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hallo!
hab ein dummes problem ( meiner meinung nach).
ich hab tierische angst vorm autofahren und meide dies deshalb nur noch
hab den führerschein seit 3 jahren und bin wirklich wenig gefahren....
habe angst auf autobahn aufzufahren, zu parken, an steigungen anzufahren usw.
ich kriege dann immer schweisshände und herzrasen...
weiss jemand hiilfe?
kennt das jemand?
danke und lg

24.03.2003 21:42 • 23.03.2016 #1


106 Antworten ↓


Hallo deria,

ich finde dein problem gar nicht dumm, da ich leider genau das gleiche habe.
hilfe kann ich dir daher leider nicht bieten.
autobahn ist das einzige, was ich gerne fahre. aber parken und steigungen sind für mich ebenfalls der reinste horror! in diesen situationen sieht man dann auch am lenkrad, wie nass meine hände sind. leider würge ich auch ziemlich häufig den motor beim anfahren ab. gerade an steigungen. vermutlich bin ich einfach zu blöde zum autofahren. aber ich versuche z.zt. es immer auf das auto abzuschieben.
ich meide das autofahren dadurch auch, wo es nur geht. wenn ich einen mir vertrauten beifahrer habe, bin ich aber entspannter und meistens bringt dann das autofahren sogar spaß.

was macht für dich denn das autofahren so unangenehm? ist es das autofahren ansich oder sind es die anderen verkehrsteilnehmer?

schöne grüße,

Sven

25.03.2003 22:52 • #2



Angst vorm Autofahren

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hallo,

wahrscheinlich kommt mein tipp für dich (deine nachricht ist exakt ein jahr alt) etwas spät. es gibt seminare für "angsthasen und automuffel". falls dich das heute noch interessiert: siehe auch mein eintrag bei "kathrin1" vom märz 2004 oder schreib mir eine email:

gruß "oktana"

25.03.2004 20:51 • #3


23.07.2007 21:47 • #4


hallo laß dir bloss nicht einreden du wärst dumm.Ich hab die fahrschule auch nicht freiwillig gemacht,dazu hat mich meine ältere schwester genötigt.Sie stand immer hinter mir mit ihren drängelnden fragen:wann hast du denn jetzt prüfung oder schafst du es dieses mal wenigstens,wie oft muss du noch hin u.s.w u.sw...als ich dann meinen führerschein hatte durfte ich nur fahren wenn sie dabei war.Ich hatte richtig angst vorm fahren habe mir das gar nicht zugetraut,das ich mal alleine fahre.Aber jetzt fahre ich sehr gern,und besser wie meine schwester.Wenn immer alle auf einem rumhacken dann glaubt mann irgendwann das sie mit dem was sie sagen recht haben,aber das ist nicht richtig.Und wenn deine freunde sowas denken von dir dann verdienen sie deine freundschaft gar nicht.Autofahren ist gar nicht so schlimm.es kann auch spass machen,wenn du es mal probierst sag es einfach niemandem mach es doch nur für dich,wenn du dann was nicht richtig machst na und niemand ist perfekt.Und versuch doch deiner angst auf den grund zu gehen. Alles gute

23.07.2007 22:50 • #5


hallo

lass dir erstmal sagen, dass du mit deiner angst vor dem autofahren nicht allein da stehst. es gibt so viele menschen, denen es ähnlich geht. und eines darfst du nicht vergessen: dass du trotz dieser angst einen führerschein hast, finde ich echt beeindruckend. das bedeutet, dass du deine angst in nicht unerheblichem maße überwunden haben musst. das ist vll mehr, als deine freunde und co jemals gemacht haben (ohne ihnen zu nahe treten zu wollen).

