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G

Gast
Gast

hallo!
hab ein dummes problem ( meiner meinung nach).
ich hab tierische angst vorm autofahren und meide dies deshalb nur noch
hab den führerschein seit 3 jahren und bin wirklich wenig gefahren....
habe angst auf autobahn aufzufahren, zu parken, an steigungen anzufahren usw.
ich kriege dann immer schweisshände und herzrasen...
weiss jemand hiilfe?
kennt das jemand?
danke und lg

23.03.2016 #1


106 Antworten ↓
C

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Mitglied

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60
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3
Mitglied seit:
hallo püppi123,

mir fällt es wirklich schwer, das zu beschreiben, wirklich in worte fassen ist echt schwierig....

anfangs war es "nur" die angst davor, aufs klo zu müssen (reizdarm).
da war es also eigentlich nur die angst, dass das nicht geht, ich wurde nervös und unruhig und so, und mein darm spielte deswegen natürlich noch mehr verrückt, was das gefühl, zur toilette gehen zu müssen, und zwar JETZT noch weiter verstärkte.

es war also nicht wirklich die angst, vor den körperlichen symptomen, sondern eher vor deren auswirkung, also dass ich dann eben ab in den busch muss, bzw mitten in der stadt, tja... wie soll ich sagen.... mitten auf den bürgersteig machen zu müssen.

mittlerweile hat sich dahingehend verschlimmert, dass ich auch panik bekomme, wenn ich gar nicht muss, und durch die panik auch nicht das gefühl habe, dass ich stärker muss.
sicherlich spielen diese "erlernten" gedankenmuster von früher noch immer ne rolle, also diese gedanken kommen ebenfalls mit auf, aber sie sind eben noch durch generelle angst vorm "nicht flüchten können" ergänzt worden.

nun hab ich beim autofahren vor kurzem eine so krasse PA attacke bekommen, dass nichts mehr ging. ich war so aufgeregt, angespannt, starkes herzschlagen, unwirklichkeitsgefühl etc. dass ich nicht mehr weiterfahren konnte (sicherheits-aspekt-technisch), dass ich erst recht "gefangen" war.
sprich, ich bin mit dem auto irgendwo, bekomme panik, kann nicht mehr weiter fahren, bekomme dadurch noch mehr panik, weil ich von dort ja nun nicht mehr wegkomme.
logisch ist, dass wenn ich mich beruhige, alles wieder super wäre, und ich einfach weiterfahren könnte, aber hmm.... das hab ich noch in keinster weise im griff.

früher war es so, dass ich wenn ich wieder mal probleme bekommen habe, einfach umgedreht bin. dann gings mir gleich schon viel besser, ich hab aber die situation vermieden.
so hab ich mich aber wenigstens noch getraut, es zu versuchen.

wenn ich es jetzt versuche, mich der angst zu stellen, und ich X km von daheim sone Attacke bekomme, komme ich dort nicht weg. ich bin allein mit der angst, und schaffe es wohl noch nicht, mich daraus zu befreien.
wenn ich nicht so weit wegfahre, dann weiß ich ja, dass ich "zur not" nach hause laufen könnte, und das auto einfach dort stehen lasse, wo es grade ist, darum kann ich in solchen momenten die aufkommende angst / panik etwas im zaum halten, so dass es gar nicht erst zu einer richtigen attacke kommt (auch wenn dieser kampf immer sehr krampftraubend ist, und natürlich alles andere als angenehm).

so, nun will ich die angst aber (derzeit ohne VT, da die wartelisten lang sind) versuchen auf eigene faust anzugehen, durch eben solche konfrontationen.
nur hab ich keine ahnung wie ^^
bin morgen auf ne party eingeladen, so 15 km weit weg, vll auch 20.

wie stell ich das nu an?
ich WILL da hin, ich will aber eben weder eine PA bekommen, und dann mitten in der pampa gefangen sein, noch will ich schon rechtzeitig vorher wieder umdrehen (flüchten).

