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Hallo zusammen,

ich wollte mal fragen, ob es jemandem genauso geht.

Und zwar fühle ich mich phasenweise körperlich und seelisch so mies, dass ich verschwommen sehe, mir den ganzen Tag über schwindelig ist, ab und an kommt Übelkeit dazu, Bauchweh......

In meinem Kopf male ich mir die schlimmsten Krankheiten aus, habe Angst zu versagen und einfach umzufallen. Das ist doch nicht mehr normal. Ich bin 28 und fühle mich wahrscheinlich wie eine 80-jährige.

Meine Hausärztin springt auch immer aufs Pferd Angststörung auf, weil EKG, Blutdruck, Sono Bauch und Schilddrüse sowie Blut i. O. sind........ aber ich fühle mich wirklich schwer krank....

Andererseits gibts Tage da ist es gut und zwar die, an denen mein Mann zu Hause ist. Dann wird plötzlich alles besser. Das spricht doch dann wirklich für seelischer Natur oder?

Ängste habe ich in vielen Situationen aber auch diffus.

Gehts irgendjemandem ähnlich?

LG

10.11.2011 12:02 • 16.11.2011 #1


6 Antworten ↓


Hallo liebe Bellami! Körperliche Symptome können seelischer, psychosomatischer Natur sein. Die Psyche spielt bei Krankheiten immer eine große Rolle. Auich ich hatte alle möglichen Symptome und mein großes Blutbild war zum damaligen Zeitpunkt auch ganz normal. Diese Beschwerden belasteten, wie sicherlich auch bei dir, deine Psyche. Insgeheim wusste ich bei mir, dass es nicht nur rein psychischer Natur sein kann und so war es dann auch. Nach einem Jahr, ein Jahr zu spät, wurde borreliose bei mir entdeckt. Da muss nämlich ein gesonderter Bluttest gemacht werden.Oftmals stehen eben Krankheiten und Psyche miteinander im Einklang. Dass es dir besser geht, wenn dein Mann da ist, ist normal, da du dann Sicherheit verspürst. Sind denn deine Beschwerden dann komplett weg? Wenn ja, dann wird es sicherlich eine rein psychosomatische Ursache haben. Sind die Beschwerden aber nur gedämpft, weil du eben abgelenkt bist, würde ich mir das rein Psychosomatisceh nicht einreden lassen.
LG Monika

10.11.2011 12:23 • #2



Zahlreiche körperliche Symptome :(

x 3


Huhu bellami,
also ich kenne Phasen, in denen es mir ähnlich geht. Es gibt dann Tage, an denen ich mich einfach nicht fit fühle, ich mich auch frage, wie soll es mir mal gehen, wenn ich wirklich älter werde. Bin ja auch erst Anfang 30. Mir ist dann schwindelig, flau im Magen, ich habe eine "Matschbirne", stehe einfach neben mir. Bei mir sind sämtliche Untersuchungen gemacht worden, von Kopf bis Fuß. Allerdings sprach keiner der Ärzte direkt von einer Angststörungen, vielmehr ließen sie es so stehen. Natürlich wusste ich, dass ich eine Angsterkrankung habe (Bücher, Gespräche mit Gleichgesinnten, etc.). Anfang des Jahres war ich dann bei einem Neurologen, der als Arzt das erste Mal diese "Krankheit" in den Mund nahm. Danach ging es mir auch besser. Aber ich kenne trotzdem noch diese Zeit, in der ich mich einfach schlecht fühle. Ich kenne auch keinen Zusammenhang, warum das jetzt so ist. Das macht einen schon wahnsinnig. Zurzeit geht es mir wirklich gut, aber die Angst, dass es wieder anders werden kann, ist mein ständiger Begeleiter und das ist ja schon wieder ein besch... Kreislauf!
Ich wünsche dir alles Gute
Sonne

12.11.2011 13:18 • #3


Hallo ihr zwei!

Vielen Dank für eure Antworten!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Borreliose für meinen Zustand auch verantwortlich sein könnte. Noch nie hatte ich einen Zeckenbiss, hätte ich das nicht mitbekommen müssen?

Meine Symptome sind nicht ganz weg, wenn mein Mann nach Hause kommt, aber wohl eben gedämpft. meine Hausärztin nimmt mich ernst, aber sagt auch ganz klar, dass sie der Meinung ist, dass das alles seelischer Natur ist, da meine Angstlaufbahn schon seit nunmehr 6 Jahren besteht, mal besser und mal schlechter ist. Sofern eine körperliche Erkrankung der Ursprung allen Übels wäre, so wären diese Phasen nicht in denen es mir unbehandelt plötzlich wieder besser geht; und es wurde bisher immer wieder allein besser und gut.
Es ist so, dass ich schon nach dem Aufwachen in mich hinein horche und Symptome erwarte.

