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78

S

Staude667
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Hallo ihr Lieben!
Ich habe seit fast 15 Jahren eine Angststörung. Mal komme ich ganz gut damit zurecht, mal schlecht. Benommenheit, Müdigkeit, Antriebslosigkeit habe ich dauerhaft seit 15 Jahren.
Momentan ist es wieder schlimmer. Den ganzen Tag Angst mit Symptomen.
Gibt es hier jemanden, der sich auch so lange damit plagt und vllt. einen Tip hat, wie man es endlich los wird?
Ich habe langsam keine Kraft mehr.
LG

03.10.2021 x 1 #1


106 Antworten ↓
psychomum

psychomum
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Hallo,

so schlimm es sich anhört, ich habe auch irgendwie fast aufgegeben....habe jetzt auch zig therapien durch und die ängste gehen irgendwie doch nicht weg, bzw. nicht in meiner momentanen lage... an manchen tagen gebe ich auf, das ist entlastend...einfach nur in der wohnung sein und gut ist. Aber man wird nicht jünger und ich bin auf mich alleine gestellt sozusagen finanziell, wenn was kaputt geht, wie waschmaschine, tv oder so, dann seh ich alt aus und das macht mir richtig angst im moment, dann bin ich komplett aufgeschmissen im moment.

andererseits will irgendwas in mir auch kämpfen und so nicht mehr weiterleben und geld verdienen, aber bis dahin ist es ein langer weg, habs damals immer geschafft, aber die ängste und dissoziationen kosten kraft..

aber ich bin immernoch der meinung es gibt einen weg daraus...ich hab meinen nur noch nicht gefunden....

viele Grüße

30.09.2021 19:19 • x 4 #62


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A


15 Jahre Angststörung, hat das noch wer?

x 3


fourofour

fourofour
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Zitat von july1986:
Kenne vieles davon gar nicht zumindest sagen mir die Begriffe nix


EAT = Emotionale Aktivierungstherapie. Arbeiten mit physikalischen Grenzen, persönlicher Bereich und Feldern innerhalb.

PITT = psychodynamisch imaginative Traumatherapie, entwickelt von Luise Reddemann. Da sind so Dinge wie imaginäre Helferfiguren, arbeiten mir dem inneren Kind. Imaginationsübungen wie innerer Ort, Tresor, Loslassen, Introjekte isolieren und auch Konfrontation/Auflösung von traumatischen Situationen.

DBT = dialektisch boheviale Therapie. Wird bei F60.31 Typ BL eingesetzt. Die DBT besteht aus verschiedenen Modulen. Wichtige Ziele sind die Achtsamkeit und das zusammenführen von Gefühl und Logik. Aus einem schwarz-weis-Denken Graustufen erarbeiten.

DBT-PTBS = die DBT für die (komplexe) Post traumatische Belastungsstörung.

Ich sehe das halt regelmäßig das Betroffene quasi ein Programm erlernen, so wie man einen Stoff in der Schule quasi auswendig lernt. Das Verständnis über das warum, wieso und die Vernetzung der Themen bleibt zeitlich halt aussen vor.

Auch gerade Biofeedback halte ich für wirklich hilfreich, weil man dort lernt mit Atemkontrolle und Gedankenhygiene seinen inneren Stresspegel zu senken.
Neurofeedback ist passiv, aber hat gute Erfolgsbilanzen.

30.09.2021 18:53 • x 1 #60


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Lottaluft
Hej

Was hast du denn bis jetzt bezüglich der angststörung unternommen ?

#2


psychomum
@Staude667 hi, ja bei mir sind es jetzt 13 Jahre....im denen es sehr doll ist, sie war zwischenzeitlich aber auch fast komplett weg und in Ordnung.

Bei mir liegt das immer an Lebenssituationen.... 😐

Bist du in Behandlung?

viele Grüße

x 1 #3


jakaid36
hallo
ich habe das jetzt seit knapp 10 jahren bei mir ist es mal schlimmer mal nicht aber das mit dem träge und müde kenne ich vorallem weil die panikattacken auch dein ganzes leben auf den kopf stellen ..aber wenn ich eine leichte attacke habe versuch ich mich anderweitig zu beschäftigen um auf andre gedanken zu kommen und wenn sie schlimmer ist leg ich schon mal die füße hoch und beschäftige mich bisschen am handy was meistens klappt wenn dich dann nur darauf konzentrierst

#4


S
Zitat von Lottaluft:
Hej Was hast du denn bis jetzt bezüglich der angststörung unternommen ?


Wie kann ich antworten ohne Zitat?

Habe 2 Therapien gemacht und fast 2 Jahre Escutalopram genommen.

Ansonsten habe ich es ertragen und mich durch viel Arbeit abgelenkt.

#5


Lottaluft
Zitat von Staude667:
Wie kann ich antworten ohne Zitat? Habe 2 Therapien gemacht und fast 2 Jahre Escutalopram genommen. Ansonsten habe ich es ertragen und mich durch ...

Und jetzt Garkeine Therapie und keine Medikamente mehr ?

#6


S
Momentan bin ich nicht in Behandlung und nehme auch nix. Suche aber nach einem Therapeuten.