und was noch gemeiner ist....
wenn das morgen alles sehr problemlos klappen sollte, ist mir damit auch nicht geholfen, da ich ja lernen möchte, die angst zu kontrollieren, und mich nicht umgekehrt.
das geht aber nur, sagen wir auf einer skala von 0-10 wenn die angst 5 nicht übersteigt (getz mal willkührlich gesettz).
hab ich nur 1 oder 2 angst, schaffe ich das wohl morgen, steigt die angst über 5, verfalle ich wieder in die PA und werde noch panischer.
schön wäre also eine angst von 3 oder 4.. also schon starke angst... die ich dann aber vll durch ein bissl auf und ab gehen (an den strassenrand fahren) und n bissl positiv denke oder so, um mich nach und nach wieder zu beruhigen, wieder fähig zu sein, auto zu fahren, und weiterfahren kann.

dann wär das sicherlich n super therapieerfolg.
und wenn ich es dann 10 mal geschafft habe, angst der stufe 4 recht gut auszusitzen, wird es wohl vielleicht auch mit angst der stufe 5 gelingen.

nur kann ich leider nicht auf einen knopf drücken und sagen... jetzt bitte angst 4, da ich DAS nun ertragen möchte.

alles wirsch.. ich weiß ^^

cp

02.09.2011 11:29 • #27


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Angst vorm Autofahren

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Schlaflose

Schlaflose
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Ich habe schon seit dem Augenblick, wo ich den Führerschein bekam, Angst vor dem Autofahren. In den Fahrstunden war das nicht, weil ich da nicht die Verantwortung hatte. Die Anwesenheit des Fahrlehrers hat mir Sicherheit gegeben und ich wusste, dass er übernehmen kann, wenn ich etwas nicht schaffe.
Nach der Fahrprüfung habe ich mich erst einmal mehrere Woche geweigert, mich ins Auto zu setzen. Dann hat meine Mutter mich quasi gezwungen, immer sonntags morgens ganz früh, wo noch kein Auto weit und breit unterwegs war, entweder mit ihr oder meinem Vater zu üben. Dazu kam, dass ich erst lernen musste, mit Gangschaltung zu fahren, denn ich hatte auf Automatik die Fahrürpfung gemacht und nur die 6 obligatorischen Fahrstunden mit Gangschaltung gemacht.
Es dauerte über ein Jahr, bis ich mich getraut habe, allein los zu fahren und das auch nur im Umkreis von 10 Kilometern. Die nächsten Jahre bin ich nur ganz wenig gefahren, dann einige Jahre gar nicht, weil wir kein Auto mehr hatten.
Als ich mit 30 eine Arbeitsstelle bekam, wo man mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr schlecht hinkam, habe ich mein erstes eigenes Auto gekauft und bin 20 Jahre lang 60 km hin und zurück hauptsächlich Autobahn gefahren, aber sonst nirgends hin. Ich muss dazu sagen, dass bei uns im Vergleich zu Ballungsräumen sehr wenig verkehr herrscht, und trotzdem hatte ich immer Angst. Es hat sich im Laufe der Jahre gebessert, aber ohne Angst war ich nie.
Seit 5 Jahren habe ich ein neue Arbeitsstelle, wo ich ganz bequem mit dem Zug fahren kann und seitdem fahre ich nur noch hier bei uns im Ort zum Einkaufen.
Ich habe nicht nur Angst vor dem Fahren selbst, sondern auch vor allen anderen Dingen, die mit dem Fahren zu tun haben, z.B. dass das Auto unterwegs kaputt geht. Bei jedem ungewöhnlichen Geräusch, das das Auto macht bekomme ich einen Herzkaschper.
Oder Tanken. Meine Mutter hat immer das Auto für mich getankt, aber sie ist ja vor kurzem gestorben, so muss ich das in Zukunft selbst machen. Vor 4 Wochen kam meine Freundin extra zu mir und wir sind zusammen zur Tankstelle, damit sie mir zeigt wie das geht. Ich habe jetzt schon den Horror davor, es beim nächsten alleine machen zu müssen.
Dann habe ich einen Horror davor, in ein Parkhaus oder einen Parkplatz zu fahren, wo man durch eine Schranke muss, weil ich Angst habe, dass ich es nicht hinkriege, sie zum Öffnen zu bringen. Ich habe oft genug gesehen, dass das passieren kann. Ich bin auch noch nie auf so einen Parkplatz gefahren.
Dann habe ich Angst davor, in eine Waschanlage zu fahren. Der größte Horror dabei ist, dass ich es nicht schaffe diese Schiene richtig zu treffen. Ein paarmal habe ich mich dazu durchgerungen, aber ich war jedes klatschnass geschwitzt.
Außerdem habe ich Angst, mich zu verfahren und nicht mehr zurückzufinden. Oder ich habe Angst, keinen Parkplatz (der ohne Schranken, ohne Parkautomat und nicht zum seitlich Einparken ist ) zu finden, wenn ich irgendwo hinmüsste.

