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P

phoeby
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Sammelthema
hi,
also mein problem ist nicht dass ich angst habe nicht mehr nach hause zu kommen,sondern ich habe vor dem autofahren generell angst,aber am schlimmsten ist es auf der autobahn,ich weiß nicht ob es eine phobie ist,weil mein freund spielt es immer runter,aber ich kriege fürchterliche panik wenn ich als beifahrer mitfahren muss.ich hatte vor eineinhalb jahren einen schweren autounfall,bei dem ich beifahrer war,und seitdem hab ich total angst vor einem weiteren uunfall,ich denke ständig,dass uns gleich jmd reinfahren könnte.
lg phoeby

29.07.2024 #1


656 Antworten ↓
Schlaflose

Schlaflose
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Geht mir auch so. Ich habe meinen Führerschein vor genau 40 Jahren gemacht und habe immer noch Angst vor dem Autofahren. Es war besser in der Zeit, wo ich 20 Jahre lang mit dem Auto zur Arbeit fuhr, aber immer nur diese Strecke, die ich in- und auswendig kannte. Seit 11 Jahren habe ich eine andere Arbeitsstelle, wo ich mit Bus und Bahn hinkomme und seitdem ist meine Angst vor dem Fahren wieder viel größer geworden. Ich fahre nur bei uns im Umkreis von 10km zum Einkaufen und nur dorthin, wo ich weiß, dass man gut parken kann ( ohne Schranke, ohne Parkautomat oder gar Parkhaus). Meine Ängste sind genau die gleichen wie bei dir vor dem Fahren an sich, und nicht wie bei vielen anderen, dass sie im Auto eine Panikattacke bekommen.
Während der Fahrstunden hatte ich keine Angst, weil der Fahrlehrer dabei war und ich mich deswegen sicher fühlte. Aber nach der Fahrprüfung habe ich mich erstmal wochenlang geweigert, zu fahren. Dann habe ich mich endlich getraut, zusammen mit meinem Vater oder meiner Mutter sonntags morgens, wenn so gut wie kein Verkehr war, eine Runde zu fahren. Es hat über ein Jahr gedauert, bis ich mich getraut habe, diese bekannten Strecken alleine zu fahren. So wurde es langsam besser, so dass ich zumindest in der Umgebung fahren konnte. Wenn ich doch eine Strecke fahren muss, die ich noch nie mit dem Auto gefahren bin, fahre ich das mit dem Fahrrad ab oder eben mache ich sonntags um 7-8 Uhr morgens eine Vorfahrt, wenn wenig Verkehr ist. Aber weitere Strecken auf unbekanntem Terrain oder in eine Stadt rein geht gar nicht. Da fahr ich immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung nur sagen, dass es mit viel Übung besser wird, aber ganz weg geht die Angst nicht und sobald man mit der Übung nachlässt, breitet sie sich wieder aus.

24.05.2021 08:46 • x 3 #633


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Angst vor dem Autofahren

x 3


T

travelinchen
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Hallo:-),

schön, dass du dich uns hier anvertraust. Das ist sehr mutig und der erste Schritt. Also: Ich schätze, ich spreche für naezu alle Angsties, wenn ich sage, dass dieses Gefühl durchaus bekannt ist und trotzdem erlebt es jeder ganz individuell. Als kleiner Tipp: Wenn es mir so geht, dann atme ich tief. Das beruhigt Körper, Geist und Seele. Ebenso ist es wichtig an den Gedanken zu arbeiten. Schau dir deine Gedanken genau an. Was denkst du in einem solchen Moment und wie kannst du diese Gedanken positiv verändern? Beispiel (Du bist in einem Seminar mit fremden Teilnehmern): Wenn du denkst "Ohje, ich kann nicht fliehen", dann kehre diese Gedanken in "Schön, dass ich an diesem Seminar teilnehmen kann, gesund bin und, dass die anderen Menschen mit dort sind, vielleicht ergeben sich ja neue Kontakte". Fokussiere dich auf das Positive im Augenblick und nicht auf die Angst - ist schwer, aber machbar! Und: Wenn es dir nicht gelingen sollte (auf Anhieb), dann versuche dich gedanklich an einen Ort zu bringen, an dem du dich immer geborgen und glücklich fühlst - bei mir war das die Wohnung:-). Viel Erfolg

17.03.2020 23:12 • x 3 #598


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R
Hallo,

bei mir hat alles mit dem Autofahren angefangen, aber da wusste ich noch nicht, dass es PA´s sind. Mittlerweile fahre ich wieder selber, trotzdem sind sie unterschwellig da.
Autobahnen vermeide ich selber auch noch, weil ich selber noch nicht so weit bin.

