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Liebes Forum,
ich hab ja schon ein paar panische Beiträge hier geschrieben, und bin sehr dankbar immer beruhigende Antworten bekommen zu haben von Mensche die mich verstehen, und verstehn wie machtlos diese Panikattaken und Angststörrung machen kann. Nur diesmal bin ich wirklich sehr am zweifeln ob solche zustände allein psychische Ursachen haben kann, klar das bezweifelt man immer, aber ich hoffe ihr versteht was ich meine wenn ich euch schildere wies mir geht. 2 Wochen vor den Sommerferien begann der ganze Horror, das ist jetzt 9 Wochen her, ich bekam pfeifferisches Drüsenfieber, vom Freund angesteckt, nichts ungewöhnliches, allerdings hat es mich schon heftig erwischt, ich war sehr fertig und hatte auch eine schwere Mandelentzündung.. nach guten 2-3 Wochen merkte ich aber das die Krankheit überwunden scheint, alle Symptome waren weg, was blieb war eine leichte, nicht beeinträchtigende Schwäche. Dieser Zustand verschlimmerte sich aber plötzlich wieder..jeden Morgen war ich extremst antriebslos, müde und schwach, fing mich dann weider gegen mittags-nachmittags und hatte so einen relativ normalen Alttag, bis vor zwei Wochen, ich wurde extrem schwach, konnte nicht mehr von einem Zimmer ins nächste gehn, kaum was essen, und nach drei Tagen des quälens ging ich schließlich ins Krankenhaus. Die haben mich durchgecheckt: Blutbild, Eisenstatus, Schilddrüse, alles, EKG, EEG, MRT und eben die normalen Hals Nase Ohren Untersuchung, absolut nix zu finden, trotzdem blieb ich weiterhin schwach, man schiebt es natürlich auf die psyche. Wenn ich mich SEHR zusammenreise schaff ich es etwas rumzulaufen aber tortzdem bin ich seitdem extrem schwach und müde und bekomme sehr viele panikattaken weil ich einfach das Gefühl habe nie wieder kraft zu bekommen, mich fit zu fühlen und ich hab einfach schrecklich angst daran kaputt zu gehn und zu sterben. Ich fühl mich so hilflos, niemand weis eine Lösung.. und mir gehts täglich schrecklich. Ich war in den Ferien 3x im Krankenhaus, einen Tag wegen extremen Schwindel während der akuten Krankheitsphase, einmal weil ich plötzlich solche starken schmerzen im linken Oberbauch bekam das ich dachte ich muss sterben, schlimmste Schweißausbrüche, es war der Horror, und jetzt 4 Tage wegen dieser Schwäche, nichts aber auch gar nichts organisches wird gefunden, niemand weis mir zu helfen... ich bin so verzweifelt, ich bin 16 und fühle mich einfach wie 90..
Ich weis niemand hier kann mir eine Diagnose geben, allerdings wäre ich über eure Meinung sehr sehr dankbar.
Vorneweg schonmal ein großes Dankeschön.
Liebe Grüße,
Jenny

22.09.2014 17:20 • 02.10.2014 #1


45 Antworten ↓


Liebe Jenny,
es wurde alles durchgecheckt, das ist schon mal gut.
Ich kann dir nur sagen, dass ich nachdem ich diese Schweinegrippe hatte, wochenlang gebraucht habe, um wieder fit zu werden.
Mir ging es lange Zeit noch schlecht und ich war sehr schwach.
LG

22.09.2014 18:01 • x 2 #2



Am Ende meiner Kräfte-bitte um Hilfe

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Okey danke.. Geht's dir jetzt wieder richtig gut?
Aber wieso wird's erst besser und jetzt so schlimm.. Man ich kann einfach nicht mehr, könnte nur noch weinen..

22.09.2014 18:24 • #3


Bei mir ist es schon 3 Jahre her, musste damals dann starkes Antibiotika nehmen, weil sich das Virus überall draufgelegt hatte. Das hat noch sein übriges getan, hatte danach probleme mit dem Darm und diese Schwäche, auf jeden fall hat mich dieser Virus noch lange verfolgt bis ich wieder komplett fit war.
Beim Drüsenfieber soll es ja auch so sein, hab ich mal gehört, dass es den körper lange schwächt. Ich selber hatte das aber zum glück nicht.

22.09.2014 18:29 • x 1 #4


tommilu
hallo jenny
hast du dich vieleicht zu früh überanstrengt? zu früh aufgestanden oder dergleichen. dieses fieber ist ja keine kleinigkeit.
lg

22.09.2014 18:31 • x 1 #5


Ja leider muss ich zugeben das ich mich Grade während der akuten Phase nicht geschont hab.. Aber es kann doch nich sein das es mir jetzt 6 Wochen später so schlecht geht oder

22.09.2014 18:42 • #6


Ich hab so Angst das ich sterben muss

22.09.2014 18:48 • #7


Vielleicht musst du dir einfach noch ruhe gönnen, dem körper zeit geben sich davon zu erholen, etwas geduld haben.
was sagen denn die ärzte, warum das so ist? also was ist ihre erklärung?

