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Hallo. Ich bin neu hier und hoffe ich bin hier richtig.

Ich halte es so kurz wie möglich.

Februar 2018 fing alles an.
Eines Tages Abends im Bett, heftiger schwindelanfall mit Übelkeit.
Dies verging nach eine weile wieder.
Den morgen darauf. Benommenheit. Als wäre man angetrunken. Dies verging nach 2 Stunden.
Den ganzen Tag ging es mir gut. Abends wieder Schwindel mit Übelkeit...,die ganze Nacht erbrochen.

Danach fing alles an.
Es kam immer mehr dazu. Fieber, Gliederschmerzen, Herzrasen, Erkältung, Erschöpfung,Müdigkeit, es kam immer mehr dazu. Diese Symptome dauerten fast 8 Wochen an.Ich war bei sämtlichen Ärzten. Es wurde alles mögliche untersucht. Blutbild groß und klein. Diabetes, Schilddrüse, MRT Kopf, Ct Kopf, ultraschall Darm , HNO Arzt, Kardiologe, Herzultraschall, Ekg , Lang Zeit ekg, neurologe, nervenmessung, Augenarzt, orthopäde, hws Röntgen, hws MRT, stuhluntersuchung,blutdruckmessung,Schlafapone,Schilddrüse, Lunge röntgen.... Alles wurde gemacht nie wurde was gefunden.

Ich bin langsam am verzweifeln und denke darüber nach ob dies somatisch sein kann?
Meine bestehenden Symptome bis heute sind:
Herzstolpern, armschmerzen links, beinschmerzen links. Ziehen in herzbereich, Kopfschmerzen,augenschmerzen, schwindel/benommenheit, übelkeit/ flau im Magen,Sodbrennen, ziehen am morgen nach dem aufstehen von hws bis unterer rücken, magendrücken, öfters müde schlaff, ziehen linke halsseite ,Klos im Hals, tinnitus. Ohnmachtsgefühl....

Diese Symptome habe ich seitdem ich krank war.
Noch nie hatte ich sowas. Ich kann mir das einfach nicht erklären.

04.09.2018 20:54 • 05.09.2018 #1


20 Antworten ↓


Deine Beschreibung könnte zu 100% von mir sein. Wenn die Ärzte nichts finden dann wird man schnell in die Psychoecke gestellt. Haben sich deine Lebensumstände geändert? Hast du Verluste erlitten? Gibt es irgendeine Ursache? Stress? Burnout? Das Unterbewusstsein lässt sich nicht täuschen.

04.09.2018 21:09 • #2



Körperliche Symptome

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kenn ich. tausend symtome, tausend untersuchungen nix zu finden bzw. was gefunden wurde bringt niemanden um.

ich würde dir den weg zum psycholgen empfehlen und keine angst vor der psycho ecke. aber der kopf kann viel mit dir anstellen

04.09.2018 21:12 • #3


Bolle2012
Ich bin ja denn nicht allein damit bei mir ist es genauso nehme nun seit 5 Wochen escitalopram und warte auf die ambulante Verhaltenstherapie...eine kleine Verbesserung habe ich schon durch das Medikament aber mein Problem ist ich denke immer das alles sofort wieder gut ist aber das ist es nicht.ich muss mich wohl daran gewöhnen das es ein länger weg werden wird

04.09.2018 21:25 • #4


la2la2
Hey,
solche Fälle sind nicht nur für den Patienten ein Alptraum, sondern auch für jeden Arzt, der seinen Job ernst nimmt...
Bis die Ursache nachgewiesen wurde oder es durch eine psychische Behandlung zu einer deutlichen Besserung kommt, ist vollkommen offen, ob es eine organische oder psychische Ursache hat! Ganz wichtiger Grundsatz: Bis dahin kann es (fast) alles sein.
Sehr gut ist auf jeden Fall, dass "nur" unter den Symptomen leidest, ohne der felsenfesten Überzeugung zu sein, dass eine bestimmte Krankheit die Symptome verursacht.

Zitat von RobRoy:
Februar 2018 fing alles an.

Gab es im Februar oder in den 6-12 Monaten davor irgendwelche größeren Veränderungen in deinem Leben oder traumatische Erlebnisse oder irgendwas stark belastendes?

Zitat von RobRoy:
Diese Symptome dauerten fast 8 Wochen an.

Heißt nach 8 Wochen war der Spuk so schnell wieder deutlich schwächer, wie er gekommen war?


Probiers mal ambulant beim Psychologen mit ner Gesprächstherapie. Auch wenn es eine rein organische Ursache hat, dürfte es nicht schaden, da dich die Symptome sicher psychisch extrem belasten. Schaden kann es auf jeden Fall nicht. Mit etwas Glück bessern sich dadurch auch deine ganzen Symptome - dann ist eine psychische Ursache relativ wahrscheinlich.....
Ansonsten mal für 2-3 Monate in ner Tagesklinik oder stationär in der Psychosomatik (NICHT Psychiartrie!) versuchen. Dabei zählt dann NUR das Ergebnis: Wenn es sich dadurch deutlich gebessert hat, ist es sehr wahrscheinlich ein psychisches Problem. Hat sich jedoch (so gut wie) nichts gebessert, ist eine psychische Ursache sehr unwahrscheinlich. Es ist vollkommen egal, was die Ärzte erzählen - es zählt nur das Ergebnis.