Aber mir macht das Problem nichts aus. Ich gehe viel zu Fuß, fahre mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln.

22.03.2016 18:46 • #100


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G
Hallo deria,

ich finde dein problem gar nicht dumm, da ich leider genau das gleiche habe.
hilfe kann ich dir daher leider nicht bieten.
autobahn ist das einzige, was ich gerne fahre. aber parken und steigungen sind für mich ebenfalls der reinste horror! in diesen situationen sieht man dann auch am lenkrad, wie nass meine hände sind. leider würge ich auch ziemlich häufig den motor beim anfahren ab. gerade an steigungen. vermutlich bin ich einfach zu blöde zum autofahren. aber ich versuche z.zt. es immer auf das auto abzuschieben.
ich meide das autofahren dadurch auch, wo es nur geht. wenn ich einen mir vertrauten beifahrer habe, bin ich aber entspannter und meistens bringt dann das autofahren sogar spaß.

was macht für dich denn das autofahren so unangenehm? ist es das autofahren ansich oder sind es die anderen verkehrsteilnehmer?

schöne grüße,

Sven

#2


G
hallo,

wahrscheinlich kommt mein tipp für dich (deine nachricht ist exakt ein jahr alt) etwas spät. es gibt seminare für "angsthasen und automuffel". falls dich das heute noch interessiert: siehe auch mein eintrag bei "kathrin1" vom märz 2004 oder schreib mir eine email:

gruß "oktana"

#3


W

Angst vor'm Autofahren

Hallo zusammen!

Ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich unter der Angst Auto zu fahren leide.
Ich wusste schon als Kind, dass ich nicht Autofahren werde. Hatte schon mit 8 Jahren Alpträume, die vom Autofahren handelten.
Als meine Mutter mich schließlich zwang, zur Fahrschule zu gehen, begann für mich die schlimmste Zeit meines Lebens.
Jede Fahrstunde war eine Qual, jeder Abend nach einer Fahrstunde bedeutete schwere Depressionen, Weinkrämpfe, Zusammenbrüche bis hin zu selbstverletzendem Verhalten.
Ich bestand die theoretische Prüfung mit 0 Fehlern und die praktische Prüfung beim zweiten Mal.
Und doch hatte ich immer das Gefühl nicht genug über's Fahren zu wissen, nicht sicher genug zu sein. Ich hätte gerne noch mehr Fahrstunden gehabt um die nötige Sicherheit zu bekommen.
Ich fuhr nur einige Tage, nach dem ich den Führerschein bekommen hatte. Danach immer weniger, bis ich mich schließlich gar nicht mehr hinter's Steuer traute.
Das ist jetzt zwei Jahre her und bis heute bringen meine Freunde und meine Eltern kein Verständnis für meine Angst auf.
Meine Freunde halten mich für dumm, meine Mutter denkt, ich wolle sie einfach nur ärgern. Mein Vater versucht mich mit Spott, Hohn und Situationen, in denen er mich vor fremden Leuten und Bekannten bloßstellt und "outet" zum Fahren zu bewegen.
Aber ich will nicht fahren!
Ich kann es einfach nicht!
Es tut mir so leid!