Zitat:
Das ist jetzt zwei Jahre her und bis heute bringen meine Freunde und meine Eltern kein Verständnis für meine Angst auf.
Meine Freunde halten mich für dumm, meine Mutter denkt, ich wolle sie einfach nur ärgern. Mein Vater versucht mich mit Spott, Hohn und Situationen, in denen er mich vor fremden Leuten und Bekannten bloßstellt und "outet" zum Fahren zu bewegen.

das finde ich wirklich traurig. ich habe auch probleme mit dem autofahren. mein vater und ich haben festgestellt, dass ich angst davor habe, dass sich das auto bewegt (was beim autofahren natürlich ungemein bremst ^^). wichtig hierbei ist aus meiner sicht, dass du dich von deinen lieben nicht unter druck setzen lässt. wenn autofahren für dich nicht essentiell ist, dann akzeptier einfach, dass du eben nicht autofahren magst.
wenn es dich allerdings sehr belastet (und mir scheint, dass dem so ist), kannst du vll eine therapie oder ähnliches (welche möglichkeiten es da genau gibt, wissen andere leute hier) in erwägung ziehen.
am besten wäre es, wenn du deine familie mit einbeziehst, damit sie dich unterstützen kann. diese unterschiedlichen formen des ablehnens entstehen vermutlich aus dem unverständnis. gibt es denn gar nichts, wovor deine familie und deine freunde angst haben? ich weiß nicht, ob du diese "taktik" schon versucht hast, aber vll hat ja zumindest einer von denen eine ebenso irrational erscheinende angst, die mit deiner zumindest ansatzweise vergleichbar ist. vll kannst du ja darüber einen zugang finden.

soweit zum ersten kommentar meinerseits.

ich wünsch dir viel erfolg und es wär schön, wenn du weiter berichten würdest.

24.07.2007 10:44 • #6


Hallo ihr beiden!

Vielen Dank für eure Antworten!
Wie gesagt, es ist bei mir einfach die Angst zu versagen, die Angst etwas falsch zu machen. Und Fehler können im Straßenverkehr schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Das will ich weder mir noch unbeteiligen Verkehrsteilnehmern zumuten.
Ich WEIß, dass ich fahren kann (oder es vor zwei Jahren zumindest noch konnte), aber ich kann mir eben nicht sicher sein.
Heute macht mir allein der Gedanke ans Fahren Angst. Ich bekomme dann schweißige Hände, mein Herz schlägt in einem schnellen harten Rhythmus und mir wirdetwas schwindelig.

Die "Taktik", meinen Freunden und Familienmitgliedern ihre Ängste vorzuhalten funktioniert nicht.
Höhenangst, Angst vor tiefem Wasser, Angst vor Spinnen - das sind Dinge, die einem nicht alltäglich begegnen und die das normale Leben nicht oder nur in geringem Maße beeinträchtigen. Autofahren MUSS man können (laut meinen Eltern), Autofahren ist etwas vollkommen normales das fast jeder Mensch tut, Autofahren ist wichtig für den Beruf etc.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wenn zB. meiner Mutter etwas passiert und ich nicht in der Lage bin, sie ins Krankenhaus zu fahren!

Über eine Therapie habe ich auch schon nachgedacht. Ich werde mich mal über Therapiemöglichkeiten in meiner Nähe informieren und hoffen, dass es da etwas gibt!
Aber wer übernimmt die Kosten für so eine Therapie? Ich meine, die Krankenkasse wird so etwas nicht zahlen, da es sich ja nicht um eine Phobie handelt, dessen Behandlung unbedingt notwendig ist. Die werden sagen, ich soll das Fahrrad nehmen und fertig...


liebe Grüße,
Wertlos

24.07.2007 20:26 • #7


Hallo junge Frau /junger Mann

Wertlos mag ich Dich nicht nennen, weil ich vermute daß Du Dir diesen Namen ausgesucht hast, weil Du Dich z.Zt. so fühlst. Und dies weil du Angst vor dem Autofahren hast.

Also erstmal DU bist nicht w e r t l o s! schon garnich weil Du Angst vorm Autofahren hast! Lass Dir das nich einreden.