Gruß Regi

#2


P
hi,
das mit dem selberfahren hab ich mittlerweile wieder ziemlich gut unter kontrolle,nur als beifahrer sind das richtige höllentrips,gerade uf der autobahn,oder auf einer stark befahrenen landstrasse,wenn man überholen muss,mein freund sagt dass sich das schon wieder gibt,dass des nach einem schweren unfall normal ist,aber solche angst? und das nach im august 2 jahren?müsstest das dann nicht besser werden? oder ist das krankhaft? sind das panikattacken?
lg phoeby

x 1 #3


R
ich glaube schon es sind Ängste die das Erleblte immer wieder wiederholen lassen wollen

Als Beifahrerin bekomme ich es mittlerweile ganz gut auf die reihe. Ich höre Musik, mache meine Bauchübungen, lasse mich in ein Gespräch verwickeln oder lenke meine Gedanken auf etwas ganz schönes.
Ablenkung der Gedanken hilft mir.

Regi

#4


M
Hi Phoeby,

willkommen im Club. Die Angst mit der Autobahn kenne ich nur allzugut.
Aber es hilft alles nichts ... wir müssen in die Situation gehen und uns der Angst stellen - natürlich am besten mit einem Psychologen an der Seite.

Hast du schon mal über Trauma-Therapie (EMTR) nachgedacht, vielleicht hilfreich nach deinem schweren Unfall - bist du in Behandlung.

Ich würde es nicht alleine versuchen, da kann man noch mehr kaputt machen.

Schreib doch mal zurück.

LG
Michael

#5


I
Bei mir fing es auch beim autofahren an,seit dem habe ich angst wenn es darum geht,weitere Strecken zufahren,bis heute meide ich das.
Aber wie Michael sagt,wir müssen uns stellen ,deshalb bin ich beim Therapeuten und ich hoffe für mich und auch für dich das wir das wieder schaffen und das autofahren geniessen können

x 1 #6


P
hi,
nein ich bin nicht in behandlung,mein freund sagt.dass das ganz normal ist,nach nem schweren unfall,aber ich hatte den unfall im august 06,müsste des dann nicht lngsam wieder werden wenn er recht hätte? teilweise ist es so schlimm dass wir bei ner strecke von 1 std 2 pausen machn müssen,ich zitter dnn am ganzen körper,rede gar nicht mehr,zuck jedes mal zusammen wenn an uns jmd vobeifährt,aber manchmal gehts auch,wenn nicht viel los ist auf der strasse,...
aber so große angst ist doch nicht normal,oder bilde ich mir das nur ein?
lg phoeby

#7


M
Hallo phoeby,

auch wenn dein Unfall 2 Jahre her ist, deine Seele hat das nicht vergessen, sonst würdest du auf der Autobahn jetzt nicht so reagieren.

Natürlich kann das eine zeitlang gutgehen, aber dann kommt eine starke
Belastung - Stress - auf längere Zeit, und schwupps ist die Panik da.

Ich war im Sommer 07 6wochen in einer Psychosom.Kurklinik, dort ist der Psychologe mit mir auf der Autobahn gefahren - Konfrontationstherapie.

Aus meiner Erfahrung der klare Rat: Geh zum Psychologen. Mit der Krankheit ist nicht zu spassen, die Angst- u. Panikstörung kann sich
ganz schnell auf andere Lebensbereiche ausbreiten ... Geschäfte, Rolltreppen, Menschenmengen .
Es gibt Leute, die gehen nicht mehr zum Einkaufen.

Alles gute und liebe Grüße
Michael

x 2 #8


P
hi,
wo war denn diese kurklinik? wie hat sich denn deine angst geäußert? und hat die therapie was geholfen? vorhin wollte ich mit meinen freund noch mal darüber reden aber er hat es nur wieder abgetan,die vorstellung,glaub ich dass es eine krankheit ist,will er verdrängen der er hat angst davor es zuzugeben,dass ich vielleicht doch hilfe von außen brauch,weil ich selber nicht damit fertig werde.vielleicht liegt es auch daran,weil er angst hat vor der reaktion der anderen?was würden die leute in meiner schule denken,wenn sie erfahren würden dass ich zum psychologen gehe? die halten mich doch für bescheuert,aber es ist so schlimm angst zu haben.das kann sich keiner vorstellen!
lg