Dann dauert es nicht lange und ich spüre sie. Vorrangig Schwindelgefühle, das Gefühl nicht richtig da zu sein, manchmal wirkt es fremd um mich herum, so als ob ich nicht richtig teilnehmen kann an meiner Umwelt. Habe ich Schwindel, denke ich den ganzen Tag daran wie schlimm ein Schlaganfall sein wird, der mich jeden Moment ereilen wird. Dass ich umfalle, keiner ist da, meine Tochter und mein Sohn alleine sind und ich sie nicht mehr mit aufwachsen sehen darf (schon muss ich wieder weinen .....) dann ist es das Herz, gleich kommt der Infarkt und dieselben Gedanken wie gerade erwähnt....

Quasi habe ich den ganzen Tag Angst unverhofft an schweren Erkrankungen zu sterben. Kann das den Körper so fertig machen phasenweise, dass man sämtliche Symptome jeder Krankheit herbeizaubern kann?

Ich bin zudem in 2005 auch gründlich untersucht worden als meine Angsterkrankung anfing. Darunter auch CT und diverse andere Untersuchungen - alles o. B. .... hinzu kamen dann in den ganzen Jahren zig EKGs und Basisuntersuchungen.... alles o. B.......

Manchmal denke ich, ich bin so dermaßen auf körperliche Reaktionen fixiert, dass Normales für mich als krankhaft eingestuft wird. Z. B. die feinen Schwankbewegungen die der Kopf auf dem Hals täglich macht, einfach aus physikalischen und physiologischen Gründen, werden von mir als stark schwankend und wegkippend angesehen, obwohl es normale Mini-Bewegungen des Kopfhalteapparates sind. Menno, ich werd noch irre........ ach nee, das bin ich ja schon ......

Gehts noch jemandem ähnlich?

15.11.2011 19:22 • #4


Hallo, kann gut nachvollziehen wie du dich fühlst kenne das alles auch so ähnlich, bin seit heute krank geschrieben da ich einfach so fertig und kraftlos bin, habe auch solche symptome wie magenschmerzen übelkeit und so weiter.
wie geht es dir denn heute?
kannst dudenn arbeiten?

16.11.2011 12:18 • #5


Huhu ballami,
dass ich ständig in mich hineinhorche und mich mit diesem Gedanken schon morgens beschäftige, kenne ich auch gut. Allerdings sind das die Phasen, in denen es mir schlecht geht. Aus dem nichts verschwinden dann diese Phase (teilweise haben sie aber auch über Wochen angehalten) und mir geht es gut bis mich ein anderes oder auch wieder das gleiche Symptom überrennt und alles geht von vorne los ! Da taucht wieder die Frage auf "Was ist zuerst da??" Aber es soll sich ja viel im Unterbeussten abspielen...
Der Schwankschwindel hält mich bislang am längsten auf Trapp...er will einfach nicht verschwinden! Der Neurologe sagte zu mir, dass das Gleichgewicht eine Funktion ist, die nicht mehr so gut funktuioniert, wenn man darauf achtet. Klingt logisch...habe das auch bei einer Bekannten ausprobiert, sie sollte sich hinstellen und sich auf ihren Gleichgewichtssinn konzentrieren und siehe da, sie merkte auch Schwankungen, die sonst automatisch ablaufen. Ich glaube, dass man durch die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Organ, Symptom viel erzeugen kann. Hatte beispielweise mal bei Schnupfen Nasenspray benutzt, kurz darauf hatte ich das Gefühl, dass mein Hals anschwillt und bekam Panik - Angst vor einer Allergie, natürlich mit tödlichem Ausgang. Ich lebe aber noch und einige Monate später nahm ich das Spray nochmal, nichts passierte, nach einigen Stunden erinnerte ich mich an den "Vorfall" und musste selbst über mich lachen. Dies sind wirklich nur wenige Beispiele, iich könnte ein Buch schreiben. Aber es soll uns zeigen, dass man durch Gedanken viel erzeugen kann. Sieh dir auch mal das Beispiel mit der Zitrone an, dass bei den Videoratgebern hier auf der Seite erklärt wird. Da wird dies auch sehr deutlich! Wir müssen versuchen unsere Aufmerksamkeit umzulenken und darauf vertrauen, dass wir gesund sind. Und wie unreal wäre es, wenn wir irgendwann wirklich an einer Krankheit leiden, die die Symptome zeugt, die wir schon seit Jahren haben...sehr unwahrscheinlich!
Ganz liebe Grüße
Sonne

16.11.2011 19:04 • #6


Entschuldige für den Tippfehler in deinem Namen

16.11.2011 19:07 • #7




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