
Ich bin neu hier und schon am Verzweifeln. Habe seid ein paar Monaten Panikattacken. Seid ca 2 Wochen sind sie aber nicht mehr so klassisch wir man sie kennt. Ich wache auf habe wie so oft Herzrasen oder Herzklopfen kann nicht mehr schlafen und habe ein inneres Gefühl der Verzweiflung. Ich steigere mich dann so rein und frage mich immer wieder warum ich so komische Gefühle habe. Kaum ziept es irgendwo verspanne ich bekomme schlecht Luft etc und verfalle aber nicht in Panik sondern fühle mich einfach schlecht und krank. Würde am liebsten ins KH fahren damit sie mir irgendwas geben..,.. hat das noch jemand?

21.02.2018 19:10 • 08.01.2019 #1


18 Antworten ↓


Zitat von Zerstreute41:
Hallo
Ich bin neu hier und schon am Verzweifeln. Habe seid ein paar Monaten Panikattacken. Seid ca 2 Wochen sind sie aber nicht mehr so klassisch wir man sie kennt. Ich wache auf habe wie so oft Herzrasen oder Herzklopfen kann nicht mehr schlafen und habe ein inneres Gefühl der Verzweiflung. Ich steigere mich dann so rein und frage mich immer wieder warum ich so komische Gefühle habe. Kaum ziept es irgendwo verspanne ich bekomme schlecht Luft etc und verfalle aber nicht in Panik sondern fühle mich einfach schlecht und krank. Würde am liebsten ins KH fahren damit sie mir irgendwas geben..,.. hat das noch jemand?


Ich persönlich bin immer total fertig nach den Panikattacken. Dieses schlecht fühlen und krank fühlen gehört dazu....nimmst du denn Medis?

Dieses Verspannen ist ein typisches Symptom von Angst und das kann irgendwann weh tun diese Verspannungen. Versuche dich den Tag über viel zu bewegen...ablenken...dir etwas gutes tun...ich weiß ...ist immer leichter gesagt als getan.
Es klappt nicht immer bei mir....manchmal fühle ich mich so schlecht und könnte nur.heulen. aber da hab ich schon raus bekommen das es richtig heftig ist wenn ich die Periode bekomme.

21.02.2018 19:20 • #2



Angstgefühl Verzweiflung

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Nein ich nehme keine Medis habe Angst vor den Nebenwirkungen..... Völlig bescheuert. Ich lenke mich immer gut ab und mache jeden Tag Rücken Gymnastik weil ich weiss das ich Blockaden und Verspannungen habe. Mir fällt es in der Nacht immer schwer zu glauben das ich nix körperliches habe sondern das alles die Psyche aus löst. Wenn ich das akzeptieren könnte dann wäre es vielleicht leichter.

21.02.2018 19:38 • #3


Hallo,

Also mal vorweg: wenn du diese Symptome nur nachts hast bzw wenn du nicht abgelenkt bist, ist das ein sicheres Zeichen dafür, da es von der Psyche kommt. Wenn es was vom Herzen wäre, hättest du es auch am Tag.
Ich kenne diese Zustände, die keine richtige PA sind, aber so ein Dauer-Scheiß-Körpergefühl hinterlassen. Du somatisierst, d.h deine Psyche hat irgendein Problem und das drückt sie körperlich aus. Ich kenne auch andere Menschen, die teilweise ein Symptom nach dem anderen hatten, oft den ganzen Tag lang, aber es steckte nichts körperliches dahinter.
Bist du in Therapie ? Das mit den Tabletten kann ich verstehen, ich nehme auch keine. Aber wenn der Leidensdruck zu groß wird, kann das schon eine Option sein.
Versuche doch mal autogenes Training vor dem Einschlafen, das hat mir geholfen nicht mehr soviel zu Grübeln vor dem Einschlafen.
Wünsche dir eine erholsame Nacht!

21.02.2018 21:37 • x 1 #4


Zitat von Zerstreute41:
Nein ich nehme keine Medis habe Angst vor den Nebenwirkungen..... Völlig bescheuert. Ich lenke mich immer gut ab und mache jeden Tag Rücken Gymnastik weil ich weiss das ich Blockaden und Verspannungen habe. Mir fällt es in der Nacht immer schwer zu glauben das ich nix körperliches habe sondern das alles die Psyche aus löst. Wenn ich das akzeptieren könnte dann wäre es vielleicht leichter.


Vielleicht solltest du mal etwas pflanzliches nehmen....vielleicht holt dich das ein bisschen runter. Und Psychotherapie?

