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ConnyOsi

ConnyOsi
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Hallo wie die Überschrift schon sagt habe ich Angst vor der Angst.Wer hat dies auch u möchte sich gerne mit mir austauschen ?

LG Conny

27.12.2025 x 1 #1


172 Antworten ↓
Kruemel_68

Kruemel_68
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Zitat von Logo:
Fakt ist, das es beides gibt, also die psychosoziale Seite und die neurobiologische Seite. Welche Häufigkeit da vorliegt, weiß ich nicht. Nun ist ...

Ich habe bei weitem nicht vor, hier pro oder kontra Medikamente zu diskutieren. Diese Diskussion ist - wie Du schön erklärt hast - müßig.

Fakt ist aber, dass von Seiten der Ärzte und der Pharmaindustrie eine völlig überzogene Erwartung an diese Medikamente vermittelt wird, wwil die Alternativen nicht von unserem Gesungheitssystem geleistet werden. Es erfolgt bei den Ärzten keine neutrale Aufklärung - dass diese Medikamente helfen können, aber sie eben nicht das Problem lösen. Vermittelt wird: Nimm eine Pille und es geht dir wieder gut. Funktioniert das nicht, nimmst du halt ein weiteres dazu. Es wird immer noch suggeriert, dass einfach nur die Neurotransmitter durcheinander sind. Das stimmt bei den meisten aber schlicht und einfach nicht.

Ein Medikament kann Dir nicht helfen, Dich besser abzugrenzen. Es kann Dir keine Selbstliebe beibringen. Es kann Dir keine Selbstfürsorge beibringen. Oder Dir zeigen, wie Du Deinen Perfektionismus ablegst. Oder Dir selbst den Druck im Leben nimmst. Und da gibt es bei den meisten eine Schieflage.

29.10.2025 12:40 • x 6 #135


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A


Angst vor der Angst

x 3


DrSeltsam

DrSeltsam
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@ConnyOsi
Ich kann mich an die Angst vor der Angst noch ganz gut erinnern.

Wie ich damit umgegangen bin:
Zu der Zeit bestand mein Leben eigentlich nur aus drei sich abwechselnden Phasen:

1. Panikattacken

2. Angst, und zwar Angst vor nichts konkretem. Nur das Gefühl. Das ist m. M. n. die schlimmste Angst, weil es nichts gibt an dem man "arbeiten" kann. Das ist wie Phantomschmerz an einem amputierten Bein: der Schmerz ist da, aber die Ursache fehlt. Das war eigentlich mein Dauerzustand. Mal stärker, so dass ich gar nicht aufstehen konnte, mal "nur" starke Unruhe die mich wenigstens meinen Alltag hat bestreiten lassen. (Dass es letztlich doch einen Grund für diese Angst gibt, habe ich erst viel später gelernt.)

3. Angst vor der Angst. Die kam, wenn es mir mal besser ging und rührte vor allem aus dem Unverständnis meinen Ängsten und deren Ursprung gegenüber her: wo keine Bedrohung erkennbar ist, kann ich auch nicht vorbeugen oder voraussehen, ob und wann mich die andere Angst wieder übermannt.
Immerhin ist die Angst vor der Angst aber selbst konkret, denn ich weiss ja wovor ich Angst habe: davor wieder völlig hilflos leiden zu müssen.

Ich habe mir dann aber gesagt: Wenn ich jetzt "nur" Angst vor der (anderen) Angst habe, dann habe ich diese andere Angst im Moment ja nicht. Ich kann mir also sicher sein, dass – selbst wenn sie wieder kommt – ich auch wieder angstfrei werde.
Was aber habe ich getan, damit die andere Angst nicht da ist? Was habe ich gedacht, wie habe ich mich verhalten, was habe ich genau getan? Was ist mir passiert, wie waren die Umstände?

Ich hab' das alles aufgeschrieben und so nach und nach wieder so viel Kontrolle bekommen, dass zumindest die Angst vor der Angst immer weniger wurde. Das ist Hand in Hand mit der Therapie gegangen, denn dadurch habe ich meine Ängste und wie sie "funktionieren" mehr und mehr verstanden und so wurde auch die eigentliche Angst weniger.

Medikamente und alle möglichen Skills (von Meditation über Bewegung, Summen, Brummen, Yoga, Kaffeeverzicht ... ) sind gut und notwendig, wenn es darum geht seinen Körper und auch seinen Geist so gut es nur irgendwie geht bei der Aufgabe zu unterstützen, seine Ängste zu verstehen und mit ihnen umzugehen und natürlich auch die Angstphasen einigermassen gut durchzustehen oder sogar abzuschwächen. Was davon einem gut tut, muss man selbst rausfinden. Es ist immer gut, Ideen von anderen zu bekommen. Aber was dem einen hilft, kann für den anderen eher belastend sein.

30.10.2025 01:12 • x 5 #146


Zum Beitrag im Thema ↓


Raiauer
@ConnyOsi Hi grüss dich, das kennen viele hier – die Angst vor der Angst kann manchmal sogar schlimmer sein als die eigentliche Angst selbst.
Ich hatte das auch lange Zeit: Schon der Gedanke, „hoffentlich bekomme ich keine Panikattacke“, hat sie fast ausgelöst.