#4


G
hallo laß dir bloss nicht einreden du wärst dumm.Ich hab die fahrschule auch nicht freiwillig gemacht,dazu hat mich meine ältere schwester genötigt.Sie stand immer hinter mir mit ihren drängelnden fragen:wann hast du denn jetzt prüfung oder schafst du es dieses mal wenigstens,wie oft muss du noch hin u.s.w u.sw...als ich dann meinen führerschein hatte durfte ich nur fahren wenn sie dabei war.Ich hatte richtig angst vorm fahren habe mir das gar nicht zugetraut,das ich mal alleine fahre.Aber jetzt fahre ich sehr gern,und besser wie meine schwester.Wenn immer alle auf einem rumhacken dann glaubt mann irgendwann das sie mit dem was sie sagen recht haben,aber das ist nicht richtig.Und wenn deine freunde sowas denken von dir dann verdienen sie deine freundschaft gar nicht.Autofahren ist gar nicht so schlimm.es kann auch spass machen,wenn du es mal probierst sag es einfach niemandem mach es doch nur für dich,wenn du dann was nicht richtig machst na und niemand ist perfekt.Und versuch doch deiner angst auf den grund zu gehen. Alles gute

#5


H
hallo

lass dir erstmal sagen, dass du mit deiner angst vor dem autofahren nicht allein da stehst. es gibt so viele menschen, denen es ähnlich geht. und eines darfst du nicht vergessen: dass du trotz dieser angst einen führerschein hast, finde ich echt beeindruckend. das bedeutet, dass du deine angst in nicht unerheblichem maße überwunden haben musst. das ist vll mehr, als deine freunde und co jemals gemacht haben (ohne ihnen zu nahe treten zu wollen).

Zitat:
Das ist jetzt zwei Jahre her und bis heute bringen meine Freunde und meine Eltern kein Verständnis für meine Angst auf.
Meine Freunde halten mich für dumm, meine Mutter denkt, ich wolle sie einfach nur ärgern. Mein Vater versucht mich mit Spott, Hohn und Situationen, in denen er mich vor fremden Leuten und Bekannten bloßstellt und "outet" zum Fahren zu bewegen.

das finde ich wirklich traurig. ich habe auch probleme mit dem autofahren. mein vater und ich haben festgestellt, dass ich angst davor habe, dass sich das auto bewegt (was beim autofahren natürlich ungemein bremst ^^). wichtig hierbei ist aus meiner sicht, dass du dich von deinen lieben nicht unter druck setzen lässt. wenn autofahren für dich nicht essentiell ist, dann akzeptier einfach, dass du eben nicht autofahren magst.
wenn es dich allerdings sehr belastet (und mir scheint, dass dem so ist), kannst du vll eine therapie oder ähnliches (welche möglichkeiten es da genau gibt, wissen andere leute hier) in erwägung ziehen.
am besten wäre es, wenn du deine familie mit einbeziehst, damit sie dich unterstützen kann. diese unterschiedlichen formen des ablehnens entstehen vermutlich aus dem unverständnis. gibt es denn gar nichts, wovor deine familie und deine freunde angst haben? ich weiß nicht, ob du diese "taktik" schon versucht hast, aber vll hat ja zumindest einer von denen eine ebenso irrational erscheinende angst, die mit deiner zumindest ansatzweise vergleichbar ist. vll kannst du ja darüber einen zugang finden.

soweit zum ersten kommentar meinerseits.

ich wünsch dir viel erfolg und es wär schön, wenn du weiter berichten würdest.

#6


W
Hallo ihr beiden!