22.09.2014 19:00 • x 1 #8


Ihre Erklärung ist Psyche und Nachwirkung von ebv.. Aber ich glaub das alles nicht, irgendwas muss doch sein, das es mir so schrecklich geht ((

22.09.2014 19:30 • #9


wenn die ärzte sagen dass es eine nachwirkung ist, dann glaube ihnen das, sie habe doch alles abgeklärt. EBV ist auch keine kleine erkältung, es schwächt den körper sehr, er musste gegen das virus kämpfen und ist jetzt erschöpft. Nun brauchst du ruhe um die verbrauchte energie wieder aufzutanken. Kopf hoch, mach dir nicht solche sorgen, wichtig ist dass du vernünftig untersucht wurdest.

22.09.2014 20:06 • x 2 #10


Hallo,

also wenn man wirklich etwas stärker krank war, scheint es wohl normal zu sein, dass man sich noch schwach fühlt. Dein Körper musste ja viel leisten und hat die die PA's noch zusätzliche Arbeit.

Bei mir ist derzeit genau dasselbe. Habe seit letzten Sonntg Grippe und fühle mich auch noch extremst schwach und wackelig auf den Beinen.

Meine Ärztin meinte es ist normal, dass die Symptome teilweise noch Wochen hinweg anhalten und dann langsam nachlassen.

22.09.2014 20:10 • x 1 #11


Efeu
Hallo Jenny,

mach dir bitte nicht so viele Sorgen. Ich kann den anderen Vorschreibern nur Recht geben.

Mein Mann hatte auch das Drüsenfieber, mit fast 42 Fieber, Schüttelfrost... alles was man so bekommen kann. Herzrythmusstörungen. Und es geht auf die Psyche, grade wegen der totalen Erschöpfung.

Seine Blutwerte waren erst nach 6 Monaten wieder einigermaßen ok. Die ersten sechs Wochen ging gar nichts. Er ging vom Sofa in die Küche, war anschließend fix und foxi. Er war auf Arbeit nach 2 Std so fertig, das er anschließend 2 Tage flach lag. Nach ca. einem Jahr ging es dann wieder. Er war früher mal Leistungssportler und trotzdem hat es ihn so ausgeknockt.

Also ruh dich bitte richtig aus, es dauert eben so lange, wie es dauert. Je mehr du dich stresst, umso länger dauert es. Und du stirbst nicht daran, glaub es mir.

LG Efeu

22.09.2014 21:13 • x 1 #12


Vielen dank für eure lieben Antworten, ich werde mich jetzt aufjedenfall schonen, ich hatte gerade die Attake meines Lebens und war ganz sicher das war's jetzt, aber mein Bruder hat Stunden mit mir geredet und dann geht's wieder.. Trotzdem macht mir diese Gedanken schlimme Angst mit der ich einfach nicht umgehn kann, und ich langsam wieder denke es gibt keinen weg auser tavor..

22.09.2014 23:08 • #13


Diese Todesvorahnung ist so schlimm... ich bin doch noch so jung ich hab das ganze Internet, nach "wie ist es zu sterben" undsoweiter durchsucht, jetzt ist alles noch viel schlimmer, hat irgend jemand auch schonmal soetwas erfahren?

23.09.2014 17:00 • #14


tommilu
bitte mach das nicht mit dem internet. es macht alles nur noch schlimmer. und denk dran das tavor auf dauer extrem süchtig macht von organschäden ganz zu schweigen. es gibt noch andere sachen die dich beruhigen gerade weil du so jung bist. lass dich vom arzt beraten
lg tommilu

23.09.2014 17:53 • #15


ich hab noch ein anderes medikament vom arzt aber wenn ich das anfang dauert es ja mindestens 2 wochen bis das mal richtig wirkt.. ich hat das alles nicht mehr aus

23.09.2014 18:47 • #16


tommilu
versuch es doch einfach mal. manschmal kann man schon direkt eine wirkung spüren.
lg

23.09.2014 19:23 • #17


Ich nehm jetzt seit 5 Tagen citalopram, ich merke absolut keine Besserung. Jeden einzelnen Tag, jede Minute denke ich ich sterbe bald, das ist eine Todesvorahnung, ist das wirklich psychisch? Ich hab so Angst, schlafe kaum mehr, bin am totalen Ende, was soll ich blos machen nichtmal meinen Geburtstag heute kann ich im geringsten Geniesen, was soll das alles..

28.09.2014 10:12 • #18


Giulia81
ich habe eine Frage an euch: Wenn ihr Angst vor Krankheiten habt, habt ihr dann nicht auch Angst davor zum Arzt zu gehen? Mir geht das nämlich so, ich meide seit Jahren sämtliche Ärzte weil ich Angst habe, sie finden irgendwas schlimmes

28.09.2014 10:18 • #19


Am Anfang war das so ja...doch irgendwann wird die Ungewissheit so schlimm das man sich überwindet weil wenn du etwas hast, hast du es eh schon ein Arzt kann es also nur besser machen, arztbesuche waren irgendwann sogar beruhigend für mich, jetzt leider auch nicht mehr.

28.09.2014 11:00 • #20



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