Mir hat geholfen zu verstehen, dass mein Körper nichts Gefährliches tut – er versucht nur, sich zu schützen.
Seit ich gelernt habe, meinen Körper zu beruhigen, z. B. durch Summen, bewusstes Atmen und mit Techniken aus der somatic experience, bin ich ziemlich stabil, arbeite aber weiter an meiner Resilienz. Hast du denn für dich Techniken gefunden, die dir helfen, LG Rainer

x 6 #2


ConnyOsi
Leider noch nicht wirklich 😕.

x 1 #3


Hotin
Hallo Conny,

auf Dein Thema finde ich, ist es nicht leicht zu antworten.
Was versuchst Du damit zu beschreiben, wenn Du sagst. "Ich habe Angst vor der Angst".

Warum ich Dich hier frage, das hat nachfolgenden Hintergrund.
Unsere Angst ist das vermutlich wichtigste Gefühl in unserem Gehirn. Dieses Gefühl steuert Tag für Tag,
über 24 Stunden den größten Teil unserer Denkvorgänge.
Somit wird es wenig Sinn ergeben, wenn jemand vor diesem zentralen und wichtigen Gefühl Angst empfindet.
Deshalb wiederhole ich meine Frage.
Was bitte meinst Du, wenn Du von "Angst vor der Angst" sprichst? Was ist Dir dabei wirklich
so unangenehm? Kannst Du das beschreiben?

Viele Grüße

Bernhard

x 2 #4


Flousen
Lies dich einfach mal durchs Forum, es gibt hier etliche Beiträge darüber.

x 3 #5


ConnyOsi
Ich habe Angst vor dem überwältigend Gefühl,welches mich dann mitreißt.Ich kann dann an nix anderes mehr denken,wann kommt die nächste Angstattacke.Ich bestehe dann nur noch aus Unruhe u Getriebenheit.Grübbel ganz viel bin nicht mehr im hier u jetzt U das ist was mir Angst macht.Einfach keine Kontrolle mehr zu haben.

x 3 #6


Flousen
Diese Angst musst du lernen anzunehmen, zu wissen woher sie kommt, und was sie dir mitteilen möchte. Akzeptiere sie. Dann wird es besser.

x 5 #7


Abendschein
Zitat von ConnyOsi:
Hallo wie die Überschrift schon sagt habe ich Angst vor der Angst.Wer hat dies auch u möchte sich gerne mit mir austauschen ? LG Conny

Liebe @ConnyOsi das was Du schreibst, kenne ich, die Angst vor der Angst habe ich schon ein Leben lang.,
Angst schützt uns Menschen zwar, aber diese Angst ist krankhaft und schützt nicht, sondern schadet uns nur.

Ich habe sie durch erfolgreiche Therapien in den Griff bekommen. Heute kommt sie ab und zu nochmal, aber
ich habe gelernt mit ihr umzugehen. Hast Du schon mal eine Therapie gemacht?

Liebe Grüße

x 3 #8


ConnyOsi
Ja schon einige,aber ich habe nie gelernt sie anzunehmen oder zu akzeptieren oder Tools wie ich mit ihr umgehen kann.

x 1 #9


Gaulin
Zitat von ConnyOsi:
Ja schon einige,aber ich habe nie gelernt sie anzunehmen oder zu akzeptieren oder Tools wie ich mit ihr umgehen kann.

Ich glaube, dir fehlt noch das Wissen darüber, was du selbst tun kannst. Dazu rate ich dir, dich damit zu befassen. Es gibt zb. gute Videos bei Youtube zb. Die klären super darüber auf und geben auch praktische Tipps mit auf den Weg. Probiere dich am besten damit mal durch, was DIR hilft. Da muss jeder so seinen Weg damit finden. Was dem einen hilft, hilft dem anderen nicht unbedingt.
Alte Denkmuster auflösen, die dich blockieren. Am "einfachsten" ist die Unterstützung einer Therapeutin oder eines Therapeuten.

x 6 #10


Hotin
Zitat von ConnyOsi:
Ich habe Angst vor dem überwältigend Gefühl,welches mich dann mitreißt.Ich kann dann an nix anderes mehr denken,wann kommt die nächste ...

Natürlich verstehe ich Dich. Und nicht nur Du kommst schon mal in solch eine extreme Situation. Auch mir ist soetwas früher manchmal passiert. Heute ist das jedoch bei mir sehr,sehr selten.
Natürlich weiß ich auch, dass man sein Angstgefühl nicht völlig kontrollieren kann.
Du kannst auch nicht kontrollieren, ob Du Hunger fühlst, ob Du Durst fühlst, ob Du gerade wütend wirst oder ob Du jemanden gerade besonders sympathisch findest.
Mit allen unseren Gefühlen sollten wir lernen, so umzugehen, dass wir sie zuerst akzeptieren, wenn sie erscheinen. Und dann hast Du viele Möglichkeiten Dich zu fragen.
Warum kommt gerade jetzt dieses Gefühl? Und wie kann ich darauf reagieren?
Wichtig finde ich vor allem.
Nur selten gibt es das Angstgefühl in Deinem Kopf in der starken Form, so wie Du es beschreibst.
Am häufigsten erscheint unsere Angst jeden Tag hunderte Mal ohne Dich so extrem zu erschrecken.
Erkennst Du diese schwachen Ängste und wie gehst Du dann mit diesen schwachen Ängsten um?