Vielen Dank für eure Antworten!
Wie gesagt, es ist bei mir einfach die Angst zu versagen, die Angst etwas falsch zu machen. Und Fehler können im Straßenverkehr schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Das will ich weder mir noch unbeteiligen Verkehrsteilnehmern zumuten.
Ich WEIß, dass ich fahren kann (oder es vor zwei Jahren zumindest noch konnte), aber ich kann mir eben nicht sicher sein.
Heute macht mir allein der Gedanke ans Fahren Angst. Ich bekomme dann schweißige Hände, mein Herz schlägt in einem schnellen harten Rhythmus und mir wirdetwas schwindelig.

Die "Taktik", meinen Freunden und Familienmitgliedern ihre Ängste vorzuhalten funktioniert nicht.
Höhenangst, Angst vor tiefem Wasser, Angst vor Spinnen - das sind Dinge, die einem nicht alltäglich begegnen und die das normale Leben nicht oder nur in geringem Maße beeinträchtigen. Autofahren MUSS man können (laut meinen Eltern), Autofahren ist etwas vollkommen normales das fast jeder Mensch tut, Autofahren ist wichtig für den Beruf etc.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wenn zB. meiner Mutter etwas passiert und ich nicht in der Lage bin, sie ins Krankenhaus zu fahren!

Über eine Therapie habe ich auch schon nachgedacht. Ich werde mich mal über Therapiemöglichkeiten in meiner Nähe informieren und hoffen, dass es da etwas gibt!
Aber wer übernimmt die Kosten für so eine Therapie? Ich meine, die Krankenkasse wird so etwas nicht zahlen, da es sich ja nicht um eine Phobie handelt, dessen Behandlung unbedingt notwendig ist. Die werden sagen, ich soll das Fahrrad nehmen und fertig...


liebe Grüße,
Wertlos

#7


G
Hallo junge Frau /junger Mann

Wertlos mag ich Dich nicht nennen, weil ich vermute daß Du Dir diesen Namen ausgesucht hast, weil Du Dich z.Zt. so fühlst. Und dies weil du Angst vor dem Autofahren hast.

Also erstmal DU bist nicht w e r t l o s! schon garnich weil Du Angst vorm Autofahren hast! Lass Dir das nich einreden.

Im Gegenteil ich finde es sehr verantwortungsbewusst von Dir, daß Du, weil Du Dich nicht sicher fühlst nicht Auto fährst. Daß Du Dich nachdem du 2 Jahre nicht Auto gefahren bist unsicher fühlst ist völlig normal. (Das geht schon manchem Autofahrer nach 3 Wochen Inselurlaub ohne Autoverkehr so.) Zum Autofahren gehört einfach die Praxis.

Wenn Du für Dich entschieden hast, daß Du nicht Autofahren willst, dann sollten Deine Leute das akzeptieren.

Wenn Du aber sagst Du hast Angst vorm Autofahren würde ich erstmal versuchen etwas gegen die Angst zu unternehmen. Denn diese Angst scheint Dich ja schon länger zu belasten. Ein Gespräch bei einem Therapeuten hilft da bestimmt schon mal weiter. Eine andere Möglichkeit wäre Du trainierst das Autofahren bei einem Sicherheitstrainings z.B. vom ADAC. Und fährst erstmal nur kleine Strecken, nur für Dich.

Ich leide schon seit vielen Jahren unter Angstzuständen u.a. auch beim Autofahren. Mit 18 war es, wie du schon sagst, üblich den Führerschein zu machen. Also bin ich auch zur Fahrschule, Theorie war kein Problem dann kamen die ersten Fahrstunden und meine Angst wurde schlimmer habe dann fast ein Jahr unterbrochen. Habe dann noch mal Fahrstunden genommen. Habe auf Anhieb die Prüfung geschafft. Und wenn ich heute auch nicht der super Langstreckenfahrer bin, aber wo ich hin will, sei es zum Shoppen in den Nachbarort, zur Arbeit, zu Freunden in die nächste Stadt, da kann ich fahren und bin unabhängig von Bus und Bahn und Regenwetter und brauch niemand fragen. Das möchte ich auf keinen Fall missen.