#7


S
Zitat von jakaid36:
hallo ich habe das jetzt seit knapp 10 jahren bei mir ist es mal schlimmer mal nicht aber das mit dem träge und müde kenne ich vorallem weil die ...


Die Panikattacken krieg ich auch gut hin. Die Angst vor der Angst nervt. Die Gedanken nicht mehr klar zu kommen.

#8


J
Ich biete 17 Jahre 😁 Wer bietet mehr ?

x 1 #9


S
Zitat von july1986:
Ich biete 17 Jahre 😁 Wer bietet mehr ?


Und wie kommst du klar?

#10


Jasy1983
Ich habe sie seit gut 10,5 Jahren, es gibt Tage da ist alles gut, und dann gibt es auch schlechte Tage. Ich hatte bereits 2 Rückfälle (2018 kam sie mit voller Wucht zurück), dauerhafte Benommenheit, Abgeschlagenheit, Panikattacken usw.

2020 dann erneut Rückfall, dank Opipramol gings bergauf, jetzt bin ich seit Freitag erkältet und die Panik ist täglich wieder da 🙄

x 1 #11


J
Zitat von Staude667:
Und wie kommst du klar?

Naja ich lebe , - irgendwie 😋

Es gab Zeiten da war ich fast frei von angst und Panikattacken hatte ich überhaupt keine mehr und dann gab es halt auch andere Zeiten die total extrem waren .

Aber meinen Alltag kann ich bewältigen glücklicherweise.

Ich bin zusätzlich essgestört und habe eine Agoraphobie und noch so dies und das körperlich und seelisch halt .

Was genau ist deine Diagnose ?

Tabletten will ich nicht und Therapien haben alle nix gebracht außer dass sie es verschlimmert haben .

x 1 #12


S
Das tut mir leid. Hast du dann Attacken oder die ständigen Angstsymptome?

#13


S
Zitat von july1986:
Naja ich lebe , - irgendwie <img loading="lazy" title="Emoji" class="emojioneemoji" alt="Emoji" src="https://cdn.jsdelivr.net/emojione/assets/3.1/png/32/1f60b.png" width="20">

Es gab Zeiten da war ich fast frei von angst und Panikattacken hatte ich überhaupt keine mehr und dann gab es halt auch andere Zeiten die total extrem waren .

Aber meinen Alltag kann ich bewältigen glücklicherweise.

Ich bin zusätzlich essgestört und habe eine Agoraphobie und noch so dies und das körperlich und seelisch halt .

Was genau ist deine Diagnose ?

Tabletten will ich nicht und Therapien haben alle nix gebracht außer dass sie es verschlimmert haben .


Das klingt anstrengend. Warst du mal in der Klinik? Ich habe gerade Angst das daraus Depressionen werden.

#14


S
Zitat von Jasy1983:
Ich habe sie seit gut 10,5 Jahren, es gibt Tage da ist alles gut, und dann gibt es auch schlechte Tage. Ich hatte bereits 2 Rückfälle (2018 kam sie mit voller Wucht zurück), dauerhafte Benommenheit, Abgeschlagenheit, Panikattacken usw. 2020 dann erneut Rückfall, dank Opipramol gings bergauf, jetzt bin ich seit ...

Ich hatte Escitalopram. Hat zumindest den Gedankenstrudel unterbrochen.

x 1 #15


S
Zitat von july1986:
Naja ich lebe , - irgendwie 😋 Es gab Zeiten da war ich fast frei von angst und Panikattacken hatte ich überhaupt keine mehr und dann gab es halt auch andere Zeiten die total extrem waren . Aber meinen Alltag kann ich bewältigen glücklicherweise. Ich bin zusätzlich essgestört und habe eine ...

Diagnose war damals generalisierte Angststörung. Meine letzte Therapeutin nannte es Angststörung mit Überlastungstörung.

x 1 #16


J
Zitat von Staude667:
Das klingt anstrengend. Warst du mal in der Klinik? Ich habe gerade Angst das daraus Depressionen werden.

Nein und da möchte ich auch nicht rein

#17

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S
Zitat von july1986:
Nein und da möchte ich auch nicht rein

Ich auch nicht. Davor habe ich auch richtig Panik.

#18


J
Zitat von Staude667:
Diagnose war damals generalisierte Angststörung. Meine letzte Therapeutin nannte es Angststörung mit Überlastungstörung.

Oh okay . Ja mir wurde ständig was anderes diagnostiziert.

eine Therapeutin war gar nicht der Meinung das ich eine angststörung habe sondern eine mittelschwere Depression . Also jeder dichtet mir was anderes an . Ist mir letztlich auch egal wie die es nennen wollen . Mit ihrem altklugen Quatschen was die in ihrem Studium da gelernt haben und irgendwelchen imaginären Übungen oder sonst was für Kram ,das hat mir alles null gebracht . Wie gesagt im Gegenteil sie haben es nachhaltig verschlimmert .

meine letzte Therapeutin sagte auch ich wäre nicht therapierbar und ich denke damit hat sie recht

#19


J
Zitat von Staude667:
Ich auch nicht. Davor habe ich auch richtig Panik.

Warum willst du es dann tun wenn du es nicht möchtest ?

#20


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Dr. Christina Wiesemann
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