Im Gegenteil ich finde es sehr verantwortungsbewusst von Dir, daß Du, weil Du Dich nicht sicher fühlst nicht Auto fährst. Daß Du Dich nachdem du 2 Jahre nicht Auto gefahren bist unsicher fühlst ist völlig normal. (Das geht schon manchem Autofahrer nach 3 Wochen Inselurlaub ohne Autoverkehr so.) Zum Autofahren gehört einfach die Praxis.

Wenn Du für Dich entschieden hast, daß Du nicht Autofahren willst, dann sollten Deine Leute das akzeptieren.

Wenn Du aber sagst Du hast Angst vorm Autofahren würde ich erstmal versuchen etwas gegen die Angst zu unternehmen. Denn diese Angst scheint Dich ja schon länger zu belasten. Ein Gespräch bei einem Therapeuten hilft da bestimmt schon mal weiter. Eine andere Möglichkeit wäre Du trainierst das Autofahren bei einem Sicherheitstrainings z.B. vom ADAC. Und fährst erstmal nur kleine Strecken, nur für Dich.

Ich leide schon seit vielen Jahren unter Angstzuständen u.a. auch beim Autofahren. Mit 18 war es, wie du schon sagst, üblich den Führerschein zu machen. Also bin ich auch zur Fahrschule, Theorie war kein Problem dann kamen die ersten Fahrstunden und meine Angst wurde schlimmer habe dann fast ein Jahr unterbrochen. Habe dann noch mal Fahrstunden genommen. Habe auf Anhieb die Prüfung geschafft. Und wenn ich heute auch nicht der super Langstreckenfahrer bin, aber wo ich hin will, sei es zum Shoppen in den Nachbarort, zur Arbeit, zu Freunden in die nächste Stadt, da kann ich fahren und bin unabhängig von Bus und Bahn und Regenwetter und brauch niemand fragen. Das möchte ich auf keinen Fall missen.

Ich drück Dir die Daumen und wünsch Dir Alles Gute auf Deinem Weg.

Viele Grüße
Nina

29.07.2007 22:03 • #8


09.02.2009 19:42 • #9


hase84
also ich hab ebenfalls Angst beim Autofahren, Rausgehen, Zug oder Bus fahren...
Es ist sehr schwer zu sagen wie einem geholfen werden kann, denn jeder ist anders. Ich hab mich immer wieder mit der Angst konfronitiert und es wurde nicht besser. Jetzt hab/mach ich eine Therapie und nehme auch wieder Medis (Citalopram) aber erst seit 3 Tagen. Bin innerlich schon ruhiger, aber es dauert bis die Tabletten richtig wirken. Ich denke, es wäre schon sinnvoll einen Psychologen aufzusuchen, denn die Wenigsten schaffen es ohne professionelle Hilfe. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft und Durchaltevermögen! Gib nie auf!!
Viele Grüße Hase

10.02.2009 11:08 • #10


die erfahrung zeigt, dass man da nicht alleine raus kommt. vor allem, wenn du die gründe und ursachen nicht kennst. in einem thearpeuischen gespräch bekommst du raus, warum du ängste hast und dann kannst du was dagegen unternehmen. tabletten sind nur dafür geeignet um dich erst mal therapiefähig zu machen

10.02.2009 17:32 • #11


09.11.2009 14:55 • #12


Schau mal hier den Link,, liebe Salome

LG suma

09.11.2009 15:04 • #13


Das Autofahren sehr anstrengend ist, ist ziemlich normal.