04.09.2018 21:25 • #5


Da kann ich auch ein Lied von singen . Ich habe seit mehr als 4 Jahre diese Symptome, 2014 aus dem nix ne Panikattacke gehabt seitdem ist nix mehr wie es mal war , hab auch alles untersuchen lassen mit dem Ergebnis sie sind völlig gesund , unvorstellbar wenn man diese Symptome jeden Tag seit Jahren hat .

04.09.2018 21:25 • #6


libelle72
Hallo, ich bin seit vorigem Jahr am krank sein, erst Moante lange Übelkeit, bis zur Gastro und Koloskopie alles in Ordnung. Seit Dezember neurologische Beschwerden, rede mir Parkinson ein...bisher alles ohne Befund, grausam für mich. Finger zittern, Beine kribbeln, Muskelzucken, Tinnitus usw. Morgen beginnt meine Psychotherapie aber ich glaub noch immer, dass es nicht nur der Geist ist...Hypochonder bin ich schon seit meiner Jugend, so arg war es noch nie... LG Libelle

04.09.2018 21:40 • #7


Hallo,kann da auch ein Lied davon singen. Mir ist seit 3 Jahren jeden Tag übel und ich bin appetitlos. Bin total durchuntersucht und es wurde nichts gefunden. Heute war ich wieder mal zur Sono, da ich heute morgen zusätzlich total goldgelben Stuhlgang hatte, es war nichts zu sehen. Morgen bekomme ich noch Blut untersucht. Aber alles hilft nicht, einzig Mirtazapin hat es etwas gebessert. Ich habe nun versucht, es abzusetzen und es wird von Tag zu Tag schlimmer. Es ist ganz schrecklich
LG Karin

04.09.2018 21:56 • #8


libelle72
Hallo Kakra, hast du deine Bauchspeicheldrüse anschauen lassen? Gelb - klingt doch nach Leber oder Galle nicht wahr...vielleicht verträgst du gewisse Nahrungsmittel nicht - Gluten ...
Alles Liebe für DICH!

05.09.2018 08:52 • x 1 #9


Hallo, in der Sono hat er alles angeschaut und nichts gesehen

05.09.2018 13:16 • #10


Angstmaus29
Ich kann davon auch ein Lied singen seit 9 Monaten habe ich diverse Symptome und es kommen immer wieder welche dazu

05.09.2018 13:19 • #11


Zitat von Angstmaus29:
Ich kann davon auch ein Lied singen seit 9 Monaten habe ich diverse Symptome und es kommen immer wieder welche dazu


Warst du schon beim Endokrinologen? Es könnte bei dir auch an den Hormonen liegen. Ansonsten würde ich noch ein Gehirn MRT machen. Lg

05.09.2018 13:29 • #12


Angstmaus29
Zitat von schokokeks001:

Warst du schon beim Endokrinologen? Es könnte bei dir auch an den Hormonen liegen. Ansonsten würde ich noch ein Gehirn MRT machen. Lg



Nein war ich noch nicht ein MRT vom Gehirn hatte ich 2012 zweimal

05.09.2018 13:50 • #13


Also, bei mir wurde im Verlauf von den letzten 3 Jahren mehrere Sonos, 2x CT Abdomen, MRT und CT Kopf, 4x Gastroskopie, 2x Koloskopie, war beim Endokrinologen, mehrmals Blutuntersuchung und nichts Nennenswertes wurde gefunden. Ich bin am Verzweifeln und getrau mich kaum mehr zum Arzt

05.09.2018 15:05 • #14


la2la2
Zitat von kakra:
letzten 3 Jahren mehrere Sonos, 2x CT Abdomen, MRT und CT Kopf, 4x Gastroskopie, 2x Koloskopie


Das macht KEINEN Sinn immer die gleichen Untersuchungen mehrmals zu wiederholen - sofern die 1. Untersuchung unauffällig ist. Stattdessen solltest du zusehen, dass du eine möglichst VIELFÄLTIGE Diagnostik bekommst. Wobei bei dir die Ursache eigentlich schon bekannt ist......

Zitat von kakra:
Es begann alles mit einer Überfunktion der Schilddrüse und anschließender Entfernung der Schilddrüse, ich bin aber gut mit Thyroxin eingestellt.