#11


Abendschein
Zitat von Hotin:
Natürlich verstehe ich Dich. Und nicht nur Du kommst schon mal in solch eine extreme Situation. Auch mir ist soetwas früher manchmal passiert. ...

Nein @Hotin Du verstehst es nicht. Du denkst immer wieder, daß die kranke Angst, mit der gesunden Angst ( die jeder Mensch hat) zu vergleichen ist.

Ist sie aber nicht. Ich habe meine krankhafte Angst seit meinem frühesten Lebensjahr.

Später als Jugendliche waren diese Angstgefühle und die Angststörung sehr schlimm.

Das Gefühl nicht richtig atmen zu können. Zittern im ganzen Körper. Schweiß brach aus. Dieses Gefühl, wie hier auch schon geschrieben wurde, die Kontrolle zu verlieren.
Daß Gefühl wie Watte. Das man nicht richtig da ist.

Dieses vermischte sich natürlich mit einer Panikattacke.

Kennst Du dieses Gefühl? Diese Angst hat nichts, aber auch gar nichts mit der normalen Angst zu tun. Warum sind die Praxen voll, von Menschen, die Ängste haben?

Und nicht jeder (kaum ein Psychologe, Neurologe, Therapeut, hatte schon mal so starke Ängste. Die meisten Ärzte können sich da nur vom Erzählen in den Patienten hineinfühlen.

Die krankhafte Angst lässt sich schwer in Worte fassen, weil das Gefühl nur schrecklich ist.

Ich habe diese Angst letzten Samstag erst wieder gespürt. Bei mir fing es damit an, das ich ein Klopfen im Gaumen gespürt habe und dann kamen meine Gedanken und schon brach die Angst aus. Da gehen Puls und Blutdruck hoch. Dann kam das fiese Gefühl des Unrealistischen. Die Gedanken waren schlimm und dieses Gefühl der Angst noch schlimmer. Oft Todesängste.

Am besten kann es derjenige beschreiben, der diese Art von Angst kennt und selbst da, ist es noch individuell anders

x 5 #12


ConnyOsi
Guten Morgen,also ich möchte nicht das wir uns hier gegenseitig Vorwürfe machen wer was U wie.

#13


ConnyOsi
Ich möchte mich gerne mit euch austauschen was ihr so anwendet in akuten Situationen?

#14


ConnyOsi
Was sind das für Videos auf YouTube U unter welchem Stichpunkt finde ich die?

#15


ConnyOsi
Die Angst legt sich halt auf alles sie ist bei mir halt krankhaft geworden.Ich nehme ja schon Venlafaxin aber das hilft nur bedingt U ich muss leider mit Tavor nachhelfen.Hab am Donnerstag einen Termin bei einem neuen Psychiater U bin gerade dabei mir einen neuen Therapeuten zu suchen der speziell auf Angststörung spezialisiert ist.

#16


Catbalou
@ConnyOsi ich würde gerne mich auschtauschen

#17

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ConnyOsi
Gerne 😊 wie geht's dir was machst du in akuten Situationen?

#18


blue1979
@Abendschein hi abendschein ich hab gestern eine Zusammenfassung von einer neuen fast schon bahnbrechenden Untersuchung an Mäusen gelesen das krankhafte angst in neuem bisher unbekannten Areal im Gehirn abgespeichert wird wo der Cortex also verstand keinen direkten Zugriff hat. Das erklärt auch warum klassische Gesprächstherapien bei vielen Phobien/ ptbs pat. nicht gut helfen. Daraus können in Zukunft nun neue und bessere Therapien abgeleitet werden zb das endocannabiodsystem soll diese gehirnstruktur wo tiefgehende Angst abgespeichert wird , erreichen können. Bin froh das die Wissenschaft da weiter forscht was pathologische ängste angeht sa die Anzahl an angstpat eher zunimmt auch therapieresistente zb bei ptbs.

Bei Ängsten im Rahmen akuter Erregungszustände also krankhaft entscheide ich Situation ob ich das durchstehe (mit Risiko das es erneut als schlimm abgespeichert wird ) oder dämpfe mich hinterher mit diazepam etwas ab um mich schneller zu erholen. Skills etc noch dazu aber das muss man in angstfreien Zeiten üben und immer wieder in kleinen Schritten angst zulassen und immer wieder neue Ressourcen im Alltag anlegen.


Habt eine gute Woche!

x 1 #19


ConnyOsi
Ok klingt interessant.... glaube es hilft da nur Verhaltenstherapie u bei mir auch AD um erstmal aus der täglichen Angst u Unruhe raus zu kommen.

x 1 #20


A


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