Das andere Problem mit der Angst hab ich auch, deswegen fahre ich sehr ungerne Auto. Mit einem Auto hat man einfach zuviel Macht und das gefällt mir gar nicht, ich will nicht soviel Kraft haben um Menschen töten zu können, auch wenn bisher nie was passiert ist und ich eh übervorsichtig fahre. x-x

09.11.2009 15:12 • #14


vielen dank für den lesetip, suma

ich hab keine angst, andere zu veletzen oder einen großen unfall zubauen - ich hab am meisten angst vor dieser schrecklichen anspannung, die dann einfach nicht nachlässt....

schönen abend noch

09.11.2009 21:36 • #15


Hallo salome,

aber dieses Wochenende bist du gefahren!! Und nicht umgedreht!!
Das mußt du doch schon als Erfolg sehen, auch wenn es nicht gut war.
Wie sieht es denn mit kurzen Strecken aus?? Kannst du die ohne Probleme fahren?´
Vielleicht wird es immer besser, je mehr kurze Strecken - auch Autobahn - du fährst? Wenn du merkst, das geht gut!?

LG rollo

10.11.2009 09:17 • #16


Hallo liebe salome

Ich kann dir folgende Tipps wämstens an Herz legen ,, das alles hat mir unheimlich geholfen,,
beim Autofahren den Blick auf andere Dinge richten.. Landschaft anschauen, sage dir Laut was siehst du,,,, ( natürlich auch auf den Verkehr achten das versteht sich ja von selbst)

So dir allzeit gute Fahrt,,, und toll das du schon 200km schaffst ist doch eine riesen leistung hut ab,, weiter so,, Glaub an dich und dein Wille Zählt .. Alles wird gut,,

Viel Kraft Mut und Erfolg..

Herzlichst

Suma

10.11.2009 09:39 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

ja, dieses we bin ich nicht umgedreht -so wie letztes mal!

Nur ist mein nervenkostüm derzeit so unstabil, dass selbst das betrachten von vorrüberziehenden landschaften mich nervt:-(

ich weiß auch nicht was los ist.... Ich warte noch die neurologische messung ab, aber wahrscheinlich bin ich "nur durch den wind".

kann man an einem nervenzusammenbruch sterben- z.B. an herzversagen? Sowas geht mir gerade durch den kopf....
Oh mann - ich denke darüber nach, mich mal krank schreiben zu lassen. ich würde sooogerne mal entspannen irgendwo für mich! Aber die stelle hab ich ja erst seit april

10.11.2009 12:26 • #18


Zitat von salome:
Zitat:
ja, dieses we bin ich nicht umgedreht -so wie letztes mal!
das haste doch toll hingekriegt supi
Zitat:
Nur ist mein nervenkostüm derzeit so unstabil, dass selbst das betrachten von vorrüberziehenden landschaften mich nervt:-(
denke du bist überarbeitet übereizt,, entspannungsübungen helfen mir da immer gut,, und mal abschalten wenn es nur mal 10 min am tag sind,,
Zitat:
ich weiß auch nicht was los ist....
viel veantwortung und überarbeitet... stress,,,
Zitat:
Ich warte noch die neurologische messung ab, aber wahrscheinlich bin ich "nur durch den wind".
ahja schaun wir mal was das Ergbnis aussagt..

Zitat:
kann man an einem nervenzusammenbruch sterben- z.B. an herzversagen?
Herzversagen ja aber da müssen auch oft bluthochdruck oder hohen chollesterin spiegel sein . einige, Risikofaktoren .. Atterrienverkalkung am Herzen ,, Herzklappenfehler ,, Muskelfehler,,( Erkrankungen ). ectr,,,,geht mir gerade durch den kopf....
Zitat:
Oh mann - ich denke darüber nach, mich mal krank schreiben zu lassen. ich würde sooogerne mal entspannen irgendwo für mich! Aber die stelle hab ich ja erst seit april Nut Mut

LG alles Gute Suma

10.11.2009 13:00 • #19


Liebe Suma,

vielen dank für deine antwort! Wie geht es dir denn?
Bist du berufstätig?

Wahrscheinlich hätte ich das schon über andere beiträge von dir erlesen können

lg

10.11.2009 13:06 • #20



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