22.02.2018 06:58 • #5


Frozen93
Ich kenne das auch sehr gut. Es ist heftig was die Psyche alles machen kann bzw auslösen kann. Ich musste Medikamente nehmen konnte es nicht mehr aushalten

22.02.2018 07:15 • #6


Streulicht
Hallo zerstreute

Hast du mal Schilddrüse bzw. Hormonstatus machen lassen ?

LG
Streulicht

22.02.2018 12:16 • #7


Ja also Schilddrüse schon Hormonstatus noch nicht wäre vielleicht noch eine Idee danke

22.02.2018 13:05 • #8


Hallo,

Wenn keine Organischen Beschwerden da sind könnte ein hyperaktives Nervensysthem für deine akuten Beschwerden der Auslöser sein.Da hilft wirklich nur Entspannung Pur und etwas Sport , Meditation ist ebenfalls sehr vom Vorteil . Die Achtsamkeit ist ist in den meisten Fällen was vielen Menschen fällt . Sie überhören ihre innere Stimme und verleugnen so ihre Gefühle . Das führt mit der Zeit zu enormen Stress für unser Körper. Die Panik sagt im Grunde nur das du auf platten Reifen fährst ,dass deine Körpermitte aus der Balance gekommen ist. Meistens passiert das wenn wir Gedanken nicht aus denken , stecken bleiben. Ein Gedanke möchte ausgedacht werden wenn er uns beunruhigt um nach Lösungen zu suchen tun wir das nicht ,verzetteln wir uns und unser Nervensysthem ist überarbeitet.
Um nach heilsamen Lösungen zu suchen müssen wir unser Körper in einem Entspannungszustand bringen und das kann durch ,Mediation oder Entspannungsverfahren wie nach Jacobsen geschehen. Mit der Zeit ,entspannt unser Nervensythem und die Panik lässt mit der Zeit, Schritt für Schritt nach.

22.02.2018 16:26 • x 2 #9


squashplayer
Hallo Zerstreute,

ja kenne ich. Bin derzeit krankgeschrieben, komme kaum aus dem Haus vor Angst und wenn ich morgens aufwache, habe ich ein derartiges Verzweiflungsgefühl, dass ich am liebsten tot wäre als das zu ertragen (keine Sorge es ist nur ein Gedanke). Ich zwinge mich dann irgendwann aufzustehen und mich abzulenken, dem Tag die Stirn zu bieten. Je länger ich nämlich im Bett liege, desto schlimmer werden die Gedanken.

VG

23.02.2018 12:14 • #10


Da geht es dir wie mir....zu nichts Lust...die schei. Angst vor der Angst....wie lange bist du schon krank geschrieben?

23.02.2018 12:29 • #11


Es tut echt gut zu hören das ich nicht alleine bin mit meinen psychischen Problemen. War jetzt 2 Wochen krank geschrieben da ging es mir besser und jetzt gehe ich sporadisch in die Arbeit kommt immer drauf an wie die Nacht verläuft und ob ich es schaffe aus dem Bett zu kommen. Komischerweise ist für mich das schlimmste die Fahrt in die Arbeit. Wenn ich dort bin geht es mir dann wieder besser. Mache viel Yoga und Bogen Schießen hilft mir auch sehr. Leider ist es an wirklich schlechten Tagen gar nichts möglich....

23.02.2018 12:41 • #12


Versuch weiter in die Arbeit zu gehen, ich habe den Fehler gemacht jetzt seit 5 Wochen Zuhause zu sein....es fällt mir die Decke auf den Kopf. Und der Start dann in die Arbeit wird dann wieder schwer.

23.02.2018 12:50 • x 1 #13


Ja deshalb habe ich mich auch nicht mehr krank schreiben lassen. Ich denke auch das es besser ist sich ab zu lenken und einigermaßen den Alltag hin zu bekommen.

23.02.2018 12:58 • #14


Ja das ist sehr wichtig....leider habe ich jetzt den Fehler gemacht und muss sehen wie ich da wieder raus komme.

23.02.2018 13:04 • #15


Hallo,

Viele Menschen verharren in einer "schockstarre" wenn sie Körperliche Syntome wahrnehmen . Bei Ängstler ist das ein weitverbreites Thema:) besser nichts machen , es könnte mir ja etwas schlimes passieren . Diese Methode hat Nachteile. Unser Gehirn hört ja nicht auf zu denken auch wenn wir uns im Bett oder Couch verharren. Wir nähren unsere Ängste indem wir anfangen zu Grübeln nur Grübeln ist ja nichts anderes als Gedanken im Kreis , für unser Nervensythem ist diese Art von Problemlösungen einfach nur nervig. Wir bewirken nichts positiv sondern wir fallen immer mehr in Ängste und unser Mut schwindet langsam immer mehr dahin ,bis eines Tages nichts mehr geht ,wir schwächen und Panik kommt hoch das wiederum versetzt uns wieder in Hilflosigkeit . Ich sage ich jetzt hier mal LAUT; Stopp . Genau das müssen wir früher machen ,laut STOPP sagen immer und immer wieder wenn der Grübelzwang auftaucht.