Zitat aus einem anderen Thread von dir.
Es gibt bei dir einen DIREKTEN zeitlichen Zusammenhang zwischen Entfernung der Schilddrüse und Beginn der Symptome.
Bei vielen Menschen reicht es vielleicht Thyroxin zu schlucken, wenn die Schilddrüse entfernt wurde. Aber bei einigen reicht das NICHT. Und da gibt es noch einige Möglichkeiten, was man so ausprobieren kann.
Kannst du natürlich auch noch 10 weitere CTs machen lassen, irgendwann beim 10.-30. CT wird der Radiologe dann auch was finden - Krebs durch die CT Strahlung verursacht......

05.09.2018 15:30 • #15


Das mit der Schilddrüse stimmt, aber alle Ärzte versichern mir, dass das nicht die Ursache sein kann, selbst der Endokrinologen. Kennst du dich damit aus und was könnte ich da noch machen?

05.09.2018 15:36 • #16


la2la2
Ist es richtig, dass du ausschließlich Magen-Darm-Symptome hast oder noch mehr? Also auch typische Schilddrüsensymptome?

Spontan in Stichpunkten:

- Wie hoch ist der TSH mit deiner Thyroxin Einstellung?
- Wann wurde zuletzt TSH, FT3 und FT4 bestimmt? Waren alle Werte OK?
- Wie hoch ist der Ferritin Wert (Schilddrüsenprobleme und Eisenmangel hängen häufiger mal zusammen)
- Hast du schon natürliche Schilddrüsenhormone probiert, die aus Schweinen gewonnen werden?
- Hast du schon zusätzlich T3 Hormone ausprobiert (Thyroxin entspricht T4)?

- Was hast du gegen diagnostizierten Vitamin D Mangel konkret unternommen? (am besten bis ans Lebensende tägl. 5.000IE Vitamin D3 und 400mg Magnesium nehmen - ist die Dosis für sehr vorsichtige Leute, bei der garantiert nichts schaden kann. 10.000IE wären auch noch ohne Risiko).

05.09.2018 15:44 • #17

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Im Moment weiß ich meine letzten Werte nicht, heute morgen wurde mir Blut abgenommen . Vitamin D nehme ich seit 1 Jahr 1000 täglich, ansonsten hab ich noch nichts ausprobiert. Habe meinen Hausarzt heute morgen auf Thybon angesprochen, aber er sagt, wenn der TSH Wert ok ist, braucht man nichts Anderes zu nehmen. Ich habe hauptsächlich diese Übelkeit und Appetitlosigkeit und bin nicht mehr so agil wie früher, das stört alles gewaltig

05.09.2018 16:10 • #18


la2la2
Zitat von kakra:
Vitamin D nehme ich seit 1 Jahr 1000 täglich, ansonsten hab ich noch nichts ausprobiert.

Ähnlich wirkungsvoll wie homöopathische Zuckerkugeln. Man braucht MINDESTENS 5.000IE täglich, damit es überhaupt zu positiven Effekten kommen kann.
(Muss man dann allerdings im Internet bestellen. Grund: Vitamin D3 Tabletten mit über 1000IE gelten als Arzneimittel, WEIL sie wirken können. Und alles was wirksam ist, darf in Deutschland nur ein Arzt verschreiben. Oder der Hersteller druckt auf die Kapseln mit 5.000 oder 10.000IE dann "nur alle 5/10 Tage eine Kapsel" - dann ist es wieder frei verkäuflich ). Und unbededingt MAGNESIUM zum Vitamin D3 nehmen! Wird benötigt um es in die aktive Form umzuwandeln, außerdem enthält die übliche Ernährung eh fast immer zu wenig Magnesium.....

Zitat von kakra:
Habe meinen Hausarzt heute morgen auf Thybon angesprochen, aber er sagt, wenn der TSH Wert ok ist, braucht man nichts Anderes zu nehmen.

Toll, ein "Facharzt für die Behandlung von Laborwerten"....
TSH sollte übrgrigens so bei 1,0-1,5 liegen und nicht höher - manche Referenzwerte von Laboren gehen bis 4,0.....
Wenn du finanziell nicht sehr knapp bei Kasse bist, frag ihn mal nach nem Privatrezept zum ausprobieren. 100 Stück mit 20mcg kosten ca. 30Euro (und 100 Stück mit 100mcg 53Euro).......
Ansonsten such dir mal einen Endokrinologen, der sich Mühe gibt.

05.09.2018 17:32 • #19


Die Frage ist ja, ob wirklich die Psyche sowas auslösen kann. Diese ganzen Symptome. Seitdem ich krank war. Hatte vorher nie Probleme, keine Veränderung. Ich bin nicht so ein Mensch der felsenfest davon überzeugt ist, dass ich irgend eine Krankheit habe. Aber ich kann nicht nachvollziehen wieso ich eine somatoforme Störung haben soll.... durch eine Magen Darm Grippe oder Influenza. Diesen Zusammenhang kann ich nicht verstehen . Hätte ich Problem oder ähnliches könnte ich verstehen das man Depressionen bekommt. Aber wieso aus einem Krankheitsfall psychische Störung.

05.09.2018 19:02 • #20



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