#9


P
Hallo Zusammen,

Ich bin ziemlich neu hier und hab ein neues Problem. Ich leide seit längerem unter Agoraphobie und generalisierten Angststörungen und etwas Panikattacken. Ich hab vor zwei Wochen einen für mich längeren Ausflug allein gemacht. Und hab mich übernommen. Ich hatte sehr Angst beim Fahren und bin kaum mehr heim gekommen.
Jetzt hab ich bei normalen Fahrten Angst, dass hatte ich bisher nicht.
Das Autofahren ist für mich sehr wichtig, da ich auf dem Land wohne und auch Kundentermine machen,
wo ich mit dem Auto hin muss.
Ich fahre jetzt täglich kurze Strecken um nicht aus der Übung zu kommen trotz Angst.
Längere oder in die nächste Stadt getraue ich mich gerade nicht.
Ich fahre gerade mit dem Kopf Auto. Je mehr ich mich aufs Autofahren konzentriere desto schlimmer wird es.
Es ist nicht mehr so unbewußt wie vorher.
Was würdet ihr mir raten?
Danke schon mal

Bis dann Petra

x 1 #10


Vergissmeinicht
Hey Petra,

kenne die Angst vor Autofahren auch und einmal mehr die Autobahnen. Was für Symtome hast Du bekommen?

Letztlich ist richtig was Du machst, dranbleiben und der Angst keinen Raum bieten.

#11


L
hallo Petra Wink das selbe hatte ich auch schon. es sind immer Phasen in der sich die Angst neue Bereiche rauspickt und einem das Leben erschwert. bei mir war es oft bei Autobahnfahrten und generell wenn es weiter weg von zu Hause ging Sad total nervig! aber was soll ich sagen? passiert ist nie etwas. habe alles überlebt, obwohl es manchmal echt grob sein kann vom Gefühl her. wenn die ganzen fiesen Symptome an einem arbeiten denkt man oft man erträgt, und schafft es nicht- aber man tut es letztendlich doch! hatte diese Angst beim Autofahren schon öfters. mal etwas länger, mal kürzer, mal abgeschwächt von den Symptomen, mal echt heftig und widerlich. im Moment fahre ich total gerne Auto und entspanne regelrecht dabei Smile Probleme habe ich zur Zeit mit so Dingen wie Friseurbesuch. man kann ja nicht weg wenn einem erst mal der Umhang umgemacht wurde. bin dann total angespannt, atme schwerer und will manchmal einfach nur gehen. aber auch das bringt einen nicht um. spass macht es aber auch nicht!
finde es gut das du dran bleibst und trotzdem fährst! das ist super wichtig! irgendwann wird es besser. aber es ist jedes mal ein hartes stück Arbeit Wink
liebe Grüße Smile

#12


Vergissmeinicht
Hey leinad,

ja, Friseur und Zahnarzt sind auch so Termine die mir Probleme bereiteten. Schön, das es mit dem Autofahren wieder klappt Very Happy

x 1 #13


P
hallo vergissmeinnicht,

danke für deine antwort.
ich bekomme angst, bekomm schwitzige hände. werde nervös.
aber ich bekomm keinen wirklichen panikanfall.
auf autobahnen geh ich eh nicht, dass kann ich schon lange nicht mehr.

bis dann petra

#14


P
hallo leinad,

danke für deine antwort.
schön zu hören, dass du gerade entspannt und gerne auto fährst.
war bei mir bis jetzt auch so, halt meine normalen, kurzen strecken.
ja, frisörbesuch kenn ich auch.
ich sitze mit meinen blonden strähnen immer 2,5 stunden beim frisör.
hatte auch schon richtig panik vorm frisör.

bis dann petra

#15


P
hallo zusammen,

ich habe mich heute getraut eine angstbesetzte straße zu fahren.
war danach ziemlich fertig, aber ich hab geschafft.
muss weiter so fahren, nicht aufgeben.
wenn es sich auch schwierig anfühlt.

bis dann petra

#16


L
@petra1206: das ist super! weiter so Wink

#17

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Vergissmeinicht
Liebe Petra,

ja, bleib dran Daumen hoch

#18


P
hallo leinad und vergissmeinnicht,

sehr großen dank für eure unterstützung,
dass tut mir sehr gut. war wirklich sehr fertig nach der fahrt.
aber dran bleiben. ich fahr heute wieder eine kleinere strecke in die
apotheke.

bis dann petra

#19


Vergissmeinicht
Ja, mach das.

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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