Sich aus dem Teufelskreis der Angst zu entfliehen bedarf es Mut und Achtsamkeit aber diese Eigenschaften hat jeder bei der Geburt mitbekommen , es sind wahre Gefühle wie die Trauer also raus damit sonst wird unser Angst immer stärker.
Sich selber Mut zu machen haben sehr viele Menschen verlernt wir sollten uns diese Eigenschaft wieder anlernen sie ist so wichtig für uns , wenn wir aus dem Angstkreis entfliehen möchten.
Gefühle zu lassen den immer wiederkehrenden Gedanken zu Ende denken ,am hilfreichsten ist das für unser Gehirn wenn die Gedanken aufs Papier gebracht werden denn was wir schwarz auf weiß sehen können wir besser verarbeiten .
Es ist druchaus möglich das dass Niederschreiben mehrere male von Nöten ist um Ruhe ins Innere zu finden . Nur Geduld und Nachsicht , es wird wieder besser .

23.02.2018 14:05 • x 1 #16


Deine Worte sind so richtig tuffi....ich befinde mich in dieser Schockstarre...aber es ist so schwer sich daraus zu befreien....

23.02.2018 14:10 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Toscout,

Danke sehr

Situationen werden schwer wenn wir sie als schwer Bewerten . Unsere Gedanken können wir auch aufs Positve lenken:)

Schritt für Schritt so wir wir als Kinder laufen lernten:)

23.02.2018 14:15 • #18


Gaulin
Hallo Zerstreute,

dein Beitrag hat mich sehr berührt. Ich kann mich voll damit identifizieren. Ich leide seit meiner Kindheit immer wieder mal an Panik- und Angststörungen. Dieses Verspannen kenne ich auch sehr gut. Zudem verspannt in Angstsituationen mein Magen-Darm-Trakt. Panikattacken sind heftige meist kürzere Angstanfälle mit zb. Herzrasen, Schwitzen, Kälte, Atemnot usw. Über die Jahre (25 Jahre etwa) sind Ängste hinzugekommen und mir ging es zwischenzeitlich auch paar Jahre richtig gut. Momentan bin ich wieder in einem Strudel aus Ängsten, Sorgen und negativen Gedanken gefangen und verspüre ständige Angst. Manchmal weiß ich warum, oft aber leider auch nicht. Ich bekomme einfach urplötzlich dieses miese Angstgefühl und weiß gar nicht warum, wovor. Habe in vergangenen Jahren viele Therapien gemacht, klinikaufenthalte hinter mir. Medikamente musste ich auch nehmen. Möchte ich aber auch nicht mehr. Bin auch so ein antitablettenmensch. Zumal ich denke, dass die Tabletten ja das Problem nicht lösen. Wenn ich aber ein halbes Jahr ca.zurück denke, kann ich mir vorstellen was der Auslöser war (nicht die Ursache). Seit wann hast du das? Was ist davor passiert in deinem Leben? Wie zufrieden bist du mit deinem Leben? Usw . Wie war deine Kindheit? Gab es Probleme damit? So versuche ich Verbindungen zu meinem Befinden herzustellen um in erster linie zu verstehen und zuletzt natürlich um zu heilen. Ist ein sehr komplizierter, schwerer und langer weg. Und nebenbei: akzeptiere dich so wie du bist mit allen Stärken, Schwächen, usw. Die Angst ist auch nur ein Symptom, ein Signal um dich zu warnen. Es hilft dir auf dich zu achten und will dir irgendwas sagen. Du musst nur verstehen, was. Wir können gern mal bissl darüber schreiben und versuchen herauszufinden, was die Ursache ist. Ich sage mir sehr oft: ich lass mich von der Angst nicht beherrschen und mir mein Leben kaputt machen. Mir reicht's, ich habe es verdient mich wohl zu fühlen. Das klappt nicht immer... aber eben manchmal schon. Ansonsten lass ich die angst eben einfach mal raus. Nicht jeder Tag ist gleich. Und das allerwichtigste überhaupt: ganz egal was andere über dich denken! Mach was Du möchtest, was dir gut tut, ohne schlechtem Gewissen, sei wütend, Schrei, heule, lache, usw. Ok ja ich weiß, alles leicht gesagt, schaff es ja selber nicht immer... aber ich probiere alles aus um mich wohl zu fühlen, ansonsten akzeptiere ich auch die schlechten Tage. Die Symptome werden nicht immer bleiben...

09.01.2019 00:24 • #19



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