Ich drück Dir die Daumen und wünsch Dir Alles Gute auf Deinem Weg.

Viele Grüße
Nina

#8


T

Panik vorm Autofahren ... Gruende = Unbekannt ...

Moinsens @ aLL

So ...
Die Vorgeschichte ... :

Ich bin ein Familienmensch ... bin aber aus Liebe zu einer person gezogen, die mal eben 500km von meiner Heimat entfernt wohnt ...
Anfangs ging auch Alles ganz gut ...
Bis ich schliesslich irgendwann Heimweh bekam ...
Diverse Foren haben mir geholfen mit meinem Heimweh klarkommen zu koennen ...
Doch nach ner gewissen zeit wurd auch das wieder schlimmer ...
Als ich dann i-wann morgens los sollte zu meinem neuen Job, da war alles vorbei ...

Ich wollte den Griff von der Autotuer anfassen und die Tuer oeffnen, als mir dann schlagartig schlecht - zittrig - schwarz vor Augen usw wurd ...

Die Aerzte waren der meinung, ich haette mir ne Grippe oder aehnliches zugezogen ...
Als ich dann nach nen paar Monaten nicht mehr konnte, zog ich zurueck in meine heimat ...

Hier ging es nach und nach besser und ich konnte nach und nach wieder mitm Auto fahren ...
( Ja, ich hab Panik beim Autofahren - Zugfahren - Busfahren - Rausgehen - usw ... )
Bis heute ... denn heute hatte ich nen "leichten" Autounfall ... es ist zwar nichts passiert, aber trotzdem habe ich jetzt wieder vermehrt diese Panik ... allein beim Rausgehen bekomme ich schon Herzrasen ...

Wuerde gerne ma wissen ob und welche Therapie da angebracht waere, ob es da gewissen Tabletten gibt die sehr Magenvertaeglich sind, und objemand selbermal aus solch einer Panik rauskommen konnte ? ...

Weil, ich bin nicht son Fan von Psychologen und wuerde die Angst gern allein bewaeltigen ...

So, ich Danke schonmal fuer die Antworten.

MfG, MarceL

#9


hase84
also ich hab ebenfalls Angst beim Autofahren, Rausgehen, Zug oder Bus fahren...
Es ist sehr schwer zu sagen wie einem geholfen werden kann, denn jeder ist anders. Ich hab mich immer wieder mit der Angst konfronitiert und es wurde nicht besser. Jetzt hab/mach ich eine Therapie und nehme auch wieder Medis (Citalopram) aber erst seit 3 Tagen. Bin innerlich schon ruhiger, aber es dauert bis die Tabletten richtig wirken. Ich denke, es wäre schon sinnvoll einen Psychologen aufzusuchen, denn die Wenigsten schaffen es ohne professionelle Hilfe. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft und Durchaltevermögen! Gib nie auf!!
Viele Grüße Hase

#10


P
die erfahrung zeigt, dass man da nicht alleine raus kommt. vor allem, wenn du die gründe und ursachen nicht kennst. in einem thearpeuischen gespräch bekommst du raus, warum du ängste hast und dann kannst du was dagegen unternehmen. tabletten sind nur dafür geeignet um dich erst mal therapiefähig zu machen

#11


S

Angst beim autofahren

Hallo,

heute morgen und am freitag bin ich mal wieder ca 200km zu meinem freund bzw. wieder nach hause gefahren und es war wieder furchtbar!
ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen

kennt das jdm. von euch? Fahrt ihr trotzdem auto oder habt ihr tips, wie ich lernen kann, beim fahren zu entspannen?
lg

#12


S
Schau mal hier den Link,, liebe Salome

LG suma

#13


R
Das Autofahren sehr anstrengend ist, ist ziemlich normal.

Das andere Problem mit der Angst hab ich auch, deswegen fahre ich sehr ungerne Auto. Mit einem Auto hat man einfach zuviel Macht und das gefällt mir gar nicht, ich will nicht soviel Kraft haben um Menschen töten zu können, auch wenn bisher nie was passiert ist und ich eh übervorsichtig fahre. x-x

#14


S
vielen dank für den lesetip, suma

ich hab keine angst, andere zu veletzen oder einen großen unfall zubauen - ich hab am meisten angst vor dieser schrecklichen anspannung, die dann einfach nicht nachlässt....

schönen abend noch

#15


R
Hallo salome,

aber dieses Wochenende bist du gefahren!! Und nicht umgedreht!!
Das mußt du doch schon als Erfolg sehen, auch wenn es nicht gut war.
Wie sieht es denn mit kurzen Strecken aus?? Kannst du die ohne Probleme fahren?´
Vielleicht wird es immer besser, je mehr kurze Strecken - auch Autobahn - du fährst? Wenn du merkst, das geht gut!?

LG rollo

#16


S
Hallo liebe salome

Ich kann dir folgende Tipps wämstens an Herz legen ,, das alles hat mir unheimlich geholfen,,
beim Autofahren den Blick auf andere Dinge richten.. Landschaft anschauen, sage dir Laut was siehst du,,,, ( natürlich auch auf den Verkehr achten das versteht sich ja von selbst)

So dir allzeit gute Fahrt,,, und toll das du schon 200km schaffst ist doch eine riesen leistung hut ab,, weiter so,, Glaub an dich und dein Wille Zählt .. Alles wird gut,,

Viel Kraft Mut und Erfolg..

Herzlichst

Suma

#17

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S
ja, dieses we bin ich nicht umgedreht -so wie letztes mal!

Nur ist mein nervenkostüm derzeit so unstabil, dass selbst das betrachten von vorrüberziehenden landschaften mich nervt:-(

ich weiß auch nicht was los ist.... Ich warte noch die neurologische messung ab, aber wahrscheinlich bin ich "nur durch den wind".

kann man an einem nervenzusammenbruch sterben- z.B. an herzversagen? Sowas geht mir gerade durch den kopf....
Oh mann - ich denke darüber nach, mich mal krank schreiben zu lassen. ich würde sooogerne mal entspannen irgendwo für mich! Aber die stelle hab ich ja erst seit april

#18


S
Zitat von salome:
Zitat:
ja, dieses we bin ich nicht umgedreht -so wie letztes mal!
das haste doch toll hingekriegt supi
Zitat:
Nur ist mein nervenkostüm derzeit so unstabil, dass selbst das betrachten von vorrüberziehenden landschaften mich nervt:-(
denke du bist überarbeitet übereizt,, entspannungsübungen helfen mir da immer gut,, und mal abschalten wenn es nur mal 10 min am tag sind,,
Zitat:
ich weiß auch nicht was los ist....
viel veantwortung und überarbeitet... stress,,,
Zitat:
Ich warte noch die neurologische messung ab, aber wahrscheinlich bin ich "nur durch den wind".
ahja schaun wir mal was das Ergbnis aussagt..

Zitat:
kann man an einem nervenzusammenbruch sterben- z.B. an herzversagen?
Herzversagen ja aber da müssen auch oft bluthochdruck oder hohen chollesterin spiegel sein . einige, Risikofaktoren .. Atterrienverkalkung am Herzen ,, Herzklappenfehler ,, Muskelfehler,,( Erkrankungen ). ectr,,,,geht mir gerade durch den kopf....
Zitat:
Oh mann - ich denke darüber nach, mich mal krank schreiben zu lassen. ich würde sooogerne mal entspannen irgendwo für mich! Aber die stelle hab ich ja erst seit april Nut Mut

LG alles Gute Suma

#19


S
Liebe Suma,

vielen dank für deine antwort! Wie geht es dir denn?
Bist du berufstätig?

Wahrscheinlich hätte ich das schon über andere beiträge von dir erlesen können

lg

#20


A


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Dr. Reinhard Pichler
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